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Gute Gründe für die Apple Watch.

Apple Watch Renato Mitra

Keine Angst, ich will hier niemanden davon überzeugen, dass man unbedingt eine Apple Watch haben muss! Wenn man aber unentschlossen ist oder sich gar über den Sinn und Unsinn der Apple Watch hinterfragt, dann könnte ich vielleicht den einen oder anderen Hinweis beitragen. Vielleicht auch mit einem kleinen Augenzwinkern.

Mehr Bewegung im Alltag dank der Apple Watch

Die Apple Watch ist in der Lage unsere Bewegungen sehr genau aufzuzeichnen. Anhand dieser Messungen kann die Watch erkennen ob wir stehen oder sitzen, laufen oder rennen, gerade aus marschieren oder die Treppe hoch steigen. Beispielsweise können Aktivitätskalorien gemessen werden. Somit wissen wir, ob es zum Nachtessen nur ein Salat gibt, oder doch etwas Herzhafteres. Zumindest wenn man das Gewicht optimieren möchte. Die Apple Watch sorgt auch dafür, dass wir zu jeder vollen Stunde mindestens eine Minute stehen. Tun wird das nicht, werden wir freundlich daran erinnert. Auch wenn die Aktivitäten beispielsweise zur Mittagszeit hinter der Hälfte des erklärten Ziels liegen. Nun, für einige mag das nach Bevormundung linken, für andere, wie mich, ist es der nötige tritt in den Hintern sich mehr zu bewegen!

Mehr Sport

Die Workout App kann mehr als alle Sport-Apps die ich bisher für das iPhone gesehen habe. Wie auch passionierte Läufer bestätigen können, auch solche welche nicht von Apple eingekauft wurden, zeichnet die Apple Watch sehr genau auf. Auch ohne GPS und iPhone sind die aufgezeichneten Werte sehr nahe an professionellen Läufer-Uhren.

Informiert sein mit weniger Ablenkung

Die Benachrichtigungen auf der Apple Watch finde ich sehr nützlich. Eine kurze Vibration informiert mich über neue Nachrichten. Die kann ich ignorieren und später gesammelt ansehen oder kurz das Handgelenk so drehen, dass der Bildschirm zu mir schaut und schon werde ich informiert. Gewisse Sport-News-Apps haben das schon zu dem Verkaufsargument gemacht.

Dank der Apple Watch ist Mann über alle Tore diskret informiert ohne das iPhone aus der Tasche zu nehmen. Ein kurzer Blick auf’s Handgelenk genügt. Aber Vorsicht! Auch hier nicht übertreiben, sonst meint die Person gegenüber, man hätte noch einen Termin oder es langweilig und starre deshalb immer wieder auf die Uhr! Aber tatsächlich finde ich die Benachrichtigungen auf dem Handgelenk weniger störend als beim iPhone. Sehr gut finde ich auch, dass die Nachricht zur Watch kommt, wenn das iPhone untätig in der Hosentasche liegt. Hab ich das iPhone aber entsperrt, erscheint die Nachricht auf dem iPhone, auf der Watch ist es dann nicht mehr nötig. man kann auch jede App einzeln berechtigen die Benachrichtigungen an die Apple Watch weiterzuleiten.

Weniger iPhone

Tatsächlich hab ich das iPhone mit der Apple Watch weniger in den Händen. Nicht nur die Nachrichten, sondern auch Erwähnungen auf Twitter und sogar Mails lesen ich jeweils kurz über die Uhr. Dank anderen Apps wie beispielsweise Remote kann ich sogar die Musik und gar die Apple TV über die Uhr steuern ohne das iPhone aus der Hosentasche zu ziehen. Jedoch muss in den meisten Fällen das iPhone in der Nähe sein. leider kann die Apple Watch nicht über WLAN kommunizieren, wie die meisten Smartwatches.

Hab ich was vergessen?

Was sind deine Gründe für eine Apple Watch? Hab ich einen interessanten Ansatz vergessen? Sind die einfach wechselbaren Armbänder für dich einen Grund für die Apple Watch, weil man sich modisch rasch anpassen kann? Ich freue mich über eure Meinungen.

