Posts tagged "HomePod"

WWDC 2018 startet am 4. Juni in San Jose.

Apple hat heute bekannt gegeben, dass die jährliche Worldwide Developers Conference vom 4. bis zum 8. Juni in San Jose stattfinden wird. Das McEnery Convention Center wird Treffpunkt der Apple-Entwicklergemeinschaft.

Jedes Jahr bietet die WWDC Millionen von Entwicklern Gelegenheit mehr darüber zu lernen, wie neue Erfahrungen auf Apples Plattformen für iPhone, iPad, Apple Watch, Apple TV, Mac und HomePod geschaffen werden können. Eine breite Palette von leistungsfähigen Entwickler-APIs, darunter SiriKit, HomeKit, HealthKit, GymKit, MusicKit, ResearchKit und CoreML eröffnen Entwicklern neue Wege, um Anwendern dabei zu helfen, die Kontrolle über ihre Gesundheit und ihr Zuhause zu übernehmen. Sie können den Nutzern auch beispiellose Möglichkeiten in den Bereichen Verkehr, Einkaufen und Bildung bieten. Auf der letztjährigen WWDC veröffentlichte Apple erstmals das ARKit, das seitdem von Entwicklern für Apps in allen Kategorien des App Stores eingesetzt wird und der Virtual Reality einen völlig neuen Platz in der realen Welt verschafft.

Der App Store ist verfügbar in 155 Ländern für iOS, macOS, watchOS, tvOS und iMessage und bietet den Apple-Kunden Zugang zu Millionen von Apps, die ihnen das Leben erleichtern, ihre Hobbies bereichern und sie Kontakte mit Menschen auf der ganzen Welt knüpfen lassen. Entwickler und Apple-Enthusiasten können die Konferenz über die WWDC-App für iPhone, iPad und Apple TV sowie über die Apple Developer-Website live streamen.

Entwickler können ab sofort bis zum 22. März um 18.00 Uhr (MEZ) über die WWDC-Website Tickets beantragen. Die Tickets werden in einem Zufallsverfahren vergeben und die Entwickler werden bis zum 24. März um 01.00 Uhr (MEZ) über den Status ihres Antrags informiert. Studenten sind ein integraler Bestandteil innerhalb der Apple-Entwickler-Community. In diesem Jahr stehen bis zu 350 WWDC-Stipendien zur Verfügung und Studierende und Mitglieder aller MINT-Organisationen haben die Möglichkeit, ein kostenloses Ticket für die WWDC zu erhalten. Studenten können sich jetzt auf der WWDC-Website über die Bewerbungsmodalitäten informieren.

Ist jemand von euch vor Ort?

Welcome Home

Der neue Werbespot von Apple für HomePod wird unter den Apple-Fans gerade gefeiert. Zurecht wie ich finde. Einmal mehr hat es Apple geschafft ein Produkt zu bewerben ohne die Aufmerksamkeit darauf zu richten. Im Gegenteil. Es geht um den genialen Song und um das Gefühl sich mit guter Musik aus dem Alltag zu befreien.

Übrigens, der Song „Til It’s Over“ von Anderson .Paak gibt es natürlich nur bei Apple…

Wie findet ihr den Werbespot? Ist es noch Werbung für HomePod oder eigentlich ein Song-Video für Anderson .Paak?

HomePod – Mein erster Eindruck vom Apple Speaker.

Gestern ist mein ganz persönlicher HomePod aus New York eingetroffen. Natürlich hab ich in den vergangenen Stunden das jüngste Audio-Produkt von Apple ausführlich getestet. Hier sind meine ersten Eindrücke zum Speaker von Apple.

Schwerer als gedacht.

Die Verpackung ist wie immer sehr hochwertig und es macht, wie bei jedem Apple-Produkt, Spass das Gerät auszupacken. Beim herausheben des HomePod kam schon mal die erste Überraschung: Der HomePod ist viel, viel schwerer und grösser als gedacht. Natürlich kennt man die Abmessungen von 17 auf 14 Zentimeter und das Gewicht von 2,6 Kilogramm hat man auch schon mal gesehen. Aber den Pod dann selber in den Händen zu halten, dass macht einen ganz anderen, wertigeren Eindruck!

