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WWDC16 – watchOS 3, tvOS, macOS und iOS 10.

Developers WWDC16

Tim Cook eröffnet die mit einer Gedenkminute für die Opfer in Orlando. Danach geht es los mit vielen Zahlen zur WWDC und den anwesenden Entwicklern.

  • Die World Wide Developers Conference 2016 gibt es seit 27 Jahren
  • Es gibt über 13 Millionen registrierte Entwickler
  • 2016 gibt über 5000 Teilnehmer aus 74 Länder
  • 120 Teilnehmer sind unter 18 Jahre alt
  • Die jüngste Teilnehmerin ist 9 Jahre alt
  • Der startete vor 8 Jahren mit 500 Apps
  • Aktuell gibt es über 2 Millionen Apps
  • Über den Store gab es mehr als 130 Milliarden Downloads
  • Über 50 Milliarden Dollar wurden an die Entwickler ausbezahlt

Alle Details zu den Neuerungen gibt es hier:

watchOS 3

Kevin Lynch stellt die Neuigkeiten für das neue Betriebssystem vor. Das Wichtigste, die Apple Watch wird viel, viel schneller. Unter anderem dank Background Updates und indem favorisierte Apps im Zwischenspeicher gehalten wird. Dank dem neuen Mini Control Center kann man schnell die wichtigsten Infos über die Apple Watch erfahren und die gängigsten Funktionen anwenden.

  • Scribble – Über den Bildschirm kann man auch nachrichten einfacher beantworten in dem man Buchstabe für Buchstabe auf den Bildschirm zeichnet. Auch neue Watch Faces finden den Weg auf die Apple Watch.
  • SOS – Die Apple Watch kann auch helfen in Notfällen mit SOS. Apple Watch weiss anhand des Standorts, wie die lokale Notrufnummer lautet. Mit Medical I.D. können Alter, Name und Informationen über die Gesundheit zugänglich gemacht werden. Das können lebenswichtige Informationen sein wie Unverträglichkeiten.
  • Activity Sharing – Sportler-Gruppen oder Familien können die Aktivitäten miteinander teilen und sich gegenseitig anspornen.
  • App für Rollstuhlfahrer – Die Aktivitäten der Rollstuhlfahrer werden besser aufgezeichnet.
  • Breath – Mit der richtigen Atemtechnik kann die Gesundheit gefördert werden. Die entsprechende App hilft dabei.
  • – Das Haus der Zukunft kann über die Uhr gesteuert werden. Mehr dazu weiter unten bei .

Das neue Betriebssystem für die Apple Watch ist für Entwickler als Vorschau bereits heute zur Verfügung. Im Herbst wird watchOS 3 für alle Apple Watch kostenlos ausgerollt.

tvOS

Es gibt bereits 1300 Video-Kanäle für und 6000 Native Apps wurden in nur sieben Monaten eingereicht. Und es werden immer mehr wie Fox Sports Go, NBA 2K, Minecraft Story Mode oder Sketch Party.

Endlich kommt auch eine neue Apple TV Remote App:

A lot of our customers have told us they would love an app on their with the same capablities as the remote.

Siri, wie auch weitere Sprachassistenten, haben dafür gesorgt, dass wir anders fernsehen als früher. Man braucht nichts mehr zu suchen, sondern nennt einfach was man sehen möchte. Siri findet über 650’000 Filme und Serien. Zumindest in Englisch. Wir Schweizer müssen uns wohl immer noch gedulden. Auch YouTube kann von Siri durchsucht werden oder Apps gestartet werden.

  • Single Sign-On – Endlich ist die Zeit vorbei mit den komplizierten Passwort-Eingaben. Leider wird auf das Thema nicht weiter eingegangen, wie es funktionieren soll. Aber es soll auch für iOS erhältlich sein.
  • HomeKit – HomeKit kommt auch auf Apple TV. Das könnte der Start einer Internet of Things Zentrale sein.

