Posts tagged "google maps"

Google Photo Sphere Camera für 360-Grad-Panorama-Fotos.

Google Photo Sphere Camera für iOS

Google hat die offizielle Photo Sphere App für das iPhone veröffentlicht. Damit lassen sich 360-Grad-Panorama-Fotos erstellen, ansehen, teilen und über Google Maps veröffentlichen. Die perfekte Art einen speziellen Ort einem grossen Publikum zugänglich zu machen. Zwar kann das iPhone, bzw. die iOS Kamera App ebenfalls Panorama-Fotos aufnehmen, Google Photo Sphere geht aber noch einen Schritt weiter. Neben einmaligen Rundum-Streifen, werden jeweils oben und unten noch ein weiterer Panorama-Streifen angehängt, was dafür sorgt, dass man im Foto auch nach oben und unten sehen kann. So ähnlich wie bei Google Street View.

Wer mag, der kann seine Aufnahmen über Google Maps veröffentlichen und so einem grossen Publikum zugänglich machen. Leider ist die Aufnahmen mit den vielen einzelnen Fotos noch etwas aufwändig, was bei Apple’s Panorama-Fotos wesentlich besser gelöst ist, das Resultat kann sich aber sehen lassen.

Die Google Photo Sphere App ist kostenlos erhältlich, bzw. man bezahlt mit eingereichten Fotos, mit welcher Google die Karten, bzw. virtuellen Rundgänge an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt zugänglich machen kann.

 

Spionieren mit dem Carindex

Carindex

Die Medien haben ein neues Datenschutz-Fressen gefunden. Nach in der Schweiz Google Street View bereits auseinander genommen wurde, ist jetzt Carindex an der Reihe.

Schon länger ist es auf den Websites der kantonalen Strassenverkehrsämter möglich, kostenlos die Nummerschilder einzugeben um so zu erfahren, wer der Halter des Fahrzeugs ist. Jetzt sorgt J3Trust aber für eine einfachere Abfrage. Mit dem App Carindex ist es möglich alle Nummerschilder der Schweiz abzufragen und sogar zu speichern. Dank Verbindung zu Google Maps kann man mit einem Klick auch gleich auf der Karte nachsehen, wo der besagte Fahrzeughalter wohnt.

Aber Achtung, nach dem Erwerb von Carindex für CHF 3.30 hat man noch lange nicht kostenlos Zugriff auf alle Nummerschilder der Schweiz. Will man nämlich Nummer vom Kanton Bern abrufen, dann kostet der Zugriff jedes mal CHF 0.50! Und dabei ist noch nicht einmal ein Resultat auf sicher!

Jeder Fahrzeughalter kann nämlich beim zuständigen Verkehrsamt einen Antrag stellen, dass die Adresse des Halters nicht im öffentlichen Register erscheint und nur gegen eine schriftliche, begründete Anfrage heraus gegeben werden kann. Wer sich also vor Auto-Stalker retten will, der sollte schnell einen solchen Antrag stellen!

Jetzt kommen die Routenplaner für das iPhone

Das iPhone hat von Haus aus die Google Maps integriert. Schnell kann man sich eine Route von A nach B errechnen und anzeigen lassen. Was das iPhone aber nicht kann, ist das Vorsprechen, was der unwissende Autofahrer als nächstes zu tun hat. Das muss man, sofern man keinen Navigator an der rechten Seite hat, selber ertippen… Somit wird das iPhone als Routenplaner nutzlos, ausser man ist zu Fuss oder mit den öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs.

Doch das soll sich ändern, zumindest wenn es nach den Dritthersteller Sygic und XRoad geht. Während XRoad bereits für den westlichen und östlichen Teil von Amerika einen Routenplaner anbieten kann, ist die slovakische Firma Sygic noch in der Testphase. Als Partner von TeleAtlas hat Sygic an der Mobile World Congress eine Navigationssoftware für das iPhones vorgestellt. Und die Software sieht heiss aus!

sygic-iphone

Quelle: Theiphoneblog.com

Noch ist die Navigationssoftware nicht ausgereift. Zum starten braucht die App rund eine halbe Minute. Dafür ist das komplette Kartenmaterial im iPhone abgelegt und schneller zugänglich. Das wieder hat seinen Preis und fordert 2GB vom Datenspeicher! Die Entwickler kämpfen auch noch etwas mit dem SDK, probieren aber demnächst die App in den Apple App Store zu kriegen.

Wie schon erwähnt hat XRoad ja bereits zwei Lösungen im amerikanischen App Store und möchte auch noch in diesem Quartal eine europäische Ausgabe veröffentlichen. Deren App sieht schon etwas nüchterner aus, erfüllt aber sich auch den Zweck.

(via)

iPhone 2.2 und iTunes 8.0.2 ist da!

Heute Morgen wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass eine neue Version von iTunes bereit steht. Es ist die Version 8.0.2 und bringt eigentlich nur ein paar verschiedene Fehlerkorrekturen, sowie verbesserte Bedienungshilfen mit VoiceOver.

