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Super Mario kommt auf’s iPhone.

Super Mario auf dem iPhone

Bidlquelle Cult of Android

Endlich ist es soweit. Nintendo hat mit dem auf Mobil-Software spezialisierten Studio DeNA eine Partnerschaft angekündigt. DeNA soll dafür sorgen, dass Mario und Co. auf die Smartphones kommt. Somit darf Mario bald ganz offiziell seine Runden auf dem iPhone drehen, und auch die anderen Nintendo-Helden kommen auf den iOS-Geräten zum Einsatz.

Wird damit die Wii U und Co. zu Grabe getragen? Bekommt die Apple TV eine neue Bedeutung für iOS-Spiele? Ich bin gespannt wohin die Reise geht…

Autsch! OS X und iOS sind die unsichersten Betriebssysteme 2014.

Drüben bei GFI hat man Daten von der National Vulnerability Database ausgewertet und die Betriebssysteme und Applikationen mit den meisten Sicherheitslücken auszumachen. Was schon mal sehr bedenklich ist, die Gesamtzahl der Sicherheitslücken steigt von Jahr zu Jahr. Insbesondere von 2013 auf 2014 haben die sich Lecks schon fast verdoppelt! Im letzten Jahr wurde 7035 Sicherheitslücken dokumentiert. 4% sind der Hardware zuzuschreiben, 83% bei Applikationen und die restlichen 13% den Betriebssystemen. Genau hier gab es eine überraschende Auswertung.

Sicherheitslücken in Betriebssystemen

 

Die Betriebssysteme OS X und iOS von Apple führen die Liste an, dicht gefolgt von Linux! Relativ weit abgeschlagen erscheinen dann erst die verschiednen Windows Betriebssysteme. Galten bisher doch Mac OS X und Linux als sichere Betriebssystem, zeigt diese Auswertung ein anderes Bild. Die Meinung, dass Windows unsicherer sei, hat wohl auch mit der Verbreitung des Betriebssystem zu tun. Gerade weil Windows so verbreitet ist, konzentrieren sich die Hacker auf dieses System und lassen, vorerst, Mac OS X und Linux aus, bis auf wenige Ausnahmen. Spannend ist natürlich auch, dass bei Mac OS X alle Versionen zusammenaddiert wurden, aber bei Windows pro Version gelistet werden. Würde man die Windows Betriebssysteme, ohne Server, addieren, käme man auf 172 Sicherheitslücken…

Bei den Programmen sieht es schon etwas normaler aus. Mit grossem Abstand führt der Internet Explorer von Microsoft, gefolgt von Google Chrome, Firefox und Adobe Flash.

Sicherheitslücken in Applikationen

 

Ist Mac OS X nun also wirklich unsicherer als Windows? Bei Engadget hat man eine Erklärung für die Statistik:

Die Datenbank gibt nicht unbedingt den Sicherheitsstand wieder, sondern ein Problembewusstsein. Mit zunehmender Verbreitung der Apple-Betriebssysteme in öffentlichen Betrieben, im Bildungssektor und großen Unternehmen steigt zum Beispiel auch die Entdeckungswahrscheinlichkeit von Sicherheitslücken. Außerdem landen nicht alle entdeckten Sicherheitslücken in diesen Systemen, da viele Unternehmen eine Meldung scheuen oder andere Gründe eine Meldung verhindern. Kurz: Diese Statistik dürfte schwer verzerrt sein. Interessant ist sie natürlich trotzdem.

Vielleicht hilft es ja wenn Apple, wie geplant, in Zukunft die Öffentlichkeit in Beta-Programmen mittesten lässt…

Outlook für iOS ist vielleicht hübsch, aber gefährlich!

Outlook für iOS

Kürzlich wurde Outlook für iOS offiziell im App Store freigegeben. Ich persönlich hatte Outlook für iOS schon im November 2014 zur Verfügung, musste die Tests aber abbrechen, weil die Verbindung mit einem Exchange Server nicht funktioniert hatte. Nun hat sich für mich gezeigt, zum Glück hat es nicht funktioniert!

Wie man in einem Beitrag drüben bei iFun nachlesen kann, geht Microsoft mit Outlook für iOS einen fragwürdigen weg. Zuerst einmal muss man wissen, dass es Outlook für iOS schon früher gab unter dem Namen Accompli. Und Accompli sah schon damals aus wie Outlook heute. Microsoft hat sich die App eingekauft und ein bisschen Microsoft Branding drüber gelegt. Im Endeffekt ist es fast immer noch die damalige Accompli-App mit einer beunruhigenden Tatsache: Die Mails werden nicht direkt vom Exchange- oder Mailserver auf der App angezeigt. Alle Mails werden auf einem Drittserver zwischengespeichert. Angeblich für die Indexierung.

Ich will Microsoft keine Böswilligkeit unterstellen, aber unschön ist die Tatsache auf jeden Fall. Zudem, jeder Ort an die eigenen Mails nochmals abgelegt werden ist ein weiteres Sicherheitsrisiko. Die Drittserver könnten gehackt werden. Im Endeffekt bedeutet das, dass gerade Firmen mit einer einigermassen vernünftigen Sicherheitsbestimmung wohl die Outlook für iOS App verbieten müssen.

