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MacBook Air 11″ vs. iPad 3G

Macbook Air 11" vs. iPad

Vor rund zwei Wochen hat Apple das neue MacBook Air vorgestellt. Neu gibt es das dünnste MacBook in zwei Grössen-Varianten: Mit einem 11″ und einem 13″ Bildschirm. Die Grössenunterschiede haben Einfluss auf die Auflösung, Abmessungen, Speicherkapazität, Stromversorgung und natürlich den Preis. Wer sich die Unterschiede genauer anschauen möchte, kann das auf der Vergleichsseite von Apple tun.

Was mich aber viel mehr interessiert ist der Vergleich mit dem iPad! Schliesslich war es ja angeblich das iPad, dass bei den anderen Computerhersteller dafür gesorgt hat, dass die Netbook Verkäufe zusammen gebrochen sind. Macht sich hier Apple nun selber Konkurrenz? Nicht wenige male hörte ich in Diskussionen die Aussage: „…jetzt brauche ich kein iPad mehr, ich kaufe mir das 11-Zoll  MacBook Air!“

Auch ich habe mir schon Gedanken gemacht, denn gerade zum bloggen habe ich bei dem iPad immer wieder ein paar Funktionen vermisst. Sei es eine übersichtliche FTP-Lösung, eine einfache Bildbearbeitung oder das hochladen von Bilder. Höchste Zeit also einmal die beiden unterschiedlichen Produkte zu vergleichen…

MacBook Air 11" vs. iPad 3G

 MacBook Air 11"iPad 3G
Display11,6" Hochglanz-Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung9,7" Multi-Touch-Widescreen-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und Hochglanzanzeige
Auflösung1366 x 768 Pixel1024 x 768 Pixeln
AbmessungenHöhe: 192 mm
Breite: 299,5 mm
Tiefe: 3 bis 17 mm
Höhe: 242,8 mm
Breite: 189,7 mm
Tiefe: 13,4 mm
Gewicht1,06 kg0,73 kg
Prozessor1,4 oder 1,6 GHz1 GHz
Arbeitsspeicher2 oder 4 GB256 MB
Speicher64 oder 128 GB Flash-Laufwerk16, 32 oder 64 GB Flash-Laufwerk
Batterie5 Stunden10 Stunden
ProgrammeAlle Mac OS X fähigen Programme. Mit Parallels aus alle Windows Programme.Nur Programme aus dem App Store
USBOffener USBBeschränkter (nur Fotos) USB-Zugang via kostenpflichtigem Adapter.
SD-KarteKein Slot vorhanden, nur beim 13" Modell.Via kostenpflichtigem Adpater
Weitere SchnittstellenCD/DVD nur via kostenpflichtigem Super-Drive Laufwerk.Keine
InternetWLAN. Ethernet via kostenpflichtigem Adapter. 3G via iPhone Tethering oder oder USB-Modem.WLAN und integriertes 3G.
MultitouchTrackpad mit Multi-TouchDer ganze Bildschirm ist Touchscreen.
TastaturVolle MacBook-Tastatur, jedoch ohne HintergrundbeleuchtungTastatur via Touchscreen. Umständlich bei Sonderzeichen.
Preis1199 bis 1709 CHF799 bis 1049 CHF

Klar, der Vergleich ist nicht ganz fair, denn spätestens nach dem erstellen der Tabelle wurde mir einmal mehr bewusst, das iPad ist in erster Linie „nur“ für die Konsumation gedacht. Das iPad ist perfekt um Mails zu checken, Webseiten zu besuchen, Musik abzuspielen, Spiele zu spielen und Fotos und Filme anzuschauen. Wenn es aber um’s produzieren von Inhalten geht, steht der Tablet-Computer aus dem Hause Apple im Abseits. Das einzige was noch einigermassen einfach produziert werden kann sind E-Mails, Text-Dokumente, Präsentationen und Kommentare in Blogs, Foren sozialen Netzwerken. Bereits beim hochladen von Bilder auf Facebook stösst man mit dem iPad an seine Grenzen.

Entsprechend werden vor allem Produzenten spätesten seit dem neuen MacBook Air in die Hände klatschen. Endlich ein kleiner Computer, beinahe ohne Einschränkungen, super dünn und sehr leistungsfähig! Nur schade hat das dünne Notebook keine beleuchtete Tastatur gekriegt.

