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Safari schützt vor Phishing mit Unicode Domains.

Durch den Arbeitskollegen und IT-Security Spezialist Raphael Reischuk wurde ich auf die folgende Seite aufmerksam: Phishing with Unicode Domains. Da erklärt Xudong Zheng, dass man mit Unicode Domains, bereits registrierte Domains quasi nachahmen kann, inklusive Sicherheitszertifikat. Somit kann man mit einer Domain wie „xn--pple-43d.com“ die Domain „apple.com“ nachahmen. Und tatsächlich, Browser wie Chrome, Firefox und Opera interpretieren die Unicode Domains um:

Unicode Domain im Google Chrome Browser

Die Unicode Domain „xn--pple-43d.com“ aufgerufen im Google Chrome Browser.

Moderne Browser wie Apple Safari und Microsoft Edge, bzw. sogar Internet Explorer, übersetzen die Unicode Domains nicht und zeigen dem Internet-Benutzer die Wahrheit über die Website:

Unicode Domain im Apple Safari Browser

Die Unicode Domain „xn--pple-43d.com“ aufgerufen im Apple Safari Browser.

Mit dem Google Chrome Browser hat der Benutzer keine Chance die echte URL zu entdecken. Auch ein Klick auf das Sicherheitsschloss gibt keine Auskunft über das Sicherheitszertifikat, bzw., dass dieses für „xn--pple-43d.com“ ausgestellt wurde und nicht für „apple.com“. Bei Safari hingegen bekommt man mit einem Klick auf das Schloss alle nötigen Informationen zum Zertifikat.

Das ganze nennt sich in der Fachsprache Homographischer Angriff. Dank den Unicodes geht es nun aber wesentlich ausgeklügelter als „g00gle.com“ (mit Nullen) um „google.com“ zu erreichen. Fraglich oder bedenklich ist, obwohl diese Angriffe schon länger bekannt sind, hat Google, Mozilla und Opera noch nichts dagegen unternommen…

Wie kann man sich schützen? Mit Safari!

Bis Google und Co. die eigenen Browser gegen diese Angriffe geschützt haben empfiehlt es sich, dass man keine Links aus Mails oder Websites aufruft. Sollte man aufgefordert werden, bei Apple.com, etc. einzuloggen, dann die URL oder den Link immer von Hand eingeben oder über eine Suchmaschine. Einfacher kann man sich vor solchen Angriffen schützen indem man einfach den Safari Browser verwendet.

IP Webcam für Mac OS X – Ein Ding der Unmöglichkeit?

Seit einigen Wochen bin ich auf der Suche nach einer IP Webcam, welche ich ohne Verlust von Features via dem Betriebssystem Mac OS X bedienen kann. Sei es über eine spezielle Software oder über den Browser Safari. Nach einigen Anläufen musste ich jedoch die Aktion abbrechen weil es nach einer Suche der Unmöglichkeit ausschaut…

Die meisten Netzwerk-Webcams können nur via Internet Explorer mit Microsoft ActiveX gesteuert werden. Es gibt zwar die Software EvoCam, mit welcher man auf eine Vielzahl von Webcams via Mac OS X zugreifen kann, jedoch sind darin längst nicht alle Funktionen unterstützt.

Im Moment tendiere ich zur Webcam Trendnet TV-IP422W im Zusammenspiel mit EvoCam. Ganz glücklich bin ich nicht damit, denn es ist mir noch unklar, wie viele der Funktionen dann auch tatsächlich von EvoCam unterstützt sind… Im Notfall könnte ich für die erste Konfiguration immer noch Parallels und Windows anschmeissen, aber wirklich nur im äussersten Notfall!

Wie sind Eure Erfahrungen in Sachen IP-Webcam und Mac OS X? Habt Ihr Webcams im Einsatz? Wenn ja, welche und wie seit Ihr zufrieden? Wie greift Ihr auf die Steuerung zu? Herzlichen Dank jetzt schon, wenn Ihr Eure Meinung mit uns teilt.