Welche Ortungsdienste braucht man beim iPhone?

iPhone 5 mit iOS 6 Ortungsdienste

Bei einem iPhone mit iOS 6 hat man eine ganze Menge von Ortungsdiensten welche man an oder abschalten kann. Diese können standortbezogene Programme wie Karten, Kamera, Safari sowie andere Programme von Apple oder Drittanbietern eine Kombination von Informationen aus den Mobilfunk-, WLAN- und GPS-Netzen verwenden, um Deinen ungefähren Standort zu bestimmen. Und von diesen Diensten gibt es einige…

Leider fehlt zu den einzelnen Ortungsdiensten eine Beschreibung seitens Apple, welche den Benutzer darüber aufklären, für was eine App eine bestimmte Möglichkeit einer Ortung verwenden muss. Das wiederum führt dazu, dass Benutzer unsicher sind, welche Ortungsdienste abgeschaltet werden können, ohne auf bestimmte Dienste verzichten zu müssen.

 

Es ist aber wichtig, dass man entscheiden kann, welche Dienste für einem persönlich notwendig sind, denn schliesslich sind Ortungsdienste die grössten Akkusauger in einem Smartphone. Je weniger man diese benötigt, desto mehr Akku bleibt einem für den Tag. Daher mein Versuch hier etwas mehr Licht ins Dunkle zu bringen:

Grundsätzlich werden die Ortungsdienste unter „Einstellungen“ > „Datenschutz“ > „Ortungsdienste“ aktivieren oder deaktivieren. Hier erhält man auch eine schöne Übersicht, welchen Apps man bereits aktiv den Zugriff auf die Ortungsdienste gewährt hat, sofern die Ortungsdienste aktiviert waren. Ganz unten gibt es die Möglichkeit einen Menüpunkt tiefer zu gehen in die „Systemdienste“. Hier erhält man die Möglichkeit noch feiner zu bestimmen, welche Ortungsdienste was machen dürfen. Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Diagnose & Nutzung: Es werden anonymisierte Daten an Apple gesendet zur Verbesserung von iOS.
  • Funknetzsuche: Sendet Informationen über Funknetze an Apple um die Verbindungen zu verbessern.
  • Genius für Apps: Ortsabhängige App Empfehlungen sind eher Luxus als hilfreich.
  • Kompasskalibrierung: Ortsabhängige Kompasskalibrierung. Mir schleierhaft warum es dafür GPS-Koordinaten braucht.
  • Ortsabhängige iAds: Sofern vorhanden, werden Dir lokale Werbeanzeigen bei iAd-Werbeplätzen ausgegeben.
  • Verkehr: Sendet Informationen zum Verkehr an Apple um den Verkehrsfluss in der Karten App darzustellen.
  • WLAN-Netzwerke: Sendet Informationen über WLAN-Netze an Apple um die Verbindungen zu verbessern.
  • Zeitzone einstellen: Hier wird über GPS die aktuelle Zeitzone angepasst, in welcher du dich befindest. Wenn Du kein Vielflieger bist, schalt es aus.

Meine persönliche Empfehlung ist daher nur Funknetzsuche, Verkehr und WLAN-Netzwerke einzuschalten. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr eure Empfehlungen, Erfahrungen und Beobachtungen rund um das Thema Ortungsdienste hier mit den anderen Lesern austauscht. Ich bin gespannt über eure Meinungen.

Oona – Lick it (before you stick it)

Oona iPhone-Halter

Ich habe bereits über das Kickstarter-Projekt Oona geschrieben. In den vergangenen Tagen sind nun endlich sechs Schachteln mit dem derzeit wohl flexibelsten iPhone-, bzw. Smartphone Halter der Welt bei mir angekommen. Wie bereits damals im Video gezeigt, besteht Oona aus einem Stück Aluminium mit drei Löchgewinden. Darin können mitgelieferte Saugnäpfe in zwei verschiedenen Grössen oder ein Standfuss eingeschraubt werden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind kaum begrenzt und können das Smartphone nach Wahl in folgende Positionen bringen:

Neben der unglaublichen Flexibilität überzeugen mich zwei Dinge:

  1. Ich finde es von den Oona-Macher sehr vorausschauend, dass man beim Gewinde der Löcher und des Zubehör darauf geachtet hat, dass es den Standard der Kamera-Stativ-Gewinde entspricht. Nur ein Bruchteil der Oona-Benutzer werden wohl mit Kamera-Stativen arbeiten, aber genau diejenigen werden sich riesig freuen. Kommt dazu, dass man mit dem Standard den Oona-Halter bei vielen anderen Projekten einsetzen kann wie dem Gorillapod.
  2. The Oona kümmert sich nicht um Smartphones, deren Abmessungen oder unzähligen Gehäuse und Cases. Einziges Urteil damit Oona sauber das Gerät halten kann ist, dass dieses eine glatte Oberfläche hat, an der sich der Saugnapf sicher ansaugen kann. Dann spielt es keine Rolle ob Oona ein Blackberry, Galaxy Nexus, iPod touch oder ein iPhone 4S halten soll.

