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Schön aufräumen – Beta von CleanMyMac 2

Mit den Jahren sammeln sich einige Gigabit an Daten von Fotos über Dokumente bis hin zu Zwischenspeicher. Dank immer grösseren Festplatten macht man sich eigentlich auch kaum mehr Gedanken, welche der Daten man überhaupt noch braucht und eigentlich unnötig Speicher besetzt und je nach Auslastung des System auch die ganze Geschwindigkeit des Computers damit beeinflusst.

Man kann nun selber die überflüssigen, doppelten oder nicht mehr notwendigen Datenleichen von hand suchen, oder aber man lässt sich helfen mit einem Programm wie CleanMyMac. Ich weiss, die Verwendung eines solchen Tools ist in etwas gleich umstritten wie eine Viren-Programm in Mac OS X. Denn och hat CleanMyMac mich in den letzten bald zwei Jahren nie enttäuscht und zusammen haben wir schon 120 GB unnötige Daten gelöscht.

Vor wenigen Tagen wurde CleanMyMac 2 als Beta auf die Öffentlichkeit los gelassen. Wer bereits CleanMyMac hat, kann über die Update-Funktion auch Beta-Versionen beziehen und ausprobieren. Natürlich auf eigene Gefahr. Es empfiehlt sich daher vor der Verwendung von Aufräum-Programmen sicher zu stellen, dass man über ein aktuelles Backup, beispielsweise über Time Machine, verfügt.

CleanMyMac 2 ist nicht nur schöner geworden, sondern auch einfacher in der Bedienung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Noch immer sucht CleanMyMac automatisch nach nicht mehr nötigen Daten wie System-Übersetzungen, Cache-Dateien, etc. und schlägt diese zum löschen vor. Interessant ist aber auch die Möglichkeit bewusst nach grossen und alten, bzw. lange nicht mehr geöffneten Dateien zu suchen. Hier schlummert ein riesiges Potential um Platz auf der Festplatte zu machen. Aber auch bei deinstallieren von Programmen und Extensions ist CleanMyMac hilfreich und sorgt für Gründlichkeit.

Die neue Beta von CleanMyMac 2 mach Spass den Mac noch sauberer zu halten. Aber dennoch sei gesagt, wer auf der sicheren Seite sein will braucht ein gutes Backup! So oder so.

Via David

iMac im neuem Design und brillantem Display

iMac

Apple hat gestern einen komplett neuen iMac im umwerfenden Design, mit brillantem Display mit reduzierter Reflexion und schnelleren Intel Quad-Core Prozessoren der dritten Generation, leistungsstarker NVIDIA-Grafik und einer neuen Speichermethode namens Fusion Drive vorgestellt.

Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple, konnte endlich den neuen iMac vorstellen:

Mit dem atemberaubenden Design, brillantem Display und schnellerer Performance haben wir den weltweit führenden All-in-One Desktopcomputer in jeder Hinsicht verbessert. Der komplett neue iMac ist unfassbar dünn und dennoch steckt eine unglaubliche Menge an Leistung und Technologie in unserem innovativsten Desktopcomputer.

Der Apple Desktop Computer wurde von Grund auf neu designt und neue  Technologie wurden in ein Gehäuse aus Aluminium und Glas mit bis zu 40 Prozent weniger Umfang als das Vorgängermodell verpackt. Der Rand um den Bildschirm misst gerade einmal 5mm. Der neue iMac hat zudem ein komplett neu entwickeltes Display, das die Reflexionen bei gleichbleibend brillanten Farben und Kontrast um 75 Prozent reduziert! Das dürfte einige von euch freuen, denn bisher gab es nicht wenige Leute, welche sich an den Reflektionen im Bildschirm gestört haben… Im neuen Design ist das Frontglas komplett auf das LCD laminiert und eine Anti-Reflexionsschicht ist unter Verwendung eines speziellen, hochpräzisen Plasma-Ablagerungsprozesses angebracht.

