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Kleiner Rechner mit viel Power – 13″ MacBook Pro

13" MacBook Pro

Als die neuen MacBook Pro Modelle vorgestellt wurden, habe ich über das kleine 13″ MacBook Pro gelästert. Ich war enttäuscht, dass sich das kleine MacBook Pro nicht mehr vom normalen 13″ MacBook abgehoben hat, denn vor der Neuerung waren beide Modelle etwa gleich auf, abgesehen vom Material aus dem das Unibody hergestellt wurde.

Was natürlich sofort aufgefallen ist war, dass Apple beim 13″ MacBook Pro keinen neuen Prozessor verbaut hat. Meiner Meinung wäre da ein Intel Core i3 die richtige Wahl gewesen. Steve Jobs persönlich hat damals aber schon die Antwort auf die Prozessor-Frage gegeben:

Weitaus schnellere Grafik und zehn Stunden Akkulaufzeit schlagen 10–20% mehr Prozessorleistung.

Intel selber hat dazu beigetragen das Apple auf den i3 oder gar i5 Prozessor verzichten musste. Da ich selber nicht so der Technik-Guru bin, erlaube ich mir hier MacLife zu zitieren, weil schöner kann man das nicht erklären:

Bei Nehalem-Prozessoren, wie es i3, i5 und i7 sind, schreibt Intel hingegen vor, dass eine Chipsatzgrafik aus gleichem Hause verwendet wird. Das könnte beispielsweise die Intel HD sein, wie sie in den MacBook Pro mit 15 und 17 Zoll steckt. Die dort verwendete dedizierte Grafik darf nach Intels Richtlinien von einem anderen Hersteller gefertigt werden, in diesem Fall verbaut Apple eine NVIDIA GeForce GT 330M.

Die Intel HD ist zwar in der Lage, stromsparend zu arbeiten, ihre Leistung ist jedoch selbst im Vergleich zur NVIDIA GeForce 9400M schwach. Ihr Einsatz kommt daher nur in Frage, wenn sie parallel zu einer dedizierten Grafikeinheit eingesetzt wird. Für eine solche fehlt im MacBook Pro 13″ aber der Platz. Höchstwahrscheinlich bleibt Apple aus diesem Grund bein Core 2 Duo und NVIDIA-Chipsatzgrafik.

Der etwas schwächere Prozessor kommt also zum Einsatz, weil dafür eine wesentlich schnellere Grafikkarte eingesetzt werden kann. Diese Zusammenstellung sorgt auch dafür, dass das 13″ MacBook Pro auf bis zu 10 Stunden Betriebsstunden kommt.

Apple war so nett und hat mir ein 13″ MacBook Pro leihweise zur Verfügung gestellt, so dass ich mir selber ein Bild von dessen Power machen kann. Und tatsächlich hat mich das kleine MBP positiv überrascht. Hat man einmal das kleine Powerpaket gestartet, will man das MacBook Air gar nicht mehr brauchen. Trotz dem „alten“ Core 2 Duo Prozessor, geht der Rechner ziemlich ab. Auch die Batterie überzeugt. Das MacBook Pro lief mindestens vier Tage im Standby und zwischendurch hab ich einige Tests gemacht. Das alles ohne das MBP jemals an den Strom zu hängen. Die Grafikkarte mit den 48 Verarbeitungkernen sorgt dafür, dass 3D-Spiele flüssig wie nie ablaufen…

Fazit
Ich habe mich in der Kraft des 13″ MacBook Pro deutlich geirrt. Apple hat tatsächlich gar nicht so schlecht entschieden auf den i3 zu verzichten. Das kleine MacBook Pro ist nicht nur für Einsteiger ein gutes Modell, sondern auch ein leistungsvoller, mobiler Rechner für Pro’s. Sogar Gamer kommen mit dem Kleinen auf Ihre Kosten.