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Noch ein Grund Adobe Flash zu deinstallieren.

Steve Jobs war nie ein Fan von Flash und auch ich hab vor einigen Jahren nie wieder ein Flash-Plugin auf meinen Mac-Computer installiert. Wenn man sich eine Sicherheitslücke wünscht, dann ist Flash das richtige Mittel dazu, daher musste es bei mir weg und ich hab nur noch Safari als Browser verwendet.

Wer, aus welchen Gründen auch immer, noch immer nicht ohne Adobe Flash auskommt, der sollte nun aber schleunigst ein Update einspielen! Durch eine der nicht weniger als 20 Sicherheitslücken können Hacker mittels einem einfachen Besuch einer infizierten Website die Kontrolle über den Mac erlangen.

Schnellstmöglichen Update einspielen!

Das Update steht seit gestern bereit und kann über die folgende Website geladen werden:
https://get.adobe.com/de/flashplayer/

Achtung beim Chrome Browser!

Falls ihr den Google Chrome Browser verwendet, dann ist grosse Vorsicht geboten, denn da ist Flash vorinstalliert und benötigt ebenfalls ein Update, bzw. am besten schaltet man Adobe Flash ganz einfach aus über die Adresszeile im Chrome Browser mit „chrome://plugins“ und dann den Adobe Flash Player deaktiviert.

Update: So kann man Adobe Flash beim Mac Deinstallieren

Adobe Flash scheint sich ja mächtig einzunisten im Mac. Daher braucht es von Adobe ein spezielles Deinstallations-Programm. Alle nötigen Informationen und Dateien findet hier hier bei Adobe.

400 Franken günstiger: MacBook Pro Retina 15″ mit i7 Prozessor.

MacBook Pro Retina
Diesen Monat wollen wir euch überraschen mit einer neuen, unangekündigten Aktion in Zusammenarbeit mit microspot.ch. Weil die Nachfrage nach mobilen Apple Computer ungebrochen gross ist, wollen wir euch mit einem preiswerten Rechner verwöhnen. Ein MacBook Pro mit 15″ Retina-Display, einem i7 2.2 GHz Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher und einer  256 GB Flash-Festplatte. Dieses MacBook kostet bei Apple CHF 2149.-, bei microspot.ch gerade nur CHF 1999.-. Mit unserer Aktion für ApfelBlog.ch Leser und deren Freunden und Angehörigen gibt es zusätzlich einen Rabatt von CHF 250.-, damit ist das MacBook Pro insgesamt CHF 400.- günstiger als bei Apple! Wenn das mal kein Deal ist?

Die Vergünstigung könnt ihr ganz einfach einlösen, wenn ihr den folgenden Schritten folgt:

  1. Legt das MacBook Pro in den microspot.ch-Warenkorb auf der Website
  2. Vom Warenkorb weiter zur Kasse
  3. Ein Login erstellen oder mit dem bestehenden Login anmelden
  4. Lieferadresse ausfüllen
  5. Beim Kaufprozess „Kasse“ kann der Gutscheincode erfasst werden
  6. Und dafür braucht ihr im Feld „Gutscheincode“ nur folgenden Promocode (ohne Anführungs- und Schlusszeichen) einzugeben:

„apfelblog6“

Also, worauf wartet ihr? Die Aktion dauert nur bis zum 31. August 2014.

Jetzt schnell das MacBook Pro sichern!

Zum Schluss noch die Warnung, wie immer: Wenn das Interesse und die Nachfrage an der Aktion sehr gross wird, kann es sein, dass es Lieferfristen bis zu drei Wochen geben wird. Wir bitten daher um etwas Geduld und Nachsicht.

