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Lass dein iPhone liegen!

I forgot my phone

Ich mag die Ära der Smartphones. Ich mag die Möglichkeit fast überall 24 Stunden am Tag auf’s Internet zugreifen zu können. Ein echter Luxus. Leider kann man es aber auch übertreiben und ist schnell nur noch mit der digitalen Kommunikation beschäftigt und nicht mehr mit den Menschen nebenan! Dieses Video soll uns daran erinnern.

Um dagegen zu halten braucht es persönliche Regeln. Bei mir beispielsweise gibt es am Esstisch und im Schlafzimmer kein Internet, bzw. kein iPhone und kein iPad. Wenn ich mit Freunden und Familie weg bin, kommt e schon mal vor, dass ich das iPhone zücke. Versuche es aber möglichst zu vermeiden. Meine Frau hilft mir dabei.

Wie sieht es bei euch aus? Wo ist bei euch das Smartphone verboten und wo nervt es euch? Oder sehe ich das einfach zu eng?

Kindersicherheit am Mac

Am Montagabend durfte ich an einer Podiumsdiskussion zum Thema Onlinesucht, insbesondere bei Jugendlichen, sein. Gefragt waren mein Wissen über Social Networks und meine Erfahrungen wie Jugendliche mit den neuen Medien umgehen. Neben mir war auch eine Bloggerin und Mutter von drei Teenager auf dem Podium, sowie ein ehemals betroffener Jugendlicher und ein Psychologe.

Nach diesen sehr interessanten Einsichten zu einem Thema, dass wohl jede Familie betrifft, stellte sich rasch die Frage, ab wann soll ein Jugendlicher ins Internet? Ab wann alleine? Ab wann braucht ein Teenager ein Smartphone oder ein Notebook, bzw. Computer? Nun, darauf gibt es keine feste Antworten. Sicher ist nur, verweigert man den Jugendlichen den Zugang zu gängigen Technologien, drängt man diese bewusst in eine Aussenseiterposition, was nicht unbedingt wünschenswert ist. Ein Notebook ab 14 Jahren ist nicht so verkehrt und Smartphones, oder Handys, ab 12 Jahren die Regel.

Damit das Internet aber nicht zu Sucht werden kann, braucht es Grenzen. Wie beim Umgang mit allen im Leben eines Kindes. Je eher ein Kind Grenzen erfährt, desto besser kann es später damit umgehen. Grenzen sind aber da um gebrochen zu werden, beispielsweise mit dem Notebook die ganze Nacht ein Online-Game spielen, während die Eltern schlafen. Und wie heisst es so schön. Vertrauen ist Gut, Kontrolle ist besser…

Mac OS X bringt hier einige technische Hilfsmittel welche man benutzen kann. Diese sind in meinen Augen aber eher begleitende Massnahmen und nehmen die Eltern nicht aus der Pflicht die Kinder, zumindest am Anfang, im Umgang mit dem Internet zu begleiten. Auch wenn man selber kaum Ahnung hat, sollten sich die Eltern vom Kind erklären lassen was es da macht und warum jetzt das Online-Game XY so spannend ist.

Benutzung des Mac zeitlich beschränken

In den Systemeinstellungen > Kindersicherung kann angeben zu welchen Zeiten ein Computer benutzt werden darf. Wenn man möchte kann man auch den Zugriff auf Programme beschränken und im Internet nur von Hand erfasste Website besuchen. Selbst bei E-Mail muss im Zweifelsfall der Versand eines Elternteil bestätigt werden.

Benutzung des Internet beschränken

Unter dem Programm AirPort auf dem Mac kann das WLAN auch sehr genau konfiguriert werden. Beispielsweise kann die MAC Adresse des iPad, iPod touch oder iPhone eingetragen werden und diesen nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Tagen den Zugriff ins Internet gewähren. Gerade beim iPhone macht das natürlich weniger Sinn dank 3G, LTE, etc. Bei den iPod, iPad oder Mac kann es aber wieder Sinn machen.

