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Das iPad im Flugzeug

Jetstar iPad

Der ApfelBlog.ch-Leser Rolf hat mich per Mail kontaktiert und einige interessanten Ideen rund um das iPad aufgeworfen. Besonders Gedanken hat er sich gemacht über das iPad im Flugzeug.

Die Fluggesellschaft Jetstar, die Billig-Fluglinie von Quantas Airlines, hat angekündigt, das iPad testweise als Unterhaltungssystem zu vermieten. Für 10 Australische Dollar darf man ein iPad mieten um Filme oder TV-Programme anzusehen, Musik zu hören, eBooks zu lesen oder Spiele zu spielen. Möglich macht das die Firma bluebox welche mit dem System bluebox iA bewusst auf das iPad setzt.

Doch die Idee von Rolf geht noch weiter. Er sieht einen gläsernen Fluggast, welchen man gleich mit relevanten Informationen versorgen kann:

Ebenfalls weit weg dürfte dann auch die „angepasste“, bzw. kundenspezifische Werbung auf diesem iPad nicht bleiben. Denn nämlich genau zum Zeitpunkt, wenn er den Sitz eingenommen hat im Flugzeug, wird ihm – sozusagen mundgerecht und auf sein persönliches Profil (Lebensstil) zugeschnitten, alles „serviert“ was das iPad hergeben kann, dann geht die Post so richtig ab!

Rolf nennt dann auch gleich einige der Informationen welche man dem Fluggast zur Verfügung stellen könnte:

  • Der Tourist kann schon mal die Destination „googeln“ und Hotel-, Restaurant- und Mietautosituation prüfen
  • Der Zeitungsleser geniesst die Vielfallt des Blätterwaldes genau wie im Internet – nur viel bequemer!
  • Der Banker / Börsianer wird die letztenNews und Kurse (online, mittel WiFi versteht sich) stets zur Verfügung haben
  • Der Segler wird die feinsten Yachten, auf sein Profil (bzw. seine Kreditwürdigkeit…) zugeschnitten im iPad (Bild, Film & Ton!!) vorfinden
  • Der Krimi-Mensch wird den Bestseller-Roman oder Film geniessen können
  • Der NIKON-Fan wird die schönsten Bilder – inkl. Tipps & Tricks des Fotografierens nachlesen können,nebst den neusten Kameramodellen kann er auch seine eigenen Ferien-Bilder bereits auf der Heimreise im Grossformat geniessen
  • Der Movie- und Musik-Fan findet schlicht alles – vorerst erst in 2D… was er auch zuhause geniessen könnte – nun im Flieger in „seinem“ iPad
  • Der Manger tritt schon mal online in die Konferenz ein (denn die nächsten iPads kommen bestimmt mit Kamera…
  • Der Aufzugs-Service-Techniker studiert alle Manuals und Pläne bereits „vor“ der Reparatur am Lift im New Yorker Hilton…
  • Der Wanderer – ob er nicht doch lieber die gute alte Karte mit Kompass (oder doch lieber sein iPhone… ;-) im Rucksack mitträgt, wird sich weisen – aber ich denke, er will ja dann wissen wo es zur nächsten Beiz geht und da braucht‘s idealerweise GPS und eine (grössere) Karte…

Auch wenn einige der Beispiele dann wirklich (zu) weit gehen stellt sich die berechtigte Frage: Traumhaft – oder furchterregend?

Ich persönlich denke nicht das der gläserne Gast so offensichtlich ausgenutzt wird. Viele der Informationen haben die Gesellschaften jetzt schon und wissen nicht wie man diese benutzt, oder tun es wegen Datenschutzgründen nicht. Daher denke ich, wird auch das iPad das nicht so schnell ändern.

Wie Rolf unterstütze ich auch seine Aussage, dass das iPad in der Zeitungs- und Bücherwelt wohl Veränderungen nachziehen wird. Ob das ähnliche Kreise wie iTunes und die Musikindustrie ziehen wird muss sich noch zeigen. Es bleibt spannend…

Das iPhone 3GS zu Wasser, zu Land und in der Luft

Schon unglaublich an was für Geräte und Orte das iPhone 3GS mitgenommen, beziehungsweise festgepappt wird um spektakuläre Videos aufzuzeichnen. Am eindrücklichsten finde ich immer noch die Aufnahmen von der Auto-Front. Weil das iPhone relativ tief unten befestigt ist, kommt man noch schneller in einen „Geschwindigkeitsrausch“.