MacBook Pro Retina im Kurztest

MacBook Pro Retina - Aperture Zebras

In den vergangenen Tagen durfte ich kurz das neueste Modell in der Familie der MacBooks ausprobieren, das MacBook Pro Retina, 15,4 Zoll. Im wesentlichen Unterscheidet sich das MacBook Pro Retina in zwei Punkte zu den bisherigen MacBook Pro Modellen:

  • Design
  • Retina Display

Damals, als das MacBook Pro Retina der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hatte Tim Cook bereits lobende und herausfordernde Worte für das jüngste MacBook:

Das  MacBook Pro mit Retina Display verschiebt die Grenzen von Leistung und Mobilität wie kein anderes Notebook. Mit einem atemberaubenden Retina Display, ganzheitlicher Flash-Architektur und einem radikal dünnen und leichten Design ist das neue MacBook Pro der fortschrittlichste Mac, den wir jemals gebaut haben.

Aber konzentrieren wir uns auf die beiden Hauptpunkte:

Das MacBook Pro Retina Design

Zweifellos, das MacBook Pro Retina (MBPR) ist wieder ein Stück dünner, nämlich rund 6 Millimeter, und auch ein halbes Kilo leichter als das MacBook Pro. Damit, und auch im Design und der neue Flash-Architektur, kommt das MBPR dem MacBook Air verdächtig nahe. Sehr schön gelöst wurden auch die Lüftungsschlitze an den Seiten unten. Das neue MBPR hat auch gleich eine neue Generation von MagSafe-Anschluss erhalten: MagSafe 2. Damit passen die bisherigen MagSafe-Kabel nicht mehr, es sind aber  MagSafe-Konverter separat erhältlich für den stolzen Preis von CHF 11.-.

MagSafe 2

Ansonsten hat das MacBook Pro Retina nur zwei USB 3 Anschlüsse, zwei Thunderbolt Anschlüsse, einen SDXC-Kartensteckplatz und einen HDMI-Anschluss. Gerade in Sachen USB-Anschluss wäre mir das zuwenig. Hier muss man dann halt über USB-Hub oder Thunderbolt Display die restlichen Geräte anschliessen.

MacBook Pro Retina - Dünner und leichter

Aber von aussen gesehen ist das MacBook Pro Retina die perfekte Kombination zwischen einem MacBook Pro und einem MacBook Air. Relativ leicht, dünn… Also mobil!

Das Retina Display

Nicht weniger als 2880 mal 1800 Pixel hat das Retina Display zu bieten. Eine ganze Menge Pixel mit welchen man viel anstellen kann… Es macht wirklich Spass an dem MacBook Pro Retina direkt zu arbeiten und die sagenhafte Auflösung zu geniessen. Der genuss hört aber auf, wenn man beispielsweise Photoshop CS6 verwendet, denn bei der ganze Adobe CS6 Palette sind erst die Dock-Icons bereit für Retina. Die Programme selber sind sehr, sehr verpixelt. Störend verpixelt.

Wenn man das MBPR dann aber an einen Cinema Display anschliesst, ist es eigentlich genau so, also ob man mit dem alten MacBook Pro arbeiten würde. Unter anderem ein Grund, weshalb ich mir bisher einen Kauf verkneifen konnte und mal die neuesten iMac Modelle abwarte…

Wem die Retina-Hochauflösenden Grafiken nichts sagen, der kann die hohe Anzahl an Pixel auch dazu verwenden, den Platz voll und ganz auf dem 15,4 Zoll-Bildschirm auszunutzen und die Auflösung für mehr Platz zu verwenden. Einstellen kann man das in den „Systemeinstellungen“ und dann „Monitore“. Mit „Mehr Platz“ wird alle kleiner, die Icons, die Schriften, etc.

Retina Display MacBook Pro Retina

Mein Fazit

Das neue MacBook Pro Retina ist wieder etwas mobiler geworden als die bisherigen MacBook Pro Modelle. Obwohl es eigentlich Notebooks sind und (auch) für die Reise gedacht sind, bleibt mein MacBook Pro immer zuhause. Das MacBook Air hat ihm einfach den Rang abgelaufen in Sachen Mobilität, aber auch Geschwindigkeit dank dem Flash-Speicher. Das MacBook Pro Retina ist dünner, leichter und schneller als das MacBook Pro. Gegenüber dem MacBook Air kann es ganz klar in Sachen Performance trumpfen. Gerade bei rechenintensiven Dingen wäre ein MBPR schon ganz nett. Das Retina Display ist sehr beeindruckend. Aber wie schon erwähnt macht der hochauflösende Bildschirm nur dann Sinn, wenn man auch darauf arbeitet. Wer sein MacBook gerne an einen grossen Bildschirm hängt, hat wenig vom Retina…

