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macOS Sierra jetzt als kostenloses Update verfügbar

Apple hat heute bekannt gegeben, dass macOS Sierra jetzt als kostenloses Update verfügbar ist. macOS Sierra bringt Siri auf den Mac, mit den intelligenten und hilfreichen Features, die Anwender von iPhone und iPad kennen, als auch mit völlig neuen Funktionen, die speziell für den Desktopcomputer entwickelt wurden. Features wie Allgemeine Zwischenablage, iCloud Schreibtisch und Dokumente, Automatisches Entsperren und Apple Pay im Internet helfen dem Mac noch besser mit anderen Apple Geräten zusammenzuarbeiten. Ausserdem bekommt Fotos ein Update mit einer neuen „Andenken“ Funktion, die automatisch kuratierte Sammlungen der Lieblingsfotos und -videos erstellt.

Siri hilft

Siri auf dem Mac kann dabei helfen Nachrichten und E-Mails zu verschicken, Dokumente zu finden, Informationen zu suchen, eine Fotosammlung des Anwenders zu durchsuchen, die Systemeinstellungen zu bedienen und mehr. Nutzer können Ergebnisse von Siri direkt per Drag & Drop in Dokumente einfügen oder sie in der „Heute“ Ansicht ablegen, um später darauf zurückzugreifen. Allgemeine Zwischenablage ermöglicht es Inhalte aus einer App auf einem Apple Gerät zu kopieren und sie in eine andere auf einem anderen Apple Gerät einzufügen. Mit iCloud Schreibtisch und Dokumente können Nutzer jetzt von iPhone und iPad aus auf die Dateien auf dem Schreibtisch zugreifen. Und mit Hilfe von Automatisches Entsperren können sich Anwender automatisch am Mac anmelden, wenn sie eine authentifizierte Apple Watch tragen.

Mit Apple Pay bezahlen

Apple Pay im Internet macht das Online-Einkaufserlebnis in Safari bequemer und sicherer als jemals zuvor. Kunden können jetzt den Apple Pay-Button am Ende einer Bestellung anklicken und dann den Einkauf mit Touch ID auf iPhone 6 oder neuer oder mit Apple Watch abschliessen – und das bei nahezu 300’000 teilnehmenden Internetseiten, inklusive 1-800-Flowers, Gilt, Instacart, Lululemon, Warby Parker und mehr. Details der Kreditkarten und Prepaid-Kreditkarten des Kunden werden niemals mit Online-Händlern geteilt und eine sichere Verschlüsselung schützt jegliche Kommunikation zwischen dem Gerät des Nutzers und den Servern von Apple Pay.

macOS Sierra Apple Pay

Fotos mit besonderen Momenten

Fotos führt „Andenken“ ein, das besondere und vergessene Momente in der Fotomediathek des Nutzers hervorhebt, indem automatisch kuratierte Sammlungen von Erlebnissen wie Geburtstagspartys oder Familienurlaube erstellt werden. Fotos verwendet fortschrittliche Technologie, um Gesichter, Gegenstände und Situationen in Bildern zu identifizieren, sodass Fotos danach durchsucht werden können, wer und was darauf zu sehen ist. Ein völlig neuer Schieberegler „Brillanz“ hellt dunkle Bereiche auf und hebt sie hervor, damit die Farben in Fotos noch satter und leuchtender aussehen.

macOS Sierra Fotos

Weitere neue Funktionen in macOS Sierra:

  • Nachrichten macht Unterhaltungen noch interessanter, indem es den Nutzern die Vorschau für Weblinks und das Abspielen von Videoclips direkt in der App; das Antworten auf Nachrichten mit einem Tapback wie einem Herz, Daumen hoch und mehr direkt auf einer Sprechblase; und das Senden grösserer Emojis für eine stärkere Wirkung erlaubt.
  • Tabs sind jetzt in Mac Apps, die mehrere Fenster unterstützen, wie Karten, Mail, Pages, Numbers, Keynote, TextEdit, und sogar in Apps anderer Anbieter verfügbar.
  • Bild-in-Bild lässt Videos aus Safari oder iTunes in einem Fenster über dem Schreibtisch schweben. Das Fenster kann in der Grösse angepasst, gezogen und in jede Ecke des Bildschirms geschoben werden, sodass Nutzer Videos anschauen können während sie arbeiten.
  • Optimierter Speicherplatz sorgt für freien Platz, sobald der Mac voll wird, indem automatisch selten benutzte Dateien in iCloud abgelegt werden und Nutzern dabei geholfen wird, Apps und Dateien, die nicht mehr benutzt werden, zu löschen.
  • Apple Music in iTunes macht es sogar noch einfacher neue Musik zu entdecken sowie exklusive Inhalte und Neuerscheinungen zu durchsuchen.