Wie gesagt, es sind technische Hilfsmittel, welche nur eingesetzt werden soll mit einem vorgängigen Gespräch oder als letzte Notbremse. Ich persönlich werde es, wenn die iTochter dann im entsprechenden Alter ist, ohne solche technischen Beschränkungen probieren. Ich glaube der Charakter eines Kindes wird wesentlich stärker wenn die Versuchung vor einem liegt, man aber gut darauf verzichten kann. Schon heute kann der iPod touch auch mal im Wohnzimmer liegen ohne das dieser Beachtung geschenkt kriegt oder zumindest nach zwei lieben Worten das elektronische Spielzeug freiwillig abgelegt wird, während man solche Geräte bei anderen Kinder weggeschlossen haben muss.

TV on demand – Fernsehen wann und was ich will.

Apple TV - On demand?

Die Mediennutzung verschiebt sich. Und zwar von Fernsehen und Zeitung Richtung Internet. So ist es auch bei mir. Ich komme kaum mehr dazu wirklich einen Film im Fernsehen anzuschauen. Und wenn man mal Zeit hat, dann kommt nichts oder die schlimmsten Sendungen wie X-Diaries,  Amateur Schaupieler vor Gericht und Talksendungen mit den Looser der Nation… Dabei geben sich ein paar Sender richtig viel Mühe gute Sendungen zu produzieren. Dabei fällt mir persönlich auch immer wieder unser Schweizer Fernsehen positiv auf. Leider aber werden die Sendungen meist dann ausgestrahlt, wenn ich keine Zeit dafür habe. Oder beispielsweise auch schon nur die klassische Tagesschau. Wenn ich daran denke, so kann ich die Aufnahme programmieren und später abspielen, sofern ich Zeit finde. Oder dann gleich wieder löschen… Hab ich nicht dran gedacht die Sendung aufzuzeichnen, dann muss ich ins Internet und kann im besten Fall dort die Sendung im Archiv auf meinem Computer anschauen. Irgendwie umständlich.

Ich bin eigentlich schon länger dafür, dass Sender auf einen Raster mit Programmen verzichten könnten. Es gäbe dann keine Primetime mehr. Niemand kann eine Sendung verpassen, weil alle Sendungen dann abgerufen werden, wann immer man möchte. Jeder Zuschauer stellt sich sein eigenes Programm zusammen, und schaut es sich an, wenn es in den Tagesplan passt. So ähnlich wie in der Musikindustrie. Nur weil mir ein, zwei Songs gefallen, muss ich nicht ein ganzes Album kaufen. Genauso möchte ich nicht mehr zeitlich an einen Fernsehsender gebunden sein. Fernsehsender kämen der Kernkompetenz nach, gute Sendungen zu produzieren.

Mir ist das ganze aufgefallen, weil meine kleine Tochter die Disney Sendung Micky Maus Wunderhaus so gut gefällt. Anstelle, dass ich mich abhängig von einem Sender mache, kann ich die Serien auch auf YouTube abrufen und über die Apple TV auf dem HD-Fernseher abspielen. Wann immer ich will. Eigentlich schade geht das nur halblegal und noch lange nicht mit anderen Serien, auch für Erwachsene… Für so eine Lösung würde ich gerne auch bezahlen.

Ich glaube, so würde ich mir auch Steve Jobs Traum vom Fernsehen vorstellen. Jeder kann seine Lieblingssendungen zusammenstellen und dann abspielen wann immer er Zeit hat. Nicht nur am Fernseher, sondern auch über’s Tablet und Smartphone. Was jetzt noch fehlt ist, dass die Produzenten der Serien mitmachen und natürlich die mächtigen Medienhäuser. Mit etwas Glück verschlafen Sie es nicht wie die Musikindustrie. Mal schauen…

Habt ihr euch das auch schon gewünscht? Oder überlasst ihr die Programmgestaltung lieber den Sendern?

