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Apple wird die Google Brille nicht einfach kopieren.

Apple Glass: iGlass

Bildquelle: Gizmodo

Kürzlich habe ich drüben bei The Mac Observer einen spannenden Artikel über Google Glass gelesen und der Meinung, warum Apple die Google Brille nicht kopieren wird. Angefangen hat alles damit, dass Google zwar eine brillante Technologie verwirklicht hat und damit wohl auch die Führerschaft der Innovation in der Techbranche übernommen hat, tatsächlich aber keinen echten Mehrwert oder Nutzen klar kommunizieren konnte. Ein Vorteil, der Apple immer gekonnt ausspielen konnte. Mit allen Produkten hat man dem normalen Menschen eine Lösung zur Seite gestellt.

Bei der Google Brille werden im Moment nur reiche Gadget-Freaks bedient und darum müssen wohl auch die wenigen auserlesenen, die sich so was leisten können, mit Beschimpfungen, Spot, Hohn und gar Angriffen aus der Bevölkerung rechnen. Damit wir uns richtig verstehen, ich finde das absolut nicht gut und bedaure Menschen, die sich „nur“ mit ihren Fäusten wehren können! Aber leider finden genau solche Angriffe gegen Google-Glass-Träger statt.

Der Journalist Jay Yarow hat in einem Artikel in Business Insider geschrieben:

Today, people with Glass on their faces are attacked unfairly because it’s assumed that only elitist rich tech jerks wear Glass. If this was always for the masses, that might not be the assumption.

Der „normale“ Mensch da draussen fürchtet um seine Privatsphäre. Es ist das eine wenn man durch Unwissen seine persönlichen Informationen ins Netz stellt. Viel gefürchteter ist, dass Drittpersonen einem in Alltagssituationen aufzeichnen und die Informationen im Internet allen zugänglich machen. Obwohl rechtlich verboten, könnte ein Google Glass Benutzer seinen Alltag aufzeichnen und gewisse Situationen in Filmsequenzen auf YouTube stellen.

Grundsätzlich ist ein Heads-Up-Display für informierte Menschen keine dumme Idee. Die Einführung und Vermarktung war bisher vielleicht eher suboptimal, was der Marke, bzw. dem Produkt Google Glass lange schaden kann. Vielleicht war die Menschheit einfach noch nicht bereit dafür, für einen Privatsphären-Wechsel im echten Leben…

Was denkt ihr zu dem Thema. Wäre Google Glass besser bedient gewesen das Produkt gleich einzuführen zu einem vernünftigen Preis? Oder ist die Angst bezüglich der verlorenen Privatsphäre schuld an der Wut gegenüber der Google Brille?

iReview 35/2013

SIMCITY - Probleme auf dem Mac

Ja, ich wusste auf was ich mich eingelassen habe. Das Web war und ist voller frustrierter Simcity-Benutzer. Die Vorfreude war dennoch gross. Endlich kam der Spielklassiker wieder zurück. Komplett neu und auch für den Mac. Aber bereits beim Release für den PC gab es viele Probleme. Das Spiel wird über die Server von EA gespielt und diese konnten dem Ansturm nicht stand halten. Der Release für Mac wurde dann zweimal verschoben. Nun ist es endlich da und bringt neben den bekannten Problemen Neue mit. Toll. Immerhin, ich konnte das Spiel und die Origin-Software installieren. Für die Verbindung zu den EA-Servern braucht es aber viel Geduld und einige Versuche…

Was wohl die EA-Mitarbeiter auf die Liftfrage von Steve Jobs geantwortet hätten? Manchmal ist es aber auch gut, das Smartphone sein zu lassen. Es in der Tasche stecken zu lassen und wieder die Natur, die Freunde und das Leben zu geniessen. Weniger erfreut ist die iOS Assistentin, wenn man Siri mit Google Glass anspricht. Naja, zumindest reagiert sie mit Stil. Übrigens, einmal mehr gab es eine Studie über iPhone-Benutzer. Studien sind toll, damit kann man immer alles beweisen. Und zum Schluss noch das, das alte iPhone könnt ihr demnächst bei Apple vorbei bringen als Anzahlung für ein neues iPhone. Aber ob es sich finanziell lohnt?

Alles was sonst noch erwähnenswert war in der vergangenen Woche ist hier verlinkt. Im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 35/2013. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Siri findet „Okay, Glass“ nicht so witzig!

Auf manche Ideen kommen Menschen… Dank dem Tweet von David hab ich es mal selber mit der deutschsprachigen Version ausprobiert und Siri den Google Glass Befehl „Okay, Glass“ diktiert. Das fand Siri dann nicht ganz so lustig.

Siri und Okay Glass

Siri ist nicht Glass

Siri, Glas(s) halb leer

Siri und Google Glass

Danke an Paul für den Screen.

Nachdem ich Siri mit immer der gleich „Okay, Glass“ Frage beinahe zur Weissglut gebracht habe, wollte Siri nur noch Google danach fragen und hat Safari gestartet mit der entsprechenden Abfrage…

Und wie habt ihr mit Siri Spass?

Google Glass funktioniert auch über das iPhone.

Goggle hat schon länger die Internet Brille mit dem Namen Google Glass vorgestellt. Seit dieser Woche kann man sich für eine Vorabversion bewerben. Dafür muss man einigen Social Network Auftritten von Google folgen, eine öffentliche Bewerbung verbreiten und einen dauerhaften Wohnsitz in Amerika haben. Gerade letzteres schmeisst uns Europäer schon mal aus der Verlosung der Brillen aus. Was meine Bewerbung schon mal aus dem Rennen bringt:

Im Übrigen dürfen die glücklichen Gewinner dann noch 1’500 US-Dollar für die Brille bezahlen.

Vielleicht habt ihr euch schon mal gefragt, wie kommt die Brille eigentlich ins Internet um alle die Informationen abzurufen, bzw. Bilder und Videos zu veröffentlichen. Nein, die Brille hat kein 3G oder 4G, sondern nur WLAN und Bluetooth. Darüber geht die Brille ins Internet. Man ist also nicht auf eine weitere SIM-Karte angewiesen und braucht auch nicht zwingend ein Android-Gerät. Google Glass kann über Bluetooth oder einen Hotspot auf dem iPhone ins Internet. Das zumindest weiss The Verge:

The device gets data through Wi-Fi on its own, or it can tether via Bluetooth to an Android device or iPhone and use its 3G or 4G data while out and about. There’s no cellular radio in Glass, but it does have a GPS chip.

Mich fasziniert die neue Art und Weise eines Personal Computers. Gut, das Aussehen erinnert noch stark an einen Cyborg, aber auch das wird sich in den nächsten Jahren legen! Wer cool aussehen will, muss wohl auf die Sonnenbrille-Ausführung von Google Glass zurückgreifen, dann ist es noch ok.

Was mich aber vielmehr beschäftigt ist die Sache mit den Persönlichkeitsrechten. Mit so einer Brille kann man sich nie sicher sein ob man aktuelle fotografiert oder gefilmt wird. Unser Schweizer Datenschützer ist ja kein Fan von bestimmten Services aus dem Hause Google. Gut möglich, dass man hier präventiv die Daten schützen will… Hoffen wir mal, dass es nicht so endet:

Google Glass im Google Store