Verfügbarkeit

macOS Sierra ist ab heute als kostenloses Update im Mac App Store verfügbar. macOS Sierra unterstützt alle Macs, die seit Ende 2009 eingeführt wurden. Einige Funktionen sind möglicherweise nicht in allen Regionen oder in allen Sprachen verfügbar. Weitere Informationen unter www.apple.com/chde/macos/sierra

Quelle: Pressemitteilung Apple Schweiz

WWDC16 – watchOS 3, tvOS, macOS und iOS 10.

Developers WWDC16

Tim Cook eröffnet die mit einer Gedenkminute für die Opfer in Orlando. Danach geht es los mit vielen Zahlen zur WWDC und den anwesenden Entwicklern.

  • Die World Wide Developers Conference 2016 gibt es seit 27 Jahren
  • Es gibt über 13 Millionen registrierte Entwickler
  • 2016 gibt über 5000 Teilnehmer aus 74 Länder
  • 120 Teilnehmer sind unter 18 Jahre alt
  • Die jüngste Teilnehmerin ist 9 Jahre alt
  • Der startete vor 8 Jahren mit 500 Apps
  • Aktuell gibt es über 2 Millionen Apps
  • Über den Store gab es mehr als 130 Milliarden Downloads
  • Über 50 Milliarden Dollar wurden an die Entwickler ausbezahlt

Alle Details zu den Neuerungen gibt es hier:

watchOS 3

Kevin Lynch stellt die Neuigkeiten für das neue Betriebssystem vor. Das Wichtigste, die Apple Watch wird viel, viel schneller. Unter anderem dank Background Updates und indem favorisierte Apps im Zwischenspeicher gehalten wird. Dank dem neuen Mini Control Center kann man schnell die wichtigsten Infos über die Apple Watch erfahren und die gängigsten Funktionen anwenden.

  • Scribble – Über den Bildschirm kann man auch nachrichten einfacher beantworten in dem man Buchstabe für Buchstabe auf den Bildschirm zeichnet. Auch neue Watch Faces finden den Weg auf die Apple Watch.
  • SOS – Die Apple Watch kann auch helfen in Notfällen mit SOS. Apple Watch weiss anhand des Standorts, wie die lokale Notrufnummer lautet. Mit Medical I.D. können Alter, Name und Informationen über die Gesundheit zugänglich gemacht werden. Das können lebenswichtige Informationen sein wie Unverträglichkeiten.
  • Activity Sharing – Sportler-Gruppen oder Familien können die Aktivitäten miteinander teilen und sich gegenseitig anspornen.
  • App für Rollstuhlfahrer – Die Aktivitäten der Rollstuhlfahrer werden besser aufgezeichnet.
  • Breath – Mit der richtigen Atemtechnik kann die Gesundheit gefördert werden. Die entsprechende App hilft dabei.
  • – Das Haus der Zukunft kann über die Uhr gesteuert werden. Mehr dazu weiter unten bei .

Das neue Betriebssystem für die Apple Watch ist für Entwickler als Vorschau bereits heute zur Verfügung. Im Herbst wird watchOS 3 für alle Apple Watch kostenlos ausgerollt.

tvOS

Es gibt bereits 1300 Video-Kanäle für und 6000 Native Apps wurden in nur sieben Monaten eingereicht. Und es werden immer mehr wie Fox Sports Go, NBA 2K, Minecraft Story Mode oder Sketch Party.

Endlich kommt auch eine neue Apple TV Remote App:

A lot of our customers have told us they would love an app on their with the same capablities as the remote.

