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Ist Final Cut Pro X nun wirklich mehr Pro?

Am letzten Tag im Januar 2012 hat  Apple endlich das langersehnte Update für Final Cut Pro X (FCPX) gebracht. Für die „professionelle“ Videobearbeitungssoftware wurde Dinge eingeführt wie Multicam-Editing, automatisch bis zu 64 Video- und Foto-Clips synchronisiert, Chroma-Keyer für den Umgang mit komplexen Anpassungen direkt in der Anwendung und eine Weiterentwicklung der XML-Schnittstelle für einen vollständigeren Austausch mit Drittanbieter-Anwendungen und Plug-ins. Das kostenlose Update beinhaltet zudem noch eine zusätzlich Beta-Version von Broadcast-Monitoring, das Thunderbolt-Endgeräte und PCIe-Karten unterstützt.

Bei der Einführung der rundum neuen Ausgabe von Final Cut hat sich Apple viele Feinde gemacht. Laien, wie ich einer bin, haben sich über die neue Oberfläche gefreut. Aber das war für die Profis halt nur Kosmetik, denn gerade bei den Funktionen hat Apple zu vieles weggelassen, was man eben im Pro-Bereich so braucht. Abgesehen von der Multicam-Funktion verstehe ich nicht um was es bei den anderen neuen, Funktionen geht. Klar, über die XML-Schnittstelle können Erweiterungen von Dritthersteller mit FCPX kommunizieren und arbeiten. Aber kommt diese wieder an die früheren Schnittstellen heran? Können wieder alte Erweiterungen genützt werden?

Ich bin mir sicher, dass der eine oder andere FilmPro hier mitliest und uns aufklären kann wie gut, oder eben nicht gut, das Update von Apple ist und ob mit diesem Schritt wieder ein grösseres Zielpublikum als „nur“ die Semi-Pros angesprochen werden… Sicher wird auch der ApfelBlog.ch-Leser Guru etwas dazu sagen können, denn bisher hat er immer bei Final Cut Pro X Themen offen und transparent über gute und schlechte Dinge gesprochen. Ich freue mich auf eine gute Diskussion.

Apple stellt Final Cut Pro X

Meine Wenigkeit ist ja nicht unbedingt ein Regisseur oder Filmemacher, abgesehen von ein paar iMove-Hobby-Projekten. Dennoch habe ich mich immer wieder mit der Frage auseinandergesetzt, genügt mir iMovie, oder muss es doch Final Cut Pro sein für meine Filmprojekte. Die Frage hat sich lange nicht mehr gestellt, denn die damalige Final Cut Version war schon ziemlich veraltet und eigentlich zu überdimensioniert für meine Bedürfnisse.

Apple hat nun das neue Final Cut Pro während der Filmer-Konferenz Supermeet NAB in Las Vegas vorgestellt. Neu unterstützt die Software aus dem Hause Apple 64 Bit, kostet noch kleine 299 US-Dollar, wird über den Mac App Store vertrieben und soll per Juni 2011 verkauft werden. Die Software-Oberfläche erinnert sehr stark an iMovie und bedeutet wohl auch, dass die Hauptfunktionen ähnlich einfach bedient werden können. Dennoch schlummern viele Profi-Features unter der Haube von Final Cut Pro X.

Die komplette Präsentation könnt Ihr in den folgenden beiden Filmen ansehen:

Teil 1

Teil 2

Bei dem kleinen Pres stellt sich mir aber erneut die Frage, könnte Final Cut Pro X dennoch ein iMovie Ersatz bei mir werden? Gerade in Sachen Text-Effekte reicht mir das iMovie-Zeug selten… Was sagen die Filmer unter Euch?

Neuerungen für Logic und Final Cut

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Gestern war nicht nur ich nicht erreichbar, sondern auch der Apple Online Store. Einige von Euch hofften, dass Apple neue oder überarbeitete Produkte präsentieren. Es gab auch tatsächlich Neuerungen, jedoch nicht im Hardware-Bereich, sondern bei der Software. Geneauer gesagt wurden die beiden Pro-Programme Logic und Final Cut überarbeitet.

Logic Studio

„Das neue Logic Studio ist ideal für professionelle Musiker, Live Performer und begeisterte Anhänger von GarageBand, die ihre Musik auf das nächste Level bringen wollen,“ sagt Philip Schiller Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. „Gitarristen werden sowohl Amp Designer als auch Pedalboard lieben und die neuen Flex Time-Werkzeuge ermöglichen es, Recordings schnell zu verbessern und tighte Aufnahmen zu schaffen.“

Das neue Logic soll, neben den bedeutende Upgrades von Logic Pro und MainStage, mehr als 200 neue Features enthalten. Darunter sind neue Plug-Ins Amp Designer, Pedalboard, realistische virtuelle Gitarrenverstärker, Stompbox Effekte und eine neue Palette an Flex Time-Werkzeugen.

Die deutschsprachige Version von Logic Studio wird im September erhältlich sein, kann aber schon jetzt im Apple Online Store bestellt werden.

Final Cut Studio

„Mit 1,4 Millionen Nutzern und einem Marktanteil von 50 Prozent*, ist Final Cut Pro die Nummer Eins im Bereich Software für professionelle Videobearbeitung,“ sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. „Das neue Final Cut Studio verfügt über mehr als 100 neue Funktionen und erweitert die ProRes Codec-Familie von Apple drastisch, sodass Cutter im Studio mit der höchsten Video-Qualität und bei Aussenaufnahmen mit einer möglichst geringen Bandbreite arbeiten können.“

Apple hat heute ein bedeutendes Update für Final Cut Studio mit mehr als 100 neuen Features und neuen Versionen von Final Cut Pro, Motion, Soundtrack Pro, Color und Compressor vorgestellt. Final Cut Studio beinhaltet Final Cut Pro 7,Easy Export, iChat Theater, Motion 4, Soundtrack Pro 3, Color 1.5, Compressor 3.5.

Die neue Version von Final Cut Studio wird bereits ausgeliefert und kann im Apple Online Store gekauft werden.

Leider gehöre ich nicht zu den Pro-Benutzer, welche mit Logic Studio und Final Cut Studio arbeiten. Ich kann also nur schlecht einschätzen, wie bedeutend diese beiden Update sind. Aber vielleicht haben wir unter den Leser ein paar Benutzer mit tiefgründigeren Erfahrungen?