MacBook Air 11″ vs. iPad 3G

Macbook Air 11" vs. iPad

Vor rund zwei Wochen hat Apple das neue MacBook Air vorgestellt. Neu gibt es das dünnste MacBook in zwei Grössen-Varianten: Mit einem 11″ und einem 13″ Bildschirm. Die Grössenunterschiede haben Einfluss auf die Auflösung, Abmessungen, Speicherkapazität, Stromversorgung und natürlich den Preis. Wer sich die Unterschiede genauer anschauen möchte, kann das auf der Vergleichsseite von Apple tun.

Was mich aber viel mehr interessiert ist der Vergleich mit dem iPad! Schliesslich war es ja angeblich das iPad, dass bei den anderen Computerhersteller dafür gesorgt hat, dass die Netbook Verkäufe zusammen gebrochen sind. Macht sich hier Apple nun selber Konkurrenz? Nicht wenige male hörte ich in Diskussionen die Aussage: „…jetzt brauche ich kein iPad mehr, ich kaufe mir das 11-Zoll  MacBook Air!“

Auch ich habe mir schon Gedanken gemacht, denn gerade zum bloggen habe ich bei dem iPad immer wieder ein paar Funktionen vermisst. Sei es eine übersichtliche FTP-Lösung, eine einfache Bildbearbeitung oder das hochladen von Bilder. Höchste Zeit also einmal die beiden unterschiedlichen Produkte zu vergleichen…

MacBook Air 11" vs. iPad 3G

 MacBook Air 11"iPad 3G
Display11,6" Hochglanz-Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung9,7" Multi-Touch-Widescreen-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und Hochglanzanzeige
Auflösung1366 x 768 Pixel1024 x 768 Pixeln
AbmessungenHöhe: 192 mm
Breite: 299,5 mm
Tiefe: 3 bis 17 mm
Höhe: 242,8 mm
Breite: 189,7 mm
Tiefe: 13,4 mm
Gewicht1,06 kg0,73 kg
Prozessor1,4 oder 1,6 GHz1 GHz
Arbeitsspeicher2 oder 4 GB256 MB
Speicher64 oder 128 GB Flash-Laufwerk16, 32 oder 64 GB Flash-Laufwerk
Batterie5 Stunden10 Stunden
ProgrammeAlle Mac OS X fähigen Programme. Mit Parallels aus alle Windows Programme.Nur Programme aus dem App Store
USBOffener USBBeschränkter (nur Fotos) USB-Zugang via kostenpflichtigem Adapter.
SD-KarteKein Slot vorhanden, nur beim 13" Modell.Via kostenpflichtigem Adpater
Weitere SchnittstellenCD/DVD nur via kostenpflichtigem Super-Drive Laufwerk.Keine
InternetWLAN. Ethernet via kostenpflichtigem Adapter. 3G via iPhone Tethering oder oder USB-Modem.WLAN und integriertes 3G.
MultitouchTrackpad mit Multi-TouchDer ganze Bildschirm ist Touchscreen.
TastaturVolle MacBook-Tastatur, jedoch ohne HintergrundbeleuchtungTastatur via Touchscreen. Umständlich bei Sonderzeichen.
Preis1199 bis 1709 CHF799 bis 1049 CHF

Klar, der Vergleich ist nicht ganz fair, denn spätestens nach dem erstellen der Tabelle wurde mir einmal mehr bewusst, das iPad ist in erster Linie „nur“ für die Konsumation gedacht. Das iPad ist perfekt um Mails zu checken, Webseiten zu besuchen, Musik abzuspielen, Spiele zu spielen und Fotos und Filme anzuschauen. Wenn es aber um’s produzieren von Inhalten geht, steht der Tablet-Computer aus dem Hause Apple im Abseits. Das einzige was noch einigermassen einfach produziert werden kann sind E-Mails, Text-Dokumente, Präsentationen und Kommentare in Blogs, Foren sozialen Netzwerken. Bereits beim hochladen von Bilder auf Facebook stösst man mit dem iPad an seine Grenzen.

Entsprechend werden vor allem Produzenten spätesten seit dem neuen MacBook Air in die Hände klatschen. Endlich ein kleiner Computer, beinahe ohne Einschränkungen, super dünn und sehr leistungsfähig! Nur schade hat das dünne Notebook keine beleuchtete Tastatur gekriegt.

