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Bitte nicht fallen lassen…

iPhone Drop-Test

Wenn wir bei den vielen Drop-Tests auf YouTube eines lernen dann einfach: „Lasst eure Smartphones nicht fallen!“ Egal ob Samsung Galaxy S III oder iPhone 4S, sie werden zu Bruch gehen. Ganz sicher. Wirklich!

In diesem speziellen Fall ist das Samsung Galaxy S III der Verlierer. Beim iPhone ist zwar das Glas auf der Frontseite gesplittert, der Touchscreen funktioniert aber noch. Ich kennen tatsächlich den einen oder anderen iPhone Benutzer mit einer sogenannten Spiderman App… Beim Samsung Galaxy S III gab ein paar Brüche weniger, aber der Bildschirm zeigte nichts mehr… bei einem anderen Test, gibt es wohl andere Ergebnisse…

Wie andere Smartphone Hersteller werben…

Ich finde es immer wieder faszinierend wie andere Smartphone Hersteller um ihre Produkte werben… Während Apple in den eigenen Spots ganz klar das Produkt in den Vordergrund rückt und uns sagt, was man damit alles tolles machen kann und wie einfach das es geht, versucht die Konkurrenz uns immer noch das schöne Leben zu zeigen. Das Produkt im Spot ist aber zweitrangig und eigentlich auswechselbar mit jedem anderen Smartphone…

Verklagt: Siri funktioniert nicht so wie Apple uns das vormachen will!

Siri iPhone 4S

Seit dem Verkaufsstart vom iPhone 4S wurden wir auch mit der Sprachassistentin Siri beglückt. Wir brauchen bloss eine Frage in das iPhone zu hauchen und Siri versucht unsere Frage zu verstehen und zu beantworten. Das berühmteste Beispiel ist wohl: „Brauche ich Morgen in Zürich einen Schirm?“. Siri erkennt in der Frage, dass es sich um das Wetter in Zürich handeln muss und gibt die Wettervorhersage heraus. Ein anderes, von mir oft genutzt Beispiel ist: „Weck mich Morgen um 6 Uhr 10.“ und der Wecker wird gestellt auf 06:10 Uhr.

Was viele immer wieder vergessen, Siri ist noch in der Beta-Phase, also noch nicht fertig entwickelt und kann daher noch fehlerhaft sein. Und das nun schon seit Monaten. Der New Yorker Frank M. Fazio hat nun genug gewartet und verklagt Apple wegen der unfertigen Assistentin. Zu recht wenn man sich die Argumentation anschaut… Schuld an der Klage sind vor allem die aufwändigen Werbespots von Apple, denn:

[Apple’s] advertisements regarding the Siri feature are fundamentally and designedly false and misleading. Notwithstanding Apple’s extensive multi-million dollar advertising campaign showcasing the Siri feature, and the fact that the iPhone 4S is more expensive that the iPhone 4, the iPhone 4S’s Siri feature does not perform as advertised, rendering the iPhone 4S merely a more expensive iPhone 4.

Apple gibt Millionen aus für Werbespots in denen uns die wunderbare Siri vorgestellt wird und wie gut sie uns doch unterstützen kann. Aber gemäss Mr. Fazio gäbe Siri zu oft fehlerhafte Antworten, oder funktioniere teilweise nicht oder nur sehr langsam… Und in der Werbung funktioniert immer alles so tadellos, ohne Hinweis, dass die Werbung gestellt sei…

Klar, zum einen ist es typisch amerikanisch. Alles verklagen was nicht irgendwie bis auf den letzten Punkt deklariert ist. Gesunder Menschenverstand sucht man in Amerika vergeblich, zumindest wenn man sich all die verrückten Klagen anschaut… Dennoch kann ich den New Yorker verstehen, denn bereits im Januar habe ich mich bereits über die neue Beta-Politik geärgert… Ja, Siri ist noch Beta aber schon eine sehr lange Zeit. Ich sehne mir die Zeit zurück, als Apple fertige Software und fertige Produkte ausgeliefert hat. Das verkaufen von halb fertigen Produkten kann Apple den Mitbewerbern überlassen. Kommt dazu, dass Siri in Europa noch viel weniger Funktionen hat als in Amerika. In Europa kann Siri keine Wegbeschreibungen ausgeben oder Empfehlungen aus der Umgebung aussprechen. Die Schnittstelle zu Yelp oder Wolfram Alpha sucht man in Europa ebenfalls vergeblich.

