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iPhone 4 mit Fehler?

Das iPhone 4 ging gestern offiziell über diverse Ladentheken in den Apple-Big-Five Länder USA, England, Frankreich, Deutschland und Japan. Analysten haben hochgerechnet und sind der Meinung, dass alleine am ersten Verkaufstag eine Million Apple Smartphones verkauft wurden! Das ist eine Eins, gefolgt von sechs Nullen: 1’000’000! Während das Fussvolk in langen Schlangen stand, konnte der Russische Präsident bei Steve Jobs persönlich ein iPhone abholen.

Etwa gleich hoch wie der Unboxing-Hype waren aber zwei Meldungen. Zum Einen klagten einige frische iPhone 4 Benutzer über gelblich verfärbte Displays, zum anderen über schlechten Mobilfunkempfang, wenn man den Rahmen des iPhones berührt.

Aber für die Meldung mit dem gelben Verfärbungen gibt es bereits Entwarnung. Anscheinend handelt es sich um verwendeten Kleber, welcher noch nicht endgültig ausgetrocknet ist. Diese Modelle sind quasi direkt aus den Fabrikhallen von Foxconn zum Endkunden gekommen. Abhilfe gegen die Verfärbung ist nur etwas Geduld. Ein paar Stunden oder Tage später ist der gelbe Fleck plötzlich weg.

Etwas komplexer scheint das Problem, dass wenn man den Rahmen des iPhones unten links mit dem Handballen abdeckt. Dann nämlich soll das iPhone die Mobilfunkverbindung unterbrechen. Diverse Seiten haben darüber berichtet und doch niemand konnte eine einzelne Theorie beweisen. Es gibt Benutzer, bei denen treten die Probleme auf, bei anderen nicht. Es ist also kein genereller Fehler sondern das problem tritt sporadisch auf.

Apple hat bereits angekündigt, dass man mittels einem Software-Update das Signal für das iPhone 4 noch verstärken kann:

The lower number of bars on the iPhone 4 as compared to the 3GS is a known software issue. Apple told Mossberg that it would be addressed in a future software update.

Ist das Problem mit dem Signal nur eine Software-Sache, oder eben doch ein Produktionsfehler der hin und wieder auftaucht? Die Auflösung dazu kommt sicher demnächst. Aber auch wenn 10’000 Geräte von dem Problem betroffen sind, dann sind das gerade einmal 1% der vermeintlich verkauften Geräte am ersten Tag… Natürlich ärgerlich für die Kunden, aus Sicht einer so grossen und schnellen Produktion aber durchaus vertretbar…

Update:
Apple hat inzwischen reagiert und eine Anfrage von Engadget so beantwortet:

In die Hand genommen, wird jedes Mobiltelefon mit leichten Empfangseinbußen reagieren die sich je nach Platzierung der Hand (und der Antennen) unterschiedlich stark auf das Gerät auswirken. Eine Tatsache die auf alle Handys zutrifft. Wenn entsprechende Probleme beim iPhone auftreten, sollte vermieden werden, das Gerät in der linken unteren Ecke so zu greifen, dass beide Seiten des schwarzen (in den Metall-Rahmen eingelassenen) Streifens verdeckt werden. Alternativ empfiehlt sich der Einsatz einer Schutzhülle.

Mit anderen Worten, halt das iPhone SO, bzw. richtig, dann hast Du keine Probleme. Übrigens, die meisten Leute im Werbespot halten das iPhone falsch…

Pixelmator mit hexadezimalen Farbcodes aufwerten

pixelmator

Das Grafikprogramm Pixelmator ist eine günstige Variante um auf dem Mac das teure Profi-Tool Adobe Photoshop zu ersetzen. Das Grafik-Werkzeug ist noch relativ jung, kann aber schon so einiges und kann meiner Meinung nach wirklich als Photoshop-Konkurrent verstanden werden.

Ich persönlich habe Pixelmator schon oft und intensiv verwendet. Lediglich eine Sache habe ich bisher sehr vermisst. Als Webdesigner kommt man nur selten an den berühmten hexadezimalen Farbcodes vorbei. Und genau diese Farbcodes kennt Pixelmator nicht. Eine kleine Recherche hat dann ergeben, dass Pixelmator auf den Color Picker von Apple zugreift. Diesen jedoch kann man mit nur wenigen Handgriffen beliebig erweitern:

  1. Zuerst einmal die Website http://wafflesoftware.net/hexpicker/ besuchen und Hex Color Picker runter laden.
  2. Danach im eigenen Benutzerverzeichnis in den Ordner Library und ColorPickers wechseln. Wer den Hex Color Picker global für alle Benutzer zugänglich machen will, muss im gleich im ersten Library Ordner direkt auf der Festplatten das Verzeichnis ColorPickers ansteuern. Sollte der Ordner noch nicht existieren, dann bitte zuerst erstellen.
  3. Jetzt kann die Datei HexColorPicker.colorPicker einfach in das Verzeichnis kopiert werden.
  4. Noch das Grafikprogramm neu starten und schon kann es los gehen mit den hexadezimalen Farbcodes!

Hat doch gar nicht weh getan oder?