Siri, wie auch weitere Sprachassistenten, haben dafür gesorgt, dass wir anders fernsehen als früher. Man braucht nichts mehr zu suchen, sondern nennt einfach was man sehen möchte. Siri findet über 650’000 Filme und Serien. Zumindest in Englisch. Wir Schweizer müssen uns wohl immer noch gedulden. Auch YouTube kann von Siri durchsucht werden oder Apps gestartet werden.

  • Single Sign-On – Endlich ist die Zeit vorbei mit den komplizierten Passwort-Eingaben. Leider wird auf das Thema nicht weiter eingegangen, wie es funktionieren soll. Aber es soll auch für iOS erhältlich sein.
  • HomeKit – HomeKit kommt auch auf Apple TV. Das könnte der Start einer Internet of Things Zentrale sein.

Das neue Betriebssystem tvOS für Apple TV ist für Entwickler als Vorschau bereits heute zur Verfügung. Im Herbst wird tvOS ausgerollt.

macOS Sierra

Ja, OS X heisst nun , wie bereits vermutet. Und es gibt einige Änderungen…

  • Auto-Unlock – Wenn man ein anderes Apple Gerät bereits entsperrt hat, wie Apple Watch oder iPhone, so kann man das einfach öffnen und ist bereits eingeloggt. Sofern man nah genug am Gerät ist, versteht sich.
  • Universal Clipboard – Was man auf dem iPhone kopiert, kann man am Mac einfügen und umgekehrt. Copy & Past über unterschiedliche Geräte. Hab ich mir tatsächlich schon das eine oder andere mal gewünscht!
  • – nicht weniger als 10 Milliarden Dokumente beherbergt die Apple Cloud.Neu wird nun auch der Desktop mit den zugehörigen Dokumenten auf dem MacBook oder iPhone verfügbar gemacht. Schliesslich ist der Desktop einer der wichtigsten Ablageorte!
  • Apple Pay auf dem Mac – Bald wird Apple auch auf dem Mac, besser in Safari verfügbar sein. Online Einkäufe können dann bequem und sicher über Apple Pay bezahlt werden. Bestätigt wird der Kauf auf der Apple Watch oder dem iPhone mit Touch ID.
  • Apple Pay in der Schweiz – Neben den üblich Verdächtigen kommt nun endlich auch die Schweiz in den Genuss von Apple Pay.
  • Picture in Picture – Ähnlich wie auf dem sollen nun Videos auch als fliegende Fenster auf dem Mac Bildschirm angewendet werden können.
  • Siri auf dem Mac – Auch Siri kommt endlich auf den Mac. Hat echt gedauert! Für viele Aktionen müssen jedoch die Apple Standard Apps verwendet werden.

Das neue Betriebssystem für Mac soll im Juli als öffentliche Beta publiziert werden. Im Herbst 2016 gibt es dann ein kostenloses Update für die Benutzer.

iOS 10

Das wohl berühmteste Betriebssystem von Apple bekommt ein grosses Update. Der Fokus lag beim Benutzererlebnis.