Das neue Betriebssystem tvOS für Apple TV ist für Entwickler als Vorschau bereits heute zur Verfügung. Im Herbst wird tvOS ausgerollt.

macOS Sierra

Ja, OS X heisst nun , wie bereits vermutet. Und es gibt einige Änderungen…

  • Auto-Unlock – Wenn man ein anderes Apple Gerät bereits entsperrt hat, wie Apple Watch oder iPhone, so kann man das einfach öffnen und ist bereits eingeloggt. Sofern man nah genug am Gerät ist, versteht sich.
  • Universal Clipboard – Was man auf dem iPhone kopiert, kann man am Mac einfügen und umgekehrt. Copy & Past über unterschiedliche Geräte. Hab ich mir tatsächlich schon das eine oder andere mal gewünscht!
  • – nicht weniger als 10 Milliarden Dokumente beherbergt die Apple Cloud.Neu wird nun auch der Desktop mit den zugehörigen Dokumenten auf dem MacBook oder iPhone verfügbar gemacht. Schliesslich ist der Desktop einer der wichtigsten Ablageorte!
  • Apple Pay auf dem Mac – Bald wird Apple auch auf dem Mac, besser in Safari verfügbar sein. Online Einkäufe können dann bequem und sicher über Apple Pay bezahlt werden. Bestätigt wird der Kauf auf der Apple Watch oder dem iPhone mit Touch ID.
  • Apple Pay in der Schweiz – Neben den üblich Verdächtigen kommt nun endlich auch die Schweiz in den Genuss von Apple Pay.
  • Picture in Picture – Ähnlich wie auf dem sollen nun Videos auch als fliegende Fenster auf dem Mac Bildschirm angewendet werden können.
  • Siri auf dem Mac – Auch Siri kommt endlich auf den Mac. Hat echt gedauert! Für viele Aktionen müssen jedoch die Apple Standard Apps verwendet werden.

Das neue Betriebssystem für Mac soll im Juli als öffentliche Beta publiziert werden. Im Herbst 2016 gibt es dann ein kostenloses Update für die Benutzer.

iOS 10

Das wohl berühmteste Betriebssystem von Apple bekommt ein grosses Update. Der Fokus lag beim Benutzererlebnis.

  • Lockscreen – Der Sperrbildschirm bekommt eine neue Ansicht. Es wird farbiger und vor allem informativer. Was die Mitbewerber bereits hatten gibt es nun auch bei iOS.
  • Control Center – Es wird alles übersichtlicher, einfacher und hübscher.
  • Mehr 3D Touch Features – iPhones mit 3D Touch bekommen noch mehr Möglichkeiten mit unterschiedlichen Druck diverse Befehle auszuführen.
  • Siri – Siri wird geöffnet für die Entwickler. Endlich! Damit kann die Sprachsteuerung auch benutzt werden, um Apps von Drittentwickler anzusteuern und benutzen. Dank Deep Learning erkennt Siri offensichtlich falsche Eingaben.
  • Gesichtserkennung – Auch auf dem iPhone sollen Gesichter auf Fotos nun erkannt und geordnet werden. Überhaupt kann man Fotos nun so gut wie auf Google Photos durchsuchen. Mit dem Unterschied, dass das Foto-Clustering nicht in der Cloud, sondern lokal auf dem iPhone gemacht wird. Und Apple wird nicht müde das zu erwähnen.
  • Maps – Die karten von Apple bekommen ein neues Design. Alles schaut sauberer und aufgeräumter aus. Verkehrsdaten sind in den Karten zu sehen. Das Karten update findet man übrigens auch in CarPlay. Drittentwickler können auf Apple Maps zugreifen und deren Daten einspielen. Beispielsweise bei einer Route kann direkt  UBER bestellt werden und über Apple Pay bezahlt werden. Oder mit Daten von OpenTable in Apple Maps ein Tisch im Restaurant bestellt werden.
  • Apple Music – Gemäss Apple hat der Musikdienst nun 15 Millionen bezahlte Abonnenten. Die App kommt in einem komplett neuen Design daher. Auch hier schaut alles übersichtlicher und aufgeräumter aus. Die Songtexte sind nun auch gleich auf Knopfdruck verfügbar. Täglich kursierte Musiklisten sind erhältlich.
  • Apple News – Auch hier, neues Design. Jetzt fehlt noch die Verfügbarkeit in der Schweiz.
  • HomeKit – Mit Home kann über das iPhone das Haus der Zukunft gesteuert werden. Vom Zugriff auf die Kamera an der Tür über die Lichtsteuerung bis zur Alarmanlage und Heizung kann alles an einem Ort verwaltet werden, sofern die Hersteller HomeKit unterstützen. Hierfür spielt dann HomeKit auf AppleTV wieder eine wichtige Rolle.
  • Messages – Die Nachrichten haben nun eine Link-Vorschau. Videos können direkt in der Nachricht abgespielt werden. Die Textgrösse kann angepasst werden und man kann Überraschungsnachrichten schicken welche sich später auflösen, Invisible Ink nennt sich das. Es können auch handgeschrieben Nachrichten versendet werden oder kleine Zeichnungen. bekommt sogar noch einen eigenen App Store damit beispielsweise über Nachrichten Geld verschickt werden kann. Eigentlich schade kann hier Apple Pay nicht eingebunden werden für P2P Zahlung.
  • Privacy – Natürlich wird Apple nicht müde auf die Verschlüsselung und die Privatsphäre der Benutzer hinzuweisen.