Das MacBook Pro Retina hat sicher eine neue Ära von hochauflösenden Grafiken (auch) im Internet geschaffen. So einige Websites müssten sich über kurz oder spät überlegen das Design und Technik so auszurichten, dass die Seite auch bei hochauflösenden Bildschirmen gut aussieht. Ich bin gespannt wann das Retina Display bei den anderen Apple Produkte Standard wird…

One more thing…

Und zum Schluss noch was für die WordPress-Fans unter euch. Wer seine Website oder sein Blog mit WordPress betreibt, der sollte mal einen Blick auf das Plugin WP Retina 2x ansehen. Das sorgt für hochauflösende Bilder, wenn der Besucher mit einer Retina-Gerät die Seite besucht. Vorausgesetzt, das Bild ist in der entsprechenden Auflösung vorhanden…

Wer von euch hat bereits ein MacBook Pro Retina? Welche Erfahrungen könnt ihr mit uns teilen?

MacBook Pro mit Retina Display

MacBook Pro mit Retina Display

Man hat es erwartet und dennoch hat das MacBook Pro mit dem Retina Bildschirm  dann doch überrascht. Apple hat mit dem neuen MacBook Pro auch gleich ein neues, radikal dünnes und leichtes Design vorgestellt. Bemessen mit lediglich 1,80 cm und einem Gewicht von nur 2,02 kg setzt das komplett neu designte MacBook Pro einen neuen Standart in Leistung und Mobilität für professionelle Anwender.

Tim Cook, CEO von Apple, ist stolz:

Das MacBook Pro mit Retina Display verschiebt die Grenzen von Leistung und Mobilität wie kein anderes Notebook. Mit einem atemberaubenden Retina Display, ganzheitlicher Flash-Architektur und einem radikal dünnen und leichten Design ist das neue MacBook Pro der fortschrittlichste Mac, den wir jemals gebaut haben.

Retina Display
Das neue MacBook Pro Retina Display ist das hochauflösendste Notebook-Display der Welt mit über 5 Millionen Pixeln, das sind 3 Millionen mehr als bei einem HD Fernsehgerät. Mit 220 Pixeln pro Zoll ist die Pixeldichte des Retina Displays so hoch, dass das menschliche Auge aus einer normalen Entfernung nicht mehr zwischen den einzelnen Pixeln untertscheiden kann und das macht die Text- und Grafikdarstellung unglaublich scharf. Das Retina Display nutzt IPS-Technologie für einen 178 Grad-Betrachtungswinkel und hat 75 Prozent weniger Reflexionen und einen um 29 Prozent höheren Kontrast als die vorherige Generation.

Neues Unibody Design
Mit einem präzisionsgefertigten Aluminium Unibody Design und ganzheitlicher Flash-Architektur ist das neue MacBook Pro das bisher leichteste MacBook Pro und es ist fast so dünn wie das MacBook Air. Flash-Speicher, der bis zu vier mal so schnell ist wie herkömmliche Notebook-Festplatten, ermöglicht es dem MacBook Pro gleichzeitig vier Streams von unkomprimiertem 1080p HD Video vom internen Speicher abzuspielen. Die Flash-Speicher-Architektur bietet ausserdem eine verbesserte Betriebssicherheit, Instant-On Reaktionsfähigkeit und 30 Tage Standby.

Mehr Leistung
Das MacBook Pro mit Retina Display verfügt über die neuesten Intel Core i7 Quad-Core Prozessoren mit bis zu 2,7 GHz und bis zu 3,7 GHz Turbo Boost-Geschwindigkeiten, NVIDIA GeForce GT 650 M diskrete Grafik, bis zu 16GB  schnelleren 1600MHz RAM und Flash-Speicher bis zu 768GB. Zwei Thunderbolt-Anschlüsse und zwei USB 3.0 Anschlüsse ermöglichen dem Nutzer den Anschluss mehrerer Displays und leistungsstarker Endgeräte und ein neuer HDMI-Port bietet schnellen Anschluss an HD TV-Geräte.

