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Apple verkauft über 74 Millionen iPhone in einem Quartal.

Apple Tattoo

Apple hat gestern die Ergebnisse des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2015, welches am 27. Dezember 2014 endete, bekannt gegeben. Im vergangenen Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 74,6 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 18 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 57,6 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 39,9 Prozent, verglichen mit 37,9 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 65 Prozent.

Die Ergebnisse werden durch Allzeit-Rekordumsätze bei iPhone- und Mac-Verkauf sowie Rekordergebnissen beim App Store getrieben. Darüber hinaus stellt der iPhone-Absatz mit 74,5 Millionen Stück einen neuen Rekord dar.

Verkaufte iOS Geräte und Mac

Bildquelle: Horace Dediu

Tim Cook, CEO von Apple, freut sich natürlich über den Rekord, weiss aber auch wem er es zu verdanken hat:

Wir möchten unseren Kunden für ein unglaubliches Quartal danken, in dem die Nachfrage nach Apple-Produkten auf ein Allzeithoch schnellte. Unser Umsatz ist im Vergleich zum letzten Jahr um 30 Prozent auf 74,6 Milliarden US-Dollar gewachsen und die Anstrengung unserer Teams diese Ergebnisse zu erreichen waren einfach nur phänomenal.

Auch Luca Maestri, CFO von Apple, bzw. Chef der Finanzen, darf sich freuen:

Unsere aussergewöhnlichen Ergebnisse haben für ein EPS-Wachstum von 48 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr und einen Barmittelzuwachs aus dem laufenden Geschäft in Höhe von 33,7 Milliarden US-Dollar während des letzten Quartals gesorgt. Wir haben über acht Milliarden US-Dollar in unser Kapitalrückflussprogramm investiert, die kumulierten Zahlungen betragen knapp 103 Milliarden US-Dollar, davon allein mehr als 57 Milliarden US-Dollar in den letzten 12 Monaten.“

178 Milliarden in Cash!

Spannend ist, dass Apple mittlerweile über 178 Milliarden US-Dollar in Bar hat. Damit könnte Apple sehr schnell, sehr viel einkaufen. Hier ein kleines Beispiel:

Für das zweite Quartal im Geschäftsjahr 2015 hat sich Apple neue Ziele gesteckt, allerdings eher Bescheiden:

  • Umsatz zwischen 52 und 55 Milliarden US-Dollar
  • Bruttogewinnspanne zwischen 38,5 und 39,5 Prozent 
  • Aufwendungen für das operative Geschäft zwischen 5,4 und 5,5 Milliarden US-Dollar
  • sonstige Erträge/Aufwendungen in Höhe von 350 Millionen US-Dollar
  • Steuersatz in Höhe von 26,3 Prozent

Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus sind Kassenschlager und die Zahlen belegen es. Ich bin gespannt wie sich die Zahlen im aktuellen Jahr weiterentwickeln und welchen Stellenwert die Apple Watch einnehmen wird.

iPhone 6 vs. iPhone 6 Plus – Welche Grösse ist die richtige für mich? [Gastartikel]

iPhone 6 Plus - ApfelBlog.ch

Das iPhone 6 Plus erregt die Gemüter. Lange hat Apple auf kleinere Screens gesetzt und sich gegen die Bildschirmgrössen(wahn) gesträubt. Apple Fanatiker könnten nun sagen, dass seit Steve Jobs nicht mehr die Finger im Spiel hat, alles aus den Fugen gerät. Zuerst war ich auch skeptisch, wollte es aber unbedingt ausprobieren. Mein Erfahrungsbericht ohne mein „kleines“ iPhone 5 und iPad.

Zu Beginn möchte ich euch kurz mein Nutzerverhalten und meine Erwartungen erläutern, damit ich für euch abschätzen könnt, welche iPhone Grössenversion die richtige ist. Denn ich habe mich lange, sehr lange gefragt, welche Grösse ich mir gerne zulegen will. Ich nutze mein Smartphone überwiegend für folgende Sachen:

  • News lesen via App oder RSS Reader (20Min, Tagi, Blick, Feedly)
  • E-Mail lesen und schreiben (iOS Mail, GMail/Inbox)
  • Surfen mit dem Browser (Chrome/Safari auf allen erdenklichen Websites)
  • Social Media Plattformen nutzen (Facebook, Twitter, Linkedin, etc.)
  • ToDos verwalten (Erinnerungen und Trello)
  • Short Messaging („SMS“, iMessage, Threema)

Ich glaube, ich kann mich als Hardcore Smartphone Nutzer bezeichnen. Habe ich die Wahl zwischen dem Computer und dem Smartphone, dann wähle ich meist das Smartphone. Es sei denn, ich schreibe einen längeren Text (wie diesen hier) oder muss Multi-Tasking betreiben, was schlichtweg auf Smartphones oder Tablets noch nicht schlau gelöst ist.