Der neue iMac wird mit Quad-Core Intel Core i5 Prozessoren der dritten Generation ausgeliefert, die auf Core i7 aufgewertet werden können. Die neuesten NVIDIA GeForce Prozessoren bieten bis zu 60 Prozent schnellere Grafik-Performance zum fortgeschrittenen Spielen sowie für grafikintensive Apps. Mit zwei Thunderbolt- und vier USB 3.0-Anschlüssen liefert der neue iMac eine noch grössere Erweiterbarkeit und Unterstützung leistungsstarker Peripheriegeräte. Jeder neue iMac kommt standardmässig mit 8GB 1600 MHz RAM und einer 1TB Festplatte; Kunden können den iMac mit bis zu 32GB Arbeitsspeicher und einer neuen 3TB Festplatte oder 768GB Flash-Speicher für ultimative Leistung konfigurieren.

Aber Achtung, beim kleinen 21,5-Zoll iMac können Kunden nicht mehr selber den Arbeitsspeicher (RAM) erweitern. Wegen dem dünnen Design geht das nur noch beim 27-Zoll iMac!

Fusion Drive ist eine neue innovative Speichermöglichkeit, die dem Anwender die Performance von Flash-Speicher und die Kapazität von Festplatten bereitstellt. Es kombiniert 128GB Flash-Speicher mit einer Standard 1TB- oder 3TB-Festplatte, um ein einzelnes Speichervolume zu kreieren, das Dateien intelligent verwaltet und Lese- und Schreibleistung optimiert. Fusion Drive passt sich dem Nutzungsverhalten des Anwenders am iMac an und verschiebt automatisch die Dateien und Apps in den Flash-Speicher, die am häufigsten verwendet werden, um höhere Leistung und schnelleren Zugriff zu ermöglichen.

Hier fragt sich die Internetgemeinde: Ist Fusion Drive nicht einfach Hybrid Drive? Natürlich ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz klar, wie Fusion Drive funktioniert. Darf man den Performance-Grafiken glauben, könnte Fusion Drive aber schneller arbeiten als Hybrid. Wie es tatsächlich ist, das wird sich noch zeigen so bald der neue iMac in der freien Wildbahn anzutreffen ist.

Preise & Verfügbarkeit 21,5-Zoll iMac
Der 21,5-Zoll iMac mit 2,7 GHz Quad-Core Intel Core i5 mit Turbo Boost-Geschwindigkeiten bis zu 3,2 GHz und NVIDIA GeForce GT 640M ist für CHF 1’499.- erhältlich; mit 2,9 GHz Quad-Core Intel Core i5 mit Turbo Boost-Geschwindigkeiten bis zu 3,6 GHz und NVIDIA GeForce GT 650M für CHF 1’699.-. Der 21,5-Zoll iMac wird im November über den Apple Online Store, die Apple Retail Stores und über autorisierte Apple Händler verfügbar sein.

Preise & Verfügbarkeit 21,5-Zoll iMac
Der 27-Zoll iMac mit 2,9 GHz Quad-Core Intel Core i5 mit Turbo Boost-Geschwindigkeiten bis zu 3,6 GHz und NVIDIA GeForce GTX 660M ist für CHF 2’049.- erhältlich; mit 3,2 GHz Quad-Core Intel Core i5 mit Turbo Boost-Geschwindigkeiten bis zu 3,6 GHz und NVIDIA GeForce GTX 675MX für CHF 2’279.-. Der 27-Zoll iMac wird im Dezember über den Apple Online Store, die Apple Retail Stores und über autorisierte Apple Händler verfügbar sein.

Apple ist nicht perfekt.

Apple Motorhaube

Der Google+ Benutzer Martin Thielecke hat über sein Profil folgende Meldung veröffentlicht:

Kunden, die Apple-Produkte kauften, kauften auch Autos bei denen man die Motorhaube nicht mehr öffnen kann.

