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Das ewige Thema Foxconn…

Foxconn

Klar, als Apple-Blogger wird man automatisch zur Zielscheibe von Apple-Gegner und bekommt dann gerne mal Mails oder Kommentare wie diesen hier von Moritz:

Sorry, aber das ist lächerlich. Apple sollte weiter die Situation der Arbeiter in China verbessern, statt die eigenen Mitarbeiter mit Rabatten fester an sich zu binden. Abgesehen davon: Der Artikel selbst ist leider mal wieder nur plumpes Apple-Gelobe. Ein bisschen mehr Kritikfähigkeit täte dem Apfelblog – genau wie vielen Apple-Fanboys – ganz gut. Denn: Man kann Apple-Produkte toll finden, und trotzdem all ihre Schwächen erkennen und kritisieren. Und Schwächen haben Apples Produkte und der Konzern jede Menge.

Der Kommentar ging beim Artikel „Neue Benefits für Apple Mitarbeiter“ ein und hier möchte ich gleich mal ansetzen. Der Artikel ist kein Lobgesang auf Apple, sondern ich schätze es, wenn ein weltweiter Grosskonzern wie Apple sich auf ihr stärkstes Gut rückbesinnt, nämlich die Mitarbeiter. Jeder einzelne Mitarbeiter sorgt dafür, dass Apple eben so erfolgreich ist und es, wie es im Moment scheint, auch bleibt. Es ist doch toll wenn diese Mitarbeiter nicht nur einen Klaps auf die Schulter bekommen. Da können mir die Mitarbeiter von ARP und MySign sicher zustimmen… Ich glaube hier dürfen sich andere Unternehmen gerne ein Beispiel an Tim Cook nehmen.

Nicht alles, was glänzt ist aus Gold.
Ich glaube schon dass das ApfelBlog.ch kritikfähig ist. Ich nehme Kommentare ernst und mache aus den Diskussionen sogar eigene Beiträge wenn es mir das Thema wert ist… Ich unterstelle dem Moritz nun einfach mal, dass er bisher das ApfelBlog.ch gar nicht richtig verfolgt hat. Denn sonst hätte er Kenntnis von meinem Interview im Zürcher Tages-Anzeiger mit dem folgenden Zitat:

Das iEvangelium

Auch sonst sind Produkte nicht immer nur gut, sondern könnten auch noch eine Verbesserung ertragen. Nur zu gerne wird ein Thema wie  Foxconn von den Medien und den Apple-Gegner immer wieder aufgegriffen ohne Müde zu werden. Zumindest die Medien haben davon nun langsam abgesehen, denn spätestens seit Tim Cook bei Apple für ein bisschen Transparenz sorgt, kann man kaum mehr was gegen das Unternehmen in Cupertino sagen.

Natürlich helfen die Zulieferer-Listen keinem Arbeiter in China. Sondern die Aktivitäten die Apple bei den chinesischen Firmen gestartet hat um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Davon zeugt auch die neue Zusammenarbeit mit einer Non-Profit Organisation welche sich für die Arbeitnehmer einsetzt… Apple ist schon seit mehreren Jahren dabei gegen die Missstände vorzugehen. Was mich noch viel mehr interessiert, natürlich polarisiert Apple und ist ein gefundenes Fressen wenn es darum geht mit Schmutz zu werfen. Aber Foxconn arbeitet ja nicht nur für Apple, sondern hat auch andere IT-Schwergewichte in der Kundendatenbank wie Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio, etc. Leider hört man von keinem dieser Unternehmen was man gegen schlechte Arbeitsbedingungen bei Foxconn macht. Wahrscheinlich warten bis Apple für Ordnung gesorgt hat und dann den Sonnenschein geniessen?