Das Betriebssystem iOS 10 für iPhone und iPad gibt es für Entwickler ab heute, ab Juli in einer öffentlichen Beta und im Herbst für alle anderen Benutzer.

Swift

mit der neuen Open Source Sprache von Apple können Apps für watchOS, tvOS, iOS und macOS geschrieben werden. Es soll einfach sein die Sprache zu erlernen. Muss wohl meine Chance sein den Anschluss wieder zu finden? Mit lernt man noch einfacher zu programmieren auf dem iPad. Wenn man sich die Zukunft mit Internet of Things und Digital Transformation anschaut, dann ist Playground die richtige Antwort den Menschen das Schreiben von Programmen näher zu bringen.

We believe coding should be a required language in all schools. Swift Playground will be free.

Mein Fazit zur WWDC16

Wie bereits erwartet gab es heute nur Updates bei der Software. Während watchOS das längst überfällige Performance Update bekommen hat und macOS nebst dem neuen Namen einige Standard Features von iOS übernommen hat wie Apple Pay oder Siri, so freue ich mich auf das neue iOS 10. Das neue frische Design schaut wesentlich aufgeräumter und aufgeräumter aus. iOS 10 kommt mit so vielen kleinen Verbesserungen und ich bin gespannt all die Features zu entdecken. Apps für die Nachrichten App ist nichts neues, bringt aber ungeahnte Möglichkeiten. Stichworte: Chat-Bot oder Payment.

Aber auch Swift Playground ist ein wichtiger Beitrag von Apple um den Menschen eine Zukunft zu geben. Je länger, desto mehr werden Programmieren gesucht. Mit dieser iPad App lernt man einfach zu programmieren. Swift playground gibt es für die Entwickler als Vorschau ab heute, wird später im Herbst 2016 veröffentlicht.

Und natürlich freue ich mich auf Apple Pay in der Schweiz. Ich bin gespannt welche Banken das Apple Bezahlungssystem unterstützen!

Wie fandest du die WWDC16 Keynote?

Was hat dich an dem heutigen Abend überzeugt? Was gelangweilt? Auf welche Features freust du dich?

Jeden Tag FaceTime? Leider nein.

Facetime Everyday

Nach den Werbespots Photo Every Day und Music Every Day folgt nun FaceTime Every Day. Damit will Apple den eigenen Videotelefonie-Service FaceTime schmackhaft machen. Tatsächlich war ich zu Beginn bei der Vorstellung von FaceTime begeistert. Doch leider fehlt FaceTime, wie auch iMessage, die Schnittstelle zu anderen Betriebssystemen was letztendlich die Anwendung des Services sehr beschränkt. Auch wenn der Freundeskreis der iOS-Anwender gross ist, aus Gewohnheit greift man auf Services zurück, welche sicher über alle Betriebssysteme funktionieren wie Skype, oder bei Nachrichten WhatsApp und iO.

Wie ist das bei euch? Wie fleissig benutzt ihr FaceTime?

Swisscom iO greift iMessage, WhatsApp und Skype an!

Die App von Swisscom: iO

Am Montag hat die Swisscom zu einem Informationsabend die Blogger- und Social Network-Szene eingeladen. Vorgestellt wurde eine Kommunikations-App für iOS und Android mit dem Namen iO. Swisscom präsentiert damit eine direkte Konkurrenz zu WhatsApp, Skype und sogar SMS. Während die meisten Mobilfunkprovider das SMS-Geschäft an solche Apps verlieren und daher auch mal WhatsApp im Netz sperren, gibt sich der grösste Provider in der Schweiz siegessicher mit einer eigenen Lösung. Und der Plan könnte aufgehen.