Mein Fazit
Einmal mehr stellt sich die Frage, was will ich und welches Gerät erfüllt mir meine Kriterien! Gehöre ich eher zu den Konsumenten und surfe gerne durchs Web, oder bin ich Blogger, Fotograf oder Journalist und möchte mehr als nur lesen und anschauen? Je nach dem sagt einem das iPad oder das MacBook Air eher zu. Ich persönlich bin noch unentschlossen. Denn ich besitze ja bereits das MacBook Pro. Braucht es dann noch ein Air für kleine Reise bei denen man nicht schwer tragen möchte? Oder genügt das iPad dann? Ich hatte ja bereits das Problem, zwischen mehreren Macs immer wirklich alles synchron zu halten. Mit einem MacBook Pro und einem MacBook Air hätte ich das Problem wieder wie früher… Kommt dazu, dass das iPad wohl so oder so im Wohnzimmer bleibt um die Apple TV gemütlich zu bedienen.

In ca. zwei Wochen erhalte ich ein 11″ MacBook Air zum testen, vielleicht zeigt es sich dann klarer ob das kleine Apple Notebook in meine Arbeitsabläufe passt oder doch eher störend ist…

FTP mit dem Mac

Es wird Zeit die Kategorie „Umsteiger“ wieder etwas aktiver zu pflegen. Damit ich mehr Inspiration und Inputs habe, was Euch beim umsteigen von PC auf den Mac beschäftigt, dürft Ihr mir gerne Eure Probleme, Sorgen und Fragen mitteilen. Danke schon mal im voraus für Eure Mitarbeit!

Aber zurück zum Thema. Gerade Webdesigner und Webentwickler müssen auf Server zugreifen können um da Dateien hoch zu laden, zu modifizieren oder gar löschen. Das ganze geht mit einer so genannten FTP-Verbindung (File Transfer Protocol). Bei Windows kann der Internet Explorer die Rolle eines FTP-Programms übernehmen um Dateien auf einem entfernten Webserver zu modifizieren. Auch der Mac hat eigene Bordmittel, jedoch beschränkt.

Finder
Der Finder kann sich per FTP zu Server verbinden. Wähle im Menü „Gehe zu“ und dann „Mit Server verbinden…„. Hier kann die FTP-Adresse dann eingetragen werden. Eigentlich einfach. Jedoch unschön an der Sache ist, damit lassen sich Dateien lediglich lesen. Also nicht für Webworker, sondern nur für Journalisten und Neugierige welche irgendwelche Daten von einem Web- oder FTP-Server herunterladen müssen.

Terminal
Terminal ist ein mächtiges Tool beim Mac. Per Befehl kann so ziemlich alles in und um den Mac bewegt und verändert werden. Dazu gab es auch schon Beispiele im ApfelBlog.ch. Mit eben diesem Befehlszeilen-Programm kann man auch eine FTP-Verbindung aufbauen und die Dateien nach belieben bearbeiten. Das Problem dabei, es gibt keine Visualisierung. Man gibt jeden einzelnen Befehl für jede Datei per Text an.

  • Verbindung aufbauen: ftp ftp.mein-server.ch
  • Datei uploaden: put meine-datei.html
  • Datei downloaden: get meine-datei.pdf
  • etc.

Safari
Gibt man die FTP-Adresse in Safari ein, dann gelangt man zuletzt auch nur zur „nur lesen“-Ansicht wie beim Finder.

Und jetzt?
Leider führt für Webworker kein Weg an Drittprogrammen vorbei. Es gibt da aber kostenlose Lösungen wie beispielsweise das Schweizer Programm Cyberduck oder der bekannte Filezilla.

Ich persönlich vertrete ja die Auffassung, dass gute Lösungen auch etwas kosten dürfen. Daher empfehle ich auch beim FTP-Programm eher kostenpflichtige Lösungen. Ein sehr gutes Programm ist beispielsweise Transmit von Panic. Meine persönliche Empfehlung geht aber an das schöne und Funktionsreiche Programm Forklift welches ich auch schon früher einmal vorgestellt habe. Übrigens soll es bei Forklift demnächst eine noch schnellere und bessere Version geben.