Das iPhone 6 Plus ist (noch) kein iPad (Mini) Ersatz

Mir ist bewusst, dass diese Abschnittsüberschrift etwas viel Klammern enthält. Dies soll aber bewusst zeigen, dass zum aktuellen Zeitpunkt gar nicht klar ist, in welche Richtung es in Zukunft gehen wird. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Tablets, trotzdem habe ich ein iPad Mini. Und ich nutze es praktisch ausschliesslich zum lesen und für Notizen oder Zeichnungen im Studium. Mir ist auch bewusst, dass es ein äusserst teurer eBook Reeder und Notizblock mit kurzer Lebenszeit ist. 

Mit dem iPhone 6 Plus habe ich mir erhofft, dass ich das iPad Mini ablösen kann. Dies ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch nicht möglich. Denn die interessanten Apps auf dem iPad, wie beispielsweise iAnnotate um PDFs mit Notizen zu ergänzen ist noch nicht auf dem iPhone erhältlich. 

Minuspunkt 1: Das iPad, egal ob Mini oder nicht, kann nicht ersetzt werden.

Der Bildschirm des iPhone 6 Plus ist nicht zu gross

Viele meiner Kollegen, die das iPhone 6 Plus gesehen haben, sind immer noch extrem skeptisch. „Hach, das Ding kann ich ja nicht mit einer Hand bedienen“ oder „In meiner Hosentasche hat der Totschläger ja gar kein Platz“ sind die klassischen Aussagen. Aber mal ganz ehrlich, wie oft habt ihr das iPhone in zwei Händen? Ich als Vielschreiber, schreibe lieber mit zwei Händen. Das geht schneller und mit dem grossen Display haben auch die Tasten der Buchstaben wieder mehr Platz.

Pluspunkt 1: Das Schreiben auf dem iPhone 6 Plus ist angenehmer.

Und auch wenn ihr das iPhone lieber mit einer Hand bedienen wollt, danke Doubletap-Funktion, die den gesamten Bildschirm nach unten schiebt ist das möglich. Ich habe zwar nicht die grössten Hände, kann es aber noch bedienen. Frauen hingegen könnten jedoch bei der Einhandbedienung an ihre Grenzen stossen.

Pluspunkt 2: Einhandbedienung möglich (für Männer).

In meine, eher enger geschnittenen Männerjeans, passt es auch ganz gut. Ich fahre auch täglich mit dem Fahrrad und es stört mich nicht. Das einstecken und rausholen ist hingegen ein Gefummel.

Neutraler Punkt 1: Frauen haben eine Handtasche und Männer haben grosse Hosentaschen. Im Sommer könnte es zwar mit den Hosentaschen auch etwas knapper werden. Aber vielleicht werden nächsten Sommer Smartphone Umhängetaschen richtig hip (Anmerkung des Autors: *würg*).

Der grosse Bildschirm bietet mehr Platz zum Lesen, der aber nicht genutzt wird

Alle Mobile-Apps für News oder auch teilweise Reader sind auf die bisherige Grösse der Displays ausgerichtet. In einigen Apps kann man zwar die Schriftgrösse variieren, spätestens im Browser ist bei vielen Websites Schluss damit. Ja, ich werde zwar alt, aber meine Sehkraft ist noch stark genug, dass ich auch kleine Schriften lesen kann. Mir geht es hierbei darum, wie angenehm es ist. Auf dem 6 Plus wirkt die Schrift wieder kleiner und die Zeilenbreite ist grösser. Auch Bilder auf mobil optimierten Websites sind oftmals soweit komprimiert, dass die volle Bildgrösse auf dem grossen Display schlichtweg verpixelt wird.