Apple HomePod in the Hand

Der HomePod ist grösser als gedacht

Das Design ist schlicht, wie man es von Apple gewohnt ist, und die Verarbeitung von höchster Qualität. Allerdings hat das schöne und schlichte Design auch seine Nachteile… Der HomePod lässt sich so gut wie nicht reparieren. Zumindest kam iFixit zu diesem Schluss. Für den Teardown, also das komplette auseinandernehmen, mussten oft Teile mühsam vom Kleber getrennt werden und das eine oder andere Teil ging dabei sogar zu bruch.

HomePod from Apple on the Desk

Apple HomePod auf dem Desk

Weisse Ringe auf Holzmöbel

In den letzten Tagen gab es einige Berichte darüber, dass der weisse HomePod auf gewissen Holzmöbel weisse Ringe hinterlassen kann. Wie es scheint reagiert das weisse Silikon vom HomePod auf geölten und gewachsten Holzoberflächen in Kombination der starken Schwingungen des Lautsprechers. Apple hat das Problem erkannt und bestätigt:

It is not unusual for any speaker with a vibration-damping silicone base to leave mild marks when placed on some wooden surfaces. The marks can be caused by oils diffusing between the silicone base and the table surface…

Unterseite Apple HomePod

Die Unterseite vom HomePod

Gemäss Apple verschwinden die Ringe nach einiger Zeit, wenn man den HomePod umplatziert. Wenn nicht, dann kann man die Oberfläche mit einem weichen Lappen reinigen. Sollten sich immer noch Ringe abzeichnen, so empfiehlt Apple sich an den Möbelhersteller zu wenden, was die geeignete Reinigungsmethode für das empfindliche Holz sei.

Um dem vorzubeugen, kann man den HomePod auch auf einen Untersetzer stellen. Oder, man kauft sich den HomePod in Spacegrau.

Gar nicht so Smart der Smartspeaker von Apple

Der HomePod wird gerne mit Amazon Echo oder Google Home verglichen. Aber um zu verstehen, dass der Vergleich hinkt, muss man die Geschichte hinter dem neuesten Audio-Product von Apple kennen. Gestartet wurde das Projekt vor über fünf Jahren von Audio-Ingenieuren. Sie wollten ein hochwertiges Produkt für Audiophile schaffen und haben das, meiner Meinung nach, mit dem HomePod geliefert. Ich habe schon viele Lautsprecher in dieser Grösse gehört und getestet. Nichts, was auch nur ungefähr in dieser Preisklasse liegt, hat mich so überzeugt…

Später wurde dem Projekt Siri auferlegt um die Interaktion mit dem Speaker zu erleichtern. Es ist also ein grossartiger Speaker mit Voice Control. Die Produkte von Google und Amazon sind eher Sprachassistenten welche auch noch als Lautsprecher funktionieren. Unterschiedliche Voraussetzungen also. Allerdings, während die Sprachassistenz mit einem Software-Upgrade verbessert werden kann, muss für eine bessere Klangqualität die Hardware ausgewechselt werden.

Dennoch hat Loop Ventures den Vergleich gemacht und den folgenden vier Produkten 782 Fragen einzeln gestellt und deren Antworten ausgewertet. Während Apple HomePod in keiner Kategorie die Führung übernehmen kann, so erstaunt es schon, dass der Apple gerade Amazon Echo in der Kategorie Commerce abhängt. Inwiefern man Fragen zur Navigation im Eigenheim benötigt hat sich mir persönlich noch nicht ganz erschlossen, aber naja…

Vergleich der aktuellen Smartspeaker

Amazon Echo, Google Home, Harman Kardon Invoke und Apple HomePod im Vergleich.