Starke Batterien
Die MacBook Pro Batterie liefert bis zu 7 Stunden kabellose Produktivität und nutzt fortschrittliches chemisches Know-How sowie eine adaptive Ladetechnologie, die bis zu 1’000 Ladevorgänge ermöglicht. Das MacBook Pro verfügt ausserdem über eine FaceTime HD Kamera, ein Glas-Multitouch Trackpad, eine beleuchtete Tastatur in voller Grösse, Dual-Mikrofone, verbesserte Lautsprecher, 3-Stream 802.11n Wi-Fi und einen dünneren MagSafe 2 Stromanschluss.

Aktualisierte Programme für Retina
OS X Mountain Lion, iPhoto, iMovie, iTunes und andere Apple Apps wie Aperture und Final Cut Pro X wurden aktualisiert um das Retina Display des neuen MacBook Pro voll ausnutzen zu können. Das aktualisierte Aperture 3.3 beinhaltet ausserdem neue Bildbearbeitungsfunktionen und unterstützt eine vereinheitlichte Foto-Bibliothek, die es Fotografen ermöglicht sich nahtlos zwischen iPhoto und Aperture zu bewegen.

Das neue MacBook Pro wird mit OS X Lion ausgeliefert. Wer einen neuen Mac nach der Keynote kauf, hat Anspruch auf eine kostenfreie Version von OS X Mountain Lion, sobald es verfügbar ist. Mountain Lion beinhaltet Funktionen wie die völlig neue Messages App, Notification Center, systemübergreifendes Teilen, AirPlay-Mirroring, Game Center und die verbesserte Sicherheit von Gatekeeper. Mit der Integration von iCloud in das Fundament von OS X macht es Mountain Lion leichter als jemals zuvor, Inhalte über alle Endgeräte aktuell zu halten.

Herausforderung für Webdesign
Webdesigner haben sich bereits den Kopf zerbrochen als Apple das Retina Display für das iPhone und iPad eingeführt hat. Mit dem neuen Retina Display für das MacBook verschärft sich die Lage noch einmal mehr. Die hochauflösenden Bildschirme brauchen hochaufgelöste Bilder. Apple selber hat die Website bereits so umgesetzt, dass man auch schöne Grafiken bei Retina Bildschirmen angezeigt bekommt. Die endgültige Lösunge ist es jedoch nicht, weil deren Lösung viele Requests auslöst.

Preise und Verfügbarkeit
Das 15-Zoll MacBook Pro mit Retina Display ist über den Apple Online Store, die Apple Retail Stores und über autorisierte Apple Händler verfügbar. Das 15-Zoll MacBook Pro ist mit einem 2,3 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozessor mit Turbo Boost-Geschwindigkeiten bis zu 3.3 GHz, 8GB Arbeitsspeicher und 256GB Flash-Speicher ab CHF 2’449.- inkl. MwSt. erhältlich; und mit einem 2,6 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozessor mit Turbo Boost-Geschwindigkeiten bis zu 3.6 GHz, 8GB Arbeitsspeicher und 512GB Flash Speicher ab CHF 3’149.- inkl. MwSt. erhältlich. Zu den Konfigurationsmöglichkeiten gehören ein 2,7 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozessor, bis zu 16GB Arbeitsspeicher und bis zu 768GB Flash-Speicher.

Quelle: Apple Pressemitteilung

Wer braucht schon Blu-Ray

Blu-ray

Bildquelle: Dekuwa, Flickr.com

Drüben bei Macnotes habe ich folgende Zeilen von Stefan Keller gelesen:

Ich hoffe noch immer, dass irgendwann einmal ein Blu-ray-Laufwerk in Macs Einzug halten wird. Wie schon im letzten Jahr nicht, um Filme anzusehen, sondern um nicht mehr von den 4,7/8,5 GB einer DVD limitiert zu sein.