Auch die Benutzerführung ist auf engen Raum ausgelegt. Mit dem grossen iPhone wirkt dann vieles freier und bekommt mehr Raum. Eigentlich könnte man den Platz aber sinnvoller nutzen. Denn, wenn man beim surfen jedesmal einen Doubletap machen muss, um ein Menü aufzurufen, ist bei der Einhandbedienung schnell frustriert.

Neutraler Punkt 2: Noch sind Anwendungen und Websites nur bedingt auf die Bildschirmgrösse optimiert, aber setzen sich die Bildschirmgrössen durch, ist das Potential riesig.

Das iPhone 6 Plus ist nicht Fisch und nicht Vogel, wer die Grösse scheut, soll die Finger davon lassen!

Überspitzt gesagt, kann man zusammenfassen, dass das iPhone 6 Plus für Männer mit grossen Hosentaschen und riesigen Pranken geeignet ist. Da die – für Apple eher überdimensionierte – Smartphone Bildschirmgrösse noch nicht richtig Einzug gehalten hat, rate ich Skeptikern mal mit der etwas kleineren iPhone 6 Version zu starten. Wer sich daran gewöhnt hat kann bei einer allfälligen 6s Plus Version immer noch auf die grössere Version wechseln und sicher von vielen Verbesserungen profitieren.

SRF filmt in Washington mit dem iPhone 6 Plus.

Das Schweizer Radio und Fernsehen, kurz SRF, geht ungewöhnliche Wege. Für die Halbzeitwahlen (Midterm Elections) in Amerika haben Marcel Anderwert und Nico Ruffo keine grosse Kamera mitgenommen, sondern nur ein iPhone 6 Plus.

SRF iPhone 6 Nico Ruffo

Nico Ruffo (links) und Marcel Anderwert sind bereit für ihren Einsatz. (Foto: Nico Ruffo)

Marcel Anderwert hat sich das gut überlegt:

Nebst der inhaltlichen Vorbereitung habe ich diverse Film-Tests mit einem iPhone 6 gemacht. Mein Ziel ist es, alle Videos, die wir produzieren, mit dem iPhone zu filmen und auch auf dem iPhone zu schneiden. Einerseits als Test, andererseits aber auch, damit wir in der Wahlnacht schnell reagieren können: beispielsweise mit aktuellen kurzen Videos, in denen unsere Washington-Korrespondenten die vorläufigen Wahlergebnisse und Hochrechnungen kommentieren.

Ein spannendes Experiment welches meiner Meinung nach gar nicht so abwegig ist. Das die Entscheidung auf ein iPhone 6 Plus gefallen ist und nicht die kleinere Version iPhone 6 hat auch seine Gründe. Dank dem optischen Bildstabilisator werden die Video-Aufnahmen ruhiger und besser. Und sollte das Filmmaterial tatsächlich auf dem Apple Smartphone geschnitten werden, so macht der grössere Bildschirm sicher Sinn. Ich gespannt auf die Bilder aus Washington und wie das Fazit von Marcel und Nico sein wird.

Ab heute erobert Apple Pay den mobilen Zahlungsverkehr.

Apple Pay

Heute erscheint das Update auf iOS 8.1 und startet damit den eignen mobilen Zahlungsverkehrdienst Apple Pay in den USA. Apple Pay bietet eine einfache, sichere und private Art des Bezahlens mittels Verwendung von Touch ID auf iPhone 6 und iPhone 6 Plus in Ladengeschäften und innerhalb von Apps. Nutzer des gerade angekündigten iPad Air 2 und iPad mini 3 werden in der Lage sein, Touch ID auf ihren Geräten für Apple Pay innerhalb der Apps zu nutzen.

Das Thema „Mobile Payment“ gibt es schon seit Jahren und auch Google hat mit Wallet eine Lösung parat. Allerdings haben sich all diese Lösungen bisher noch nicht so richtig durchgesetzt. Langsam ist aber der Zeitpunkt gekommen, an dem es genügend NFC-Zahlungsterminals gibt und die Technologie richtig und relativ flächendeckend eingesetzt werden kann. Apple ist der Meinung, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, den Service zu starten. Und zwar richtig.