Habt ihr die Outlook für iOS App im Einsatz?

Meistens lag ein iPhone oder iPad unter dem Tannenbaum.

Flurry, ein Dienst von Yahoo, wertet über 600’000 Apps aus als Dienst für App-Entwickler. Aus den gewonnen Daten kann man spannende Rückschlüsse ziehen. So hat Flurry ausgewertet, dass über 51% aller neuen, über Weihnachten aktivierten mobilen Geräte ein Apple Logo auf der Rückseite aufweisen. Knapp das dreifache von Samsung.

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Interessant ist auch der Formfaktor der Endgeräte. Tablets, egal ob klein oder gross, gehen zurück und werden, wie mir scheint, von Phablets, also grossen Smartphones, verdrängt. Kleine Smartphones werden weniger gefragt, vielleicht auch weil es kaum mehr kleine Smartphones gibt.

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Ob Apple wieder zulegen kann gegen Google? Wir werden es sehen…

iReview 30/2014 – iMac Aktion, Backdoors, Stickers und iTunes Festival.

 

Lego Movie auf iMac

Es war einer dieser Wochen, die ich mit null vorbereiteten Artikel begonnen habe, dann aber doch noch einiges zusammen gekommen ist. Sehr spannend war die angestrebte iMac Aktion. Vorher habt ihr zum grössten Teil immer die vollen Hardcore-Ausführung gewählt mit den besten, grössten und schnellsten Komponenten. Beim iMac wurde es ein „vernünftiger“ Kompromiss zwischen Power und Preis. Die Aktion läuft noch bis und mit dem 3. August 2014, dann ist fertig.

Apple hat ein weiteres iTunes Festival in London angekündigt. Die eine oder andere Show werde ich mir sicher über die Apple TV oder auf einem iOS Gerät ansehen. Für die neue iOS 8 Beta Ausgabe wurde eine neue App mutausgeliefert: Tipps. Woche für Woche veröffentlicht Apple darauf Tipps und Tricks für das neue iOS. Natürlich gebe ich die jeweiligen Tricks gerne weiter. Apple hat auch einen neuen, sympathischen Werbespot für das MacBook Air veröffentlicht. Ein Spot bei dem es um Individualität geht, ausgedrückt mit Stickers.

Für mich sehr interessant ist die neue Familienfreigabe in iOS, bzw. iTunes. Bis zu sechs Familienmitglieder können voneinander profitieren. Allerdings nicht mit allen Apps und Inhalten, aber alleine schon das Management über eine Kreditkarte oder den Freigabeprozess für Kinder im App Store finde ich sehr gut. Neben all den iOS 8 Beta News, darf man aber OS X Yosemite nicht vergessen. Das kommende Mac Betriebssystem gibt es als öffentliche Beta. Wer sich registriert hat, kann davon profitieren, ohne Entwickler zu sein.

Es gibt aber auch schlechte Nachrichten. Ein Hacker hat ein paar Hintertüren in iOS gefunden, die eigentlich keine Daseinsberechtigung haben. Vermutet wird ein NSA-Zugang, was ich aber eher als unwahrscheinlich anschaue, weil man für die Mehrzahl der Hintertüren das iPhone an einen Computer anschliessen muss. Immerhin, Apple hat reagiert und geantwortet, bzw. erklärt.

Was sonst noch erwähnenswert war in der vergangenen Woche im Apple-Universum, wird wie immer im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 30/2014 festgehalten. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

iOS Backdoor Access

iPhone 5 mit iOS 6 Ortungsdienste

Kürzlich hat der Hacker Jonathan Zdziarski ein paar Dinge aufgedeckt, welche den Anschein erwecken, dass Apple ganz bewusst in iOS eine Hintertüre offen gelassen hat um Daten bei den Kunden, möglicherweise auf Anfrage von Regierungen, abzuzügeln. Ich will hier nicht zu technisch werden. Im Endeffekt gibt es ein paar Dienste, welche undokumentiert sind und wahrscheinlich weder dem Apple Support, noch sonst jemandem helfen. Auch wenn das iPhone oder iPad mit einem Passwort geschützt ist, können Hacker Daten wie Kontakte, Browser-Verlauf und mehr auslesen. Allerdings nur, wenn das iPhone an einen Computer angeschlossen wird!

Keine Panik!

Der Hacker Zdziarski selbst warnt aber ausdrücklich vor schnellen Anschuldigungen und Interpretationen.

I have NOT accused Apple of working with NSA, however I suspect (based on released documents) that some of these services MAY have been used by NSA to collect data on potential targets. I am not suggesting some grand conspiracy; there are, however, some services running in iOS that shouldn’t be there, that were intentionally added by Apple as part of the firmware, and that bypass backup encryption while copying more of your personal data than ever should come off the phone for the average consumer.