Ich frage mich immer wieder, für was gibt es eigentlich Blue-ray? Meiner Meinung nach war das Format nur für Hollywood geschaffen worden. Damit die Filmstudios ihre Filme auf einem Hardware-basiertem Format an die Kundschaft verkaufen können. Ich glaube Blue-ray war der verzweifelte Versuch sich vor dem digitalen Verkauf über Internet-Portale zu retten, wie es bereits in der Musikbranche üblich war. Blu-ray ist ein halbtotes Format was anscheinend auch Apple so gesehen hat und darum die entsprechenden Laufwerke (bisher) nie unterstützt hat.

Eine Blu-ray bringt einen bescheidenen Speicherplatz von 25 bis 50 GB, je nach dem ob es eine Single- oder Dual Layer Blu-ray ist. Erst Blu-ray XL bringt 100 bis 128 GB Speicher. Mittlerweile gibt es ja schon USB-Stick mit 256 Gigabyte Speicher und 230 MB/s Lese-, bzw 170 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Warum also eine Scheibe mit Daten beschreiben in einem Zeitalter in dem jeder Computer, jede TV-Box, jede Spielkonsole, jeder Radio und gar Fernseher einen USB-Anschluss hat. Übertragbare Flash-Speicher-Medien sprechen wir jetzt mal gar nicht…

Wie aber Stefan richtig festhält, hat Apple einen kleinen Lichtblick für die Blu-ray Anhänger erstrahlen lassen:

Zumindest macht der Schriftzug in Final Cut Pro X Hoffnung: Dort heißt es, dass zum Brennen von Blu-rays ein externes Blu-ray-Laufwerk benötigt wird.

Ich bin gespannt ob Apple Wort hält und tatsächlich noch ein externes Blu-ray-Laufwerk auf den Markt bringt, oder solange wartet, bis wirklich kein Argument mehr für Blu-ray spricht. Apple hat schon bei so manchem Format nachgeholfen um es zum sterben zu bringen… Zuerst die Floppy-Disk, demnächst wohl Flash, vielleicht sogar MMS und bald die CD, DVD und Blu-ray. Es gibt bessere Speichermedien und natürlich das Internet!

Wie seht ihr das? Wo seht ihr einen sinnvollen Einsatz der Blu-ray-Disks? Vielleicht als Backup-Medium? Oder seht ihr das ähnlich wie ich und haltet Blu-ray für ein überflüssiges Produkt? Ich freue mich auf eure Meinungen

Es steht schlecht um die Sicherheit von Mac OS X!

In der aktuellen Ausgabe von c’t, das Magazin für Computer Technik, ist ein interessanter Artikel von Tobias Engler mit dem Titel „Security Paradox„. Mike (@mykeemueller) hat mich auf den Artikel darauf aufmerksam gemacht. Kurz gesagt, es geht in dem Text darum, dass Windows das Apple Betriebssystem Mac OS X schon lange links vorbei gezogen. Wenn man wie Herr Engler etwas genauer hinschaut, dann wundert man sich, warum es eigentlich nicht viel mehr Viren und Trojaner für Mac gibt…

Verpasste Sicherheitsmechanismen
Von Haus aus wäre Max OS X ein starkes Betriebssystem. Als Basis dient ein solides Unix System mit diversen Sicherheitsmechanismen wie Access-Controll-Modell (DAC), Data Execution Prevention (DEP) und Address Space Layout Randomization (ASLR). Charlie Miller, welcher via Safari das Betriebssystem schon in kürzester Zeit im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs hackte, weiss genau, dass Apple diese Möglichkeiten nicht konsequent nutzt und so unnötige Sicherheitslöcher offen lässt. In Punkto Sicherheit soll sich von Leopard auf Snow Leopard so gut wie nichts getan haben…

Zusammen mit dem anderen Mac-Hacker Dino Dai Zovi hat er das „Mac Hacking Handbuch“ geschrieben. Dino stellt fest:

Es ist um Klassen einfacher, Schwachstellen in Mac OS X zu finden und auszunutzen als in modernen Windows-Systemen.

