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Apple baut die zuverlässigsten Laptops.

Was hierzulande der Kassensturz ist, ist bei den Amerikaner der . Dort wurden kürzlich 85 Laptops auf deren Zuverlässigkeit geprüft anhand einer Befragung von 58’000 -Benutzer und folgendes wurde dabei an Erkenntnis gewonnen.

Abstürze

  • 20% aller Laptops hatten in den ersten drei Jahren ein schwerwiegendes Problem.
  • Laptops von hatten eine Absturzrate von 10%.
  • Laptops der Marken  und Gateway hatten eine Absturzrate von 16%.
  • , , , , Dell und hatten eine Absturzrate von 18% bis 19%.
  • Die Y-Serie von Lenovo bildet das Schlusslicht mit der höchsten Absturzrate von 23%.

Nutzung

  • Computer mit dem -Betriebssystem werden 20 Stunden in der Woche verwendet.
  • Apple Laptops werden mehr, nämlich 23 Stunden in der Woche verwendet.

Obwohl also die Apple Laptops mehr verwendet werden als die Windows Laptops, sind weniger Abstürze zu verzeichnen. Apple-Notebook Besitzer waren zu 71% mit der Zuverlässigkeit des Systems zufrieden, im Vergleich zu den 38% der Windows-Benutzer ein ziemlicher Unterschied. Von daher kommt wohl auch die Bereitschaft mehr für einen Apple Computer zu bezahlen, weil man im Endeffekt ein zuverlässigeres Gerät erhält. Wobei natürlich der Faktor Zuverlässigkeit gegenüber Preis bei jedem Endbenutzer unterschiedlich gewertet werden dürfte.

Was glaubst du? Sind Apple Computer wirklich zuverlässiger? Hat die Qualität in den letzten Jahren gelitten oder liegt das nur an unserer Wahrnehmung, dass früher alles besser war? Ich persönlich kann definitiv bestätigen das auch Laptops von Apple hin und wieder Probleme habe oder gar abstürzen. Aus den unterschiedlichsten Gründen… Aber unter dem Strich hab ich bis heute mit Windows Laptops wesentlich mehr schlechte Erfahrungen gemacht als mit MacBooks.

Ein Drucker für alles: HP Color LaserJet Pro MFP M277dw

Ich gebe es zu, mein Verhältnis zu Drucker ist ein bisschen gestört. Eigentlich mag ich die Dinger nicht und oft kommt es mir so vor, als würde das auch auf Gegenseitigkeit beruhen. Vielleicht mag ich genau darum die Idee hinter der Bezeichnung „papierlose Büro“. Da braucht man nichts zu drucken und nichts zu scannen, kopieren und schon gar nicht faxen… Aber die Welt ist noch nicht bereit für kein Papier… Daher muss ich mich auch mit solchen Dingen wie einem Drucker, Scanner, Kopierer und sogar Fax auseinandersetzen.

HP Color LaserJet Pro MFP M277dw

Wenigstens gibt es Geräte die alles in einem kleinen Gehäuse ermöglichen. Eine dieser Lösungen kommt von HP und hat die bezeichnende Benamsung HP Color LaserJet Pro MFP M277dw. Dieser Drucker hat mir HP zur Verfügung gestellt**, um das Gerät auf Herz und Nieren zu prüfen.

Drucken: Schnelle Inbetriebnahme

Da die Drucker und ich immer ein gespanntes Verhältnis zueinander haben, ist es für die Freundschaft sehr wichtig das wenigstens die Inbetriebnahme schnell, schmerzlos und erfolgreich abgehandelt werden kann. Und ich muss gestehen, dass war hier der Fall. Ohne eine Installation am Mac konnte ich den Drucker im Gästezimmer mit Strom versorgen, mit wenigen Tipps auf das Touchscreen Display ins WLAN hängen und schon konnte ich über AirPrint mit iPad, iPhone und den Mac drucken. Wow! Wenn nur alles so einfach wäre im Leben…

Display HP Color LaserJet Pro MFP M277dw

Das Papier für den Drucker kommt aus einem kleinen Schacht. Einem sehr kleinen Papierschacht. Gemäss Beschreibung sollen da 150 Blatt platz finden. Kommt mir zwar kleiner vor, wird aber sicher so sein. Was aber wichtig ist für die Umweltfreundlichkeit, der Drucker kann das Papier auf beiden Seiten bedrucken!