Oona Nightstand

Ich kann mir besonders den Einsatz als Nachttisch-Halter für den iPod touch vorstellen, oder um das iPhone an die Frontscheibe des Autos zu kleben, wenn wieder einmal Navigon mir den Weg zum Ziel zeigen muss… Meiner Meinung nach gehört Oona zu den innovativsten Produkten welche aus der Kickstarter-Plattform entsprungen sind. Natürlich gleich nach LunaTik und TikTok.

Oona - Navigation im Auto

Als verspätetes Weihnachtsgeschenk verlose ich unter allen Kommentaren zu diesem Artikel zweimal je einen Oona! Schreib mir wie Du Deinen Oona einsetzen wirst.

Teilnahmebedingungen
An der Verlosung nehmen alle Kommentare teil welche bis Freitag 6. Januar 2012 20:00 Uhr hier unten eingetragen werden. Mehrfacheinträge sind unzulässig und werden in der Verlosung nicht berücksichtigt. Der Gewinner wird per Zufallsgenerator gezogen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über die Auslosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung der Preise.

Probleme mit kurzer Akku-Laufzeit beim iPhone?

iPhone 4 Akku

Bildquelle: iFixit.com

Kürzlich war ich für die Agentur unterwegs und hatte das iPhone längere Zeit an keiner Stromquelle. Am Abend dann steckte ich das Smartphone ausnahmsweise auch nicht in das Dock, sondern liess es einfach auf der Küchen-Bar liegen. Am nächsten Morgen packte ich das iPhone ein und benutzte es ganz gewöhnlich. Am Abend dann ist mir aufgefallen, dass ich das iPhone schon länger nicht mehr an einer Stromquelle hatte… Rund 28 Stunden war der Akku auf sich alleine gestellt und trotzdem konnte ich erfreuliche 30% verbleibende Power am Display ablesen!

Mit solchen Erfahrungen gehöre ich wohl zu den wenigen wenn ich mich in meinem Umfeld so um höre. Immer wieder werden Geschichten an mich heran getragen mit kurzen Akku-Laufzeiten der Apple Smartphones. Die relativ kurze Akku-Laufzeit beim iPhone ist ein allgegenwärtiges Gesprächsthema. Bei jedem neuen iPhone und bei jedem neuen Betriebssystem werden die Diskussionen erneut entfacht, so auch bei iOS 5 und iPhone 4, bzw. iPhone 4S.

Daher möchte ich hier eine Liste mit Tipps beginnen, wie man zu mehr Akku-Leistung kommt, bzw. versuchen wir doch gemeinsam die Akku-Fresser zu lokalisieren.

Grundsätzlich ist der Einsatz von GPS schon mal einer der grössten und bekanntesten Akku-Fresser. Somit sollte die Lokalisierung nur so wenig wie möglich eingesetzt werden. Unter anderem lässt sich diese wie folgt vermeiden:

  • Ortsbasierte Erinnerung
    Die neue App Erinnerungen steht mit so mancher Todo- oder Task-App in Konkurrenz. Die eindrücklichste Form der Erinnerung ist auch diejenige, welche am meisten Strom frisst. Nämlich die ortsbasierte Erinnerung. Man kann sich Erinnerungen setzen lassen, sobald man das Büro oder beispielsweise den Bahnhof Zürich betritt. Meine persönlichen Erfahrungen haben gezeigt, dass solche Erinnerungen sehr stark den Akku belastet.
  • Zeitzone
    Ein weiterer Tipp kommt vom ApfelBlog.ch-Leser Rootinier. Unter Einstellungen – Ortungsdienste und Systemdienste werden diverse Dienste gelistet, welche auf den Ortungsdienst zugreifen. Unter anderem auch die Zeitzonen-Einstellung. Das gute daran wäre, wenn man nach Amerika fliegt, stellt das iPhone automatisch die dort gütige Zeit um. Damit kann man sich das lästige umstellen der Uhr sparen. Macht aber wirklich nur dann Sinn, wenn man viel unterwegs ist. Hier kann die automatische Ortung getrost abgeschaltet werden.