Auch wenn HomePod insgesamt „nur“ 52,3% aller Fragen beantworten konnte, so gibt es einiges erfreuliches zu berichten, in denen die Mitbewerber nicht punkten konnten:

  • HomePod ist ein guter Zuhörer. Im Vergleich zu den anderen Geräten versteht Siri über HomePod die Fragen und Befehle wesentlich besser. Persönlich kann ich bestätigen, dass man irgendwo im Wohnzimmer, ohne die Stimme zu erheben, Befehle oder Fragen erteilen kann und Siri entsprechend reagiert.
  • Einfaches Setup. Wie man es bereits von den AirPods kennt, reicht es das iPhone in die Nähe des HomePod zu halten, zwei, drei Dinge zu definieren und schon geht es los. Kein anderer Mitbewerber kann hier mithalten.
  • Siri klingt und reagiert viel menschlicher. Wer Siri vom iPhone kennt, wird erstaunt sein ab Siri auf HomePod. Zum einen klingt die Stimme viel weicher und natürlicher. Auch die Interaktion ist viel menschlicher da Siri die Fragen nicht wiederholt wie beispielsweise Alexa.
  • Beste Soundqualität. Wäre das ein Kriterium, Google, Amazon und sogar Harman Kardon könnten einpacken.

HomePod als Speaker für Apple TV

Apple TV und HomePod sind das perfekte Paar. In den Einstellungen kann man Apple TV den HomePod als Audio-Ausgabe definieren. Das macht natürlich besonders bei der Wiedergabe von Musik Spass, aber auch bei Filmen. Etwas verwirrt hat mich, als ich Netflix hab laufen lassen, dass dann der Sound über den Fernseher ausgegeben wurde. Ob die Ausgabe nur über Apple Apps funktioniert? Dem werde ich noch nachgehen müssen.

Apple HomePod and Apple TV

Stereo mit nur einem HomePod?

Der HomePod versucht Stereo zu simulieren, was gar nicht so schlecht funktioniert. Dennoch werde ich wohl früher oder später im Wohnzimmer einen zweiten HomePod aufstellen und wenn es das Budget dann zulässt einen Dritten im Arbeitszimmer. Denn die Soundqualität überzeugt mich durchaus und ersetzt dann meine in die Jahre gekommene Logitech Z4 Anlage am heimischen Arbeitsplatz.

Mein erstes Fazit zum HomePod.

In all meinen bisherigen HomePod Artikel war ich hin und her gerissen. Nun, da ich mir selber ein Bild vom HomePod machen konnte, hab ich folgenden ersten Eindruck. Wie erwartet sind meine Ansprüche an einen guten Lautsprecher bei weitem übertroffen. Diese Vielfalt an Klängen und dieser wuchtige Bass für dieses kleine, kompakte Gerät ist schon erstaunlich, insbesondere wenn man den Preis von „nur“ 349 Dollar in Betracht zieht. Songs und Co. können bei mir einpacken.

Apple HomePod

Apple HomePod

Hardcore-Nutzer von Voice-Control-Lösungen wie Alexa und Co. könnten etwas enttäuscht sein. Tatsächlich hat Siri nicht immer eine Lösung parat. Für Anfänger wie mich sind die Befehle in erster Linie aber durchaus ausreichend. Was natürlich noch fehlt ist der Bezug zur Schweiz. Es fühlt sich auch etwas speziell an mit Siri in englisch zu sprechen, macht für mich als Schweiz aber kaum einen unterschied ob ich „unnatürlich“ englisch sprechen muss, oder „unnatürlich“ in Hochdeutsch. Solange Siri nicht Schweizerdeutsch versteht, bleibt die Interaktion über Sprachbefehl unnatürlich. Erfreulich ist hingegen die Sprachausgabe von Siri. Die warme und weiche Stimme klingt sehr menschlich und auch die Art und Weise wie Siri reagiert und antwortet und viel menschlicher als Alexa.

Zugegeben, als Apple-Benutzen lebt man in deren Eco-System. Hier passt der HomePod wunderbar hinein. Sofort ist der Lautsprecher mit dem iPhone, der Apple TV und dem Apple-ID-Account verknüpft. Der HomePod selber kann beispielsweise nicht direkt auf den Spotify-Account zugreifen, das geht nur über die iPhone App. Aber es geht.