Die offene Überlegung gefällt mir. Die App wird international beworben und ist ganz und gar nicht nur für eigene Kunden und den heimischen Markt gedacht, nein. Auch Kunden von Orange, Sunrise oder aus dem Ausland können iO benutzen. Und die Damen und Herren sollte wirklich einen Blick rein werfen. Im Endeffekt hat iOS die gleichen Funktionen wie iMessage, WhatsApp und Skype. Aber die App ist wesentlich schöner gemacht, passt übrigens voll ins kommende iOS 7 Design, und ist vor allem viel sicherer gemacht! Gerade WhatsApp hat immer wieder in Sachen Sicherheit zu kämpfen… bei iMessage habe ich nie verstanden, warum Apple nicht eine App für andere mobile Betriebssystem gemacht hat!

Die Swisscom bekämpft mit iO nicht nur den Messenger-Markt, sondern beschneidet sich auch in den Einnahmen der SMS. Macht das Sinn? Ich denke, SMS ist eine aussterbende Art der Kommunikation. Dessen ist sich auch die Swisscom bewusst und will den Kampf mit iO nun sogar anführen. Aber ganz verlumpen muss die Swisscom deswegen aber nicht. Zwar können keine SMS mehr verkauft werden, dafür aber Datenverkehr! Hier sollte man vorsichtig sein. Wer kein Infinity Abo hat, kann schnell hohe Kosten generieren, auch wenn Swisscom die Daten-Roamingpreise gesenkt hat. Zur Sicherheit bietet die Swisscom dann auch gleich entsprechenden Abos… Aber wer weiss, vielleicht folgt die Swisscom den europäischen Plänen die Roamingkosten in Europa ab Juli 2014 fallen zu lassen.

Die App hat aber auch noch ein Verbesserungspotential. Beispielsweise greift die App auf die Kontakte zu, man erkennt allerdings nicht, wer von den Kontakten die App verwendet. Andererseits kann man so sicher sein, das Swisscom keine Kontaktprofile anlegt um die Informationen bezüglich der App Verwendung weiterzugeben. Aber eine Liste mit den favorisierten Kontakten wäre sicher hilfreich!  Unter iOS 7 muss man das iPhone nach der Installation komplett Neustarten, was nicht gerade dem iOS App-Konzept übereinstimmt.

Aber man ist bereits daran die App weiterzuentwickeln. Funktionen wie Gruppenchat, eine iO-App für Tablets, Synchronisation der Konversation über verschiedene Geräte und Videoanrufe sollen im Frühherbst kommen. Damit wird das Schlachtfeld vergrössert und man kämpft offen auch gegen FaceTime, sofern es im Herbst nicht schon zu spät ist für diese wichtigen Funktionen… Hast du iO schon ausprobiert? Wie gefällt die die Lösung von Swisscom?

Ist iMessage down? Oder iCloud? System Status gibt Auskunft.

Apple Systemstatus

Apple System Status

In der nach vom neunten auf den zehnten April gab es bei einigen Benutzer Probleme mit FaceTime und/oder iMessage. Es waren längst nicht alle Kunden betroffen, wenn es aber getroffen hat, der hat sich wohl zu recht darüber aufgeregt. Keine Frage.

Hingegen stellt sich die Frage, wie erfährt man, ob man nur selber als Einzelperson ein Problem mit iMessage und Co. hat, oder ob ein offizieller Fehler beim System dafür verantwortlich ist. Nun, Apple informiert natürlich nicht Millionen von Kunden, wenn nur ein Teil von den Problemen betroffen sind. Die Kunden können sich aber selber informieren. Wenn ihr das Gefühl habt, irgendwas stimmt mit einem der unzähligen Apple Diensten nicht, dann ruft folgende Adresse auf:

http://www.apple.com/support/systemstatus/

Hier werden alle Dienste einzeln angezeigt, ob der System Status normal, also in Ordnung, ist oder ob ein Problem herrscht. Die Timeline des System Status kann auch rückwirkend angeschaut werden in der detaillierten Timeline.

4 Tage iOS 5 – Ein erstes Fazit

Einmal mehr war ich blauäugig mutig genug um ein Betriebssystem in der Beta-Version auf mein produktives iPhone zu laden. Denn mit einem Developer-Account und dem darin zugehörig eingetragenen iPhone, kommt man jetzt schon in den Genuss das neue iOS 5 auszuprobieren. Die Installation ging flott von statten. Leider war es nicht möglich die erste Beta-Ausgabe von iOS 5 über ein Update auf das iPhone zu spielen, was mich dazu zwang die Software über einen Restore auf das iPhone zu bringen. Gemäss einer kleinen Recherche war ich nicht der einzige mit dem Problem.