Mich hat die Meldung amüsiert, denn auf mich trifft die Meldung voll und ganz zu! Ich persönlich hab nämlich überhaupt keine Ahnung von Motoren. Genauso wenig, bzw. weniger, Ahnung wie von Computer-Technologie, oder wann habt ihr zum letzten mal eine Platine gelötet? Um ehrlich zu sein, habe ich noch nie eine Motorhaube geöffnet. Und wenn ich dann mal die Gelegenheit hatte da rein zu schauen, dann hätte ich höchstens das Öl prüfen können, was mir aber mein Cockpit schon mitgeteilt hätte…

Ich will Computer und Autos benutzen und keine Ingenieurwissenschaften abschliessen um eventuell dann mal irgend ein Kabel von A nach B zu verlegen oder so… Wenn ich die Festplatte und den Arbeitsspeicher tauschen und erweitern kann, dann ist das alles was ich haben muss… Es muss einfach funktionieren, übersichtlich, bequem, unkompliziert sein und hübsch darf es auch noch sein. Ein wohl passenderer Vergleich war derjenige des Journalisten Barnaby Skinner in der SonntagsZeitung mit den Wohnungen.

Bei dem Hauptargument, dass Apple so verschlossen ist, bzw. „ein eingezäuntes Wirtschaftssystem, im dem einzig Apple die Regeln bestimmt“ mag stimmen, jedoch muss man auch sagen, auch die Offenheit ist Fluch und Segen zugleich.

Ich denke, es kommt drauf an was der einzelne Benutzer am Ende des Tages will. Will er ein Gerät einfach und schnell bedienen können ohne sich mit technischen Details auseinandersetzen zu müssen, oder es individualisieren und selber unter der Motorhaube rum werkeln. Es gibt Solche und Solche und darum stimmt es für mich, dass es beide Systeme gibt.

Mein neues Wunsch-Setup

iMac und Thunderbolt Display

Ganz am Anfang hatte ich nur ein MacBook. Dann kam ein iMac dazu, welcher dann im Homeoffice installiert wurde. Das MacBook hab ich dann nur noch selten gebraucht. Später kam das MacBook Air der ersten Generation hinzu, was dann auch wieder öfters genutzt wurde. Der iMac im Office kam in die Jahre und ich hab mir ein MacBook Pro mit einem Apple LED Cinema Display angeschafft. Der Hintergedanke dabei war, dass ich eine Maschine mit allen relevanten Daten habe. Zuvor hatte ich immer das Problem, dass ich im iMac etwas bearbeitet habe, dann mit dem MacBook Air unterwegs war und es sicher verpasst habe, diese Arbeiten zu synchronisieren.

Inzwischen sind schon wieder viele, viele Monate, gar Jahre ins Land gestrichen und die Technik hat sich verbessert. Mit Hilfsmittel wie Dropbox oder iCloud hat man die meisten wichtigen Daten (fast) immer abrufbereit. Ob per automatischer Synchronisierung oder über’s Internet. Das mit meiner Vorliebe auf zwei grossen Monitoren zu arbeiten führt zum aktuellen Wunsch-Setup: Ein iMac und ein Thunderbolt Display. Natürlich beide Modelle in der 27-Zoll Ausgabe…

Wo kaufen?
Am einfachsten geht es wohl im Apple Online Store, doch oft kann man bei anderen Shops ein paar Franken sparen. Beispielsweise bei ARP, Brack, DataquestHeiniger, Letec, Nextway oder STEG. Meine Anforderungen an den iMac mit einem 3,4 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozesser, 1 TB Serial-ATA-Festplatte + 256 GB Solid-State-Drive Festplatten und AMD Radeon HD 6970M 2 GB GDDR5 Grafikkarte lassen die meisten Shops aber alt aussehen. Nicht wegen dem Preis, sondern wegen der Konfiguration. Bei der Konfiguration lasse ich die RAMs absichtlich beim Minimum, denn diese werde ich bei einem der oben genannten Shop einkaufen und das Upgrade selber durch führen. Ist ganz einfach und man spart doch ein paar hundert Franken.