Eddy Cue, Senior Vice President of Internet Software and Services von Apple, freut sich über die positiven Echos aus der Finanzbranche:

Unser Team hat unglaublich hart gearbeitet, um Apple Pay mit der Einfachheit einer einzigen Fingerberührung privat und sicher zu machen. Die Reaktion auf Apple Pay war unglaublich. Wir werden damit fortfahren weitere Banken, Kreditkartenunternehmen und Händler, die Apple Pay unterstützen hinzuzufügen, und sind uns sicher, dass unsere Nutzer es lieben werden, mit Apple Pay zu bezahlen.

Auch Walter Robb, Co-CEO von Whole Foods Market, freut sich über das sichere und einfache Zahlungsverfahren:

Wir sind begeistert es unseren Kunden einfacher und bequemer zu machen bei Whole Foods Market einzukaufen. Wir freuen uns sehr, einer der ersten Einzelhändler zu sein, die Apple Pay an allen unseren Standorten landesweit akzeptieren, da es unseren Kunden eine schnelle, private und sichere Bezahloption in unseren Ladengeschäften bietet.

Apple Pay wurde entwickelt, um die persönlichen Informationen des Nutzers zu schützen. Es sammelt keinerlei Informationen zum Zahlungsvorgang, die Rückschlüsse auf den Nutzer zulassen, und der Zahlungsverkehr findet zwischen dem Nutzer, dem Händler und der Bank des Nutzers statt. Apple sammelt nicht die Einkaufshistorie, so dass Apple nicht weiss, was der Nutzer gekauft hat, wo er es gekauft hat oder wie viel er dafür bezahlt hat, wenn man beispielsweise in einem Geschäft oder Restaurant einkauft. Die tatsächlichen Kartennummern werden nicht auf dem Gerät gespeichert, stattdessen wird eine einzigartige Geräte-Kontonummer erstellt, verschlüsselt und sicher in Secure Element auf dem Gerät gespeichert. Die Geräte-Kontonummer in Secure Element ist von iOS abgeschottet und wird nicht in iCloud gesichert.

Die grössten Banken von Amerika sind dabei

Apple Pay unterstützt Kredit- und Bankkarten der drei grossen Zahlungsorganisationen, American Express, Mastercard und Visa, die von den grössten amerikanischen Banken ausgegeben werden. Zusätzlich zu American Express, Bank of America, Capital One Bank, Chase, Citi, Wells Fargo und anderen, die ihre Unterstützung im September angekündigt haben, haben mehr als 500 neue Banken aus dem ganzen Land sich zu Apple Pay bekannt. Nutzer können Einkäufe in den Ladengeschäften und innerhalb der Apps mit Kreditkarten, die von vielen der führenden Banken bundesweit ausgegebenen werden und 83 Prozent des Kreditkarten-Einkaufvolumens in den USA ausmachen, tätigen.

 In diesen Geschäften kann Apple Pay eingesetzt werden

Apple Pay in Geschäften ist schnell und einfach zu nutzen. Dazu hält man das iPhone in die Nähe des kontaktlosen Kartenlesers, während ein Finger auf der Touch ID bleibt. Zusätzlich zu den 262 Apple Retail Stores in den Vereinigten Staaten ist die Bezahlart zum Start bei führenden Einzelhändlern möglich, darunter: Aéropostale, American Eagle Outfitters, Babies”R”Us, BJ’s Wholesale Club, Bloomingdale’s, Champs Sports, Chevron und Texaco Retail Stores, wie ExtraMile, Disney Store, Duane Reade, Footaction, Foot Locker, House of Hoops by Foot Locker, Kids Foot Locker, Lady Foot Locker, Macy’s, McDonald’s, Nike, Office Depot, Panera Bread, Petco, RadioShack, RUN by Foot Locker, SIX:02, Sports Authority, SUBWAY, Toys”R”Us, Unleashed by Petco, Walgreens, Wegmans und Whole Foods Market. Zusätzlich werden zahlreiche andere im Laufe des Jahres Apple Pay unterstützen, so zum Beispiel Anthropologie, Free People, Sephora, Staples, Urban Outfitters, Walt Disney Parks und weitere.