Apple selber nimmt wie folgt Stellung zu den Erkenntnissen:

Apple has never worked with any government agency from any country to create a backdoor in any of our products or services.

Ich bin gespannt ob Apple diese „Erkenntnisse“ aufnimmt und vielleicht bereits in iOS 8 angehen wird, oder bereits die Löcher gestopft hat.

Mehr Sicherheit mit dem Apple Configurator

Wer ein Höchstmass an vermeintlicher Sicherheit gewinnen möchte, dem empfiehlt Zdziarski ein starkes Passwort und die Verwendung von der kostenlosen App Apple Configurator. Mit dieser App kann „Pair Locking“ und Mobile-Device-Management aktiviert werden, was kommerzielle Forensik-Werkzeuge behindert im ausspionieren von Daten. Gegen die NSA und Co. wird aber auch das nichts nützen.

Das Dilemma von iOS, Android und Windows.

Das Dilemma von iOS, Android und Windows

Bildquelle: Jay Machalani

 

Schöner als in dieser Grafik kann man das aktuelle Dilemma der drei grössten, mobilen Betriebssystem wohl nicht darstellen. Alle drei haben bestimmte Vorzüge, aber eben auch Nachteile:

Android – In Sachen Customization brauchen wir gar nicht lange zu diskutieren, hier hat Google klar vorgelegt und inzwischen darf sich der Google Play Store auch über viele Apps freuen. Die User Experience jedoch hat sicher noch viel Potential gegen oben. Striktere App Guides wären hier schon mal ein Anfang, oder das nicht jeder Smartphone Hersteller die Benutzeroberfläche zu sehr verändert.

Windows – Auch hier kann in Sachen Customization einiges angepasst werden. Vielleicht so viel wie bei Android, aber Windows ist ja noch ganz frisch unterwegs mit dem neuen mobilen Betriebssystem. Die Benutzer Experience ist jedoch schon um einiges besser als bei Android. Wo es aber schmerzlich fehlt ist in Sachen Apps. Ohne Apps kann heute kein Betriebssystem mehr überlegen.

iOS – Apple hat wohl die Latte am höchsten gelegt wenn es darum geht, die Benutzerführung, bzw. Experience, von A bis Z durchzudenken. Dank den strikten Guidelines für Entwickler und dem geschlossenen System, gelingt das ganz gut. In Sachen Apps muss sich auf iOS niemand beklagen. Noch immer werden Apps immer zuerst für iOS entwickelt und erst dann für Android und vielleicht noch für Windows. Wo es aber bekanntlich fehlt ist in Sachen Customization. Zumindest, wenn man nicht gerade einen Jailbreak ausführt.

Alle drei Systeme haben vor uns Nachteile. Darum kann ich niemanden meine persönliche Empfehlung aufdrücken. Jeder Benutzer muss für sich entscheiden, welches Betriebssystem die persönlichen Anforderungen erfüllt.

Microsoft wird wieder zum Softwarehaus.

Office for Mac

Nach dem Microsoft sein Glück im Hardware-Bereich versucht hat mit dem Surface Tablet und dem Smartphone-Einkauf bei Nokia, wendet man sich endlich mal wieder der Software zu. Wie  mir scheint hat Microsoft ein Auge auf Mac OS X und iOS geworfen…

  • Noch in diesem Jahr soll Microsoft Office for Mac erneuert werden.
  • Seit gestern gibt es Microsoft OneNote, der direkte Konkurrent zu Evernote, kostenlos für den Mac und auch als iOS App
  • Per 27. März 2014 sollen die Microsoft Office Programme den Weg auf die iOS-Geräte finden.

Schritte welche Microsoft in meinen Augen schon lange hätte machen sollen. Und darum stellt sich die Frage: Warum erst jetzt? Hat Microsoft zu sehr mit dem Gedanken einer erfolgreichen Hardware-Linie gespielt und dabei Mac OS X und iOS ganz bewusst nicht beliefert? Mit der Hoffnung, dass die Konsumenten dem iPad, dem iPhone und Mac wegen Microsoft Office den Rücken kehren und lieber mit Surface und Co. arbeiten? Gerade bei Firmenkunden hätte der Plan aufgehen können.

Oder war Microsoft einfach viel zu sehr damit beschäftigt die eigenen Programme fit zu machen für die Office 365 Cloud und für die anderen Plattformen, so dass man einfach viele Jahre für diesen grossen Schritt benötigte?

Es ist unumstritten. Microsoft Office hat die grösste Verbreitung im Bereich der Text- und Tabellen-Verarbeitungssoftware. Wer mehr als nur einen Brief schreiben muss, der stellt automatisch iWorks Pages weg und startet Microsoft Word. Auch in Sachen Tabellenkalkulation ist Excel wesentlich smarter als Numbers. Lediglich Powerpoint wird von Keynote ausgestochen. Auch Outlook kann in meinen Augen nicht wirklich Punkten, alleine schon wegen der miserablen Suchfunktion und Kontakterkennung.

Wie sieht es bei euch aus? Freut ihr euch auf Microsoft Office auf iOS und Mac?