Scanner: Papier digitalisieren

Wie eingangs erwähnt versuche ich jeweils möglichst kein Papier zu verschwenden. Allerdings wird mir sehr viel Papier zugeschickt. Je mehr Behörde dahinter steckt, desto mehr Papier. Und nicht alles möchte man in einem Ordner verstauben lassen und daher bin ich ein grosser Fan von Scanner. Eine solche Lösung steckt im Drucker von HP. Wahlweise kann man ein Papier unter den Scanner-Deckel legen, oder gleich einen ganzen Stapel von Papier (bis zu 50 Blatt) in den Einzug stecken. Insbesondere der Zweite Fall kommt mir sehr entgegen. Einzelpapier können nämlich auch mit dem iPhone und entsprechenden Apps wie „scan me“ oder ähnlichen sehr gut gescannt werden. Die digitale Version der Papiere kann direkt auf einen USB-Stick geladen werden, oder an dem Mac verschickt werden. Dafür muss am Mac aber noch eine entsprechende Software geladen werden. Schade, muss ich also doch noch was installieren. Vielleicht könnte HP hier AirDrop irgendwie anzapfen, oder das Ergebnis einfach per Mail versenden? Ich mag nämlich keine zusätzliche Software auf dem Mac.

Kopieren: Aus Papier noch mehr Papier machen

Es kommt vor, dass man aus Papier noch mehr Papier machen muss. Kommt vor allem bei Behörden, Stichwort Steuern, vor. Das geht so ähnlich wie beim Scannen. Papier in den Einzug, Ausgabe wählen, Knopf betätigen, fertig! Was will man mehr.

Fax: Papier durch die Telefonleitung

Fax… Wirklich? Wer faxt eigentlich noch? Abgesehen von den Spammer mit supertollen Aktionen auf Produkte welche niemand brauchen kann? Auch wenn ein Fax quasi eine Kombination zwischen Scannen, versenden und Drucken ist, muss das doch nicht mehr wirklich unterstützt werden. Lasst den Fax doch endlich in Würde sterben…

Mein Fazit

Abgesehen von der sehr kryptischen Bezeichnung HP Color LaserJet Pro MFP M277dw handelt es sich bei dem Multifunktionsdrucker um ein einfaches, schönes, übersichtliches und kompaktes Produkt. Das Touch-Display ist von der Grösse her grenzwertig klein, funktioniert aber prima. Wie bereits erwähnt bräuchte es aus meiner Sicht keine zusätzliche Software auf dem Mac, da gäbe es sicher andere Lösungswege. Wer nur mit iPad und iPhone arbeitet, der muss gescannte Objekte auf Umwegen auf die Endgeräte bringen. Die Ausgaben wie Druck, Kopie und gescannte Papiere sind aber in der Qualität sehr gut, da gibt es nichts zu bemängeln. Nur wie bereits erwähnt, der Papierschacht ist dann doch ziemlich klein und wer öfters drucken, kopieren oder gar Faxe empfangen muss, der muss auch öfters Papier nachschieben.

Den Drucker gibt es in der Schweiz für kleine CHF 260.-. Wie immer wird ein Drucker erst mit den neuen Toner so richtig teuer… nach ca. 2300 bedruckten Seiten braucht man, je nach Druckfläche, neue Toner in Black, Magenta, Cyan und Yellow. Je nach Grösse und Lieferant kosten die offiziellen Toner-Patronen je CHF 80 bis 100.-!

One more thing… NFC

Und übrigens, hätte Apple NFC ein bisschen mehr aufgemacht, könnte man das iPhone auch einfach an den Drucker halten um Dokumente auszudrucken. Zumindest andere Geräte können das, die Apple Produkte leider nicht…

Noch Fragen?

Habt ihr noch Fragen zu dem Drucker? Ein paar wenige Tage steht der Drucker noch bei mir, dann geht er zurück zum Absender.