Dafür konnte ich mir den Erst-Installationsprozess anschauen. Neu kann das iPhone ohne Anschluss an einen Computer in Betrieb genommen werden. Ähnlich wie beim Mac OS X, kommt eine Installationsroutine, welche einem hilft die ersten Einstellungen wie Sprache, Land, WLN, etc. einzurichten. Wie immer von Apple anschaulich umgesetzt und kinderleicht in der Bedienung.

iMessage
Die SMS, bzw. Nachrichten App wurde in iOS 5 weiter entwickelt. Neu erkennt das iPhone, auf welchen iOS Geräten die neue Version 5 installiert ist und somit iMessage-Kompatibel ist. Ist dem der Fall, wird keine SMS geschrieben, sondern eine iMessage Nachricht über’s Internet. Das spart Geld. Ähnlich wie bei WhatsApp sieht man dafür, wann die Nachricht gelesen wurde und ob jemand am zurück schreiben ist. Ob dass das Ende von WhatsApp ist mag ich bezweifeln. Denn iMessage ist wie schon FaceTime nur den Apple-Fans vorbehalten. Will man sich mit Freunden, welche ein Android Smartphone haben, austauschen ohne SMS zu versenden, dann muss man auf WhatsApp zurückgreifen. Hier würde Apple gut daran tun, wenn die Kommunikationsprotokolle geöffnet werden, ansonsten wird FaceTime nie gegen Skype ankommen und iMessage nie WhatsApp ablösen.

Kontakte
Eine kleine aber feine Änderung gibt es bei den Kontakten. Hier kann man nun noch weitere Kontaktmöglichkeiten bei den personen hinterlegen wie Twitter- und Facebook-Account und ähnliches. Nicht ganz unbedeutend in der heutigen Kommunikation.

Kamera
Endlich lässt sich die Kamera realtiv schnell aus dem gesperrten Homescreen anwählen. Leider dauert es immer noch einige Sekunden bis die Kamera dann für den Schnappschuss aufgestartet ist, aber immer hin der Zugriff zur App wurde vereinfacht. Auch der Auslöser über den Lautstärke-Knopf wurde endlich so umgesetzt, wie es andere Entwickler schon angedacht hatten.

Fotos
Endlich kann die App mehr als nur Bilder zeigen. Es können nun Alben erstellt, rote Augen korrigiert, die Farbkontraste verschlimmbessert und Bilder zugeschnitten werden. Auch die Verteilung der Bilder an Drucker, Twitter, Kontakten, etc. wurde ausgebaut.

Benachrichtigungen
Eine der Top-Neuerungen bei iOS 5 sind die neuen Benachrichtigungen. Endlich lassen sich die hässlichen PopUps umgehen mit einer kleinen aber feinen Notifikation am oberen Bildschirmrand. Streicht man von oben nach unten über den Bildschirm, öffnet sich das Benachrichtigungszentrum mit allen Benachrichtigungen. Über was man benachrichtigt werden möchte, kann man einstellen.
Man sich auch über den Eingang von neuen E-Mails benachrichtigen lassen. Hat man aber mehrere Mail-Accounts, kann man leider nicht wählen von welchen Accounts man benachrichtigt werden möchte oder nicht. Man kriegt alle Nachrichten oder keine. Schade.
Man hat auch die Möglichkeit, dass bei neuen Nachrichten der LED-Blitz ein paar mal blinkt, bzw. eben blitzt! Dieser ist aber sehr grell und wirkt auf mich eher störend als hilfreich, zumindest im dunkeln oder bei Dämmerung. Und wie schonend das für die Batterie ist, ist eine andere Frage.

Widgets in den Benachrichtigungen

Bisher kann man sich nur die Aktien und das Wetter als feste Widgets im Benachrichtigungszentrum anzeigen lassen. Es gibt aber schon erste Hinweise, dass sich das schon bald ändern könnte, bzw. das es Entwickler gestattet wird, eigene Widgets für die Apps zu entwickeln.

Abstürze?
Mir persönlich ist das iOS bisher nicht abgestürzt. Ganz andere Erfahrungen hat aber der Arbeitskollege Chris gemacht. Das iPhone war plötzlich komplett nicht mehr bedienbar, lediglich die Sprachsteuerung ging noch. Auch die beiden Knöpfe konnten nicht bedient werden, so dass auch kein Ausschalten oder neu starten möglich war. Irgendwie hat sich die Blockade dann aber wieder selber aufgelöst.
Mir selber sind lediglich einige Apps abgestürzt. Jedoch bei einem zweiten oder dritten Versuch haben diese dann Ihre Dienste verrichtet.