Sandkasten
Ein weiterer Schutzmechanismus wäre der Sandkastenbetrieb. Ein gutes Beispiel dafür ist der Google Chrome Browser. Ein Prozess kann so in einer kontrollierten Umgebung ausgeführt werden und ein Angreifer kann nicht aus dem Sandkasten ausbrechen. Hätte Apple den Safari-Browser mit so einem Sandkasten ausgestattet, dann wäre auch das Flash-Plugin kein Sicherheitsproblem mehr…

Open Source
Apple bezieht einige Codes über verschiedenen Open-Source-Projekte. Einige dieser Projekte, wie das WebKit-Projekt für Safari und andere Browser wie von Nokia und Google, hat Apple sogar selber ins Leben gerufen. Leider hinkt Apple aber Monate hinterher mit dem einarbeiten der neuesten Code-Entwicklungen. Safari hat diverse Sicherheitslücken, welche in WebKit-Projekt schon längst geschlossen sind…

In Mac OS X Lion muss sich was tun!
Apple könnte wesentlich mehr machen in Sachen Sicherheit! Faktisch überlebt das Apple Betriebssystem gegen Viren und Trojaner nur darum, weil es noch kaum Schädlinge gibt, welche für die aktuellen Intel-Macs geschrieben wurde. Wie länger es dauert, je grösser wird die Verbreitung des Mac OS und desto mehr lohnt es sich auch für die Hacker deren Schad-Code zu verteilen… Aktuell müssen die gefährlichsten Trojaner immer noch von den Computer-Benutzer bewusst installiert werden. Einmal installiert, werden korrekte Webadressen auf vorbereitete Phishing-Seiten umgeleitet.

Einfachheit vs. Sicherheit
Apple hat ein einfaches OS, welches mit wenigen Klicks bedient werden kann. Bei der Sicherheit muss der Anwender aber noch ein paar Klicks mehr machen um die gewünschte Sicherheit zu bekommen. Beispielsweise ist die Firewall bei Mac OS X per Default ausgeschaltet. Apple will dem Benutzer keine „unnötigen“ Verbindungsbestätigungen anzeigen… Doch zu welchem Preis?

Also Apple, bei Mac OS X Lion erwarte ich nicht nur die angekündigte Verschmelzung von iOS und Mac OS, sondern ein konsequentes Anwenden von Sicherheitsschutz-Mechanismen!

iReview 44/2010

iReview

Es ist wieder Zeit für einen ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 44/2010. Ich wünsche Euch eine interessante Lektüre.

iReview 27/2010

iReview

Es ist wieder Zeit für einen ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 27/2010. Ihr habt es sicher gemerkt, letzte Woche war nicht so viel los. Das lag wohl daran, dass ich mir einige Tage frei genommen habe und das Ferienwetter hier in der Schweiz mit meiner Familie in vollen Zügen genossen habe. Die Fussballweltmeisterschaft ist auch nicht ganz unschuldig… Aber es kommen wieder andere Zeiten. Der Köcher ist voll mit neuen Artikel welche veröffentlicht werden wollen! Und nun wünsche ich Euch eine interessante Lektüre.