**Disclaimer: Die Firma HP hat mir freundlicherweise den Drucker HP Color LaserJet Pro MFP M277dw für einen ausführlichen Test ein paar Wochen zur Verfügung gestellt. Für diesen Beitrag hab ich kein Geld und keine Auflagen erhalten, es widerspiegelt voll und ganz meine persönliche Meinung zu dem Produkt.

HP SpectreONE vs. iMac

HP SpectreONE vs. iMac

HP hat in einer heutigen Pressemitteilung diverse neue Computer-Modelle vorgestellt. Unter anderem auch einen neuen, nie gesehenen All-In-One Computer. Das zumindest glaubt HP, ganz ohne Ironie:

Beautify your workspace while un-cluttering it with the HP SpectreONE, an All-in-One unlike anything you’ve ever seen. Stunningly elegant and incredibly thin, it makes a statement without saying a word. Ready for what you want to do today and designed for all the amazing things you’ll do tomorrow.

Tatsächlich gibt es kaum einen schöneren All-In-One Computer als den iMac. Von daher blieb HP gar nichts übrig als eine PC-Version des iMac zu bauen. Dann wirkt Windows 8 sicher gleich nochmal schöner und morderner im Bildschirm des HP SpectreONE.

(via)

Apple und Foxconn sorgen für Zugzwang bei Samsung und Co.

Tim Cook bei Foxconn

Apple gerät wegen den schlechten Arbeitsbedingungen beim Zulieferer Foxconn immer wieder in die Kritik. Die Medien nehmen das grosse, reichste und wertvollste Unternehmen natürlich gerne in Ziel und so verbreiten sich die Artikel über die Missstände bei Foxconn rasend schnell um die Welt.

Tim Cook, der CEO nach Steve Jobs, hat nun Gegensteuer gegeben und klärt offen und transparent auf, wer die Zulieferer sind und ging eine Zusammenarbeit mit der unabhängigen Organisation Fair Labor Association (FLA) ein. Die Organisation soll für Apple die Arbeitsbedingungen in den Foxconn Fabriken kontrollieren und zusammen mit Apple und Foxconn an den Verbesserungen arbeiten. Kürzlich wurde der erste Report veröffentlicht und tatsächlich gibt es noch Missstände. Namentlich wurden vor allen Verstösse gegen die Sicherheit und zu oft gegen die Arbeitszeiten. Sehr viele Arbeiter leisten immer noch zu viele Überstunden! Hier sorgt Apple nun dafür, dass die Überstunden abnehmen in dem man tausende von neuen Mitarbeiter einstellt. Auch Foxconn hat schon reagiert und die Arbeitszeiten heruntergeschraubt. Kaum war das bekannt, haben die Mitarbeiter mit Empörung reagiert! Sie verstehen nicht, warum man nun weniger arbeiten soll, schliesslich waren die Überstunden ein gutes Einkommen… Das zeigt einmal mehr den Konflikt zwischen dem Westen und dem Osten…

Ich bin aber überzeugt, dass wenn Apple, FLA und Foxconn einen guten Job machen, Arbeitsplätze bei Foxconn sehr, sehr begehrt werden. Weniger arbeiten, gleicher Verdienst, bessere Unterbringung und höhere Sicherheit-Standards. Andere Fabriken kommen so in den Zugzwang ebenfalls für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Das sagt auch der FLA Chef Auret van Heerden gegenüber Reuters:

Given that Foxconn and Apple have now decided to raise the bar… dramatically improved conditions for workers… other factories are going to start losing workers, workers are going to choose to go and work at Foxconn… you work less and you get the same money, and you get time to spend it. Other factories will have to raise their offer in order to attract and retain workers… Apple and Foxconn will set the bar that everyone else will have to meet. – FLA president, Auret van Heerden

Arbeitsbedingungen bei Foxconn werden nur für Apple-Linien kontrolliert
Die FLA hat zur Zeit nur ein Mandat von Apple um deren Fertigungslinien zu kontrollieren. Mit anderen Worten, zur zeit verbessern sich in erster Linie die Arbeitsbedingungen nur für Personen, welche in den Apple-Fertigungslinien arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass Foxconn von den Verbesserungen lernt und diese auch in die anderen Fertigungslinien überträgt, oder zumindest die anderen Foxconn-Kunden wie Dell, HP, Motorola, Nokia, Amazon, Microsoft und Sony Verantwortung übernehmen.