  • Lockscreen – Der Sperrbildschirm bekommt eine neue Ansicht. Es wird farbiger und vor allem informativer. Was die Mitbewerber bereits hatten gibt es nun auch bei iOS.
  • Control Center – Es wird alles übersichtlicher, einfacher und hübscher.
  • Mehr 3D Touch Features – iPhones mit 3D Touch bekommen noch mehr Möglichkeiten mit unterschiedlichen Druck diverse Befehle auszuführen.
  • Siri – Siri wird geöffnet für die Entwickler. Endlich! Damit kann die Sprachsteuerung auch benutzt werden, um Apps von Drittentwickler anzusteuern und benutzen. Dank Deep Learning erkennt Siri offensichtlich falsche Eingaben.
  • Gesichtserkennung – Auch auf dem iPhone sollen Gesichter auf Fotos nun erkannt und geordnet werden. Überhaupt kann man Fotos nun so gut wie auf Google Photos durchsuchen. Mit dem Unterschied, dass das Foto-Clustering nicht in der Cloud, sondern lokal auf dem iPhone gemacht wird. Und Apple wird nicht müde das zu erwähnen.
  • Maps – Die karten von Apple bekommen ein neues Design. Alles schaut sauberer und aufgeräumter aus. Verkehrsdaten sind in den Karten zu sehen. Das Karten update findet man übrigens auch in CarPlay. Drittentwickler können auf Apple Maps zugreifen und deren Daten einspielen. Beispielsweise bei einer Route kann direkt  UBER bestellt werden und über Apple Pay bezahlt werden. Oder mit Daten von OpenTable in Apple Maps ein Tisch im Restaurant bestellt werden.
  • Apple Music – Gemäss Apple hat der Musikdienst nun 15 Millionen bezahlte Abonnenten. Die App kommt in einem komplett neuen Design daher. Auch hier schaut alles übersichtlicher und aufgeräumter aus. Die Songtexte sind nun auch gleich auf Knopfdruck verfügbar. Täglich kursierte Musiklisten sind erhältlich.
  • Apple News – Auch hier, neues Design. Jetzt fehlt noch die Verfügbarkeit in der Schweiz.
  • HomeKit – Mit Home kann über das iPhone das Haus der Zukunft gesteuert werden. Vom Zugriff auf die Kamera an der Tür über die Lichtsteuerung bis zur Alarmanlage und Heizung kann alles an einem Ort verwaltet werden, sofern die Hersteller HomeKit unterstützen. Hierfür spielt dann HomeKit auf AppleTV wieder eine wichtige Rolle.
  • Messages – Die Nachrichten haben nun eine Link-Vorschau. Videos können direkt in der Nachricht abgespielt werden. Die Textgrösse kann angepasst werden und man kann Überraschungsnachrichten schicken welche sich später auflösen, Invisible Ink nennt sich das. Es können auch handgeschrieben Nachrichten versendet werden oder kleine Zeichnungen. bekommt sogar noch einen eigenen App Store damit beispielsweise über Nachrichten Geld verschickt werden kann. Eigentlich schade kann hier Apple Pay nicht eingebunden werden für P2P Zahlung.
  • Privacy – Natürlich wird Apple nicht müde auf die Verschlüsselung und die Privatsphäre der Benutzer hinzuweisen.

Das Betriebssystem iOS 10 für iPhone und iPad gibt es für Entwickler ab heute, ab Juli in einer öffentlichen Beta und im Herbst für alle anderen Benutzer.

Swift

mit der neuen Open Source Sprache von Apple können Apps für watchOS, tvOS, iOS und macOS geschrieben werden. Es soll einfach sein die Sprache zu erlernen. Muss wohl meine Chance sein den Anschluss wieder zu finden? Mit lernt man noch einfacher zu programmieren auf dem iPad. Wenn man sich die Zukunft mit Internet of Things und Digital Transformation anschaut, dann ist Playground die richtige Antwort den Menschen das Schreiben von Programmen näher zu bringen.

We believe coding should be a required language in all schools. Swift Playground will be free.

Mein Fazit zur WWDC16

Wie bereits erwartet gab es heute nur Updates bei der Software. Während watchOS das längst überfällige Performance Update bekommen hat und macOS nebst dem neuen Namen einige Standard Features von iOS übernommen hat wie Apple Pay oder Siri, so freue ich mich auf das neue iOS 10. Das neue frische Design schaut wesentlich aufgeräumter und aufgeräumter aus. iOS 10 kommt mit so vielen kleinen Verbesserungen und ich bin gespannt all die Features zu entdecken. Apps für die Nachrichten App ist nichts neues, bringt aber ungeahnte Möglichkeiten. Stichworte: Chat-Bot oder Payment.

Aber auch Swift Playground ist ein wichtiger Beitrag von Apple um den Menschen eine Zukunft zu geben. Je länger, desto mehr werden Programmieren gesucht. Mit dieser iPad App lernt man einfach zu programmieren. Swift playground gibt es für die Entwickler als Vorschau ab heute, wird später im Herbst 2016 veröffentlicht.

Und natürlich freue ich mich auf Apple Pay in der Schweiz. Ich bin gespannt welche Banken das Apple Bezahlungssystem unterstützen!

Wie fandest du die WWDC16 Keynote?

Was hat dich an dem heutigen Abend überzeugt? Was gelangweilt? Auf welche Features freust du dich?

Apple Watch Backup für das neue iPhone erstellen.

Einige von euch haben bereits eine Apple Watch. Falls ihr mit dem Gedanken spielt, morgen oder die Tage darauf ein neues iPhone 6s oder iPhone 6s Plus zu kaufen, dann solltet ihr einiges sicherstellen.