Hingegen das Thunderbolt Display gibt es ohne Konfiguration, ebenso die Arbeitsspeicher-Riegel. Hier kann ich einen Vergleich ziehen:

Thunderbolt Display 27″

 AppleARPBrackDataquestHeinigerLetecNextwaySTEG
PreisCHF 1099.-CHF 1099.-CHF 989.-CHF 1099.-CHF 909.-CHF 1049.-CHF 1010.-CHF 1026.-
LieferkostenKostenlosCHF 18.-CHF 9.90Unbekannt ohne Login.CHF 8.-CHF 15.-CHF 9.-Kostenlos
VerfügbarkeitSofort.Wird extra bestellt.In ca. ein bis zwei Wochen.Nicht bekannt.In Kürze verfügbar.Sofort.Sofort.Innert einer Woche versandbereit.

4 mal 4GB 1333MHz DDR3 Arbeitsspeicher

 AppleARPBrackDataquestHeinigerLetecNextwaySTEG
RAM-HerstellerAppleKingstonKingstonKingston--KingstonKingston
PreisCHF 600.-
Upgrade-Preis von 4GB auf 16GB.
CHF 252.-
(CHF 63.-)
CHF 240.-
(CHF 60.-)
CHF 276.-
(CHF 69.-)
CHF 316.-
(CHF 79.-)
CHF 260.-
(CHF 65.-)
CHF 232.-
(CHF 58.-)
CHF 119.60
(CHF 29.90.-)
LieferkostenKostenlosCHF 12.90.-CHF 9.90Unbekannt ohne Login.CHF 8.-CHF 15.-CHF 9.-Kostenlos
VerfügbarkeitSofort.Wird extra bestellt.Sofort.Nicht bekannt.Sofort.Sofort.Sofort.Sofort.

Wann kaufen?
Natürlich stellt sich auch bei mir die Frage, wann soll ich den iMac kaufen? Zum einen ist das Budget noch nicht ganz erreicht für einen solchen Kauf, trotz meiner Verkäufe von Altlasten im Internet. Zum anderen spielt mir aber auch die Zeit entgegen, denn aktuell würde ich von einem iMac-Kauf abraten. Das letzte Update hat der iMac vor rund 250 Tagen erfahren. Normalerweise bekommt der iMac alle 280 bis 300 Tage ein Update. Der aktuelle Durchschnitt besagt sogar, dass es nach 273 Tagen soweit sein soll…

Mac Buyers Guide

Somit kann ich also mindestens noch einen Monat abwarten und sehen was die Gerüchteküche oder Apple in den nächste 30 bis 40 Tagen berichtet. Ja nach dem entscheide ich mich für den Kauf der aktuellen Konfiguration, oder ich warte dann noch weiter ab, weil es Hinweise auf neue Modelle gibt.

Also heisst es für die nächsten Tage, abwarten und Tee trinken.

 

Heute schon den Mac aufgeräumt?

CleanMyMac

Auch wenn es draussen noch saukalt ist, der Frühling steht vor der Türe. Ich persönlich kann es kaum erwarten. Mit dem Frühling kommt aber auch der berühmte Frühlingsputz. Und der sollte jeweils nicht nur in der Wohnung und im Büro statt finden, sondern auch gleich auf dem Mac. Doch das geht jetzt total einfach mit dem Programm CleanMyMac. Ok, das ist jetzt keine Waschstrasse für Eure Computer, dafür wird innen mal so richtig aufgeräumt und unnötige Sprachdateien, Protokolle, Zwischenspeicher und lästige, alte System-Dateien entfernt. Wie man beim Screen oben sehen kann, habe ich mit nur einem Durchgang satte 4,42 GB Speicherplatz gewonnen und dadurch mein MacBook Pro auch etwas schneller gemacht.

Das Programm hab ich nun schon länger im Einsatz und seit November  knapp 15 GB Daten-Müll entsorgt. CleanMyMac hilft übrigens auch dabei, wenn man alte programme entfernen möchte. Werden nämlich die Programme nur in den Papierkorb verschoben, bleiben meist noch Einstellungen, Zwischenspeicher und andere anderswo abgelegte Dateien auf dem Mac erhalten. CleanMyMac erkennt zusammenhängende Dateien und entfernt diese auch gleich.

