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Neue Details zum iTablet

Ethan Smith vom The Wall Street Journal will mehr Wissen als die anderen und berichtete vor ein paar Tagen über einige iTablet-Details. Die Informationen hören sich eigentlich vernünftig an und zeigen welches Marktsegment Apple mit dem Tablet bedienen möchte. Hier die wichtigsten Aussagen:

  • Apple will die Geschäftsmodelle von Bücher, Zeitungen, Magazinen und Fernsehen umkrempeln. Wohl so ähnlich wie Apple den Musikmarkt mit dem iPod verändert hat, wird Apple auch diese Bereich umgestalten und sich mit Einnahmen als Content-Vermittler eine goldene Nase verdienen. Apple hatte bereits Gespräche mit Verlagen wie New York Times, The Wall Street Journal, Conde Nast und Harper Collins. Apple hat offenbar auch schon Diskussionen geführt, wie die Menschen für die NYT über iTunes zu bezahlen könnten.
  • Apple arbeitet mit dem Spiele-Hersteller Electronic Arts zusammen um zu zeigen, wie das Tablet als Spielplattform funktioniert.
  • Das Tablet wurde entwickelt, um von mehreren Familienmitgliedern genutzt zu werden. In erster Linie werden damit, beispielsweise beim Morgenkaffee die Nachrichten gelesen und die E-Mails geprüft. Da das Tablet in der Familie geteilt werden soll, kommt das Tablet mit einer Gesichtserkennung und lädt der Person entsprechend das Profil. Es ist auch möglich den anderen Familienmitglieder auf dem Tablet virtuelle Haftnotizen zu hinterlassen.
  • Das Tablet wird eine virtuelle Tastatur haben. Aber das haben wir nicht anders erwartet oder? Ich denke bei vielen Produkten wird die virtuelle Tastatur in Zukunft Standard sein…
  • Apple schlugen ein „Best of TV“-Service vor. Dem Benutzer könnten Bündle von TV-Kanälen verkauft werden, welche man für das Tablet kaufen kann.
    Mein persönlich Favorit wäre hier, dass man auf dem Tablet zusätzliche Dienst zu der laufenden Sendung hätte. Beispielsweise schaut man eine Show, und kann selber dank dem Tablet und einer Verbindung ins Internet die Fragen für sich beantworten. Oder hat zusätzliche Informationen zu einem laufenden Fussballspiel wie Statistiken…
  • Apple will eine Web-basierte Version von iTunes im Juni realisieren. Somit könnte man im iTunes Store einkaufen, ohne das Programm iTunes zu installieren. Zudem könnten die Kauf-Button viel einfacher über das Web verbreitet und in diversen Websites einfach integriert werden.

Es bleibt spannend…

(via, danke fflav)

Wie sieht das iTablet aus?

Wie immer vor einem Apple Event überschlagen sich wieder die Gerüchte…

Wie ist Dein Name?
Wie heisst den nun das Apple Tablet welches am Mittwoch, 27, Januar 2010 vorgestellt werden soll? iSlate? Magic Slate? iGuide? iTablet? iPad? All diese Namen wurden in den letzten Wochen und Monaten von Apple geschützt! Aber was uns alle natürlich wesentlich mehr interessiert ist das Produkt.
Fazit: Wenn das Tablet einige, von mir gewünschte Funktionen erfüllt, dann darf es auch einen so bescheuerten Namen wie iPad haben…

Aussenansichten
Diese Woche haben ein paar Fotos die Runde gemacht, welche die Front-Glasabdeckung des vermeintlichen Apple Tablets zeigen wollen. Eigentlich wirkt das ganze nur wie ein zu grosses iPhone. Für das Foto spricht, dass der Lieferant der Fotos bereits die richtigen Fotos für die Rückseite des iPhone 3G geliefert hat. Meiner Meinung nach aber spricht dagegen das in der Platte, genau gleich wie beim iPhone, die Lautsprecher-Aussparung in der Front zu finden ist und nur auf einer Seite.
Fazit: Ich will kann mir nicht vorstellen, dass Apple die Lautsprecher-Frage so löst und ein bestehendes Design einfach übernimmt und vergrössert.