Bevor das alte iPhone also ausser Betrieb genommen wird, muss die Apple Watch entkoppelt werden, ein Backup der Apple Smartwatch wäre ebenfalls von Vorteil damit die Apple Watch einfach auf’s neue iPhone 6s oder iPhone 6s Plus transferiert werden kann.

Öffne die Watch App auf deinem „alten“ iPhone, dann wähle „ Apple Watch“ und „ Apple Watch entkoppeln“. Das dauert einen Moment, denn während dem entkoppeln wird automatisch ein Backup der Uhr in der iCloud abgelegt.

Ist die Apple Watch entkoppelt, kann die Koppelung mit dem neuen iPhone gestartet werden. Während der Kopplung kann das iCloud Backup der Apple Watch ausgewählt werden. Folgende Daten werden mit dem Backup gesichert werden

  • App spezifische Daten und Einstellungen
  • Generelle Systemeinstellungen wie Watch-Face, bekannte Wi-Fi Netzwerke, Helligkeit, Töne, Sprache, Zeitzone, etc.
  • Einstellungen für Mail, Kalender, Aktien und Wetter
  • Gesundheit und Fitness Daten wie Erfolge und Daten der Vergangenheit
  • Workout und Aktivitäten Kalibrationen

Es gibt auch Einstellungen und Informationen welche nicht im Backup gesichert werden wie

  • Kreditkarten Informationen für Apple Pay
  • Playlisten welche synchronisiert wurden
  • Passcode
  • Bluetooth Verbindungen

Alles klar? Dann sollte nichts mehr im Weg stehen die Apple Watch mit dem neuen iPhone 6s oder iPhone 6s Plus zu koppeln.

iReview 35/2015

iReview

Und dann kam einer und hat es einfach gemacht… Schön das wenn sich junge Jungunternehmer nicht von unüberlegten „Das geht nicht“ abschrecken lassen und dennoch einen Weg finden die eigenen Visionen umzusetzen. Und hin und wieder tut es auch gut, mal das Bekannte, wie die iCloud, nochmal zu hinterfragen, neu kennen zulernen und neue Möglichkeiten und Chancen zu erkennen.

Was sonst noch in dieser Woche erwähnenswert war, steht im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 35/2015. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Persönliche Daten speichern in der iCloud.

iCloud für OS X, iOS und Windows

Dank der iCloud von Apple können wir Fotos, Apps, Musik, eBooks, Termine, Adressen und persönliche Dokumente in der digitalen Wolke speichern und über mehrere Geräten synchronisieren oder beispielsweise Familienmitgliedern zur Verfügung stellen. Das speichern der persönlichen Daten hat Vorteile, man muss sich aber den Nachteilen bewusst sein. Das Buch iCloud für OS X, iOS & Windows bringt eine Anleitung für den kritisch-kundigen Umgang mit der iCloud.

Das Buch kommt von Michael Schwarz und Daniel Mandel und wird über dessen Verlag Mandl & Michael Schwarz-Verlag vertrieben. Ich hab schon mehrmals erwähnt, dass dieser sympathische Verlag aus Norddeutschland die wohl besten Bücher zum Thema Apple veröffentlichen. Auch bei diesem Buch ist es den beiden Autoren einmal mehr gelungen ein komplexes Thema einleicht verständlicher Sprache zu erklären, auch wenn man nicht sehr technisch versiert ist.

Egal ob man sich bereits mit dem modernen digitalen Leben auseinandergesetzt, oder es eben erst angefangen hat, das Buch bietet Einblicke wie man von der iCloud profitieren kann und auch welche Massnahmen geboten werden, um ein Höchstmass an Datenschutz für sich zu gewährleisten. Darunter fallen beispielsweise die Verschlüsselungsmethoden wie auch die Aktivierung der zweistufigen Bestätigung.

Alles in allem bekommt man eine solide Grundinformation zum Thema iCloud und dem Umsystem. Darüber hinaus gibt es tolle Praxisbeispiele wie man mit der iCloud geschäftlich zusammenarbeiten oder in der Familie von gemeinsamen Daten profitieren kann. Das Buch kann bei Mandel & Schwarz direkt bestellt werden oder natürlich bei den üblich verdächtigen wie Amazon und Co.