Zumindest iWork.com hat man schon mal eingestampft bei Apple. Jetzt bitte noch Siri fertig entwickeln und ich wäre glücklich…

 

Alle gegen Apple!

Alle gegen Apple

Früher war Apple der Underdog und kämpfte unerbittlich gegen den blauen Riesen IBM und Microsoft. Inzwischen ist Apple dan iPod, iPhone und iPad das wohl mächtigste und zugleich beliebteste Unternehmen weltweit. Doch mit dem umkrempeln der Mobiltelefon-Branche hat sich Apple viele Feinde gemacht. Alleine für das iPhone hat man sich gleich drei grosse Gegner gemacht: Samsung, Motorola und Microsoft.

Alle drei haben selber, teilweise, gute Produkte. Aber alle drei müssen sich am Marktführer Apple messen. Und die Messung wird um jeden Preis so gestaltet, dass das eigene Produkt besser da steht als Apple’s Produkte. Egal wie lächerlich das danach aussehen wird… Hier ein paar Beispiele.

Samsung vs. Apple
Samsung gibt sich alle Mühe alle guten Schritte von Apple auf die eigenen Produkte zu kopieren. Das Problem bei Samsung ist aber die Software. Samsung ist abhängig von Google’s Android. Und wenn man dessen Software ein bisschen anpassen will, was man ja darf, so heisst das bei jedem neuen Release viel, viel Arbeit und eine grosse Verzögerung. Samsung lässt sich aber nicht auf einen direkten Zweikampf ein, denn Apple hat Hard- und Software abgestimmt. Bei Samsung kann man das OS nur bedingt an das eigene Gerät anpassen… Also macht man sich über die treuen Fans und Käufer von Apple lustig. Kein Angriff also gegen Apple, sondern gegen die Apple-Käufer. Sehr erwachsen…

Dabei wünscht sich Samsung nicht mehr als so treue und loyale Kunden zu haben. Android-Benutzer müssen nämlich kein Samsung Galaxie Dings kaufen, sondern können auch gerne ein HTC kaufen…

Microsoft vs. Apple
Microsoft macht keine eigenen Smartphones, sondern ein eigenes Betriebssystem für Smartphone. Klever, insbesondere weil es keine Kopie von iOS ist und völlig neu und frisch daher kommt. Kommt dazu, dass Windows 8 wesentlich einfacher zu bedienen ist als das komplett offene Android. Grundsätzlich sage ich Microsoft eine rosige Zukunft voraus. Aber in der Werbung macht es Microsoft gleich wie Samsung, man macht sich über unwissende iPhone-Benutzer lustig. Ein erfahrener Microsoft-Mitarbeiter fordert eine iPhone-Benutzerin heraus wer schneller ein Foto machen kann. Diese braucht lange und findet die Foto-App noch nicht einmal. Ich habe beim Test am Bildschirm mitgemacht und war schneller mit dem Doppelklick auf den Home-Button, Foto, Upload, fertig… Schneller als der Microsoft-Junge.

Schade das man sich solcher billigen und lächerlichen Tricks bedienen muss.

Motorola vs. Apple
Motorola geht es gleich wie Samsung. Man ist auf die Software von Google angewiesen und vergleicht sich krampfhaft mit dem Mobiltelefon-Nummer-1.  So krampfhaft, dass man auch gerne Birnen mit Äpfel vergleicht. Besser gesagt eine Sprachbedienung mit einer Sprachassistentin. Während man bei Googles Sprachbedienung an genaue vorgaben halten muss, damit auch wirklich was passiert, kann Siri eine Frage verstehen und (meistens) richtig interpretieren. Oder hat schon mal jemand erlebt, dass Google’s Android was Anfang kann mit: „Brauche ich Morgen einen Schirm?“

 

Klar, Apple hat früher mit „Mac vs. PC“ auch gegen Windows geschossen. Aber irgendwie fand ich diese Werbung lustiger und weniger an den Haaren herbeigezogen… Oder sehe ich das zu rosarot? Wurden damals auch Äpfel mit Birnen verglichen? Was meint ihr? Und was sagt ihr zu den Werbeattacken von Samsung, Motorola und Co.?