Samsung hätte es in der Hand es besser zu machen
Aussen vor bleibt der Smartphone Mitbewerber Samsung, denn der asiatische Konzern ist weniger auf Zulieferer angewiesen. Die meisten Arbeitsschritte werden in den eigenen Fabriken erledigt, da jedoch herrschen auch schlechte Arbeitsbedingungen und es gab auch schon Todesfälle. Eigentlich schade wenn man die direkten Angestellten nicht besser behandeln kann, wo es doch so viel einfacher wäre im selbigen Konzern für die Mitarbeiter zu sorgen…

Ich bin gespannt wie lange man die Mitbewerber unter Druck setzen muss, bis auch sie dafür sorgen, dass in deren Zulieferer-Ketten sichere und gerechte Arbeitsbedingungen durchgesetzt werden.

Apple wird grüner, sagt Greenpeace

Greenpeace sagt: Apple wird grüner.

Regelmässig beurteilt die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Elektronikfirmen. Regelmässig wird aus der Ferne das treiben der Computer-, Tablet- und Smartphone-Hersteller untersucht und im Guide to greener Electronics veröffentlicht. Gestartet hat das ganze damals mit einer grossen Kampagne gegen Apple, denn damit hat Greenpeace die nötige Aufmerksamkeit erhalten. Seit damals hat sich Apple stark verbessert, muss sich aber in der aktuellen Grafik von HP, Dell und Nokia überholen lassen.

Wie schon erwähnt wird der Bericht aus der Ferne erstellt. Heisst, Greenpeace ist auf Informationen vom Unternehmen angewiesen, welche allenfalls noch kontrolliert werden können. Und weil Apple ja ein so verschlossenes Unternehmen ist, wurden drei Fragen überhaupt nicht beantwortet. Nämlich:

  • Clean Energy Policy Advocac
  • Use of Recycled Plastic in Product
  • Policy and practice on sustainable sourcing of fibres for paper
Dieses Schweigen hat Apple jeweils in den drei Fragen die schlechteste Note eingebracht. Wahrscheinlich könnte Apple da noch einiges gut machen, wenn man denn die Einstufung von Greenpeace etwas ernster nehmen würde. Es ist schön zu sehen, dass Apple immer hin immer weiter nach oben klettert in der Skala. Aber gerade in Sachen Energie könnte Apple noch einiges besser machen. Das neue Datenzenter von Apple wird in den nächsten Monaten mit einer grossen Solar-Energie-Anlage erweitert. Das ist schon mal ein gutes Zeichen, dass Apple auch in Zukunft noch so einiges verbessern will.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass Apple sich auch in Sachen Foxconn, bzw. chinesischen Firmenpolitiken mehr engagiert und bei unmenschlichen Arbeitsbedingungen und schlechten Löhnen ernsthafte Konsequenzen zieht und die Produktion an andere Firmen vergibt, bzw. in andere Länder. Im schlimmsten Fall würde das Verzögerungen von mehreren Monaten für uns Konsumenten bedeuten, sofern alle Stricke reissen…

Würde Apple Drucker herstellen…

Würde Apple Drucker herstellen, dann müsste dieser in etwa so aussehen wie in dem Konzept-Video. Aber eigentlich würde es ja schon genügen, wenn die Fotos für den Druck genau so am iPad oder iMac Bildschirm dargestellt werden könnten für den Druck. Alles andere wird dann auf einen x-beliebigen Drucker über AirPrint erledigt. Immerhin ist nach HP nun auch Canon aufgesprungen, auf den AirPrint-Zug…

Jetzt aber mal ehrlich, der Konzept-Drucker ist schon sexy, auch wenn ich nicht so auf Papier stehe…

Foxconn – Apple soll es richten

Foxconn

Schockiert hat Europa erfahren, dass es in diesem Jahr bisher elf Selbstmorde in einer chinesischen Fabrik des taiwanesischen Hersteller von Elektronik- und Computer-Teilen Foxconn gab. Für mich persönlich ist es immer wieder erschreckend und unbegreiflich wie aussichtslos eine Situation für einen Menschen sein muss, dass sich dieser das Leben nimmt.