Mein Fazit
Einmal mehr stellt sich die Frage, was will ich und welches Gerät erfüllt mir meine Kriterien! Gehöre ich eher zu den Konsumenten und surfe gerne durchs Web, oder bin ich Blogger, Fotograf oder Journalist und möchte mehr als nur lesen und anschauen? Je nach dem sagt einem das iPad oder das MacBook Air eher zu. Ich persönlich bin noch unentschlossen. Denn ich besitze ja bereits das MacBook Pro. Braucht es dann noch ein Air für kleine Reise bei denen man nicht schwer tragen möchte? Oder genügt das iPad dann? Ich hatte ja bereits das Problem, zwischen mehreren Macs immer wirklich alles synchron zu halten. Mit einem MacBook Pro und einem MacBook Air hätte ich das Problem wieder wie früher… Kommt dazu, dass das iPad wohl so oder so im Wohnzimmer bleibt um die Apple TV gemütlich zu bedienen.

In ca. zwei Wochen erhalte ich ein 11″ MacBook Air zum testen, vielleicht zeigt es sich dann klarer ob das kleine Apple Notebook in meine Arbeitsabläufe passt oder doch eher störend ist…

5 Apple Prognosen

Apple Store Orlando

Die Zeitschrift ComputerWorld hat in die Zukunft geblickt und fünf Prognosen erstellen, mit was Apple in der nächsten Zeit die Apple-Fans „überraschen“ wird.

iPad Pro und iMac mit iOS
iOS ist das wohl erfolgreichste Betriebssystem. Es ist schlank, schnell und dafür ausgelegt mit den Finger bedient zu werden. In Zukunft werden wir immer weniger mit der Maus arbeiten, sondern immer mehr mit Berührungen, Bewegungen und der Sprache.

iOS und OS X bewegen sich aufeinander zu. Gegenseitig fliessen Erfahrungen aus den Betriebssystem ein und irgendwann werden die beiden OS verschmelzen. Daher erwartet ComputerWorld auch einen iMac mit Touchscreen. Oder eben ein iPad, welches in der Lage ist Mac Programme auszuführen…

Mein Fazit: Mir würden diese Neuerungen gefallen, denn das iPad ist noch nicht ausgereift. Es ist noch kein Notebook-Ersatz und hat grosses Potential für Verbesserungen. Aber vor Ende 2011 wird es wohl noch nicht so weit sein…

iPod touch
Kaum ist das iPhone 4 aus dem Lager, schon gibt es Spekulationen zum neuen iPod touch. In das vermeintlich neue Modell werden grosse Erwartungen gesteckt:

  • 5-Megapixel Kamera
  • LED Blitz
  • Front-Kamera
  • FaceTime (Wi-Fi)
  • Hochauflösender Bildschirm. (Retina Display?)
  • A4 Prozessor
  • iMovie

Mein Fazit: Die Erwartungen sind hoch, jedoch nicht ganz abwegig. Dass der Apple-Prozessor zum Einsatz kommt macht Sinn, entsprechend auch der Bildschirm. Ob aber der iPod touch mit zwei Kameras ausgerüstet wird bezweifle ich. Ein grosser Teil wird wohl spätestens in einem neuen Modell für das Weihnachtsgeschäft bereit stehen.

iTunes geht in die Wolken
Auch dieser Gedanke ich nicht ganz aus der Luft gegriffen und basiert auf dem Lala.com Kauf und zahlreichen Gerüchten und Spekulationen. Das bestehende iTunes Angebot soll erweitert werden mit einem Streaming-Service und kabelloser Synchronisation. Ob das Streamingangebot so weit geht wie damals bei Lala.com hängt nicht nur von Apple selber ab, sondern auch ob sich die Musikindustrie weiter auf solche Deals mit Apple einlässt. Denn Apple hat die Musikindustrie mit iTunes in eine, für die Industrie, unerfreuliche Abhängigkeit gebracht.