Hbt Ihr auch schon Erfahrungen mit CleanMyMac gemacht? Oder habt Ihr andere Programme? Eure Meinung interessiert mich.

Sicherungen, Diebstahlschutz und andere Notfälle

Was für eine Woche. Alleine in den letzten sieben Tagen musste ich von drei iPhone- und einem MacBook Diebstahl aus dem Bekanntenkreis erfahren. Wirklich unschöne Erfahrungen welche die Leute machen musste. Die meisten haben dann bei mir angefragt, wie man denn nun das iPhone oder das MacBook orten kann… Leider kann man solche Dienste als Privatbenutzer nicht erst nach dem Diebstahl aktivieren. Da muss man schon vorher aktiv werden, leider. Ich kann aber nicht sagen, ob die Polizei da wirklich was ausrichten kann, wenn die Serienummer oder MAC-Adresse der Geräte bekannt ist…

Sichern gegen Diebstahl
Die Apple Mobiltelefone werden in der Schweiz ja gerne gestohlen. Ob das nun daran liegt, dass es die Diebe wirklich auf das iPhone abgesehen haben, oder ob es daran liegt, dass die meisten Schweizer ein iPhone besitzen, darüber darf gerätselt werden. Wer sein iPhone aber nun nach einem Diebstahl orten möchte, der braucht entweder MobileMe von Apple oder aber Undercover. Bei MobileMe ist der Vorteil, dass die Ortung ohne das Wissen des Diebes gemacht werden kann. Bei Undercover muss man zuerst den Täter mit einem kleinen Trick auf eine getarnte App locken. Undercover kann dafür auch das iPad und die Mac-Computer in die Ortung aufnehmen, während die MobileMe Ortung nur für das iPhone und das iPad ist.

Für den mobilen Rechner gibt es gleich mehrere Lösungen welche ich bereits hier vorgestellt habe. Das geht vom einfachen und kostenlosen iAlert, über Lockdown bis Undercover. Die meisten Programme geben Alarm wenn der Bewegungssensor angeht, schiessen Fotos von den Täter und übermitteln diverse Informationen an einen E-Mail Account. Hat man zusätzlich zum Administrator Passwort noch ein Firmware Passwort, so kann der Dieb nicht einmal eine Neuinstallation laufen lassen. Dümmer schuat es aus, wenn ein Profi ans Werk geht. Denn die Sicherungen lassen sich immer irgendwie umgehen.

Was ist mit den Daten?
Nicht nur der Verlust des Gerätes schmerzt, besonders auch der Verlust der Daten! Daher ist es sehr wichtig von den liebsten und wichtigsten Inhalten Sicherungen zu machen. Drüben bei Apfelquak macht sich Larsen gerade Gedanken darüber, wie sicher man eigentlich mit einer Time Machine Sicherung ist. Genügt diese Art von Backup? Er selber hat eine externe USB-Platte mit dem Time Machine Backup, welches er bei einem Wohnungsbrand schnell abreissen und mitnehmen kann. Der Gedanke ist nicht schlecht, aber was wenn man nicht zuhause ist? Oder der Brand schon soweit fortgeschritten ist, dass man nicht mehr zum Heimbüro kommt?

Genügt es wirklich wenn man „nur“ ein heimisches Backup macht? Oder sollte man sich einen feuerfesten Tresor zulegen und darin ein wöchentliches Backup ablegen? Oder ein Bankschliessfach mieten? Genügt es vielleicht ein Backup auch mal bei einem Online-Dienst wie Blackblaze abzulegen? Und wenn ja, wo?

Die vielen Vorkommnisse haben mich ins grübeln gebracht. Schliesslich sind nicht wenige Daten auf den heimischen Rechner abgelegt und auch die Geräte selber will man nicht wirklich verlieren, auch wenn man gut versichert ist. Nicht auszudenken, wenn man wichtige Daten nicht mehr wiederherstellen könnte. Aber wie gesagt, wohin mit den Sicherungen? Hilft es vielleicht das MacBook in einem Buch zu verstecken? Wie macht Ihr das? Kreuzt Ihr einfach die Finger und hofft, dass nichts passiert oder habt Ihr einen Masterplan, wie Ihr auch in etwas ausgefalleneren Szenerien wieder an Eure Daten und Geräte kommt?