Es war dann auch der Vorbote, dass tatsächlich heute die neue iPhone Firmware in der Version 2.2 veröffentlicht wird. Vermutungen, dass es heute soweit sein wird, gab es ja bereits. Gestern hat sich das Gerücht dann nch verstärkt, als sich das Frauenhofer-Institut SIT in einer Pressemitteilung verplappert hat:

Das Fraunhofer-Institut SIT hat den iPhone-Hersteller bereits vor einem Monat über das Problem informiert. Die Lücke soll am 21. November mit Veröffentlichung der neuen Firmware gestopft werden. Die muss der iPhone-Nutzer allerdings selbst aufspielen.

Aktuell bin ich am downloaden und installieren. Gemäss Beschreibung kann man jetzt aber endlich die Autokorrektur abschalten und Podcast können unterwegs per WiFi der Funknetz aktualisiert werden. Auch Google Street View hat den Weg ins iPhone geschafft. Daneben gab es Stabilitätsverbesserungen für Mail, Safari und sonst noch so einiges an Verbesserungen.

Aktuell zieh ich gerade die neue Version mit satten 246 MB runter und teste die Firmware 2.2 heute mal im realen Leben.

Update – Hier schon ein paar Eindrücke

iPhone 2.2 iPhone 2.2 iPhone 2.2 iPhone 2.2 iPhone 2.2

Unwissendes DigitalLiving.ch

Ich kann es bestens verstehen, wenn gewisse Medien langsam die Schnauze voll haben von Apple und dem ganzen Hype um das iPhone. So verwundert es nicht, dass man in nächster Zeit wohl einige Hass-Artikel finden wird, in denen man alle möglichen Fehler finden will.

So hat auch DigitalLiving.ch, dass Lifestyle Magazin aus dem Hause PCTipp, bzw. IDG Communication am 10. Juli 2008 einen Artikel über den iPod touch veröffentlicht:

Apples iPod touch ist im Grunde ein verkapptes iPhone, das durch die Betriebs-Software im Funktionsumfang beschnitten wird. Es fehlen der E-Mail-Client und die Routenfunktionen via Google Maps. Mit einem Firmware-Upgrade und einem Hacker-Tool heben Sie die Sperre auf.

Hartnäckig beschreibt der Author die Sicherheitslücken und fehlenden Applikationen in der Firmware 1.1.1! Es scheint der Redaktion entgangen zu sein, dass seit dem Januar 2008 keine iPod touch mehr mit dieser alten Firmware ausgeliefert werden. Seit dem legendären, kostenpflichtigen Programm Update für den iPod touch  und dem Firmware Update auf 1.1.3 sind auch fehlenden Programme fester Bestandteil auf dem iPod touch! Wer also im Februar einen iPod touch über Apple gekauft hat, der hat die Firmware 1.1.4 und die Programme wie Mail, Google Maps und so weiter auf dem Gerät.

Liebe DigitalLiving.ch Redaktion, geht Euch das digitale Leben zu schnell? Habt hr da nicht etwas verpasst?

Die iPhone Google Maps im praktischen Test

iPhone Google MapsVergangene Woche wollten meine Frau und ich nach Rheinfelden fahren um uns dort einen angenehmen Tag im Wellnessbad Sole Uno zu gönnen. Eigentlich die perfekte Gelegenheit das iPhone als Navigationsgerät auszuprobieren.

Abfahrt ab Obergösgen (SO) mit dem Ziel Rheinfelden. Ich weiss nicht wieso, aber Google Maps will beim berechnen der Route immer über die Autobahnen. Leider gibt es auch noch keine Möglichkeit, dies einzustellen. Anstelle des Umwegs via Aarburg, wollten wir lieber durch den Wald via Lostorf, Rohr (SO), Oltingen, Anwil, Buus, Magden mit einer Distanzersparnis von gut 10 Kilometer. Also durfte ich Google Maps erst ab Oltingen in Betrieb nehmen, dann endlich war die Routenberechnung korrekt, bzw. so wie wir es wollten.

Und da war dann auch schon das erste Problem. Zwischen Rohr (SO) bis etwa Anwil hatte ich keinen Kontakt zu meinem Mobiltelefon Provider Orange! Einfach tot! Es war aber mein Glück, dass die wenigen Anwohner da oben diverse offene WLAN in Betrieb hatten. Ohne genauer zu forschen, hat das iPhone zwischen Oltingen und Anwil sieben offene WLAN gefunden. So war es mir dann doch noch möglich die Route berechnen zu lassen.

Danach ging es eigentlich ganz flott. Auch in der Stadt Rheinfelden haben wir auf Anhieb unseren Bestimmungsort gefunden. Sehr ungenau aber ist die „Locate Me“ Funktion, welche anhand der Mobilfunkmasten den „genauen“ Aufenthaltsort bestimmen sollte. In Städten wie Zürich und Bern funktioniert das eigentlich ganz gut. Ist man aber etwas ausserhalb, hat es wohl zuwenig Funkmasten um den genauen Standort zu bestimmen. Ob sich das mit der offiziellen Einführung des iPhones noch ändert?

Wie sind Eure Efahrungen mit dem iPhone als Navigationsgerät?