Habt Ihr noch weitere Tipps, wie man die Lebensdauern des iPhone Akku künstlich verlängern kann? Dann schreibt gleich unten in den Kommentaren Eure Erfahrungen rein.

 

Locationgate ist nun auch in der Schweiz angekommen

Sammelklage in Amerika
Das kleine „Locationgate“-Drama um die erfassten Geo-Location-Daten vom iPhone 4 hat nun die Schweiz erreicht. Während sich in Amerika bereits Politiker versucht haben sich zu profilieren in dem man offene Briefe an Apple schrieb, gibt es nun auch schon die ersten Sammelklagen im Land der Freiheit. Ok, es sind nur zwei Käufer und auch das eingeklagte Geld (Rückerstattung des Kaufpreises) hält sich in Grenzen, wie NZZ weiss:

Zwei Kunden haben vor einem Gericht in Tampa (US-Staat Florida) eine Sammelklage eingereicht. Laut der Klageschrift vom 22. April fordern sie, dass Apple die Sammlung von Ortungsdaten beendet. Zudem verlangen sie eine Rückerstattung des Kaufpreises, weil sie in Kenntnis der Datenspeicherung die Produkte nicht gekauft hätten. Apple äusserte sich auf Anfrage nicht zu dem Vorgang.

Von mir aus gesehen hätte die Klage gar nicht vor Gericht gehen dürfen. Wie wir wissen, verlangen die Amerikaner das immer alles deklariert wird. Nicht von ungefähr kommt der Hinweis in der Bedienungsanleitung der Mikrowellen, dass man Tiere nicht in das Gerät zum trocknen stecken soll… Inzwischen sind wir soweit, dass jedes Pixel eines Gerätes in AGB und Datenschutzbestimmungen festgehalten ist. So auch folgender Abschnitt in den AGB des iPhone:

Darüber hinaus kann Apple präzise Standortdaten erheben, nutzen und weitergeben, einschließlich des geographischen Standorts Ihres Apple-Computers oder Geräts in Echtzeit.

Ja, so steht das in den AGB, welchen jeder Benutzer eines iPhones zustimmen muss, ansonsten kann man das Apple Smartphone gar nicht benutzen! Es kann also niemand behaupten, dass man nicht informiert gewesen sein sollte, wie im Beispiel der Sammelklage der beiden Kunden oben. Natürlich kann man jetzt sagen das Apple die Kunden in Geiselhaft nahm. Nach dem Kauf erst hatte man die AGB vor Augen und musste diesen Quasi zustimmen. Sofern man den rund 117 iPhone-Seiten durchgeblättert hat. Mag sein. Aber bei Apple Geräten kann man diese ohne Angaben anstandslos innert 30 14 Tagen zurück geben. In 30 Tagen sollte man die AGB gelesen haben. Also wo liegt genau das Problem…?

In Deutschland hat man es schon einmal vergessen
Auch in Deutschland haben die Datenschützer ein Problem mit den gespeicherten Daten… Schon wieder! Denn bereits im Sommer 2010 hat man sich an genau dieser Passage in den AGB gestört. Allerdings wohl nicht genug lange, denn bis letzte Woche ging das anscheinend in Vergessenheit… Irgendwie peinlich oder?

Und jetzt kommen die Schweizer…
So, und nun nach einem Jahr und ein bisschen Wirbel in Amerika haben auch die Schweizer Datenschützer in Bern entdeckt, dass man da noch etwas Medienaufmerksamkeit holen könnte. Nachdem unser Datenschützer Thür bereits Google Street View ausgebremst hat, sieht nun Francis Meier, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür, seine Chance dem anderen IT-Giganten eins auszuwischen.

Nur, Apple hat, wie es scheint, schon immer kommuniziert das man Daten sammelt und auch schon immer gesagt, dass die Daten anonymisiert gesammelt werden. Lediglich auf dem iPhone selber sind die Daten offensichtlich einsehbar. Hier gibt es tatsächlich potential für Apple nachzubessern. Und übrigens, wie man bei TN3 richtig erkannt hat, sollte man Zugriff auf die Location-Datenbank eines iPhone 4 haben, dann sind die Daten sehr ungenau und der Aufenthaltsort kann je nach belieben interpretiert werden.