BackPack für den iMac

BackPack für den iMac

Egal ob der iMac an der Wand steht oder im freien an einer Tischkante, dank dem abgewinkelten Fuss entsteht hinter dem Bildschirm ein unverbrauchter Platz. Und genau hier setzt BackPack von Twelve South an!

BackPack ist eine Plattform, welche sich am Standfuss eines iMac, oder Cinema Display, auf jeder beliebigen Höhe anbringen lässt. Auf dieser Plattform können dann nützliche Geräte wie eine externe Festplatte, der Mac mini oder eine besonders tolle Action Figur anbringen. Wer mag kann soger eine Blumenvase auf die Ablage stellen… Zur Zeit kostet BackPack 29 US-Dollar und kann auf der Website von Twelve South bestellt werden. Bezahlt wird mit der Kreditkarte und der Versand ist im Moment noch kostenlos, zumindest in Amerika…

BackPack

So oder so sorgt BackPack für mehr Ordnung auf dem Tisch und versteckt Geräte und den Kabelsalat hinter dem grossen Bildschirm. Ein gelungenes Gadget zu einem Vernünftigen Preis.

Airport Extreme ist nun freundlich zu Time Machine

Time Machine und Airport Extreme

Bisher war es leider nicht möglich eine externe Festplatte per USB an die Airport Extreme anzuschliessen und dieses Laufwerk dann für die Time Machine Backups zu nutzen. Die Festplatte war einfach eine Festplatte. Das selbe Problem hatte übrigens auch die Time Capsule und wurde später mit einem Update behoben.

Letzte Nacht kam ganz still und leise ein weiteres Update für Leopard (Time Machine) und die Airport Extreme Base Station. Nach dem Update beider Neuerungen soll es möglich sein, endlich auch eine USB-Festplatte via Airport Extreme für die Time Machine Backups zu nutzen! Ich selber bin leider noch nicht dazu gekommen, aber TUAW bestätigt es bereits und ein ApfelForum Leser hat auch schon von der freudigen Nachricht gesprochen.

Gemäss TUAW gibt es aber noch ein paar Punkte die bei der Festplatte beachtet werden müssen. So muss die Platte höchstwahrscheinlich als HFS+ formatiert sein und eventuell muss das Laufwerk im Finder gemounted werden, bevor Time Machine die externe Festplatte erkennen kann.

Das nenn ich mal Ostern! Gestern das iPhone und ab heute funktioniert das Time Machine Backup wieder wie gewohnt und ohne Einschränkungen! Danke Apple!

Mac OS X Leopard 10.5.2 ist da!

Mac OS X Leopard 10.5.2

So, das neue Update für Mac OS X Leopard in der Version 10.5.2 ist nun tatsächlich da und schon bald auf meiner Festplatte angekommen! Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen das Update gleich zu laden… Mit 341 MB nicht gerade wenig!

Laden…

Zum Update gibt es auch wichtige Hinweise welche dringend gelesen werden sollten!

Wichtiger Hinweis: Bitte vor der Installation lesen

  • Es wird empfohlen, das System vor einer Aktualisierung zu sichern.
  • Der Installationsprozess sollte nicht unterbrochen werden, auch dann nicht, wenn der Fortschrittsbalken sich einige Minuten lang nicht bewegt. Falls während der Installation ein Stromausfall oder eine andere Unterbrechung auftritt, verwenden Sie für die Aktualisierung das eigenständige Installationsprogramm von den Apple Support Downloads (siehe unten).
  • Wenn Sie Systemsoftware-Modifikationen von Drittherstellern installiert oder das Betriebssystem mit anderen Mitteln modifiziert haben, können unter Umständen unerwartete Ergebnisse auftreten. (Dies trifft nicht auf die Installation gewöhnlicher Anwendungssoftware zu.)
  • Falls während der Installation Probleme auftreten, zum Beispiel wenn das Software-Aktualisierungsprogramm unerwartet beendet wird, lesen Sie diesen Artikel.