Lange Rede kurzer Sinn:

Der HomePod ist ein für mich aussergewöhnlich guter Lautsprecher mit dem Vorteil, dass man auch über Stimmeingabe gewisse Befehle und Fragen starten kann. Die Interaktion mit Siri ist so natürlich wie möglich, auch wenn man das im Moment noch in einer Fremdsprache machen muss.

Hast du Fragen? Oder selber schon Erfahrungen gesammelt?

Und jetzt zu dir: Hast du auch bereits einen HomePod? Wie sind deine Eindrücke? Oder hast du Fragen zum HomePod welche ich für dich vielleicht beantworten kann? Dann her damit.

HomePod Software Updates kommen über die Apple Home App.

Ein Software-Update bei Apple’s HomePod wird sich anfühlen wie ein Update der Apple Watch, denn es wird über die Home App abgewickelt. Ja Home, die selbe App über welche diverse Smarthome Geräte gesteuert werden können.

HomePod – Mehr als nur Musik und Siri?

Entdeckt hat das ganze Guilherme Rambo. Beim durchsuchen vom iOS-Code sah er den Mechanismus für das Software-Update in der integrierten Home App. Neben den bekannten Hinweisen, dass ein Update für das entsprechende Gerät bereitsteht, hat man auch die Möglichkeit die Update automatisch einspielen zu lassen, so ähnlich wie bei Apple TV.

iPhone Home App Manages HomePod Software Updates

Es ist doch eher überraschend, dass Apple den HomePod über die Home App ansteuert für Updates. Andererseits kann das ein Hinweis dafür sein, dass der HomePod die neue Zentrale für Apple’s Smarthome werden könnte. Bisher hat man diese Rolle Apple TV zugewiesen.

Was denkt ihr? Hat Apple grössere Pläne für HomePod als nur Musik und Siri Sprach-Interface?

HomePod Werbespots sind da.

Nur noch wenige Tage und die ersten HomePods werden ausgeliefert. Leider vorerst nur in USA, Australien und Grossbritannien. Auch sind noch nicht alle Funktionen fertig, so soll beispielsweise Multi-Room erst später per Software Update nachgereicht werden. Menschen, die aber Wert auf gute Tonqualität legen werden begeistert sein wie erste Reviews ergeben haben. Da lag auch der Fokus beim den Audio-Ingenieure, die Sprach-Assistentin Siri ist einfach nur noch ein nettes zusätzliches Feature.

HomePod

Die Werbespots Bass, Beats, Distortion und Equalizer sind einfach, aber auffällig. Wirklich mehr erfährt man aber über den HomePod tatsächlich nicht…

HomePod – Die ersten Eindrücke.

Der smarte Lautsprecher von Apple kann bereits vorbestellt werden, zumindest in Amerika, Grossbritannien und Australien, damit die ersten Modelle am 9. Februar bei den neuen Besitzer eintreffen. Einige wenige Personen sind bereits in den Genuss gekommen, den HomePod zu testen und berichten bereits eifrig darüber.

Sensationeller Klang

Nicht wenige Audiophile sind begeistert vom neuesten Apple-Produkt. Man vergleicht in entsprechenden Foren die Ingenieur-Arbeit von Apple sogar mit Endgeräten, welche mehrere tausend Dollar kosten:

They’re using some form of dynamic modeling, and likely also current sensing that allows them to have a p-p excursion of 20 mm in a 4″ driver. This is completely unheard of in the home market. The practical upshot is that that 4″ driver can go louder than larger drivers, and with significantly less distortion. It’s also stuff you typically find in speakers with five-figure price tags (the Beolab 90 does this).