Update 24.08.2015

Zur Ergänzung, der Verlag Mandl & Schwarz schickt mir all seine Neuerscheinung ohne Ansprüche und Erwartungen kostenlos zu.

Apple Photos oder Google Photos? [Updated]

Apple Photos oder Google Photos?

Diese Woche hatte Google seine Entwickler-Konferenz Google I/O abgehalten und an der Keynote Google Photos vorgestellt. Google Photos bringt dem Benutzer die Möglichkeit Photos mit dem Smartphone aufzunehmen und über das Internet mit dem Online-Dienst und weiteren Geräten zu teilen. Im Grundsatz gleich wie Apple Photos. Dennoch unterscheiden sich die beiden Dienste in einigen Punkten…

 Apple Photos (nur Hohe Qualität)Google Photos (Normale Qualität)Google Photos (Hohe Qualität)
Wird das Originalbild gespeichert?JaNein, eine komprimierte KopieJa
Max. Upload-Gewicht pro Bild16 GB16 MBWie beim Original-Foto
Max. Video-AuflösungOriginal-Auflösung, maximal 5 Minuten.1080pOriginal-Auflösung
BackupDas Bild liegt als Original in der iCloud und kann von da heruntergeladen werdenJaJa
BildbearbeitungIn der AppIn App und WebIn App und Web
Organisation der BilderNach Moment und AlbenNach Datum Ort oder selbsterkannten Bildbestandteilen wie Strand, oder PersonenNach Datum Ort oder selbsterkannten Bildbestandteilen wie Strand, oder Personen
Unterstützte GeräteComputer: Windows und Mac
Mobile: Nur iOS
Computer: Windows und Mac
Mobile: iOS und Android
Computer: Windows und Mac
Mobile: iOS und Android
Preis5 GB kostenlos,
200 GB CHF 4/Monat
500 GB CHF 10/Monat
1 TB TB CHF 20/Monat
Unlimitiert kostenlos15 GB kostenlos
100 GB 2$/Monat
1 TB 10$/Monat
10 TB 100$/Monat
20 TB 200$/Monat
30 TB 300$/Monat

Die Liste ist sicher nicht vollständig und kann noch ergänzt und erweitert werden. Wenn Ihr noch Vergleiche habt welche ergänzt werden sollten, dann tragt es doch bitte unten in der Kommentarfunktion ein.
Update: Auf Wunsch von David hab ich das Angebot von Google Photos auf zwei Spalten aufgeteilt, einmal die kostenlose und die kostenpflichtige Version. Weitere Hinweise zu den Google Photos Angeboten sind gerne willkommen.

Was ich nicht ganz verstehe, ist der Hype um die Backup-Funktion von Google Photos. Die Bilder in der iCloud über Apple Photos sind als Original-Datei im selben Ursprungsformat und der damaligen Auflösung abgelegt und können von da auf jedes freigegebene Gerät heruntergeladen werden… Zwar nicht als komplettes Backup in einer Datei, aber sicher Album um Album.

Was bei Google Photos beeindruckend ist, ist die automatische Analyse der Bilder. Ohne Arbeit meinerseits kann ich das komplette Bildarchiv nach „Strand“ durchsuchen und bekomme alle Bilder auf denen der Strand zu sehen ist. Ebenso mit Himmel, Wasser, Meer, Berg, Auto, Kind oder Menschen. Ebenso positiv zu erwähnen bei Google Photos ist die Tatsache, dass man die Bilder über Android bis iOS teilen kann. Windows bleibt aussen vor.

Wer sich bei Google Photos daran stösst, dass man nur komprimierte Bilder speichern kann, der darf auch etwas bezahlen und schon steht dem Original-Format nichts mehr im Weg. Bis 15 GB ist es kostenlos, bis 100 GB bezahlt man rund 2 Franken im Monat, bei maximal 1 TB sind es 10 Franken im Monat.

Was mich bei den Google Diensten immer etwas nervös macht ist die Tatsache, dass kein Dienst dieser Welt kostenlos ist! Lediglich die Art der Bezahlung kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Beispielsweise mit Daten… Bislang ist aber noch nicht bekannt, wie Google die ganzen Server-Dienstleistungen von Google Photos genau finanzieren wird. Werbung ist (noch) keine zu sehen.