iPhone 4S trifft Samsung Galaxy Note…

iPhone 4S trifft Samsung Galaxy Note

Samsung gehört sicher zu den besseren Smartphone Hersteller, nicht zuletzt, da man sich oft an den Ideen und Designs von Apple vergreift. Der aktuelle Knüller ist das Samsung Galaxy Note Smartphone. Hier besticht man in erster Linie mit der Grösse. Wer es schon in freier Wildbahn gesehen hat, es ist wirklich sehr gross! Das zeigt auch der direkte Grössenvergleich bei Phone-Size.com:

Phone-Size.com: iPhone 4S vs. Samsung Galaxy Note

So gross, dass ich mich gleich wie das iPhone 4S im Komik oben frage, wo steckt man sich das Note hin? Ja klar, jetzt im Winter sind wir alle mit mehreren Schichten Kleider ausgerüstet und haben viele Taschen. Aber was ist im Sommer wenn man mit T-Shirt und kurzen Hosen unterwegs ist? Vielleicht sogar noch etwas sportlich unterwegs ist?

Ich kann mich erinnern, als Apple 2007 das erste iPhone vorgestellt hat, da haben mich viele Personen im Umfeld gefragt: „Wer braucht so ein grosses Mobiltelefon? Das ist ja riesig?“ Keine Frage, das Display beim Note ist beeindruckend, aber mal ehrlich, hätte das Samsung Galaxy Note nicht eher den Namen Mini-Tablet verdient als Phone? Vielleicht wird es auch eher ein Anzug-Phone oder Frauen-Handtaschen-Phone wo es immer einen sicheren Platz hat.

Was haltet Ihr von so grossen Smartphones?

Unnötige iPhone Gerüchte

iPhone Maschine

Bildquelle: BGR.com - http://www.bgr.com/2010/09/22/cdma- iphone-production

Neben den ständigen iPad 3 Gerüchten, häufen sich aktuell auch wieder Meldungen rund um das neue iPhone. Im Sommer soll es wahrscheinlich kommen und überhaupt sollen die Prototypen bereits in der Foxconn Fabrik herum liegen und sei ready für in die Produktion. Hier ein paar Merkmale eines aufmerksamen Beobachters:

  • Ein 4+ Zoll Display soll es haben. Vorerst hergestellt von LG.
  • Es soll kein verjüngendes Teardrop-shaped Design haben wie es in vorhergehenden Gerüchten genannt wurde, sondern überall gleich dick sein. Die Proportionen werden beibehalten, einfach in der Grösse des 4+ Zoll Display.
  • Keine der Prototypen haben die gleiche Formen wie das iPhone 4, bzw. iPhone 4S.
  • Keine der Prototypen haben das endgültige Design.

Ich sehe das ähnlich pragmatisch wie Grant Brünner von Macgasm.net welcher die Gerüchte kurz und einfach „Bullshit“ nennt! Ich gehe jetzt nicht auch soweit um zu sagen, dass ich einen Hut essen würde, wenn das Display wesentlich grösser als der bestehende 3,5 Zoll Bildschirm werden wird, aber ich glaube nach wie vor nicht an ein 4+ Zoll Display. Bezüglich Design könnte sich Apple was neues einfallen lassen, die bisherigen Zyklen der iPhones würde eine Veränderung auch bestätigen. Andererseits, die aktuelle iMac-Ausgabe gibt es so nun auch schon einige Jahre und ich kann mir kaum vorstellen wie man dieses Design noch toppen soll…

iDesk – Wenn der Schreibtisch mit dem iMac kommuniziert

iDesk Braun

Sicher kennt jeder von euch den Microsoft Surface Tisch. Ich kenne keinen Geek, der nicht gerne genau so einen Tisch zuhause hätte. Fotos und Videos anschauen, der Tisch erkennt die Geräte wie Smartphone, Tablet oder sonstiges darauf und baut eine Verbindung auf um deren Inhalte auf dem Tisch anzuzeigen…

