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Stirbt das „i“ in den kommenden Apple Produkten?

Ken Segall

Mit erstaunen musste ich an der letzten Keynote feststellen, dass Apple bei den neuesten Produkten und Services das berühmte „i“ ausgelassen hat. Es gibt kein iPay, sondern Apple Pay. Auch keine iWatch, sondern eine Apple Watch. Zumindest das  iPhone 6 und iPhone 6 Plus haben das „i“ behalten dürfen. Noch. Während einige in der neuen Namensgebung die kontinuierliche Abspaltung von Steve Jobs sehen wollen, bin ich eher der Meinung, dass man die Marke Apple stärken möchte und mit den neuen Namen Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg gehen möchte. Es war in der Vergangenheit absehbar, dass wenn ein neues Produkt oder ein neuer Service angekündigt wurde ein i enthalten war. Schnell konnte man sich entsprechende Rechte sichern. Diese musste Apple dann abkaufen oder anfechten.

Das sieht auch der ehemalige Apple Mitarbeiter Ken Segall so:

There has long been debate inside Apple about the i. To some, its time had passed years ago — but given the strength of that branding element, it was tough to walk away from… It does make sense that Apple would want to shift to something that can’t be hijacked, and actually pays off the master brand more directly. The use of the logo in the name [ Apple Watch] is pretty cool.

Ich glaube, das „i“ hat nun ausgedient und das Apple Logo wird nun dessen Platz einnehmen, oder eben das Wort Apple.

Wildert Apple im Bereich von PayPal?

apple-paypal

Ein ganz interessantes Gerücht wird gerade in der Wall Street Gossip weiter gegeben. Glaubt man einigen Anmerkungen, so soll Apple an einem Konkurrenzprodukt zu PayPal arbeiten.

Kenner werden jetzt sagen, das hat doch schon mal Google mit Checkout versucht und der Dienst hat sich nicht etabliert. Nach wie vor ist PayPal der Platzhirsch wenn es um die elektronische Bezahlung im Internet geht. Warum soll jetzt ausgerechnet Apple hier mit einer eigenen Lösung auftauchen? Auch wenn es auf den ersten Augenblick etwas komisch klingt, so würde dieses Business-Modell um so mehr Sinn machen. Apple hat mit dem iTunes Store und dem App Store zwei sehr erfolgreiche, verbreitete und beliebte elektronische Einkaufsmöglichkeiten.

Gerade auch im Zusammenhang mit dem iPhone könnte man die Bezahlung noch weiter spinnen. Hier ein Beispiel aus dem Internet Briefing Blog:

Apple wäre nicht Apple, hätte es nicht weiter gedacht als die Konkurrenz. Wieso nicht einen generellen Bezahl-App-Store zu machen. Das Restaurant erfasst das Menü im iPhone, gibt es sofort der Küche weiter, der Kunde bezahlt per Klick . Das geht natürlich auch, wenn der Kunde sogar direkt von seinem iPhone aus das Menü bestellt, ohne Umweg über den Kellner. Die Prozesse sind optimiert, warten entfällt 2x. Ein Mehrnutzen der einschlagen könnte.

Interessante Gedanken welche Reto Hartinger hat. Er würde hier auch ein Vorteil sehen, wenn Apple beispielsweise nur 1% des Betrags als Gebühr einstreicht. Denn bei PayPal bezahlt der Verkäufer bis zu 3,9% des transferierten Geldbetrags. Sorgt auch in diesem Fall das iPhone und der App Store für eine weitere grosse Geldquelle?

Und wie wird wohl der Dienst heissen? iCash? iPay?