Mein Fazit: Apple wird nicht umsonst eine grosse Serverfarm in Amerika gebaut haben. Daher wird wohl ein Schritt in die Internet-Wolke geplant.

MobileMe
Auch das ist ein Dienst, welcher demnächst wohl mehr Speicherplatz auf Apple’s Server benötigen wird. Auch hier wurde schon vermutet, dass der Dienst bald kostenlos werden könnte. Mit dem Start von iAd könnte MobileMe demnächst Werbefinanziert sein. Vorstellbar ist ein kostenloses, werbefinanziertes Abo, sowie das bestehende, bezahlte Abo mit mehr Funktionen und Speicher… Es soll sogar so weit gehen, dass beinahe alle Dokumente auf MobileMe gespeichert werden. So ist der Zugriff von jedem Apple Gerät ( iPhone, iPod touch, Mac, MacBook, etc.) gesichert. Wenn es richtig gut kommt, dann können per MobileMe die Dokumente sogar bearbeitet werden…

Mein Fazit: Dropbox und Google machen es vor. Es würde gehen! Entsprechend habe ich dem nichts zuzufügen, ausser: Apple, bitte so umsetzen. Danke!

iTunes für Android
Zum Schluss noch ein ganz verrückter Gedanke! iTunes für Android. Aber warum eigentlich nicht? Apple hat mit iTunes auch Windows erobert und damit sicher auch den einen oder anderen Umsteiger überzeugt. Zudem bezeichnet sich Google selber als offen für alles. Also sollte es Google ja nicht stören, dass iTunes den Google Music Store konkurriert, oder?

Mein Fazit: Es wäre eine Überraschung seitens Apple und Google, aber nichts ist unmöglich! Oder?

Jakob Nielsen: iPad-Apps sind inkonsistent!

Jakob Nielsen

Der Usability Experte Jakob Nielsen hat sich mit dem iPad, besser mit den iPad-Apps auseinander gesetzt und ist zur folgenden, zusammenfassenden Schlussfolgerung gelangt:

iPad-Apps sind inkonsistent; ihre Funktionen sind schwer zu finden, und es gibt oft Bedienungsfehler wegen versehentlicher Gesten. Eine übertrieben ausgeprägte Zeitungsmetapher und sonderbare Interaktionsstile verursachen weitere Usability-Probleme.

Neben dieser Zusammenfassung und der Erkenntnis, dass die meisten Tester das iPad als grosses, schweres iPhone betrachteten, haben die Experten folgendes heraus gefunden:

  • Die Tab-Leiste an der unteren Bildschirmkante funktioniert beim iPad viel schlechter als beim iPhone. Der Benutzer verliert auf dem grossen Screen den Fokus und vergisst die Buttons am unteren Rand.
  • Auf dem iPad funktionieren normale Websites besser. Beim iPhone werden Websites wie Facebook oder Zeitungen nicht via Webbroser angesteuert, sondern man konsumiert die Inhalte mit Apps weil die Darstellung viel besser optmiert werden kann. Die Benutzer müssen sich jetzt wieder umgewöhnen.
  • Problem mit den dicken Fingern. Wie alle Touchscreens hat auch das iPad das Problem, kleine Ziele zuverlässig zu treffen. Das iPad weist eine Asymmetrie zwischen Lesen und Antippen auf, weil der Text zwar gross genug ist zum Lesen, aber zu klein, um ihn anzufassen.
  • Die iPad-Apps sind wie Website von 1993. Alles, was man zeigen und berühren kann, kann auf diesem Gerät ein Benutzungselement seien. Es gibt keine Standards und keine Erwartungen.
  • Inkonsistentes Interaktions-Design. Um das Problem auf die Spitze zu treiben, können die Nutzer, wenn sie einmal herausgefunden haben, wie etwas funktioniert, dieses Wissen nicht von einer App auf die andere übertragen. Jede Anwendung verwendet für ähnliche Funktionen völlig andere Benutzungselemente.

