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IBM muss IT-Support reduzieren, weil Mac-Benutzer weniger Hilfe brauchen.

Apple und IBM haben in den letzten Monaten mehrere Ankündigungen für eine enge Zusammenarbeit veröffentlicht. So arbeiten die beiden früher verfeindeten Unternehmen gemeinsam an Business-Lösungen und IBM hat angekündigt alle PC mit Mac auszuwechseln.

Eine grosse Herausforderung für ein so grosses Unternehmen. So hat Fletcher Previn, VP of Workplace-as-a-Service bei IBM damit gerechnet, dass nicht nur die Hardware teurer wird, sondern auch der Support wohl sehr oft gefordert wird, insbesondere wenn es um die Einführung der neuen Systeme geht. Doch Previn hat sich geirrt.

Every Mac that we buy is making and saving IBM money.

Innert kürzester Zeit sind die Support-Anfrage beinahe verschwunden. Während rund 40% aller Mitarbeiter mit Windows PC Hilfe brauchten sind es nun mit Mac nur noch 5% aller Benutzer. Das wiederum gibt dem Team die nötige Zeit pro Woche rund 1’900 Mac frisch auszurollen. Am Ende sollen 130’000 iOS und OS X Geräte bei IBM im Einsatz sein. Angeblich mit einem Support-Team von gerade einmal 24 Personen!

Nicht in den kühnsten Träumen hätte ich es gewagt an solches Einsparungspotential zu glauben! Hat jemand von euch Erfahrungen aus Europa, welche die Geschichte von IBM unterstreichen kann?

iReview 29/2014 – Apple-ID, iTunes Pass und iPhone 6.

iReview

Anfangs Woche hat Apple alle überrascht mit einem Bündnis mit IBM. Was Steve Jobs früher mit allen Mittel bekämpft hat, macht heute Sinn für eine schnelle Ausweitung in die Geschäftswelt. Ich bin gespannt, wie erfolgreich die Zusammenarbeit sein wird. Endlich hat es Apple geschafft die höhere Sicherheit der Apple-ID ausserhalb der USA, Australien und Deutschland aufzuschalten. Das hat gedauert… Und neu kann man das iTunes Guthaben in jedem Apple Store aufladen. Hoffentlich auch bald in anderen Läden, gibt ja „nur“ vier Stores in der Schweiz.

Und wer sich mal wieder über die Märchen Gerüchte um das iPhone 6 erkundigen möchte, hier gibt es eine Infografik, welche alle Gerüchte in einer Grafik vereint und den möglichen Wahrheitsgehalt einzuschätzen versucht.

Und was sonst noch so erwähnenswertes aus der Welt von Apple im Internet veröffentlicht wurde, das steht hier im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 29/2014. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Apple und IBM wollen Enterprise Mobility verändern.

Apple & IBM

 

Apple und IBM haben gestern eine exklusive Partnerschaft bekannt gegeben, die die marktführenden Stärken beider Unternehmen zusammenführt, um die Mobilität in Unternehmen durch eine ganz neue Kategorie an Apps zu verändern, die IBMs Big Data und Analytik-Fähigkeiten auf iPhone und iPad bringen.

Die einen Meilenstein bedeutende Partnerschaft hat das Ziel, die Art wie Arbeit erledigt wird neu zu definieren, wichtige Herausforderungen der Mobilitätsbranche zu adressieren und Veränderungen im Unternehmen, die tatsächlich durch den Einsatz mobiler Technologie getrieben werden, herbeizuführen – basierend auf vier Haupteigenschaften:

  • einer neuen Kategorie von über 100 branchenspezifischen Unternehmenslösungen inklusive nativer Apps, die von Grund auf exklusiv für iPhone und iPad entwickelt werden;
  • einzigartige, für iOS optimierte Cloud-Services von IBM, einschliesslich Management der Geräte, Sicherheit, Analytik und mobile Integration; 
  • neuer AppleCare Service und Support, massgeschneidert auf die Bedürfnisse eines Unternehmens; und
  • neue vorkonfigurierte Angebote von IBM zur Aktivierung, Bereitstellung und Verwaltung von Geräten.

Die neuen IBM MobileFirst für iOS-Lösungen werden in einer exklusiven Zusammenarbeit entwickelt, die von den verschiedenen Stärken beider Unternehmen profitiert: IBMs Big Data und Analytik-Fähigkeiten mit der dahinter stehenden Kraft und Expertise von mehr als 100.000 Industrie- und Branchenberatern und Softwareentwicklern, vereinigt mit Apples legendärer Erfahrung im  Endkundengeschäft, der Hard- und Softwareintegration sowie der Entwicklerplattform. Diese Kombination wird Apps hervorbringen, die die spezifischen Aspekte wie Unternehmen und Mitarbeiter mit iPhone und iPad arbeiten, verändern können und wird es Unternehmen ermöglichen neue Ebenen an Effizienz, Effektivität und Kundenzufriedenheit zu erreichen – schneller und einfacher als jemals zuvor.