Welche Erfahrungen habt Ihr zum Thema FTP mit dem Mac gemacht? Habt Ihr andere Lösungen? Andere bevorzugte Programme?

Mit iWeb eine Website erstellen

Mein ApfelBlog.ch hat einige Leser hier dazu inspiriert, ein eigenes Blog zu erstellen. Wo ich kann, helfe ich natürlich gerne, wobei das nicht immer so einfach ist. Aber gerade vor kurzem habe ich wieder ein Anfrage bekommen, die vielleicht auch andere interessieren könnte.

Neben einer serverbasierten Blogsoftware, wie beispielsweise WordPress, kann man ein Blog auch mit iWeb erstellen. Das Programm iWeb ist Bestandteil von iLife und gehört eigentlich auf jeden Mac. Mit iWeb arbeitet man nicht auf dem Server direkt, sondern auf dem eigenen Mac. Der Nachteil liegt auf der Hand: Wer etwas publizieren will, braucht seinen Mac!

Dafür ist iWeb kinderleicht zu bedienen. Man braucht keine Programmierkenntnise und auch keine Bildbearbeitungssoftware. Zudem kommt iWeb auch schon mit sehr schönen fertigen Vorlagen daher, bei welcher Ihr bloss noch die Inhalte austauschen müsst.

Aber zurück zur Frage! iWeb ist ja eigentlich gemacht um eine Website auf dem eigenen mobileMe Account zu erstellen:

„Muss man einen .mac- / MobileMe-Account haben, um sein iWeb-Meisterwerk zu veröffentlichen, oder geht das auch anders?“

Natürlich geht das! Und zwar so:

  1. Wähle „Ablage“ > „In einem Ordner veröffentlichen“.
  2. Wenn sich auf Ihrer Website Tasten zum Abonnieren befinden, musst Du die URL-Adresse Deiner Website in der angezeigten Meldung eingeben.
  3. Wähle einen Speicherort für Deiner Website (je nach Ordnerstruktur) und klicken Sie anschliessend auf „Auswählen“.

Um dann den erstellten Ordner auf den Server zu bringen, benötigt man ein FTP-Programm. Ich persönlich bin begeistert von ForkLift, es gibt aber auch kostenlose FTP-Clients, welche auch in dem vorhin verlinkten Beitrag erwähnt sind.

Ich hoffe ich konnte mit dem Beitrag etwas Licht ins dunkle bringen. Wenn Ihr noch weitere Fragen habt, einfach melden.

ForkLift – Das perfekte FTP Programm

ForkLiftIch bin ja schon länger auf der Suche nach einem guten FTP Programm. Früher, auf Windows, hab ich mit Filezilla gearbeitet, war aber auch nicht überzeugt davon. Auf dem Mac hab ich eine Zeit lang Cyberduck im Einsatz gehabt, war aber auch eher davon enttäuscht als sonst was. So habe ich alles mit dem Programm Coda erledigt. Das Coden und den File Transfer auf den Server der geschriebenen Dateien.

Vor ein paar Tagen bin ich dann, via diversen Meldungen, über ForkLift gestolpert. Zuerst dachte ich „Naja, noch so ein File und FTP Programm“. Nach einiger Zeit wollte ich es dann doch selber probieren. Was soll ich sagen, ich war begeistert! Das Ding kann alles was ich mir wünsche von einem FTP Programm!

ForkLift

Besonders begeistert bin ich von der FXP Funktion. Damit erlaubt es mir ForkLift zwei FTP Server direkt anzusteuern und die Daten direkt von einem Server zum anderen zu kopieren, ohne diese zuerst bei mir lokal abzulegen. Da öffnen sich ganz neue Möglichkeiten…

Aber auch sonst können sich die Funktionen sehen lassen. ForkLift kann auch mit Bluthoot Bluetooth umgehen, Dateien editieren, zur Amazon S3 Datenbank zugreifen, Mit ZIP und RAR Dateien umgehen, als wären es Ordner, Favoriten können gesetzt werden und vieles, vieles mehr!

Wenn Ihr Euch selber überzeugen möchtet, auf der Website von Binarynights gibt es eine 15 tägige Testversion, welche dann mit einem Schlüssel für knapp 30 Dollar freigeschaltet werden kann.