Wie steht ihr zu Google Photos und Apple Photos? Welche Lösung bevorzugt ihr, oder findet ihr, dass es noch bessere Lösungen gibt?

 

 

Apple hat ein Problem mit der iCloud.

iCloud Login

Drüben bei Google Plus bin ich auf einen spannenden Erfahrungbericht gestossen hat einen Selbstversuch gemacht. Er hat beim iCloud Login zehnmal sein Passwort falsch eingegeben. Was passiert? Der Account wird gesperrt! Selbst mit dem richtigenPasswort erhält man keinen Zugang mehr zur iCloud. Der Benutzer wird gebeten über iforgot.apple.com ein neues Passwort zu lösen. Aber nicht einfach so. Wer aus Sicherheitsgründen die zweistufen Bestätigung aktiviert hat, muss jetzt besonders tapfer oder gut vorbereitet sein.

Als Erstes wird der Wiederherstellungsschlüssel verlangt. Dieser hätte man sich irgendwo ablegen müssen. Wenn nicht, dann ist hier fertig. Wer diesen daheim sicher verwahrt hat und unterwegs ist, muss sich gedulden bis iCloud wieder aktiviert werden kann. Besonders doof, wenn man im Urlaub ist. Mit dem Schlüssel geht es weiter mit der aktivierten zweistufigen Bestätigung und einer Nachricht an ein ausgewähltes, vertrauenswürdiges Geräte oder SMS-Nummer.

Mein Tipp, wenn Ihr euch nicht mehr an den Wiederherstellungsschlüssel erinnern könnte, dann jetzt schnell bei appleid.apple.com einloggen und den Schlüssel neu erstellen.

Vielleicht nicht optimal wie Apple hier den Account absichert. Wer sich dessen aber bewusst ist, kann sich organisieren und darf mit einer hohen Sicherheit rechnen. Für die zweistufige Bestätigung hab ich neben der Mobiltelefon-Nummer auch andere Geräte hinterlegt. Ich kann jeweils auswählen, an welches der registrierten Geräte ich den Code senden möchte. Der Wiederherstellungsschlüssel ist in 1Passwort verschlüsselt hinterlegt. Ich kann also bei Bedarf den Schlüssel herstellen. Unterwegs und über verschiedene Geräte.

Spätestens jetzt weiss jeder, man kann Apple Benutzer das Leben schwer machen in dem man den Account mit einer zehnfachen Eingabe eines falschen Passwort den Account eines Jeden lahm legen kann. Daher ist es ganz besonders wichtig, dass ihr vorbereitet seit!

iCloud.com nun mit zweistufige Bestätigung.

iCloud

So. Nun hat Apple endlich die echte zweistufige Bestätigung für iCloud ausgerollt. Nach dem Login sind die Apps gesperrt und können erst genutzt werden, wenn ein vierstelliger Zahlencode, welcher über das registrierte iPhone verschickt wird, eingegeben wird. Nur die Funktion „Mein iPhone suchen“ wird angezeigt, weil man sonst ein gestohlenes iPhone nicht mehr suchen könnte. Mit OS X Yosemite sollte das aber kein Problem mehr sein, weil man alles Meldungen, inklusive SMS und Telefonanrufe, auch mit dem Mac lesen, bzw. entgegen nehmen kann.

Update 17.9.2014 07:15 Uhr

Per 1. Oktober gibt es auch App spezifische Passwörter für iCloud. Sollte also eine App wie beispielsweise ein Mail-Programm, Zugriff auf die iCloud haben, so muss dafür ein separates Passwort gelöst werden. Und nur diese App kann dann auf die freigegebenen Informationen Zugreifen.

iCloud Drive

Derweil hat sich auch in der Beta-Version der iCloud etwas getan. Neben den bekannten Icons sind nun auch Einstellungen und iCloud Drive aufgetaucht. iCloud Drive ist eine Ablage wie Dropbox und Co. in welcher man Dokumente, Fotos und auch Scripte ablegen kann.

iCloud Drive

In den Einstellungen kann man die Sprache und Zeitzone editieren, die Mitglieder der Funktion Family Sharing editieren oder die angemeldeten Geräte zu der entsprechenden Apple ID.

iCloud Einstellungen

 

Langsam aber sicher macht die iCloud Sinn…

iReview 37/2014 – iPhone 6 und iPhone 6 Plus.