IBM und Apple

Tim Cook, CEO von Apple, freut sich auf die neuen Synergien:

iPhone und iPad sind die besten mobilen Geräte der Welt und haben in über 98 Prozent der Fortune 500- und in über 92 Prozent der Global 500-Unternehmen, die heute bereits iOS-Geräte einsetzen, die Art wie Menschen in ihren Unternehmen arbeiten, verändert. Zum ersten Mal überhaupt bringen wir IBMs bekannte Big Data Analytics in die Finger von iOS-Anwendern, was Apple eine grosse Marktchance eröffnet. Dies stellt einen grundlegenden Schritt für Unternehmen dar und ist etwas, das nur Apple und IBM liefern können.

Auch Ginni Rometty, Chairman, President und CEO von IBM, kann dem Schulterschluss nur positives abverlangen:

Mobilität – in Kombination mit den Phänomen Daten und Cloud – verändert das Geschäftsleben und unsere Industrie auf historische Art und Weise und erlaubt es Menschen Arbeit, Branche und Beruf zu überdenken. Die Allianz mit Apple wird auf unserem Schwung aufbauen, mit dem wir diese Innovationen weltweit zu unseren Kunden bringen und wird von IBMs führender Rolle bei Analytik, Cloud, Software und Services profitieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Apple, dessen Innovationen unser Leben in einer Art und Weise verändert hat, die wir für selbstverständlich halten, aber ohne die wir uns nicht mehr vorstellen könnten zu leben. Unsere Allianz wird die selbe Art an Veränderung in das Berufsleben der Menschen, die Tätigkeit ganzer Industriezweige und die Leistungsfähigkeit von Unternehmen bringen.

Das gemeinsame Ziel von Apple und IBM für diese Partnerschaft besteht darin, Geschäftsleuten überall auf der Welt die einzigartigen Möglichkeiten von iPads und iPhones mit Firmeninformationen, Daten, Analysen und Arbeitsprozessen zur Verfügung zu stellen. Insbesondere arbeiten die beiden Unternehmen gemeinsam daran die wesentlichen Elemente mobiler Lösungen für Unternehmen zu liefern:

 

Mobile Lösungen, die das Geschäftsleben verändern: Die Unternehmen werden zusammenarbeiten um IBM MobileFirst für iOS-Lösungen zu erstellen – eine neue Art von „Made-for-Business-Apps“, die spezifische Probleme und Möglichkeiten, unter anderem im Einzelhandel, im Gesundheitswesen, bei Banken- und Versicherungen, im Reise- und Transportwesen und der Telekommunikationsbranche adressieren und ab Herbst diesen Jahres und in 2015 hinein verfügbar sein werden.

 

Mobile Plattform: Die IBM MobileFirst Platform für iOS wird die Dienste liefern, die für ein durchgehendes, unternehmensweites System erforderlich sind; von Analytik, Arbeitsprozess und Cloudspeicher bis zur Verwaltung einer Vielzahl an Geräten, Sicherheit und Integration. Eine verbesserte mobile Verwaltung beinhaltet einen persönlichen App-Katalog, Daten- und Transaktionssicherheitsservices und eine Produktivitäts-Suite für alle IBM MobileFirst für iOS-Lösungen. Zusätzlich zu den lokal installierten Softwarelösungen werden all diese Services auf Bluemix verfügbar sein, der Entwicklungsplattform von IBM auf dem IBM Cloud-Marktplatz.

Mein Fazit

Zusammenarbeit wird aktuell bei grossen Unternehmen wieder gross geschrieben. Eben erst hat Microsoft bekannt gegeben, dass man für neue Projekte auch auf Linux Server setzt und gar Produkte, bzw. Entwicklungen von Google einsetzen will.  Und nun gehen Apple und IBM gemeinsame Wege. Der Zusammenschluss der jeweiligen Spezialitäten macht durchaus Sinn. IBM hat meiner Meinung nach immer wieder gute Ansätze, leider hapert es dann jeweils an der qualitativen Ausführung. Da könnte Apple ein hilfreicher Partner sein, die tollen Ideen auszugreifen und zu Ende zu denken. So dass auch Businessanwendungen einfach und intuitiv benutzbar werden.

