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Mac Trojaner in illegalem iWork ’09 entdeckt

Die Sicherheitsfirma Intego hat einen neuen Trojaner für Mac Computer entdeckt. Wer sich iWork ’09 nicht via der offiziellen Website von Apple herunterlädt, sondern via BitTorrent, der riskiert sich einen neuen Mac Trojaner einzufangen.

Das gemeine daran, wenn man die Software installiert, muss man das Administrator-Passwort eingeben, was ja meistens normal ist bei Neuinstallationen. Genau dann holt sich der Trojaner das Passwort und hat fortan die gesamten Lese- und Schreibrechte! Also, wenn Ihr iWork ’09 downloaden wollt, dann bitte nur ab der Apple Website: http://www.apple.com/iwork/

Zwei Mac-Trojaner treiben ihr Unwesen

Wer dachte, es gibt keine Trojaner bei Mac-Computer der hat sich geirrt. Auch bei Mac gilt: Nicht jeden Quatsch aus dem Internet laden! So zum Beispiel ist aktuell der Trojaner mit dem komplizierten Namen OSX.Lamzev.A unterwegs.

Der Trojaner ist gemäss dem Mac-Sicherheitsspezialist Intego aber nur bedingt gefährlich. Denn bevor der Trojaner seine volle Funktionalitäten entfalten kann muss der Benutzer das infizierte Programm aus dem Internet laden, installieren und starten. Ist das Programm am laufen, muss der User auch noch von Hand den Port 1024 öffnen. Spätestens da müssten alle Alarmglocken erklingen!

Doch auch für Mac gibt es durchaus böswilligere Trojaner wie beispielsweise den OSX.RSPlug.D Trojaner. Dieser befindet sich vor allem auf pornografischen Websites und erscheint als Fehlermeldung “Video ActiveX Object Error” und “Browser cannot play this video file.” wenn die infizierte Seite besucht. Wenn man nun den vorgekaulten Fehler beheben möchte und das fehlende „Video ActiveX Object” als cleanlive.dmg runterlädt, dann kann sich, je nach Computer-Einstellungen, der Trojaner gleich selber installieren und mit seiner Arbeit los legen.

Auch hier nützt eine entsprechende Sicherheit-Software nur so gut, wie die Definitionen aktualisiert sind. Immerhin hat Intego nur wenige Stunden nach dem Entdecken des Trojaners einen Schutz angeboten. Man kann sich aber schon viel Ärger ersparen, wenn man nicht gleich alles runterlädt. Und wenn man sich bewusst auf zwiespältigen Seiten aufhält, dann könnte sich eine kleine Investition in eine Sicherheit-Software wie Intego vielleicht lohnen. Ganz nach dem Motto: Safer Surf!

(via)