Akku?
Die Arbeitskollegen Chris und Pascal haben relativ schnell bemerkt, dass sich der Akku des iPhone 4 relativ schnell entleert. Tatsächlich haben das schon einige Entwickler rund um den Globus zu spüren bekommen. Wenn man das iPhone relativ stark nutzt, dann kann die Batterie in einem halben Tag so gut wie leer sein, was vorher höchstens am Ende des Tages der Fall war. Wie stark das mit den Benachrichtigungen zu tun hat, muss ich mir mal anschauen. Eventuell hilft es aber schon extrem, wenn ich mich über neue E-Mail-Eingänge nicht über das Benachrichtigungssystem anzeigen lassen. Hier muss Apple dringend nachbessern.

Fazit
Im grossen und ganzen bin ich bisher aber zufrieden. Interessant ist, wie viele abgelehnte und bestehende Apps „nachgeahmt“ und ins neue iOS übernommen wurden. Gerade auch die ganze Jailbreak-Szene wird anscheinend von Apple sehr genau beobachtet und die besten, bisher nicht offiziell nutzbaren, Funktionen und Apps einfach kopiert.
Einige Apps werden bis zum Herbst sicher noch angepasst werden müssen bezüglich der Kompatibilität und gerade das Akku-Problem beim iOS 5 muss noch dringend verbessert werden.

Welche Erfahrungen Habt Ihr gemacht, wer auch immer schon iOS 5 im Einsatz hat? Und wenn Ihr es noch nicht im Einsatz habt, welche Fragen beschäftigen Euch?

Das war die WWDC 2011 Keynote: iOS 5, OS X Lion und iCloud

Steve Jobs at WWDC 2011

Die WWDC 2011 Keynote ist bereits Geschichte und das wurde vorgestellt:

Mac OS X Lion
Unter dem Motto „Im Westen nichts Neues“ wurde einmal mehr auf die 250 Neuerungen im neuen Mac Computerbetriebssystem hingewiesen. Nur 10 davon wurden an der Keynote näher vorgestellt. Im Grossen und Ganzen nichts überraschendes. Das meiste kannten wir bereits von der Vorstellung Back to Mac. Hier ein kleiner Auszug:

  1. Multi-Touch Gestures
    Alle Apple Notebook bekommen nun Multi-Touch Trackpads und Mac OS X Lion reizt das auch aus. Wäre die Multi-Touch Fläche direkt auf dem Bildschirm, es gäbe kaum mehr ein Unterschied zwischen einem iPad und einem MacBook.
  2. Mission Control
    Wie kennen Expose und Spaces, aber Mission Control kombiniert das Beste daraus. Auf einen Blick sieht man alle Programme und Dokumente mit welchem man arbeitet. Auch die Spaces hat man aus der Mission Control sofort im Zugriff.
  3. Launchpad
    Wie beim iPad können die Programme auf dem Desktop angezeigt werden. Auch hier können Programme in Ordner gruppiert werden. Wer sich mit dem iPad oder iPhone auskennt, der mag die Anordnung der Programme mit Launchpad.
  4. Resume
    Sollte der Mac unerwartet herunterfahren oder muss wegen einer Installation neu gestartet werden, dann brauchen wir nicht länger zu warten mit dem Neustart oder uns ärgern wenn plötzlich der mac herunterfährt. Nach dem Neustart finden wir alles wieder so vor, wie beim Verlassen unserer Session. Alle Programme sind wieder geöffnet wie vorher, alle Dokumente geladen mit welchen wir gearbeitet haben, etc. Alleine schon dafür könnte ich Mac OS X Lion lieben.
  5. Auto Save
    Mac OS X Lion hilft uns unsere wertvolle Arbeit zu sichern. Egal welches Programm, der Löwe macht Sicherungen. Auch hier konnte ich schon meine Erfahrungen sammeln. Denn die Developer Preview Version ist relativ stabil aber eben noch nicht ausgereift. Auch hier musste ich schon einen Absturz erleben, nachdem ich Stunden an einer Präsentation gearbeitet habe. Auto Save hat meine Arbeit gesichert.
  6. Versions
    Man kann jedes Dokument zurück verfolgen wann welche Versionen gespeichert und geändert wurden. Hab ich bisher nie gebraucht, kann aber beim Einen oder Anderen sicher eine nützliche Funktion sein.
  7. AirDrop
    Mit dieser Funktionen werden die lästigen USB-Sticks so gut wie überflüssig. Dank einer grafischen Übersicht kann so schnell über’s WLAN Dateien in beliebiger Grösse austauschen. Mit AirDrop kann man die Dateien in so was wie eine Inbox stellen von einem anderen Computer. Natürlich ohne Installation und nur wenn der Empfänger das auch will…
  8. Mail
    Mac OS X Lion hat ein komplett neues Mail-Programm erhalten mit einer konsolidierten Mail-Inbox, wie wir es aus dem iPhone und iPad kennen. Ich muss sagen, es ist sehr übersichtlich und macht Spass damit zu arbeiten! Aus meiner Sicht eines der besten Mail-Programme!  Was mich bei Apple-Mail immer wieder überzeugt ist die bestechende Suchfunktion. Da kann sich Microsoft noch eine sehr dicke Scheibe abschneiden!

