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IP Webcam für Mac OS X – Ein Ding der Unmöglichkeit?

Seit einigen Wochen bin ich auf der Suche nach einer IP Webcam, welche ich ohne Verlust von Features via dem Betriebssystem Mac OS X bedienen kann. Sei es über eine spezielle Software oder über den Browser Safari. Nach einigen Anläufen musste ich jedoch die Aktion abbrechen weil es nach einer Suche der Unmöglichkeit ausschaut…

Die meisten Netzwerk-Webcams können nur via Internet Explorer mit Microsoft ActiveX gesteuert werden. Es gibt zwar die Software EvoCam, mit welcher man auf eine Vielzahl von Webcams via Mac OS X zugreifen kann, jedoch sind darin längst nicht alle Funktionen unterstützt.

Im Moment tendiere ich zur Webcam Trendnet TV-IP422W im Zusammenspiel mit EvoCam. Ganz glücklich bin ich nicht damit, denn es ist mir noch unklar, wie viele der Funktionen dann auch tatsächlich von EvoCam unterstützt sind… Im Notfall könnte ich für die erste Konfiguration immer noch Parallels und Windows anschmeissen, aber wirklich nur im äussersten Notfall!

Wie sind Eure Erfahrungen in Sachen IP-Webcam und Mac OS X? Habt Ihr Webcams im Einsatz? Wenn ja, welche und wie seit Ihr zufrieden? Wie greift Ihr auf die Steuerung zu? Herzlichen Dank jetzt schon, wenn Ihr Eure Meinung mit uns teilt.

Diebstahlschutz für Deinen Mac

Vor vielen Monden habe ich über das kleine, aber feine, Diebstahlschutz-Programm iAlertU berichtet. Mit einer ohrenbetäubenden Sirene, geblinke und ein paar Schnappschüssen des Täters, kann sich das MacBook oder MacBook Pro bis zum letzten gegen eine Entführung wehren. Wenn das aber nichts gewirkt hat, dann war es definitiv vorbei…

Ein etwas anderer Ansatz hat das Programm Undercover 2.0. Bei Undercover handelt es sich viel mehr um einen passiven Diebstahlschutz. Passiv darum, weil das Programm nicht so eine riesen Show abzieht wie iAlertU und so den Diebstahl verhindert, sondern erst dann aktiv wird, wenn das MacBook bereits gestohlen wurde. Sobald man den Diebstahl erkannt hat, kann man das via der Hersteller Website melden. Dann geht es so richtig los:

  1. Wird das MacBook ans Internet gestöpselt, so werden sofort alle Informationen wie interne und externe IP-Adresse und Router Adresse an das Software Unternehmen gesendet. In Zusammenarbeit mit den Internet-Provider und der Polizei, kann dann der Dieb schon mal lokalisiert werden.
  2. Das Programm schiesst automatisch Bildschirmfotos und versendet diese an den Undercover-Macher. So kann sich der Dieb auch verraten wenn er beispielsweise auf einer Website oder einem Brief seine Adresse einträgt.
  3. Die MacBooks haben ja alle eine eingebaute Kamera. Diese schiesst regelmässig Bilder. Früher oder später ist der Dieb oder die Umgebung gut erkennbar dabei. Natürlich werden auch die Bilder versendet.
  4. Sollte das MacBook für zwei Monate nicht ins Internet gehen, so täuscht das Programm einen Hardwarefehler vor und schaltet den Bildschirm ab. Wird das MacBook zur Reparatur an ein Netzwerk angeschlossen erscheint eine Diebstahl-Meldung auf dem Bildschirm und eine Sirene ertönt.

Der Schutz ist in meinen Augen gut angelegtes Geld. Eine Lizenz ist für gerade einmal 49 Dollar zu haben. Und sollte übrigens das MacBook nach dem Diebstahl trotzdem nicht mehr gefunden werden, so bezahlt der Hersteller die vollen Lizenzkosten zurück. Bloss das MacBook muss man abschreiben, aber dafür hat man ja eine Versicherung, oder?

Gesehen bei Dr. Web