Das Problem, so die Usability-Experten, liegt bei den Apps. Natürlich hat jeder Entwickler seine Vorlieben eine App zu gestalten. Das wiederrum führt dazu, dass jede App ein wenige anders bedient wird. Natürlich könnte hier Apple auf die Developer-Richtlinien pochen und entsprechende Apps nicht zulassen, aber wir wissen ja dann was passiert… Daher bleibt den den Experten nur an die Vernunft der App-Entwickler zu appellieren um benutzerfreundliche Apps zu bauen.

Die iPad Frage: Wifi oder Wifi + 3G?

iPad im Business

Im Moment werde ich gerade überflutet von Anfragen per Mail, Twitter, Facebook und sonstigen Kanälen… Im Grossen und Ganzen drehen sich all die Fragen um das selbe Thema: Soll ich mir ein iPad Wifi oder ein iPad Wifi + 3G bestellen?

Gerne gebe ich meine Gedanken und Beweggründe weiter, muss aber vorausschicken, dass das in erster Linie für mich passt. Ob meine Entscheidungen auch für Euch passen, das müsst Ihr selber heraus finden. Von dem her ist das keine allgemein gültige Checkliste oder Entscheidungshilfe, sondern nur ein Bericht, wie ich darüber denke…

Wie ich schon ein paar mal hier im Blog voraus geschickt habe, habe ich aus Amerika ein iPad 16GB Wifi. Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich bin mehr als zufrieden mit dem Gerät! Aber gehen wir einmal alle Entscheidungskriterien durch.

Der Speicher (16, 32 oder 64GB)
Die 16GB habe ich zur Zeit mit etwa 6GB Daten belegt, nicht mehr! Musik habe ich nur meine Lieblingssongs drauf und diese werden bei jeder Synchronisation neu erörtert, dank Intelligenten Wiedergabelisten. Mehr Musik brauche ich darauf nicht, denn das iPhone ist meisten nicht weit entfernt. Vielleicht kann sich ein grösserer Speicher einmal bewähren, wenn man vereinfacht Daten auf dem iPad ablegen kann. Zur Zeit bin ich mit den Daten in der Wolke wie Dropbox und MobileMe aber ganz zufrieden. Ansonsten sind alle meine Kontakte, Termine, E-Mails (via IMAP) und Browser Lesezeichen synchronisiert. Natürlich ist auch eine grössere Zahl von Apps auf dem iPad installiert.

Funk (Wifi und/oder 3G)
Der Einfachheit halber habe ich mich für ein Wifi-Modell entschieden. Die 3G Modelle waren in Amerika erst später erhältlich. Eigentlich dachte ich nach den ersten beiden Tagen, dass ich das Wifi-Modell verkaufen werde und mir ein 3G-Modell in der Schweiz kaufe. Nach dem bekannt werden der Tarife habe ich mich zurück entschieden. Zwischenzeitlich hatte ich mir nämlich ein Huawei E5830 Wireless Modem zugelegt. Das kleine und handliche Modem kann nämlich mit einer normalen SIM-Karte schnell und drahtlos ein WLAN ins Internet aufbauen. Bis zu fünf Geräte dürfen dann mit via Huawei so ins Internet zugreifen. Egal ob iPad, iPod touch oder Playstation Portable. Das gute an dem Modem ist, eine normale SIM-Karte reicht, auch von Sunrise. Es hat keinen SIM-Lock und ist klein. Der Nachteil ist der Preis. Mit 174 Euro nicht gerade günstig.

Die wirkliche Frage ist aber, braucht man das iPad unterwegs?
Wer mit den öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit fährt, dem könnte ein 3G wirklich entgegen kommen. Es ist wirklich komfortabel mit dem grossen Bildschirm die News des Tages oder den RSS-Feed der Lieblings-Websites zu lesen. Ebenfalls gemütlich ist es die Mails während der Fahrt zu bearbeiten und sich so eine kleine extra Pause während der Arbeit zu gönnen.