Wie schon mehrmals erwähnt habe ich jeweils die Neueste Entwickler Vorschau Version von Mac OS X Lion auf meinem MacBook Air installiert und dort im Einsatz. Ich arbeite damit produktiv und habe auch schon mehrere Vorträge mit dem Gerät gehalten. Ohne Probleme. Das neue Mail ist einfach das beste Mailprogramm das ich kenne. Und Dinge wie Launchpad, Mission Control, Versions und vor allem Resume machen das OS rundum gut!

Mac OS X Lion wird es nicht als CD oder DVD geben, sondern nur im Apple Mac App Store zum downloaden. Auch die Developer Preview Version wurde schon so verteilt. Wirklich sehr einfach und super bequem. Der Einkauf des neuen Betriebssystem kann auf so vielen Mac Computer installiert werden wie man will. Es braucht keine Multi-Lizenz mehr und ein Upgrade kostet gerade einmal CHF 29.-! Im Juli wird es erhältlich sein. Ich freue mich!

Übrigens, die Server Version kostet lächerliche 50 US-Dollar. Da kann sich Microsoft mal ein Beispiel dran nehmen… Benutzerbare Software zum kleinen Preis!

iOS 5
Apple selber hat mit iOS 5 viele Erwartungen hoch geschraubt. Über 200 Neuerungen soll iOS 5 mit sich bringen. Mal ein paar der Funktionen etwas genauer anschauen:

  1. Notification Center
    Die Gebete wurden erhört! Endlich wird das lästige Pop-Up-Fenster entfernt und man kann ohne Unterbrechung auch mal über eine neue Nachricht informiert werden. Die Hinweise werden relativ unauffällig am oberen Bildschirmrand eingeblendet. Mit einem Wish bekommt man alle Benachrichtigungen auf einen Blick. Kenner werden sagen, das ist ja wie bei Android. Ja.
  2. iMessage
    Hm. Ist so was wie iChat und WhatsApp. Man kann Nachrichten mit Text, Bild, Video, Kontakten oder Locations verschicken. Aber nur an iOS 5 Benutzer. Schade. Wird also in etwa gleich erfolgreich sein wie FaceTime.
  3. Newsstand
    Jetzt lassen sich Magazine ganz einfach abonnieren. So ähnlich wie beim iBook Store, nur eben für Magazine mit monatlichen Ausgaben.
  4. Twitter
    Der Kurznachrichten-Dienst Twitter ist jetzt voll integriert in das iOS. Der Account wird in den Einstellungen installiert. Ab den Apps Safari, Photos, Camera, YouTube, oder Maps können dann sofort mit wenigen Klicks Tweets versendet werden. Interessant. Während andere Mobiltelefon-Hersteller auf Facebook setzen, wird bei Apple Twitter gefördert. Mir gefällt’s!
  5. Reminders
    Eine To-Do-Liste aus dem Hause Apple. Natürlich wird die Liste über iCloud synchronisiert und funktioniert auch mit Outlook von Microsoft.
  6. Camera
    Endlich! Endlich kann man relativ schnell aus einem gelockten iPhone in die Camera App wechseln und so in kurzer Zeit einen Schnappschuss auslösen. Endlich hat es Apple auch geschafft, dass man den Volume-Knopf als Foto-Auslöser benutzen kann. Danke. Auch hier sind die Fotos schnell wieder über iCloud auf allen anderen Geräten zur Verfügung.
  7. Photos
    Die Bilder können mit der Photo-App nun nicht nur einfach angeschaut, sondern auch bearbeitet werden. Dafür hat es bisher eine ganze Bandbreite von anderen Apps gegeben, jetzt bietet auch Apple einige Features und Funktionen an. Dafür wie immer beeindruckend und total einfach in der Bedienung.
  8. Safari
    Der Browser bekommt auch ein Update. Hier können spannende Artikel in eine Reader-List gespeichert und später zu Ende gelesen werden. Natürlich wird auch diese Liste über iCloud mit anderen Geräten synchronisiert. Somit kann man mit dem iPhone einen Artikel an- und später auf dem Mac fertig lesen.
  9. Kein Computer mehr nötig!
    Wow! Für die Aktivierung eines iOS Gerätes braucht es ab sofort keinen Computer mehr. Nach dem Kauf kann das Gerät sofort verwendet werden. Auch iOS Updates können ohne Mac und PC gemacht werden. Backups der Geräte werden in die iCloud gespielt.