Unter diesem Aspekt ist der Preis von rund 350 Dollar natürlich nicht mehr ganz so hoch. Einmal mehr verbindet Apple sehr hohe Qualität mit einer einfachen Bedienung:

Lots of people online are calling it overpriced because they think Apple just slapped a bunch of speakers in a circular configuration and added Siri, but the engineering behind it is extremely audiophile niche stuff. And it does this all automatically with no acoustical set up or technical know how. And even if you are obsessive about your existing tuned audio set up, just think of how much better enthusiast stuff will become once this kind of technology becomes the accepted mainstream baseline for speakers.

HomePod Innenleben

Aufbau des Apple HomePod

Die Audiophil-Community hat bei Apple über Jahre immer wieder darum gebeten das FLAC-Format zu unterstützen. Nebst dem eigenen Audio-Format ALAC hat Apple die Unterstützung im letzten Jahr eingeführt und auch im HomePod ist FLAC, ein universelles Open-Source Standard-Format erhältlich. Ein Beweis dafür, dass Apple professionelle Audio-Wiedergabe sehr ernst nimmt. Ganz besonders beim HomePod.

Drüben bei 9to5mac bringt man es auf den Punkt.

When you look at HomePod’s $349 price tag, then, don’t think about how it compares to the $99 Amazon Echo or the $49 Google Home. It’s a different product — designed to deliver an entirely different experience.

HomePod lässt sich nicht mit Amazon Echo oder Google Home vergleichen. Die beiden „Mitbewerber“ haben den Anspruch als Sprachassistenten allgegenwärtig zu sein. Als Zusatz kann man auch Audio-Medien darüber abspielen. Beim HomePod ist es umgekehrt. In erster Linie will man eine sensationelle Wiedergabe von Musik ermöglichen. So ganz nebenbei ist auch Siri mit an Bord.

HomePod und iTunes

Es ist wenig überraschend, dass HomePod am besten mit Inhalten aus iTunes funktioniert: Musik die über iTunes eingekauft wurde, iTunes Podcast und Streams von Beats 1.

Whilst HomePod works best with an Apple Music subscription, allowing users to ask Siri to play any of the 40 million tracks in the Apple Music catalog, it does not require a subscription to function. We have learned that the HomePod can play content purchased from iTunes, stream Beats 1, and listen to podcasts without needing a subscription.

Musik die nicht über iTunes eingekauft wurde, kann nicht direkt ab HomePod abgespielt werden. Wer beispielsweise Inhalte aus Spotify wiedergeben möchte, muss die App auf einem iOS Gerät über AirPlay mit dem Apple Smart Speaker verbinden.

Kleiner Stromverbrauch

Im Umweltbericht zu Apple HomePod kann man nachlesen, dass der Lautsprecher bei der Wiedergabe von Musik weniger Strom benötigt als eine durchschnittliche LED-Leuchte. Im Low Power Mode benötigt das Gerät sogar lediglich 1,76W. Nach acht Minuten Inaktivität schaltet HomePod automatisch in den stromsparenden Modus. Im Lieferumfang zum HomePod ist übrigens ein 2-Meter Stromkabel beinhaltet. Das gibt dem Benutzer mehr Freiheit den Lautsprecher an einer geeigneten Stelle aufzustellen.

Vom Nebenprojekt zum Produkt

Was viele vielleicht nicht wissen, Apple arbeitete seit über fünf Jahren an dem HomePod. Gestartet ist das ganze als Nebenprojekt von Apple Audio-Ingenieure. Man wollte einen anspruchsvollen Lautsprecher für die Zielgruppe Audiophile erstellen. Nach zwei Jahren hatte man einen 90 Zentimeter grossen Lautsprecher geschaffen. Das Potential war erkannt und das Projekt wurde in der Zubehörabteilung neu aufgesetzt und erhielt einen offiziellen Codenamen. Damals hat Apple auch erkennt, dass man neben Amazon Echo und Google Home eine Chance in den Wohnzimmer der Kunden verpasst hat. Somit kam die Aufgabe der Sprachassistentin Siri wesentlich später zum Projekt.

Das volle Potential von HomePod entwickelt sich aber erst noch im Laufe des Jahres. Einige Features wie beispielsweise Multi-Room werden am 9. Februar bei den ersten Auslieferungen noch nicht erhältlich sein und sollen erst später im Jahr dann per Software-Update ausgeliefert werden.