Das Update soll ja zahlreiche Verbesserungen und einige neue Features bringen… Wir werden sehen, nach dem Update!

Welcher iMac soll’s denn sein?

Apple iMac

Nach dem ich schon die Qual der Wahl bei dem MacBook durch machen musste, wird es wohl der Auswahl des „richtigen“ iMac nicht viel besser. Gut, ich hab noch etwas zeit, denn die Keynote Mitte Januar werde ich so oder so mal abwarten. Nicht das ich einen iMac einkaufe und der Steve Jobs noch ein bisschen an der Konfiguration und am Preis schraubt! Immerhin, eine Entscheidung habe ich bereits getroffen! Auf jeden Fall möchte ich ein 24 Zoll grosses Modell.

Dank dieser Vorentscheidung bleiben jetzt noch zwei 24″ Modelle im Rennen mit den folgenden Unterschieden:

Der „Kleine“

  • Prozessor: 2,4 GHz Intel Core 2 Duo
  • Arbeitsspeicher: 1GB
  • Festplatte: 320 GB
  • Versandfertig in: 3 Tagen
  • Kosten: CHF 2’499.00


Der „Grosse“

  • Prozessor: 2,8 GHz Intel Core 2 Extreme
  • Arbeitsspeicher 2GB
  • Festplatte: 500 GB
  • Versandfertig in: 2 Wochen
  • Kosten: CHF 3’199.00

Der Prozesser
Bei den Prozessoren liegt der Hauptunterschied im Namen. Zum einen gibt es den Duo, zum anderen den Extreme, wobei dieser 0,4 GHz schneller getaktet ist. Ich muss zugeben, ich bin kein Hardware-Profi und kenne mich hier überhaupt nicht aus! Aber so aus der Ferne betrachtet, ist das jetzt nicht so ein Geschwindigkeitsunterschied mit wesentlich mehr Power. Oder würde mir da jemand widersprechen und mich vielleicht auch aufklären?

Der Arbeitsspeicher
Gut, die Lektion haben wir ja schon gelernt. Willst Du Deinem Mac mehr RAM-Power verschaffen, dann kauf Dir die NIE im Apple Online Store sondern bei einem der vielen zuverlässigen Händler. Das eine GB, dass kann ich mir dann noch locker leisten für CHF 79.00, wenn nicht gleich zweimal 2GB zusätzliche RAM für ca. CHF 318.00!

Festplatte
Ok, ob ich nun 320 GB oder 500 GB habe, dass macht es bei mir nicht mehr gross aus. Alles was über 200 GB hat, hat bei mir eh etwa 100 GB zu viel… =)

Versandfertig
Puh, da klafft ja ein gewaltiger Unterschied! Drei Tage im Gegensatz zu zwei Wochen! Zwei Wochen ist verdammt viel wenn man auf ein „unbedingt-haben-will-Produkt“ warten muss! Will ich mir das antun?

Kosten
So, der Unterschied bei den Kosten ist auch nicht ohne. Die kleine Ausgabe kostet gerade mal CHF 700 weniger als der grosse Bruder. Find ich persönlich ein grosser Unterschied für das bisschen Technik das hier mehr oder eben weniger drinnen steckt.

Die Anwendung
Den richtigen Mac kann man nur finden, wenn man weiss was man damit alles anstellen will. Bei mir wird ja hauptsächlich im Internet gearbeitet. Neben dem bloggen werden auf dem neuen iMac Webdesign-Arbeiten verrichtet. Die Grafikarbeiten halten sich so in Grenzen. Ressourcen fressende Grafikarbeiten für Druckvorlagen sind eher die Ausnahme, kommen aber auch vor. Daneben wird hin und wieder mal mit Audio- und Video-Bearbeitungssoftware gespielt.