Aber auch Samsung, der starke Mitbewerber von Apple, steht mindestens seit dieser Woche nicht mehr im Sonnenlicht dank diesem schockierenden Video und der Nominierung zum diesjährigen Public Eye Award:

Traurige Bilanz in den Fabriken von Samsung: 50 Tote und hunderte von behinderten Menschen. Grundsätzlich ist es aber richtig und wichtig, dass man solche Missstände ob Apple oder Samsung aufdeckt und durch die Öffentlichkeit Druck auf die Firmen ausübt. In Sachen grüne Elektronik hat es bei Apple ja auch gewirkt und die anderen, weniger medienpräsenten Computer-Hersteller kamen in den Zugzwang. Vielleicht kommt es in Sachen China-Fabriken ja ähnlich. Vielleicht sehen Samsung, Acer, Intel, Dell, HP und Co., dass Apple tatsächlich was für bessere Arbeitsbedingungen tut und folgen dem Beispiel. Zumindest habe ich noch von keinem anderen Unternehmen gelesen, dass man was in diese Richtung tut…

Und zuletzt noch das, wenn jemand im ApfelBlog.ch Gegensteuer zu meinen Artikel geben möchte, Gastartikel sind jederzeit willkommen!

Update
Und ganz aktuell hat Tim Cook nun noch eine E-Mail an die Apple-Mitarbeiter verschickt: Tim Cook responds to claims of factory worker mistreatment: “We care about every worker in our supply chain”

Explodierendes iPhone verletzt Mann am Auge

Der französischer Sicherheitsmann war am Montag gerade dabei eine SMS zu lesen als es passierte. Unvermittelt ist sein erst drei Monate altes iPhone explodiert und ein herum fliegender Splitter traf den Mann direkt im Auge!

Verständlich das der Franzose überlegt, eine Klage gegen Apple einzureichen. Wie vermutet wird, hat sich die Lithium-Ionen-Batterie überhitzt. Es gab ja bereits aus anderen Länder ähnliche Berichte von explodierenden iPhones und iPods. Inzwischen fordert auch die EU-Kommission, dass der Hersteller Apple die Vorfälle genauer untersucht.

Apple selber versichert hingegen immer wieder, dass es sich dabei lediglich um unglückliche Einzelfälle handelt.

Nehmen die Vorfälle tatsächlich zu, oder stürzen sich die Medien einfach auf alles was mit dem iPhone zu tun hat, weil das die leser mehr interessiert als ein explodierendes Nokia Mobiltelefon? Was denkt Ihr?

(via)

Wenn Apple es übertreibt mit der Verschwiegenheit

Apple hätte es am liebsten, wenn es in der grossen weiten Welt kein böses Wort über die Firma aus Cupertino gäbe, schon gar nicht über die Produkte. So kommt es immer mal wieder vor, dass Apple unverhältnismässig auf kleine Umstände reagiert.

Der Brite Ken Stanborough aus Liverpool hatte den iPod der Tochter in der Hand als das Unglück seinen Lauf nahm. Gegenüber der der Zeitung Times sagte er: „Es gab ein zischendes Geräusch und es wurde wärmer in meiner Hand.“

Nach der iPod sogar Rauch entwickelte wurde es dem Mann zu viel und er warf den MP3-Player kurzerhand zur Hintertür hinaus. „Nach rund 30 Sekunden gab es einen Knall und eine Rauchwolke“, berichtete Stanborough weiter. Die Reste des Gerätes fand er verschmort wieder.

Als der Schock verdaut war, hat sich Stanborough bei Apple telefonisch gemeldet und auch mit einem Verantwortlichen gesprochen. Verständlich, dass der Mann den Kaufpreis zurückerstattet haben möchte… Kurz darauf traf auch Post von Apple ein. Darin enthalten war ein Vertrag über die Rückzahlung des Kaufpreises. Allerdings befand sich dabei auch eine Klausel, die Stanborough zum Stillschweigen über die Vereinbarung verpflichten sollte. „Ich empfand das als verstörend“, sagte er und verweigerte die Unterschrift. „Wir haben nicht einmal Schadensersatz verlangt, sondern wollten nur den Kaufpreis zurück.“

Schade wenn Apple mit solchen Aktionen genau das Gegenteil erreicht.

(via Winfuture)