Quelle: Pressemitteilung IBM und Apple

Warum das iPhone und iPad ein Erfolg wurde

computerworld.ch

Es gibt sicherlich mehrere Gründe warum das iPhone, und später das iPad, so erfolgreich im Markt aufgenommen wurde. Die bekanntesten Gründe sind sicher:

  • Wegen den Apps…
    Die Apps haben dafür gesorgt, dass jeder Benutzer aus seinem iPhone machen kann was er für richtig hält. Entweder ist das iPhone eine Kommunikation-Maschine, ein mobile Game-Center, eine Musikbox oder ein bisschen von allem. Jeder Benutzer kann das Gerät so aufwerten, wie er es für richtig hält.
  • Weil es von Apple ist…
    Apple hat eine starke Fan-Basis. Wenn diese motiviert sind, dann sorgen Sie für Publicity. Das wiederum ruft andere Trendsetter auf den Plan und zuletzt erreicht man den letzten Erdbewohner über die „gute“ Nachricht der neuen Apple Geräte. Kein Unternehmen muss so wenig Werbung machen, weil die mehrheitlich zufriedenen Apple-Fans für Werbung sorgen.

Ein anderer Ansatz hat der IBM-Zukunftsforscher Moshe Rappoport. Der 59 Jährige untersucht die sozioökonomische und technologische Trends, um das Geschäftsumfeld für die Zukunft zu bestimmen. Er selber glaubt, dass das iPhone so erfolgreich ist, weil es beim älteren, wie aber auch beim jüngeren Publikum gleichermassen gut ankommt. Warum?

Die älteren Generationen haben sich mit Blackberry und Co. schwer getan mit den kleinen Bildschirmen und den winzigen Tasten. Beim iPhone war ein grosses Display vorhanden und auch die Tasten, bzw. Berührungsempfindlichen Flächen sind, je nach App, gut bemessen. Es gibt kaum komplexe Menü-Strukturen und kommt eigentlich einfach zu den grundlegenden Funktionen.

Ähnlich ist es auch mit dem iPad. Mir fällt auf, dass besonders ältere Menschen gerne mit dem iPad arbeiten. Es ist ein einfach zu bedienender Computer. Ohne komischen Updates, komplizierten Einstellungen und langen Start-Zeiten. Auch Maus und Tastatur sind nicht notwendig, man tippt einfach auf den Bildschirm.

Mit diesen Produkten ist es Apple gelungen die Digital Immigrants und die Digital Natives wunderbar auf einen Nenner zu bringen. Oder worin seht Ihr den Erfolg der Produkte?

Erobert Mac bald das Büro?

iMac im Büro

Zwei Tatsachen geben mir Anlass zur Annahme, dass der Mac bald die Büros erobern könnte…

Zum einen ist es so, dass besonders der Nachwuchs neu auf den Apple-Geschmack gekommen ist. Wenn man einen Blick in einen Uni-Hörsaal wirft, so wird man regelrecht durch die leuchtenden Äpfel auf den Notebooks geblendet. Auch der iPod oder das iPhone haben dazu beigetragen, dass die Jugend von heute vielleicht eher mal einen Blick auf die Marke aus Cupertino wirft. Und da die Konsum-Jugend ja sowieso auf Marken und Exklusivität steht, bietet Apple doch die richtigen Computer, oder?

Wenn nun all diese Mac-Erfahrenen Anwender aus den Universitäten kommen, kann die dann auf Windows los lassen? Oder wird dann nicht doch eher der Wunsch nach einem Mac am Arbeitsplatz laut?

Klar, in Agenturen und Arztpraxen sind die Mac Computer schon seit Jahren anzutreffen. Aber auch grosse Firmen wie der blaue Riese IBM denken langsam aber sich um! Und somit kommen wir zu meinem zweiten Anhaltspunkt… Gerade erst kürlich wurde mitgeteilt, dass IBM eine erste Testphase mit  Apple-Test-Benutzer erfolgreich abgeschlossen hat. 19 der 22 Tester wollten Ihren Mac nicht mehr zurückgeben und fanden, dass Leopard das weitaus besser Nutzererlebnis anbiete als Windows. Eine weitere Testphase wird nun auf 50 neue Benutzer ausgeweitet. Somit wären es dann schon 930 Mac-Benutzer bei IBM für welche man jetzt sogar eine eigene Intranet Informationsseite geschaffen hat.

Während man meinen könnte, dass die ganze Welt ein wachsames Auge auf Apple wirft, hat mein Arbeitgeber entschieden, dass man Windows Vista einführen will. Die Evaluationen sind abgeschlossen und ich wurde unter anderem als Testpilot erkoren. In etwas weniger als zwei Monaten darf ich mich also durch Vista und Office 2007 kämpfen… Sind bei IBM noch interessante Jobangebote offen…?