Noch spannender ist aber, dass das Android-Smartphone viel, viel weiter geht bei der Spionage. Während Apple nur anonymisierte Daten alle 12 Stunden vom iPhone empfängt, schickt das Android mehrmals pro Stunde die vollen Daten ohne Anonymisierung nach Hause zu Google. Das Fazit von TN3:

Damit kann Google echte Bewegungsprofile konkreter Benutzer erstellen und das nahezu in Echtzeit! Google könnte Dir sagen, Dein Androidphone war vor zwei Stunden in der Innenstadt. Apple könnte Dir erst in zwölf Stunden sagen, irgendein iPhone war um diese Zeit in der Innenstadt. Ich denke, der gravierende Unterschied wird klar.

Mein Fazit
Locationgate wird Apple kaum schaden. Dafür wurde zu viel kommuniziert. Hingegen hat der Konsument sich, wie in den meisten Fällen, zu wenig informiert und muss sich selber an der Nase nehmen. Die Frage wird sein, wie viel Informationen muss ein Unternehmen dem Benutzer auf die Nase binden? Und wie viel Informationen hält ein Konsument pro Gerät aus? Und wer entscheidet welche Informationen nun für den Konsumenten so wichtig sind? Und warum hat noch kein Politiker einen offenen Brief an Google geschrieben in dem man mehr Klarheit zu den offen gesammelten Daten verlangt? Fragen über Fragen…

 

Wo war ich mit meinem iPhone?

Ein ziemlich starkes Stück! Die Herren Alasdair Allan und Pete Warden haben entdeckt, dass das iPhone die Positionen des Apple Smartphone dauerhaft speichert. Über Monate. Etwas mehr überrascht hat mich die Tatsache, dass man die Positionen sehr, sehr einfach abrufen kann. Einfach das Programm iPhone Tracker auf dem Mac downloaden, iPhone anschliessen und fertig. Schon bekommt man eine Weltkarte in welche man rein zoomen kann nach belieben. Wer will, kann sich auch eine kleine Animation abspielen lassen von wo nach wo man gereist ist. Für den Eigengebrauch sicher eine lustige Spielerei. Aber wehe wenn das iPhone in die falschen Hände kommt…

Muss gleich mal mein altes iPhone 3GS anschliessen. Das hat schon weitere Reisen erlebt als das iPhone 4. Mal sehen ob da auch noch alle Positionen gespeichert sind…

(via)

Apple weiss wo Du bist!

Apple findet Dich

So, wer hat die neuesten Nutzungsbedingungen (Privacy-Policy) gelesen nach dem iOS 4 Update, als diese bei iTunes aufgepoppt sind? Dann geht es Euch gleich wie mir. Aus Vorfreude akzeptiert man alles ungesehen… Dabei hat sich etwas entscheidendes geändert. Gemäss den neuen Bedingungen darf Apple die GPS-Daten von Eurem iOS 4 Gerät sammeln und auswerten, jedoch natürlich mit anonymisierten Daten.

Somit weiss Apple nun wo sich deren Apple Geräte/Kunden befinden und bewegen. Dahinter steckt vor allem ein Nutzen für das neue Apple Werbesystem iAd. Stell Dir vor, Du bist vor dem Starbucks. Wenn Du das nächste mal eine werbefinanzierte App öffnest, dann erscheint dort eine verlockende Werbeanzeige, dass es heute den Java Chip Kaffee zum halben Preis gibt. Es ist der Traum der Werber so gezielte Werbeanzeigen zu verteilen… Aber auch der Alptraum eines jeden Datenschützers! Wir erinnern uns an die Google-Sammel-Affäre…

Auch unschön ist der Zusatz, dass die Daten in anonymisierter Form weitergegeben dürfen werden, an „Partner und Lizenznehmer“.  In der Vergangenheit haben Forscher bereits bewiesen, dass man mit genügend Nebeninformationen aus den anonymisierter Daten eben doch Personen identifizieren kann. Um die Annahme der neuen Bestimmung kommt man leider nicht herum, ansonsten wird der Zugang zu Updates und weiteren Downloads gesperrt. Jedoch lassen sich die  „Location Services“ in den Einstellungen ausschalten. Unter dem folgenden Link lassen sich zusätzlich ortsbasierende Werbeeinblendungen ausschalten: https://oo.apple.com

(via Zeit)

iReview 5/2010

iPhone und GPS
Andreas Aerni hat sich mal Gedanken gemacht, wie das eigentlich genau funktioniert mit dem GPS im iPhone. Er hat mich per Twitter auf den Artikel aufmerksam gemacht, nachdem ich die Genauigkeit in der Gowalle Applikation bemängelt habe.