HomePod ab 9. Februar in USA, im Frühling in Deutschland. Und wann in der Schweiz?

Am 9. Februar soll der HomePod in USA, Australien und Grossbritannien in den Verkauf gehen. Vorbestellungen können am Freitag bereits entgegen genommen werden. Weiter kündigte Apple an, dass der Smart-Speaker später im Frühling auch in Deutschland erhältlich sein soll. Nur über die Schweiz, da schweigt man sich aus. Aus gutem Grund!

Siri und die Schweiz.

Als Schweiz sollte man nicht so schnell mit einem offiziellen Verkauf in der Schweiz rechnen. Der Grund dafür dürfte Siri sein. HomePod besteht quasi nur aus Siri-Funktionen. Und wenn wir uns daran erinnern, welche Siri Funktionen Apple TV in der Schweiz im Vergleich zu USA unterstützt, dann wird rasch klar, dass HomePod für uns vorerst nur ein Speaker sein wird. Ganz ohne smart.

Funktionen werden verzögert ausgeliefert.

Aber auch die Kunden in USA, Australien und Grossbritannien können sich nicht nur freuen. Einige Funktionen wie AirPlay 2 werden erst ein paar Monate später ausgerollt per Software-Update. Heisst konkret, wer zwei oder mehrere HomePod zusammenschliessen möchte für Stereo-Ausgabe oder Multiroom, der muss sich noch gedulden. Ein Plus für uns, dass macht die Wartezeit wesentlich erträglicher.

HomePod, das Bananen-Produkt von Apple?

Früher hat man über Microsoft Witze gerissen: Windows sei ein Bananen-Produkt, es reife erst beim Kunden. Leider kann man den Witz nun auch auf Apple anwenden mit dem HomePod. Ursprünglich hab ich mir überlegt zwei Speaker über Kontakt in USA zu kaufen. Aktuell hab ich es damit nicht mehr so eilig. Denn für mich hat HomePod erst dann einen Wert, wenn Stereo und Multiroom unterstützt wird. Zudem werde ich genau beobachten, ob und wieviele Siri-Funktionen den Weg in den smarten Speaker von Apple finden für Schweizer Kunden.

Mehr Informationen zum HomePod, den Funktionen und Bestellmöglichkeiten gibt es hier: https://www.apple.com/homepod/

HomePod kommt bald.

HomePod mit Siri

Bis Ende 2018 sollen 10 bis 12 Millionen HomePod verkauft werden.

Die Taipei Times wollen wissen, dass der Fertigungspartner Inventec mit dem Versand der ersten Million von HomePods zu beginnen. Zusammen mit Foxconn will man bis Ende Jahr 10 bis 12 Millionen der Lautsprecher ausrollen. Sicher ein ehrgeiziges Ziel, denn bereits haben sich einige Interessierte durch die Verspätung von Apple abgewandt und ein Mitbewerber-Produkt von Amazon oder Google angeschafft. Auch das Preisschild von 349 US-Dollar wird nicht unbedingt helfen. Apple selber will sich aber von diesen Produkten abheben, in dem man die qualitative Sound-Wiedergabe gegenüber den Voice Funktionen bevorzugt.

Ich bin sehr gespannt auf HomePod. Mit zwei, drei HomePods kann ich mir sehr gut vorstellen damit das Heimkino, die Stereoanlagen und die Steuerung von Smart Home und Co. abgedeckt zu bekommen.

Wann kommt HomePod?

Bei mir stehen schon so einige Lautsprecher im Haus. Zum Teil sehen sie gut aus, meistens haben sie auch einiges an Sounds zu bieten, aber Smart war bisher keiner. Das wird sich mit dem HomePod ändern, aber wann kommt der Apple Lautsprecher?