 

iPhone 6 Keynote

Keine Frage, es war eine iPhone 6 Woche! Alles begann mit der Ankündigung zum kurzfristigen iPhone 6 Keynote Meetup in Olten und den letzten Gerüchten vor der grossen Show. Dann war es soweit. Nach dem schlechtesten Live-Stream der Apple-Geschichte, waren die Gerüchte nun Tatsache. Das iPhone 6 und iPhone 6 Plus wurde vorgestellt und als „one more thing…“ die Apple Watch. Nein, nicht iWatch, sondern Apple Watch. Gleich erging es dem neuen mobilen Bezahlungssystem von Apple. Kein iPay sondern Apple Pay. Nach einer ersten Analyse zum iPhone 6 und iPhone 6 Plus ist klar, es wird ab dem 26. September in der Schweiz zu kaufen sein. Aber die Frage bleibt, braucht die Welt eine Apple Watch? Die Welt wohl nicht, einige von uns schon. Neben der neuen Apple Website haben sich auch die iCloud-Preispläne angepasst, ganz nach dem Motto: Mehr Speicher, weniger Geld. Leider wurde von Apple ganz still und heimlich der iPod classic aus dem Sortiment genommen.

Wow. Elf Artikel in nur einer Woche… Aber dennoch gibt es noch weitere, erwähnenswerte Artikel im Internet, welche ich euch gerne hier im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 37/2014 vorstellen möchte. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Doch keine Sicherheitslücke in iCloud.

iCloud Beta Login

Bei dutzende von Promis wurden von einem digitalen Dieb persönliche und sehr private Fotos gestohlen. In den Meldungen war die Rede von einem Hacker-Angriff auf iCloud. Angeblich soll der Diebstahl über ein Sicherheitsleck in der „Find my iPhone“-API gelungen sein. Apple ist die Privatsphäre der Kunden sehr wichtig und darum gab es eine Taskforce um den Vorfall zu untersuchen. Nun, nach 40 Stunden gibt Apple eine erste Auskunft:

We wanted to provide an update to our investigation into the theft of photos of certain celebrities. When we learned of the theft, we were outraged and immediately mobilized Apple’s engineers to discover the source. Our customers’ privacy and security are of utmost importance to us. After more than 40 hours of investigation, we have discovered that certain celebrity accounts were compromised by a very targeted attack on user names, passwords and security questions, a practice that has become all too common on the Internet. None of the cases we have investigated has resulted from any breach in any of Apple’s systems including iCloud® or Find my iPhone. We are continuing to work with law enforcement to help identify the criminals involved.

Apple schliesst nicht 100%ig aus, dass die Nackt-Bilder von iCloud stammen könnten. Was man aber mit Sicherheit sagen kann, der Angriff ist nicht über eine Sicherheitslücke geschehen. Der digitale Dieb war bereits im Besitz von Benutzername und Passwort. So vermutet man. Die Untersuchungen gehen aber weiter und auch das FBI hat sich eingeschaltet. Die prominenten Opfer haben mit Klagen in alle Richtungen gedroht. Wer auch immer die schlüpfrigen, teils pornographischen Bilder veröffentlich, muss sich warm anziehen.

Der Fall macht aber deutlich, mit einer zweistufigen Bestätigung wäre das nicht passiert. Noch nicht einmal wenn man den Benutzernamen und das Passwort weiss. Wer es noch nicht eingerichtet hat, dem empfehle ich es sehr. Zusätzlich sollte man zur Sicherheit keine Bilder ins Internet stellen, welche man nie einem ungewollten Publikum zeigen möchte. Auch nicht in gesicherten Accounts oder vermeintlich gesicherten Chats. Noch besser wäre eigentlich, man lässt das mit den Aufnahmen von nackten Körper und Nahaufnahmen von Geschlechtsteilen. Dann kann noch weniger passieren. Dennoch muss eines aus klar sein, der Hacker, bzw. Dieb, muss sich gut verstecken, denn der Diebstahl der privaten Bilder ist kein Kavaliersdelikt und da sind doch einige dutzend Prominente mit guten Anwälten…