Wer aber das iPad in erster Linie als Unterhaltungsgerät (Film und Musik), oder als Internet-Surf-Tablet daheim auf der Couch braucht, der kann gut auf 3G verzichten. Wer weiss, vielleicht wird es ja bald auch möglich, doch mit dem iPad Wifi per iPhone ins Internet zu gehen. Schliesslich will Steve Jobs ja noch die Möglichkeit zu drucken ab dem iPad nachreichen… Die Frage ist nur, wann wird es möglich sein und kann ich so lange warten…

Mein persönliches Fazit zum iPad ist: Ich habe das kleinste und günstigste Modell und bin Glücklich! Eine weitere Investition verkneife ich mir und spare das geld für nächstes Jahr wenn eine neue Generation von iPads auf den Markt kommt… Und im Juni/Juli kommt ja noch das neue iPhone… =)

Das iPad verändert die Welt!

Am 3. April 2010 läutet Apple die Stunde Null für den neuen digitalen Alltag ein. Doch kann das iPad an die Erfolge des iPhone anknüpfen?

Wie sagt der ehemaligen Apple Mitarbeiter und Experten für Gestaltung von Bedienoberflächen Alan Kay zu Steve Jobs als er um seine Meinung zum iPhone gebeten wurde?
“Make the screen five inches by eight inches, and you’ll rule the world.“

Apple hat das iPad sogar noch etwas grösser gemacht, bei gerade einmal knapp 700 Gramm und will damit den Markt erobern. Doch welchen Markt eigentlich? Derjenige der Computer, oder der Smartphones? Eigentlich ist das iPad ein leichtes, einfaches Notebook. Nicht zu viel Computer um neben uns auf der Couch herum zu lümmeln, aber doch nicht nur ein Smartphone mit kleinem Bildschirm. Und so soll das Apple Tablet jederzeit und überall den Zugang zum Internet und zur digitalen Literatur ermöglichen. Doch das neue Gerät aus Amerika bringt auch Veränderungen mit sich…

Das iPad verändert die Medien
Die traditionellen Medien sind im Zwiespalt. Die Verlage dieser Welt wissen noch nicht so ganz wie mit dem iPad-Hype umzugehen. Zum einen soll das iPad endlich wieder Geld in die leeren Kassen spülen. Endlich können die digitalen Inhalte schnell und unkompliziert an die Bevölkerung verkauft werden. Doch die Abhängigkeit zum Computerhersteller aus Cupertino wirft einen dunklen Schatten über den prognostizierten Geldsegen. Noch dunkler schaut es aus wenn man zurück denkt, wie sehr Apple mit dem iPod und iTunes die Welt der Musikbranche durchgeschüttelt hat. Wie können sich die grossen Verlage dagegen schützen? Interessant hingegen ist das Vertriebsmodell aber für kleine und mittlere Verlage mit Nischenmagazinen in kleinen Auflagen. Endlich kann die Kundschaft ohne hohe Druckkosten erreicht werden.

Das iPad verändert die Internet-Technologie
Während der Präsentation am 27. Januar 2010, als Steve Jobs in einem gemütlichen Sessel Platz nahm und mit dem Publikum per iPad einen Streifzug durchs Internet machte wurde eines klar: Das iPad unterstützt keine Flash-Animationen! Warum das so ist, darüber können wir nur rätseln. Aber es ist, zumindest vorerst, Tatsache das Apple Flash nicht unterstützt. Während die einen schockiert sind und „Skandal“ rufen, reagieren die grossen Websites in Amerika und bauen eilig sämtliche Websites um. Flash wird über Bord geworfen und der neue Internet-Standard HTML5 wird in eingeführt.

Das iPad verändert die Werbung
Kurz vor dem Verkaufsstart des Apple Tablet in Amerika gab es ein interessantes Phänomen. Sämtliche Werbeplätze der grossen Online Medien waren zwei Woche vor dem Start ausverkauft und zwar zu horrenden Preisen! Natürlich wurde keines der Werbemittel mit der Flash-Technologie hergestellt. Aber die grossen Firmen dieser Welt wollten Präsenz markieren wenn die ersten hunderttausend iPad-Benutzer auf den Website der New York Times und Co. Herum surfen. Online Markting hat einen neuen Aufschwung dank dem iPad gewonnen.