Die Sache mit den Widgets war dann wohl nichts. Ich denke aber mit dem neuen Benachrichtigungssystem (ähnlich wie beim Android) werden die Widgets überflüssig. Mit den Nachrichten hat man alles im Blickfeld was man so braucht. Mich persönlich freut die tiefe Integration von Twitter, weil mir dieser Dienst sympathischer ist als Facebook. Die breite Masse wird das aber kaum interessieren, denn in der Schweiz gibt es vielleicht knapp 60’000 Twitter-Accounts. Ansonsten freue ich mich auf das Camera Update und bin auf das erste iOS Update ohne Mac gespannt. Auch die Synchronisation meiner iTunes Bibliothek ohne Kabelanschluss freut mich!

iOS 5 kommt diesen Herbst auf den Markt. Damit dürfte wohl auch das Geheimnis um ein neues iPhone gelüftet sein. Es wird dann wohl auch im Herbst soweit sein mit dem neuen iOS 5. Die Entwickler unter Euch dürfen sich freuen, denn bereits heute wird eine Beta Version vom neuen Betriebssystem zur Verfügung gestellt. Leider bis jetzt noch nicht.

iCloud
darüber hat die Fachwelt lange gerätselt, Steve Jobs hat das Geheimnis nun gelüftet. Dank den Computer ähnlichen Endgeräten werden auch unterwegs immer mehr inhalte erstellt, nicht nur konsumiert. Diese Daten muss man zwangsweise auf dem mobilen Gerät speichern und bei gewissen Inhalten gelangt man damit schnell einmal an die Grenzen des Speichers. Um das Gerät wieder etwas leichter zu machen, muss man das iPhone oder iPad an den Computer anhängen. Mit der iCloud sollen die Geräte Inhalte sofort in iCloud speichern und so anderen Geräten zur Verfügung stellen.

Egal ob Musik, Fotos, Videos, Einstellungen, Apps, Bücher, Dokumente, Magazine, Backups, Kontakte, Kalender oder Mail. Alles ist in der iCloud erfasst und steht allen eigenen Mac OS X und iOS 5 Geräten zur Verfügung. 5 GB Speicherplatz für Mail sind kostenlos und gehören zum iOS 5 eigentlich dazu. Die Photo Streams und iTunes Songs werde einfach so gespeichert und zählen nicht zu den 5 GB. Der Dienst ist zusammen mit iOS 5 ab Herbst 2011 erhältlich.

Übrigens, bestehende MobileMe Besitzer werden spätestens am 30. Juni 2012 zum neuen iCloud migriert. Bis dahin kann MobileMe ganz normal und kostenlos verwendet werden.

iTunes Match
Dieser Dienst macht Laune… Wenn Ihr Musik besitzt, welche eventuell auf nicht ganz offiziellen Wegen auf Euren Computer gefunden haben, sich diese aber in der iTunes Mediathek befindet, so können die Musik-Dateien über die Funktion iTunes Match durch offizielle Dateien aus dem iTunes Store ersetzt werden. Sind die Stücke nicht im iTunes Store, so können die Dateien in iCloud geladen werden und sind für alle iOS und Mac Geräte bereit um abgespielt zu werden. Dieser Spass kostet kleine CHF 25.- pro Jahr.

Die Keynote
Die ganze Keynote ist bereits online und kann da in voller Länge angeschaut werden. Viel Spass dabei: http://www.apple.com/apple-events/