Schon im Dezember hätte HomePod, zumindest in Amerika, erhältlich sein sollen. Das Release-Datum wurde nun auf „Early 2018“ verschoben. Mit anderen Worten, der HomePod kommt irgendwann zwischen jetzt und Ende April. Aber auch dann wird der Lautsprecher zuerst nur in Australien, Grossbritannien und den USA erhältlich sein.

 

HomePod Innenleben

Aufbau des Apple HomePod

Warum hatte ich bisher noch keinen Smart-Speaker?

Mich haben die Smart-Speaker von Amazon und Google schon immer fasziniert. Wenn Voice-Control funktioniert, dann wohl in den eigenen vier Wänden. Aber dann kommen wieder die unschönen Berichte, dass Google beispielsweise aus versehen immer mitgehört hat, was gesprochen wird, und nicht nur nach dem Befehl „Ok Google“. Oder Amazon stellt alle Gespräche in’s Internet. Ok, die Sound-Dateien sind zwar hinter der Amazon-ID geschützt, aber dennoch ziemlich „creepy“… Wer es ausprobieren möchte, was Amazon so an euren bisherigen Gesprächen gesichert hat, hier könnt ihr reinhören: alexa.amazon.com. Ich denke Apple hat mehr Interesse daran die Privatsphäre der Benutzer zu schützen, denn Apple muss aus dem Inhalt kein Geld machen. Google und Amazon hingegen schon. Insbesondere Google muss sich was einfallen lassen wenn die Benutzer immer mehr über die Sprachsteuerung das Internet nutzen, dann fallen immer mehr die Werbeeinblendungen und Einnahmen von Google AdWords weg.

Der HomePod analysiert seinen Standort und nutzt beispielsweise Wände für die Wiedergabe.

Keine Frage, der HomePod wird sicher nicht günstig. Aber Apple kann Lautsprecher bauen, das haben sie vor vielen Jahren mit der Boombox bewiesen und auch die Beats-Produkte sind nicht schlecht. Wenn die HomePod sich über Airplay 2 zusammenschliessen, kann das richtig spannend werden. Insbesondere, wenn man bereits in der Umwelt von Apple mit iPhone, Apple TV und Apple Music lebt. Keine Frage, das geschlossene System von Apple bringt Vorteile, aber bekanntermassen auch Nachteile. ich bin gespannt wie flexible Siri auf dem HomePod mit Spotify und Co. umgehen wird.

Dennoch, für mich bringen Alexa und Google Home noch nicht genug Mehrwert mit. Mit dem HomePod könnte sich das ändern. Aber bis dahin vergeht noch ein bisschen Zeit…

Apple’s iPhone-Geschäft hat mehr Umsatz als Amazon.

Apple's iPhone Business

Apple’s iPhone Business, Grafik by ATLAS

Die Zahlen von Apple sind auch im letzten Quartal sehr beeindruckend und wurden drüben bei Quartz etwas genauer angeschaut. Interessant ist, dass alleine das iPhone-Business von Apple so manches Fortune 100 Unternehmen im Gesamtumsatz ausstechen kann. So macht Apple alleine bei den iPhone mehr Umsatz als ganz Amazon! Und dabei tragen die Smartphones prozentual immer weniger zum Gesamtumsatz von Apple bei.

Stärker wurden hingegen bei Apple die Services und können nun auch schon selber bei Fortune 100 mitspielen. Die Macs und anderen Produkte (Apple Wach, Apple TV, etc.) relativ stabil bleiben. Einzig der Umsatz bei den iPads ist immer noch rückläufig.

Apple Umsatz nach Produkten

Apple Umsatz nach Produkten. Grafik by ATLAS

Ich bin sehr gespannt wie sich die Zahlen im aktuellen Quartal mit dem iPhone 8, Plus und iPhone X verändern. Auch bezüglich dem HomePod, welcher dann unter die Kategorie „Other Products“ fällt. Der HomePod an sich ist keine Innovation, die Art und Weise wie die Sounds abgespielt werden, bzw. sich an die Räumlichkeiten anpasst und die perfekt Integration in die Apple-Umwelt ist für mich aber ein „Go“ gegenüber anderen Hersteller und Produkten.