Auch Online-Einkaufen wird einfacher mit Apple Pay

Der Zahlungsvorgang ist einfach und kann mit einer einzigen Berührung realisiert werden – es besteht keine Notwendigkeit, per Hand lange Kontoformulare auszufüllen oder wiederholt Versand- und Rechnungsinformationen einzutippen. Die Kartendaten werden vertraulich behandelt und nicht mit dem Online-Händler geteilt. Das Online-Shopping innerhalb von Apps ermöglicht es den Nutzern für physische Waren und Dienste wie etwa Kleidung, Elektronik, Gesundheits- und Beautyprodukte, Tickets und vieles mehr zu bezahlen. Apps, die das Bezahlen mit Apple Pay zum Start unterstützen, sind: Apple Store App, Chairish, Fancy, Groupon, HotelTonight, Houzz, Instacart, Lyft, OpenTable, Panera Bread, Spring, Staples, Target und Uber. Viele weitere werden bis zum Jahresende Apple Pay unterstützen, darunter beliebte Apps wie Airbnb, Disney Store, Eventbrite, JackThreads, Levi’s Stadium by VenueNext, Sephora, Starbucks, StubHub, Ticketmaster und Tickets.com.

Führende Bezahldienst- und Terminal-Anbieter wie neben anderen beispielsweise Adyen, Authorize.Net, Bank of America Merchant Services, Braintree, CyberSource, Chase Paymentech, First Data, Heartland Payment Systems, iMobile3, NCR, Oracle’s Micros, Stripe, TSYS und VeriFone arbeiten daran, Händler in Stores und Apps mit der Möglichkeit auszustatten, einfach, sicher und privat Zahlungen mit Apple Pay anzubieten.

Apple Pay vorerst nur in USA verfügbar

Damit Apple Pay funktioniert, muss man eine amerikanische Kreditkarte haben. Für Einkäufe in Ladengeschäften wird Apple Pay mit iPhone 6, iPhone 6 Plus und mit Apple Watch, sobald verfügbar, funktionieren. Für Online-Shopping in Apps ist Apple Pay mit iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPad Air 2 und iPad mini 3 verfügbar.

In Europa muss Apple zuerst einmal mit den hiesigen Banken und Kreditkarten-Firmen verhandeln. Insbesondere in der Schweiz wir das nicht ganz einfach sein. Ich bin gespannt wie offen UBS, Credit Suisse, SIX Telekurs und Co. auf aktuellen Entwicklungen reagiert und wie schnell der Dienst nach Europa, bzw. in die Schweiz kommt.

Quelle: Pressemitteilung Apple Schweiz

iPad Air, iPad mini, iMac Retina, OS X Yosemite und iOS 8.

Apple hat heute Abend wieder einiges vorgestellt.

iPhone 6, iPhone 6 Plus und Apple Pay

Angefangen hat der Apple Event mit den neuesten Zahlen zum iPhone 6. Im September 2014 wurde das iPhone 6 und iPhone 6 Plus zu kaufen freigegeben und Der Tech-Journalist Walt Mossberg hat das iPhone 6 wie folgt bezeichnet:

„It’s the best smartphone on the market.“

Das freut Tim Cook natürlich und kann das ganze unterstreichen. Das iPhone 6 ist das meistverkaufte iPhone. Noch kein iPhone wurde im ersten Monat so oft gekauft wie das aktuelle. Zahlen dazu gibt es leider (noch) keine. Enttäuschend. Wie erwartet wird Apple Pay gestartet und zwar am Montag, zumindest für den US Markt. Ich bin gespannt, wann und wie Apple in der Schweiz ankommt. Zumindest gibt es von den Banken her eine breite Zustimmung zu Apple Pay.

Apple Watch

In Sachen Apple Watch gibt es zu verkünden, dass im nächsten Monat WatchKit für App Entwickler ausgerollt wird. Es ist wichtig, dass zum Start der Apple Smartwatch schon viele tolle und nützliche Apps vorhanden sind. Die Apple Watch selber ist immer noch auf Frühjahr 2015 terminiert.

iOS 8.1

Nach einer kurzen Rückschau auf iOS 8 gab Craig Federighi ein paar Infos zu iOS 8.1. Apple hat auf die Benutzer-Feedbacks reagiert und bringt ein paar Funktionen zurück und die iCloud Foto Bibliothek geht in ein öffentliche Beta-Phase. Ab Montag kann das frische iOS geladen werden.