Diese Vorfälle haben einmal mehr die Aufmerksamkeit der Amerikaner und Europäer nach China gelenkt. In China werden nicht einfach aus Spass günstige Teile für den Weltmarkt hergestellt. Die günstige Fertigung geht nur in dem man den Umweltschutz missachtet und die Arbeiter bis an die Grenzen des Machbaren ausnutzt. Bei Foxconn selber gibt es eine ganze Reihe von militärischen Regeln welche die Mitarbeiter einhalten müssen:

  • Alle Mitarbeiter leben auf dem Gelände der Firma und dürfen diese nur mit Bewilligung verlassen.
  • Am Arbeitsplatz darf nicht gesprochen werden.
  • Die Arbeiter dürfen nur nach einem bestimmten Plan auf die Toiletten.
  • Gearbeitet wird 12h am Tag und 6 Tage pro Woche.
  • Arbeiter müssen sich Beschimpfungen und Mobbing der Vorgesetzten gefallen lassen.

Dank der Medienpräsenz hat das Unternehmen reagiert, jedoch anders als gedacht. Das Foxconn-Management liess den Sklaven Mitarbeiter einen Vertrag zukommen, in dem sie sich schriftlich verpflichten müssen, keinen Selbstmord zu begehen. Weiter erlaubten sie mit ihrer Unterschrift dem Unternehmen, sie „zum eigenen Schutz und dem anderer“ in eine psychiatrische Klinik zu schicken, sollten sie in einer „anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung sein“. Also wurde einmal mehr militärisch reagiert.

Das Vorgehen war natürlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Denn dafür hat man sich etwas netteres überlegt: Eine Gehaltserhöhung von 20%! Mit mehr Geld sollen die Arbeiter eine positivere Lebenseinstellung gewinnen. Übrigens, das Gehalt beträgt aktuell rund 106 Euro pro Monat im Durchschnitt!

Das Unternehmen wird auch nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Selbstmordrate in China ansonsten wesentlich höher ist. Normalerweise töten sich in China 13 Personen von 100’000 Einwohner. Somit liegt die Fabrik mit 300’000 bis 400’000 weit unter dem Schnitt. Übrigens, eine höhere Selbstmordrate hat unter anderem auch die Schweiz. Da töten sich rund 24 Personen pro 100’000 Einwohner im Jahr.

Apple soll es nun richten
Mir ist aufgefallen, dass die Medien in erster Linie immer Apple als Kunde von Foxconn nennen. Etwas vergessen geht die Tatsache, dass rund  75% aller Intel Produkte bei Foxconn hergestellt werden. Ebenso werden alle Rechner für die amerikanische Computerfirma Dell dort hergestellt und auch HP gehört zu den grossen Kunden. Weiter werden die Sony-PlayStations und Mobiltelefone namhafter Anbieter in den Werken gebaut. Und trotzdem hört man immer nur von einem iPhone-Boykott oder ähnlichem.

Ich persönlich nenne das, den Greenpeace-Effekt. Greenpeace hat die beliebte und medienwirksame Marke Apple auserkoren um auf die umweltschädlichen Bauteile in Computer hinzuweisen. Obwohl andere Hersteller wie Nintendo schlechtere Ergebnisse hatten, wurde immer auf Apple hingewiesen. Inzwischen hat Apple reagiert, die Computer umweltfreundlich gemacht und nutzt im Gegenzug nun jede Gelegenheit darauf hinzuweisen, wie grün die Computer doch sind.

Jetzt wird es an der Zeit, dass Apple auch in China aufräumt. Apple hätte nun die Chance dem Unternehmen eine neue Firmen-Philosophie aufzuzwingen im Umgang mit den Mitarbeiter. Natürlich könnte Apple dann wieder in der Werbung prahlen, dass die Computer nicht nur grün sind, sondern auch unter fairen Bedingungen geschaffen wurden! Doch wäre das nicht wieder eine Art von Diktatur, wenn Apple der Foxconn sagt, wie man mit den Mitarbeiter umzugehen hat?