Jetzt schon das iPad in den Händen halten?
Nicht alle können jetzt schon Bilder vom iPad posten. Wer ein ähnliches (Papier-) Feeling möchte wie Gabriel Stadlin, der kann sich sein eigens iPad aus Papier basteln, oder auch aus Lego. Viel Spass.

Das nächste iPhone wird ein Killer!
Drüben bei .Mactomster ist man der Meinung, dass das nächste iPhone ein (Android-) Killer wird. Bestätigt fühlt sich Thomas Martin von der Tatsache, dass Steve Jobs im Moment ziemlich Stimmung gegen Goole macht. Somit muss sich das nächste iPhone also vom Google Nexus One Phone abheben! Endlich gibt es hier einen Mitbewerber-Kampf! Das fördert die Innovationen!

Wann kommt die iPad Kamera?
Entgegen allen Erwartungen kommt das iPad ohne Kamera! Doch Tüftler haben bereits entdeckt, dass das iPad eine Aussparung für eine Kamera hat! Oder ist die Aussparung doch nur für den Lichtmesser um die Helligkeit des Bildschirms, wie beim iPhone, zu messen?

TomTom Car Kit ist zurück im Apple Store

tomtom-iphone

Nach einem kurzen Besuch, ist das TomTom Car Kit nun wieder im Apple Online Store. Nun scheinen auch alle Unklarheiten bereinigt. Im Car Kit ist keine Navigationssoftware enthalten, auch kein Gutschein. Wie aber angekündigt hat TomTom ein eigener GPS-Empfänger und eine Freisprecheinrichtung. Somit kostet die Halterung ohne Software CHF 149.95. Die Lieferzeit beträgt einmal mehr bis zu zwei Wochen.

Ich persönlich verkneife es mir noch eine Halterung zu bestellen. Zum einen bin ich in nächster Zeit mehr mit dem Flugzeug unterwegs, zum anderen bin ich ja viel in Zürich und kann mir die Halterung dann im Apple Store an der Bahnhofstrasse gleich persönlich abholen.

iPhone-Halterung für das Fahrrad

Wenn ich mit dem Bike unterwegs bin, dann lasse ich gerne die App RunKeeper nebenbei laufen. So kann ich nach der Tour, vorausgesetzt ich bin nicht mehr als 2,5 Stunden unterwegs, die genaue Route, Geschwindigkeit, Höhenmeter und Zeit analysieren.

Während der Fahrt ist das iPhone gut in einer Tasche am Oberarm untergebracht. Doch wie wäre das Interessant, wenn man das iPhone am Lenker befestigen könnte… Dann könnte man gleich die Informationen wie Geschwindigkeit, oder die aktuelle Lage auf der Karte, bzw. Route, sehen. Hier bringt Dahon, das soll zumindest das Blog Bike Hugger erfahren haben, im Januar 2010 eine entsprechende Lösung.

Die iPhone Halterung BioLogic Bike Mount for iPhone für den Velo-Lenker ist wasserdicht, kann gedreht werden, biete im Gehäuse eine Aussparung für die Kamera und hat eine Membrane über dem Touchscreen, damit die berührungsempfindliche Bedienung dennoch funktioniert.

Doch damit nicht genug. Wie Eingangs schon erwähnt, ist die Akku-Laufzeit bescheiden wenn man die Tour per GPS aufzeichnen will. Geschweige denn, wenn man das ganze Geschehen auch noch als Video aufzeichnen möchte und dazu noch den iPod laufen lässt… Der selbe Hersteller hat nun per Pressemitteilung ein weiteres Produkt angekündigt, welches das Akku-Problem unterbinden soll. Die Rede ist vom BioLogic ReeCharge.

BioLogic Reecharger

Wie in der Skizze schön ersichtlich ist wird beim Vorderrad Strom erzeugt, welcher dann an diverse Gerätschaften weiter gegeben werden kann. So ähnlich wie beim guten alten Dynamo von früher, bloss das man noch ein bisschen Saft speichern kann.

Diese beiden Geräte erleichtern den Bikern mit iPhones sicher das Leben. Auch sonst können so andere GPS-Gerät gut auf eine Tour mitgenommen werden.

Übrigens, wer das iPhone nicht am Lenker will, der kann es sich auch auf den Helm pappen

(via)