  • Geohot führte iPhone 4 Jailbreak erfolgreich aus! – Wie es ausschaut, kann man auch das neue iPhone 4 einem Jailbreak unterziehen. Wie lange das aber halten wird mit den Over Air Updates, dass muss sich noch zeigen.
  • Apple Store Shanghai opens with Apple VP Ron Johnson on hand – Paris hat den schönsten Apple Store der Welt erhalten und Shanghai den wohl Spektakulärsten.
  • What if the tiny Apple touch-screen was the next iPod Shuffle? – Ein kleiner Bildschirm sorgt für Stimmung. Gerüchte behaupten, dass der nächste iPod shuffle auch per berührungsempflindlichen Bildschirm gesteuert wird.
  • Genial: Youtube – mobiles Web-App! – Wer braucht denn schon die YouTube App, wenn man per m.youtube.com die Filme anschauen kann. Sogar in noch besserer Qualität als per iPhone App!
  • Adding a Carl Zeiss SLR lens to your iPhone 4 – Wem das iPhone 4 eine zu schwache Linse hat, der kann sich hier mal inspirieren lassen. Ok, ist dann aber nicht mehr so ganz handlich…
  • Wird das iPhone 4 zu Apples „Vista“? – Wird das iPhone 4 zu einem Stolperstein? Im Moment sagen die Verkaufszahlen was anderes…
  • 100 Tips #21: How To Save PDF Files – Was Windows nicht kann, kann jedes Mac Programm von Haus aus… Nämlich alles direkt als PDF speichern. Ohne zusätzliches Programm…
  • Howto: Put Flash on your iPad – So kann auch das iPad mit Flash umgehen. Aber mal ehrlich, habt Ihr Flash vermisst? Wenn ja, wo konkret?
  • Kommentar: Cupertino, wir haben ein Problem – Schöner Kommentar von Stefan Rechsteiner zum Thema iPhone 4 und dem Antennenproblem.
  • Apples iPhone 4 im coolen Stop-Motion Video zerlegt – Stilvolles zerlegen des iPhone 4 als Video.
  • iPad Cam-Case Design Integrates The Missing Web Cam Into Attractive Case – Dank einem speziellen Case, bekommt das iPad doch noch eine Kamera.
  • Alle sind mit dem iPad zufrieden, aber alle nicht ganz – Inzwischen hat auch Reto Hartinger entdeckt, dass das iPad kein Notebook-Ersatz ist. Zumindest nicht, wenn man mehr als im Internet surfen und Mails bearbeiten möchte…
  • AppleCare: iPhone 4 Software Fix Won’t Solve “Death Grip” Reception Issues – Das kommende iOS 4 Update behebt anscheinend nicht alle Probleme mit dem Todesgriff.
  • PhoneHalo for your iPhone helps finds your keys – Schlüssel verloren? Das iPhone, mit PhoneHalo zusammen, wird den Schlüssel wieder finden!
  • Erfahrungsbericht: Ein Monat mit dem iPad – Ein aufschlussreicher Erfahrungsbericht über das iPad.
  • iPhone 4 ab 28.Juli in Österreich – Bei den Österreicher wird der 28. Juli als Release-Datum für das iPhone 4 genannt. In der Schweiz gibt es bereits alles zwischen 19. und 31. Juli 2010… In ein paar Tagen werden wir mehr wissen.

Kein Porno auf dem iPad?

Porn on the iPad

Steve Jobs hat es sich so sehr gewünscht… Das iPad ohne Porno, oder um es in seinen Worten zu sagen „freedom from porn“! Aber selbst in der Werbung bleibt das iPad von nackten Tatsachen nicht verschont. Ein kleiner Scherzkeks hat ein grosses iPad Werbeplakat in der Berliner U-Bahn Station Rosenthaler Platz mit extra erstellten Klebebildchen sabotiert. Und falls das Plakat noch nicht ausgewechselt wurde, dann hängt es noch heute so da…

Aber einmal davon abgesehen, sollte das iPad tatsächlich keine Fotos und bewegte Bilder von Menschen zeigen, welche sich gerade paaren, dann müsste der Safari Browser mit einem ungewöhnlich starken Filter versehen werden. Denn sogar Youporn, die YouTube-Plattform für nackte Tatsachen, hat den Trend zum iPhone und iPad entdeckt und die Flash-Filme neu encoded, damit man alle Filme per Browser mit HTML5 anschauen kann.

Hätte das iPad die Möglichkeit, mehrere Profile einzurichten, dann wäre sicher auch ein ähnlicher Kinderschutz möglich, wie das bereits seit Jahren beim Mac OS X der Fall ist. Denn minderjährige brauchen meiner Meinung nach nicht unbedingt solche Filme und Fotos zu sehen, ohne den wirklichen Zusammenhang zu kennen!