Flugzeug

Auto

Fahrrad

Boot

Naja, die Aufnahmen vom Wasser könnten noch etwas spezieller werden. Wer meldet sich freiwillig um sein iPhone an ein ferngesteuertes Boot zu befestigen?

Grundsätzlich darf sich aber YouTube über viele neue Videos freuen. Bald wird das iPhone nicht nur die Flickr-Charts anführen, sondern auch die YouTube-Charts…

Das MacBook Air hält viel aus, aber…

MacBook Air nach einem Flugzeugabsturz

Das MacBook Air (MBA) aus dem Hause Apple ist eigentlich ganz dünn und leicht. Trotzdem hält das Notebook einiges aus. Ein MBA-Besitzer hat das Gerät dem wohl schwierigsten Test unterzogen: Einem Flugzeugabsturz! Der Passagier Sefer Baris sass in der Turkish Airways Maschine, welche im Februar 2009 in Amsterdam abgestürzt ist und auch neun Todesopfer gefordert hat.

Gegenüber Macenstein erzählte ein Freund was passiert ist:

He was sitting on the chair in the front [of the airplane]. Seat number seven. (3-4 chairs from the business class). He has his MacBook Air with him, he was watching a movie. When the plane began to land, he closed his MacBook Air, and put it in the skin. A couple of minutes [later] there was the crash.

Nach dem ganzen Schock und dem Spitalaufenthalt hat der verunglückte Passagier auch sein MacBook Air unter die Lupe genommen. Das dünne Aluminium war verbogen. Dennoch konnte der Mac Computer gestartet werden. Die Festplatte hatte keinen Schaden, lediglich der Bildschirm funktioniert nur noch zur Hälfte. Wenigstens die Daten auf dem MacBook können gerettet werden, falls kein Time Machine Backup zuhause gesichert wurde…

Nicht immer überleben die MacBook Air!
Das nicht immer so glimpflich ausgehen kann, dass beweist ein junger Mann in einem YouTube Video. Anscheinend hat er ein beschädigtes Scharnier beim MacBook Air meint deshalb das Notebook gleich abschlachten zu müssen. Entweder wird der Herr der nächster Amokläufer oder er ist einfach nur mediengeil und leidet unter einem Aufmerksamkeitsdefizit.

(via & via)

Spiel mit hohem Suchtfaktor: Airport Mania

airport-mania

Gestern habe ich von Steffi einen tollen Spieltipp erhalten. Echten Fluglotsen leiden oft unter hohem Stress. Bei dem Spiel Airport Mania: First Flight sieht das aber ein bisschen anders aus. Mit verspielten Grafiken und lustigen Melodien wird man in den vereinfachten Job eines Fluglotsen gesteckt.

In der Spieler, als Fluglotse, dirigiert kleine, bunte Flugzeuge auf die Landebahnen und an vorhandene Gates. Die Reisenden steigen aus und wieder ein. Je nach Anforderung muss der Lotse nun die Flugzeuge in den Hangar, zum Tanken oder auf die Abflugbahn schicken. Das ganze bleibt bei zwei bis drei Flieger übersichtlich, kann aber in Stress ausarten wenn an die zehn Flugzeuge bedient werden möchten. Pünktlichkeit und schnelle Abwicklung belohnt das Programm natürlich mit Bonuspunkten. Die Punkte werden später zu Geld umgewandelt mit welchem man die Infrastruktur des Flughafens verbessern kann, um die Flugzeuge noch schneller bedienen zu können.

Das Spiel ist einfach gestrickt und die Grafiken süss, aber der Suchtfaktor ist sehr hoch! Einmal angefangen, muss man das Game einfach durchspielen! Das Programm kan hier bezogen werden und ist in der ersten Spielstunde kostenlos. Danach muss man eine Lizenz von gut 20 Dollar für das Spiel berappen. Eine abgespeckte Version gibt es auch hier als Online Spiel.