Drüben bei MacLife ist man nun noch einen Schritt weiter gegangen und hat das Design des Microsoft Surface verbessert, bzw. in einen Arbeitstisch umgewandelt und mit dem darauf platzierten iMac verbunden. Somit ist der Tisch Ein-, wie auch Ausgabegerät für den iMac. Die Tastatur und sogar iOS Geräte wie das iPad 2 oder iPhone 4S werden vom Tisch erkannt und darüber mit dem iMac verbunden. Der Tisch selber kann dafür Inhalte vom iMac darstellen wie Tabellenkalkulationen, Dateiordner und so weiter… Übrigens, ein Trackpad oder eine Magic Mouse bräuchte es dann nicht mehr bei einem Multitouch-Desk.

iDesk Blue

Ein wirklich sehr spannendes Konzept, aber leider eben nicht mehr und nicht weniger als eine Vision. Visuell umgesetzt hat das ganze Adam Benton. Vielleicht dürfen wir so was noch erleben… Damit der iDesk aber gut funktioniert, muss der Tisch immer schön aufgeräumt sein. Wäre zumindest ein Ansporn für mich im Home-Office etwas mehr Ordnung zu haben.

Beta bedeutet nicht fertig und gehört nicht ausgeliefert!

Im Buch „Was würde Apple tun?“ bin ich auf das Kapitel „Nutzer sind keine Erfinder“ gestossen. Der Autor Dirk Beckmann stellt darin das sogenannte Crowdsourcing in Frage. Er schlägt sich auf die Seite von Nicolas Carr und befindet das Web 2.0 auch als eine „Diktatur der Amateure“… Nun, das kann kam sehen wie man will. Natürlich ist nicht jeder Internet-Nutzer automatisch ein Ingenieur und kann etwas erfinden oder gar entwickeln. Aber verschiedene Projekte haben schon gezeigt, dass aus der Masse der Amateure gute Inputs gekommen sind beim verbessern von Produkten, bei denen die Profi-Ingenieure einfach Betriebsblind waren. Gar haben dank dem Internet verschiedene Erfinder auch schon die Finanzierung über die Amateure sichern können wie bei Kickstarter.

Was mich an dem Kapitel viel mehr stört, ist wie Herr Beckmann mit dem Begriff „Beta“ umgeht. Liesst man sein Kapitel, so könnte man meinen, Beta gibt es erst seit Web 2.0 und Google:

Trotzdem führen beispielsweise viele Internetseiten das Wort Beta im Logo um deutlich zu machen, dass sich die Webseite noch im Aufbau befindet. Und um dem Nutzer zu signalisieren, dass er mithelfen kann, alles besser zu machen. Das Web 2.0 ist voll von solchen Seiten…
Zahlende Kunden erwarten Produkte von höchster Qualität, die man liefern sollte, will man digitale Umsätze machen.

Abgesehen von der Tatsache, dass Beta-Version eine gängige Bezeichnung in der Software Entwicklung ist und noch weit vor Web 2.0 benutzt wurde, glaube ich, dass Herr Beckmann, auch in der zweiten Auflage von 2011, eine entscheidende Sache vergessen hat: Auch Apple hat Beta-Produkte… Hier zwei aktuelle Beispiele:

iWork.com
iWork.com

Das wohl älteste Beispiel ist iWork.com. Jeder iWork-Benutzer kann seit 2009 den Online-Dienst nutzen. Und seit 2009 steht oberhalb des Logos „Beta“! Seit bald einmal drei Jahren ist iWork also in der Beta-Version. Noch länger war Flickr als Beta unterwegs. Zeitweise sogar noch als Gamma. Obwohl das der nächste Buchstabe nach Beta ist, wird diese Bezeichnung jedoch in der Software Entwicklung nie verwendet.

Doch damit nicht genug. Das wohl berühmteste Beispiel eines Apple-Services in der Beta-Version ist wohl…

Siri
Siri BetaJa, Siri, die berühmte iPhone-Assistentin ist seit Beginn in der Beta-Version auf allen verkauften iPhones 4S installiert. Bei Siri gibt es aber nicht einmal die Möglichkeit, dass der Benutzer auf freiwilliger, aktiver Basis Verbesserungsvorschläge einsenden könnte. Ich gehe mal davon aus, dass Fehlfunktionen eh auf irgend eine Art und Weise nach Cupertino gelangen, als kann Apple darauf verzichten. Und Vorschläge will man wohl einfach keine hören. Denn wie sagt einst Henry Ford so schön:

Wenn ich meine Kunden gefragt hätte, was sie wollen, hätte ich schnellere Pferde entwickeln müssen, keine Autos.