Innenleben
Dafür war die Schweizer Grossbank UBS, besser deren Investment Research Abteilung fleissig und will viel wissen über das iTablet. Apple hat den Chip Hersteller P.A. Semi aufgekauft und die sollen den verwendeten Prozessor entwickelt haben. Produziert wurde dieser aber bei Samsung. Die Anschlüssewerden von Chen Uei und Hon Hai hergestellt, die Touch-Technik von Wintek, Sintek und TPK, die Akkus von Simplo und Dynapack, der Speicher von Samsung und ein Kombo-Chip für die drahtlose Verbindung von Broadcom geliefert werden. UBS Investment Research geht davon aus, dass das Tablet noch vor Ende des zweiten Quartals 2010 ausgeliefert wird.
Fazit: Wäre die UBS wirklich so voraus schauend, dann wäre Sie wohl nicht in der US-Hypotheken-Blase hängen geblieben und wäre der Wirtschaftskrise mit weniger Verlust entkommen…

Inhalt, Inhalt und Inhalt
Immer wieder gab es Hinweise, dass Apple im geheimen mit diversen Verlagshäuser verhandelt. Peter Kafka von All Things Digital (The Wall Street Journal) geht davon aus, dass das bedeutende Time Magazin nicht an der Präsentation des Tablets am kommenden Mittwoch teilnehmen wird. Anscheinend hat man sich mit der Entwicklung von Tablet-tauglichen Inhalten zurückgehalten. Schuld daran sei die Verhandlungsweise und Informationspolitik von Apple. Bei Time-Warner weiss man offenbar auch nicht mehr als wir aus dem Internet. Und so bleiben viele Fragen unbeantwortet wie beispielsweise wie die Bezahlung der Inhalte im Detail gelöst ist…

Ich bin vor allem gespannt wie man ein Magazin so aufbereitet, dass es dann wie das oben gezeigte Magazin-Konzept von Sports Illustrated umsetzt? Geht das dann auch mit dem iPhone SDK 4.0? Oder gibt es dafür ein anderes SDK? Vielleicht gibt es dann in Zukunft nicht nur ein ApfelBlog.ch Blog, sondern auch ein Touch-Magazin?  Und wird Apple erlauben, dass der Playboy sein Magazin für das Tablet aufbereitet? Wenn Apple für das Tablet die Erotikbranche ran lässt, dann lohnt es sich definitiv noch Apple Aktien einzukaufen!
Fazit: Das Tablet wird wohl bezahlte Inhalte zurück bringen. Die Rettung für Zeitungen und Magazine?

Geld
Man geht immer noch davon aus, dass das Tablet so um die 600 bis 800 US-Dollar kostet. Für uns bedeutet das dann wohl, dass wir das iTablet für so ca. CHF 999.- kosten. Aber auch hier broddeln Gerüchte welche besagen, dass man das Tablet mit einem Knebelvertrag Mobilfunkanbieter-Vertrag günstiger bekommt.
Fazit: Braucht man für das Tablet also noch eine SIM-Karte? Hat der iPod touch danach definitiv ausgedient?

Sinn und Zweck!
Bisher hat sich kaum jemand Gedanken über das Marktsegment gemacht. Was will man mit dem Tablet? Ist es wirklich „nur“ ein E-Reader oder ist mehr dahinter? Ist eine portable Spielkonsole? Vielleicht hat Apple ja Blut geleckt mit dem iPod und dem iTunes App Store Umsatz… Vielleicht ist das Tablet auch eine mobile und angenehme Internet-Station? Oder eine Media-Fernbedienung für das ganze Haus?
Fazit: Apple wird uns schon sagen warum wir das Tablet unbedingt brauchen!

Warnung: Natürlich handelt es sich um keine bestätigten Tatsachen. Es sind einmal mehr viele Gerüchte unterwegs. Einige werden sich am Mittwoch 27. Januar 2010 ab 18:00 Uhr als Wahrheit beweisen, andere als absoluter Schwachsinn… Um nicht total enttäuscht zu sein von der Präsentation sollte man einfach nicht zuviel erwarten von der Vorstellung. Dann ist die Freude über jede Ankündigung um so grösser!

(via, via)

Die Apple Tablet Gerüchte in einer Infografik

Passend zum heutigen Beitrag vom Morgen, hat das Green Room Blog hat über ein schönes Mockup alle aktuellen Gerüchte  rund um das , , , oder wie das Tablet dann auch immer heisst, zusammen gefasst.

Zwar wurde eben erst das Gerücht um eine Webcam von John Gruber dementiert, aber bis Ende Januar ist noch viel Zeit um viele neue Gerüchte zu streuen und diese dann wieder dementieren zu lassen…

(via)

HP Slate Vs. iSlate

Schon lange gibt es Gerüchte über ein Touchscreen Computer oder Netbook aus dem Hause Apple. Wenn man den neuesten Spekulationen trauen darf, dann soll Ende Januar das langersehnte Gerät der Öffentlichkeit vorgestellt werden und ab März im Handel erhältlich sein.