Das iPad verändert das Studium
An verschiedenen Universitäten wird das iPad den Studenten kostenlos abgegeben. Alle Bücher sind elektronisch im iPad abgelegt. Notizen können direkt in die EBooks geschrieben werden, oder in separaten Apps. Einzelne Vorlesungen können als Podcast abonniert werden und so kann man den ganzen Stoff nochmals wiederholen. Und das grösste Lexikon, das Internet, ist auch immer dabei. Was braucht ein Student mehr?

Fazit
Ob Apple mit dem iPad das Über-Tablet geschaffen hat oder nicht, das wird sich zeigen. Apple kann aber auf eine grosse und zufriedene iPhone und iPod touch Kundschaft zählen. Letztendlich wird aber nicht die Hardware den Erfolg aus machen, sondern die angebotene Software, bzw. die Applikationen.

Dieser Artikel ist zeitgleich im StudiVersum erschienen.

Mit dem iPhone und Tethering immer online

Seit dem Update auf die iPhone Software 3.0 und der etwas verspäteten Veröffentlichung von Swisscom auf das aktuelle Provider-Profil 4.2, kann man das Mobiltelefon von Apple auch als Modem benutzen. Der Provider Orange hat sein Profil gleich zu beginn von iPhone 3.0 angepasst und Tethering freigeschaltet.

Gerade für mich, ich fahre viel mit der Schweizerischen Bundes Bahn (SBB) zur Arbeit, ist das mobile Modem Gold wert. Bekanntlich Sind die MacBooks von Apple nicht ohne Hilfe in der Lage unterwegs ins Internet zu gehen. Es sei denn, es steht ein WLAN zur Verfügung. Auf dem Weg zur Arbeit surfe ich gerne im Internet und schreibe an meinen Blog-Beiträgen.

Dabei wurde ich von Magganpice angesprochen wie denn das funktioniert mit dem Tethering und dem iPhone. Nach einer kurzen Twitter-Anleitung hier die ausführliche Version:

Grundsätzlich kann man das iPhone per Bluetooth oder USB-Kabel mit dem Notebook (egal ob Windows-Laptop oder MacBook) verbinden. Ich persönlich bevorzuge das USB-Kabel. Der grosse Vorteil dieser Verbindung ist, dass man beim MacBook und beim iPhone Strom sparen kann. Das iPhone profitiert sogar noch und kann zusätzlichen Strom beziehen.

Wenn nun also das MacBook und das iPhone per USB-Kabel verbunden sind, muss man beim iPhone lediglich noch eine Einstellung machen. Geh dazu in die Einstellungen > Allgemein >  Netzwerk > Internet-Tethering. Hier muss nur noch der Schalter umgelegt werden.

Internet-Tethering bei der Swisscom Internet Tethering Internet Tethering Internet Tethering

Wenn das iPhone dann als Modem funktioniert, wird das mit dem blauen Balken oben im iPhone-Screen angegeben. Eine Warnung sei hier aber noch ausgesprochen. Auch wenn bei der Swisscom der entstehende Traffic einfach nur dem Tarif-Guthaben abgezogen wird, so sollte man sich dennoch bewusst sein, dass hier schnell einige hundert MB Datenverkehr zusammen kommen. Diesen Monat schaffe ich es wohl knapp an die 1GB-Grenze. Macht aber nix, denn ich hab ein grosses Abonnement.

Bei der Twitter-Konversation ist aber noch ein Interessanter Fall von chm aufgetaucht. Bei seinem iPhone mit der Software 3.0.1 (ohne Jailbreak!) und dem aktuellsten Swisscom Provider-Profil 4.2 fehlt die Option Internet-Tethering einzuschalten! Mein Verdacht ist, dass es nach einer Neuinstallation vorhanden sein wird. Wie ist Eure Meinung? Hatte schon jemand dieses Problem?