Gibt es noch mehr Beta-Produkte von Apple?
Ja, die gibt es. Aber da macht es Apple wie man es als Software-Entwickler eben machen müsste. Eine Beta-Version muss man nicht allen Benutzern zur Verfügung stellen. Es genügt wenn das ein paar ausgewählte Entwickler tun. Wie bei der Beta-Version von iCloud, oder die vorgängigen iOS Versionen, welche nur an registrierte Entwickler und deren iOS-Geräte verteilt werden. Ähnlicher Meinung sind übrigens auch andere Menschen.

Für meinen Geschmack schiesst Dirk Beckmann etwas zu oft gegen den Internet-Gedanken, insbesondere gegen seinen Berufskollegen Jeff Jarvis, obwohl er ihm quasi den Buchtitel geklaut hat: „Was würde Google tun?„. Aber vielleicht versucht er sich auch verzweifelt von dessen Werk zu distanzieren und preist das pure Gegenteil in seinem Buch an. Denn gemäss Herr Beckmann ist kostenlos nichts wert. Dann frage ich mich, warum Apple die zukünftigen Mac OS X Updates ALLE kostenlos anbieten will? Oder lassen sich mit kostenlosen Diensten eventuell doch Geld verdienen?

Mein Wunsch an Apple
Es wird immer wieder geklagt, dass die viel beschworene Qualität von Apple nicht mehr das selbe ist wie früher. Mag sein, aber ob es an minderer Qualität liegt im direkten Vergleich zu früher, an den neuen Technologien oder der Tatsache, dass immer mehr Menschen Apple Produkte, vielleicht auch nicht immer sachgemäss, benutzen, dass zu bestimmen wird sicher schwierig. So oder so wünsche ich mir mehr Qualität. Ein iOS sollte lieber gut getestet auf den Markt, als dass man nach zwei Wochen schon ein Update hinter her werfen muss. Das alleine könnte schon ein tolles Unterscheidungsmerkmal von Apple gegenüber den anderen Hersteller und Entwickler werden.

iBamboo – Lautsprecher ohne Strom für iPhone

iBamboo

Diese Woche bleiben wir ein bisschen umweltfreundlich. Nachdem ich gestern das ecoSnap Case für iPhone 4 und iPhone 4S vorgestellt habe, kann ich euch heute einen Lautsprecher, bzw. Klangverstärker für das iPhone 4 oder iPhone 4S vorstellen: iBamboo.

iBamboo ist aus einem der unzähligen Kickstarter Projekten entsprungen, welches ich auch mitfinanziert habe. Und weil ich geholfen habe, habe ich einen dieser Klangverstärker auch erhalten. Es ist ein knapp 30 Centimeter langes Stück Bambusrohr, welches am Ende jeweils schräg abgeschnitten ist, und oben eine Öffnung für das iPhone hat. In diese Öffnung kann man das iPhone stecken. Weil die Lautsprecher gegen unten sind, werden die Schallwellen durch den Hohlkörper nach aussen verstärkt. Die Musik, ein Telefonanruf oder gar ein Film kann so viel lauter abgespielt werden.

Freunde der elektronischen Tanzmusik muss ich aber enttäuschen. Jede Art von Musik, welche mit Bass-lastigen Sounds zu tun hat, kommt nicht gut rüber beim iBamboo. Da funktionieren eher klassische Musikstücke bis Jazz.

iBamboo Box

Der ganze iBamboo Klangverstärker ist 100% umweltfreundlich. Auch die Verpackung wie im Bild oben könnte sparsamer und umweltfreundlicher nicht sein.

Leider kann man iBamboo nicht als Dockingstation brauchen, denn das Docking-Kabel hat (vorerst) keinen Platz im Speaker, es sei denn man sägt sich den Platz frei. Eigentlich schade, denn auf einem schönen Arbeitstisch würde sich der iBamboo bestimmt noch gut machen.

Was sagt ihr dazu? Sind Klangverstärker überflüssig? Greift ihr lieber gleich zu richtigen Verstärker mit elektronischer Unterstützung?