Mein persönliches Fazit
Apple steht gerne im Mittelpunkt der medialen Berichterstattung und muss nun die Konsequenz daraus ziehen! Europa und Amerika hätten nun die Chance in China den Menschen etwas mehr Rechte zu geben. Ich hoffe inständig, dass die Firmen wie Apple, Dell, Intel, HP, Sony und Foxconn die Missstände selber aus der Welt schaffen bevor die Konsumenten mit Boykotten die Hersteller dazu zwingen müssen. Denn zuletzt verliert wieder die Bevölkerung von China wenn keine Aufträge mehr kommen… Die Mitarbeiter werden einfach entlassen.

Quellen:

Real artists ship!

Bildquelle: Technologizer.com

Bildquelle: Technologizer.com

Ein berühmtes und viel gesagtes Zitat von Steve Jobs ist „Real artists ship!„. Lange hat sich Apple an diesem  Leitziel orientiert. Wenn Produkte von Apple vorgestellt wurden, dann waren die vorgestellten Neuerungen sofort in Apple Online Store bestellbar. In den letzten drei Jahren kam Apple aber ein bisschen ab von dieser Strategie. Zuerst waren es nur ein paar wenige Tage, mittlerweile sind es Wochen bis Monate. Angefangen hat es mit dem iPhone und ist jetzt noch mehr spürbar mit dem iPad.

Am 27. Januar 2010 wurde das Apple Tablet iPad, nach vielen Gerüchten und Spekulationen, endlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals nannte Steve Jobs den März 2010 als Auslieferungsmonat. Inzwischen wissen wir, dass es April wird bis das iPad in den Händen von Otto-Normal-Benutzer landet. Wie immer wird die amerikanische Bevölkerung bevorzug! Die Konsument drüben am grossen Teich können das iPad bereits am 3. April 2010 in den Händen halten. Die Europäer hingegen müssen sich gedulden bis Ende April. Hier in Europa wurde noch nicht einmal die Vorbestellung gestartet! Noch nicht einmal die Preise sind bekannt…

Allerdings, in Relation zu anderen Computerhersteller ist Apple dann doch wieder weit voraus. HP hat zwar das Slate Tablet vor dem iPad der Öffentlichkeit vorgestellt, dafür wussten die Macher selber nicht welche technischen Details das Slate eigentlich hat, was der Anwendungsfall ist und was es genau kann, abgesehen von dem Touchscreen. Es war lediglich ein Prototyp welcher, wenn überhaupt, frühestens Ende Jahr auf den Markt kommt. Selbst das Courier Tablet von Microsoft ist noch nicht über das Stadion des Reissbretts hinweg. Habt Ihr Euch eigentlich auch schon mal gefragt, wie viele der Microsoft Surface Tische wirklich verkauft wurden?

Im Vergleich zu anderen Hersteller im technologischen Bereich ist Apple also immer noch auf Kurs mit dem Spruch „Real Artists ship“. Was vorgestellt wird, wird auch so ausgeliefert. Neu kann es einfach ein paar Wochen oder Monate später sein als der Vorstellungstermin. Vielleicht ist das wirklich einfach der bessere Weg keine öffentlichen Konzeptprodukte zu erstellen als irgendwelche Versprechen zu machen, welche dann, aus welchen Gründen auch immer, doch nicht umgesetzt werden.

«Es lebe die Apple-Diktatur»!

Das Newsnetz (bestehend aus Tages-Anzeiger, Basel Zeitung, Berner Zeitung, Der Bund und Thurgauer Zeitung) hat in allen erwähnten Medien einen Bericht veröffentlicht mit dem Titel „Wie Apple seine Kunden bevormundet„. Von vielen ApfelBlog.ch Leser wurde ich angefragt, wie ich über die Geschichte denke…

Ursprünglich geht es darum, dass Apple in den eigenen Stores und im Online Store keine Display-Schutzfolien verkaufen will. Warum das so ist, das ist unklar. Denn wie so oft gibt Apple keine Auskunft. Apple verfolgt schon lange die Strategie des Schweigens und hat sich damit eine Geheimnisvolle Aura zugelegt mit Gerüchten und Spekulationen. Und so spekuliert nun auch der Journalist Reto Knobel, ob Apple wohl Angst um den Ruf hat, dass die eigenen Produkte wie  iPhone oder iPod anfällig auf Kratzer seien… Könnte sein.