HP und Microsoft, wollten Apple einen Schritt voraus sein und haben kürzlich an der CES den „HP Slate*“ vorgestellt. Ein kleines Touchscreen-Netbook wie wir es alle schon von Apple erwarten. Leider war die Präsentation viel zu kurz um auch wirklich dessen Fähigkeiten zu zeigen… Alles was bleibt ist die Tatsache, dass HP ein Touchscreen-Dings gebaut hat, welches erst Ende 2010 in den Handel kommt. Man konnte noch darauf erkennen, dass Windows 7 drauf läuft, wohl eines der besseren Microsoft OS der letzten Jahre, aber das war’s dann auch schon…

Gerade in Sachen iSlate von Apple höre ich immer wieder die Kritik, warum ein grosses Touchscreen Netbook? Das iPhone kann das alles doch auch? Wofür das? Genau diese Kritik möchte ich auch an Microsoft, bzw. HP weitergeben… Abgesehen davon, dass ich jetzt mit meinen Finger auf dem Ding rumkurven kann, warum brauchen wir so ein Gerät? Auch Oliver von Aptgetupdate fragt sich das:

Was ich Ballmer aber wirklich vorwerfe: er konnte mir noch nicht mal eine Vision aufzeigen. Eine Vision, was ich mit diesem Gerät machen soll? Der Slate Computer ist doch kein e-Book Reader Ersatz. Eine mögliche Anwendung ja, aber es gibt doch jetzt schon wesentlich bessere Alternativen. Mich wundert dabei überhaupt nicht, das HP auch für dieses Gerät eine Android Version mit einer optimierten Bedienung angekündigt hat.

Kann es sein, dass Microsoft gerade so sehr von Google und Apple unter Druck gestellt wird, dass die mächtige Software-Schmiede ohne Plan durch die Marktwirtschaft kurvt? Irgendwie kommen mir Steve Ballmer und Co. ziemlich hilflos vor… Täusche ich mich?

Ich bin überzeugt, dass Apple beim iSlate (oder Magic Slate oder iGuide) eine genaue Vision während der Vorstellung bringen wird, wo die Vorteil und Anwendungsmöglichkeiten mit dem iSlate sind. Natürlich wird es Paralellen geben, ähnlich wie beim iPhone und dem iPod touch. Vielleicht muss ja auch der iPod touch früher oder später aus dem Weg geräumt werden, weil dann iSlate den Markt übernehmen wird… Wie dem auch sei, ich bin sicher, dass Apple hier etwas mehr Emotionen wecken wird als der HP Slate.

*Nur Ballmer nennt das Touchscreen Netbook Slate. Später wird das Gerät einen anderen Namen bekommen.

Apple Event am 26. Januar 2010 zum Thema „mobility space“: iGuide?

Bildquelle: Adam Benton

Bildquelle: Adam Benton

Glaubt man TUAW, so soll Clayton Morris von Fox News einen Grossanlass von Apple im Januar so gut wie bestätigt haben mit dem Thema „mobility space“:

I’ve spoken to a source inside Apple who confirmed a „big“ event for January…
While nothing official has been handed down from the notoriously tight-lipped company, my source took the Financial Times report one step further by saying this event will focus on the mobility space, meaning we’ll see something related to the iPhone/ iPod touch product line

Auch die Financial Times will es genau wissen und glaubt an einen Apple Anlass im Yerba Buena Center in San Francisco Dienstag, 26. Januar 2010. Inzwischen soll auch schon der ehemalige Chef von Google China aus dem Nähkästchen geplaudert haben und „Details“ zum Apple Tablet ausgeplaudert haben. Gemäss seinen Aussagen sieht das Tablet wie ein zu grosses iPhone aus, hat ein beeindruckendes User Interface, eine eBook Funktion, eine virtuelle Tastatur, einen 10,1 Zoll Bildschirm, eine eingebaute Webcam und es sollen nicht weniger als 10 Millionen Stück von dem Tablet im ersten Jahr produziert werden.

Neue Gerüchte gibt es auch zum Namen. Mac Rumors hat nämlich entdeckt, dass eine Firma iGuide Media die Markenrechte für iGuide beantragt hat. Das ganze wäre nur halb so interessant, wenn da nicht die Frau Regina Porter, Ihres Zeichens Senior Trademark Specialist bei Apple, unterschrieben hätte. Zudem wurde es durch den selben Anwalt eingereicht, welcher schon die Markenrechte für „iPhone“ beantragt hat.

Normalerweise verwendet Apple immer einen Codenamen für neue Produkte um Spione, personifizierte Sicherheitsleck und Journalisten in die Irre zu führen. Könnte es sein, dass Slate oder iSlate nur der Codename für das Tablet war und nun mit iGuide veröffentlicht wird? Vielleicht bleibt aber auch der Codename als Produktname, denn auch das ist schon mindestens zweimal in der Geschichte von Apple vorgekommen. Damals blieb es beim Computernamen LISA und beim Macintosh, sowohl als Codename während der Entwicklung, wie auch bei Produktname bei der Veröffentlichung.