Auch ein Thema war dann wieder das entfernen der Erotik- und WLAN-Apps. Damals hat Apple das Schweigen gebrochen und erklärt warum die Apps entfernt wurden.

Etwas übertrieben finde ich dann die Schlussfolgerung, dass Apple die Kunden bevormunden will und es sich bei Apple um eine Diktatur handle. Tatsächlich lässt sich nicht abstreiten, dass Apple natürlich gerne seine Kunden mit weiteren Produkten und Dienstleitungen versorgen möchte und entsprechende Abhängigkeiten schaffen will. Wer einen iPod kauft, der braucht iTunes um den MP3 Player zu synchronisieren. iTunes bietet auch auch die Möglichkeit, dass man neue Musik gleich im iTunes Store einkauft…

Aber da ist Apple nicht alleine! Wer eine sexy Nespresso Kaffee-Maschine will, muss die Kapseln bei Nespresso einkaufen. Wer einen Drucker von HP will, muss die Patronen bei HP einkaufen. Verwendet man billigere Imitate, so verliert der Drucker jegliche Garantie. Und so ist es auch bei Apple. Herr Knobel meint dann:

Das Problem ist das geschlossene System Apple: iPhone-Kunden haben keine Alternative zum App Store, iPod-Kunden keine Alternative zu iTunes. Damit verdient Apple gutes Geld, läuft aber Gefahr, sein ohnehin schon angekratztes Image weiter zu beschädigen.

Das iPhone kann nur im iTunes App Store einkaufen? Man hat aber die Möglichkeit per Klick einen Jailbreak zu machen und kann dann im kostenlosen Cydia Store alternative Apps herunter laden! Und der iPod kann nur via iTunes synchronisiert werden? Und was ist dann mit den zahllosen, zum Teil kostenlosen, Alternativen zu iTunes für Windows, Mac und Linux? Wie CopyTrans oder Songbird? Die stehen iTunes in nichts nach! Klar, mit dem auslassen dieser Informationen ist der Bericht natürlich viel reisserischer…

Mein Fazit zu den Schutzfolien
Mich persönlich stört das überhaupt nicht, ob Apple die Schutzfolien selber verkauft oder nicht. Zubehör gibt es meistens bei anderen Online-Verkäufer eh günstiger als bei Apple selber. Von mir aus könnte Apple auch das gesamte Zubehör Sortiment aus dem Store nehmen. Mich stört es nicht.

Mein Fazit zum Thema Apps-Zensur
Man muss verstehen, dass Apple eine amerikanische Firma ist. In Amerika würdet Ihr nie einen blanken Busen, wie bei Blick oder Bild, auf den Titelbild einer Zeitung finden. Amerika ist und bleibt prüde und danach richtet sich auch Apple. Ich hab eigentlich viel mehr Mühe wie die Entwickler geknebelt werden und man in den Beschreibungstexten nicht mal „Android“ erwähnen darf… Hier sollte Apple doch etwas grosszügiger und offener werden.

Mein Fazit zum geschlossenen System
Wie jede Firma, will auch Apple die Kunden an sich binden. Wer aber die Augen offen hält, findet genügend Möglichkeiten die vorgegaukelten Abhängigkeiten zu umgehen!

Mein Fazit zu Apple ist eine Diktatur
Wäre Apple eine Diktatur, dann wären Google, Microsoft und viele andere Hersteller wohl verboten! Jeder einzelne Mensch kann sich selber über die Produkte-Vielfalt am Markt informieren und für sich Dasjenige auswählen, welches die persönlichen Bedürfnisse abdeckt, mit allen Vor- und Nachteilen. Ob das Produkte nun aus dem Hause Apple stammt oder nicht sollte zweitrangig sein! Ist das Diktatur, wenn man selber entscheiden kann?