OS X Yosemite

Das neue Mac Betriebssystem wird ebenfalls nochmal vorgestellt. Über eine Million Public Beta Tester gibt es. Speziell Safari wurde erwähnt, welcher jetzt noch mehr Batterie-Schonend ist. Ein Grund mehr für mich mit OS X Yosemite Google Chrome über Bord zu werfen und Safari zu nutzen. Yosemite kann heute noch heruntergeladen werden, kostenlos. Wobei die Download-Server von Apple wohl wieder an ihre Grenzen kommen…

iPad Verkauf

Bisher wurden 225 Millionen iPads verkauft. Pro Quartal werden weit mehr iPad verkauft, als Computer der einzelnen Hersteller. Womit wir beim Thema wären…

iPad Air 2

Das iPad Air 2 ist noch dünner als sein Vorgänger. Nur noch 6,1 Millimeter dick ist das neue iPad und damit mehr als doppelt so dünn wie das Original iPad. Da freue ich mich schon auf die ersten Bandgate-Versuche…

iPad Air 2

Eine spezielle Bildschirmoberfläche soll für 56% weniger Reflektionen sorgen. Angetrieben wird das iPad von einem A8X Prozessor. Ein ganz neuer Chip in 64-Bit Architektur und fast doppelt so schnell wie der Vorgänger. Die grafische Performance ist sogar 2,5 mal besser! Die Kamera wurde technisch verbessert und auch bezüglich der Software. Apple legt hier viel Wert in die Kamera beim Tablet. Persönlich kann ich das nicht ganz nachvollziehen, aber es gibt wohl Anwendungsfälle in denen eine Kamera mit einem grossen Bildschirm Sinn macht. Das iPad Air 2 hat auch Touch ID und unterstützt Apple Pay. Kann ab Morgen vorbestellt werden und wird nächste Woche ausgeliefert.

iPad mini 3

Das kleine iPad mini hat in der dritten Ausgabe die gleichen Verbesserungen wie das grosse iPad Air 2, jedoch die Kamera ist nicht ganz so hochauflösend. Das iPad mini 2 mit Retina wird günstiger. Das neue iPad mini kann ab Morgen vorbestellt werden und wird nächste Woche ausgeliefert.

iMac mit Retina Display

iMac Retina

Der Desktop Computer von Apple bekommt nun auch einen hochauflösenden Retina Bildschirm. Angeblich soll der neue iMac ein Display besitzen, wie man es noch nie gesehen hat. Ganze 27-Zill mit 5210 x 2880 Pixel. Das ist ganz schön viel. Apple nennt das Retina 5K Display. Angetrieben wird der Mac von einem 4GHz i7Prozessor und einem Radeon R9 Grafik-Chip. Mit einem Preis von knapp 2500 Dollar, ist das ein günstiger Preis für so ein hochauflösendes Display.

Mac mini

Der Mac mini wurde aufgefrischt. Schneller, bessere Grafikleistung und Thunderbolt 2 Unterstützung. Ab 500 Dollar zu haben und kann sofort bestellt werden.

Mein Fazit

Ein ziemlich Feuerwerk hat Apple da abgegeben. Unter dem Strich nichts überraschendes, alles war bereits in der Gerüchteküche. Dennoch ein ziemlich starkes Lineup welches Apple da im Moment anbietet und nächstes Jahr komplettiert mit der Apple Watch. Ganz gut gefällt mir das Zusammenspiel der Software über das iPhone, über iPad bis zum Mac. Inhalte können unabhängiger bearbeitet werden und es gibt kaum mehr Grenzen zwischen den Geräten.

 

 

iReview 40/2014

 

Sirata Beach

Liebe Grüsse aus der Hängematte. Darum gibt es auch nur den Trick mit dem schnellen Aufladen des neuen iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Aber bald gibt es wieder mehr zu berichten… Alles andere was letzte Woche erwähnenswert war, steht hier im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 40/2014. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Das iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit dem iPad Adapter laden.

Apple USB Power Adapter

Drüben bei iLounge hat man festgestellt, dass das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus das Laden mit 2,1A unterstützt. Also gleich wie das iPad. Das bedeutet, die neuen iPhones können innert kürzester Zeit vollständig geladen werden, wenn der Strom mit 2,1A anstelle von nur 1A fliesst. Mit Betonung auf „könnte“! Apple liefert die beiden Smartphones leider immer noch mit dem alten, schwachen Power Adater aus. Wer allerdings ein iPad hat, der sollte sein iPhone 6 oder iPhone 6 Plus mit dessen Adapter laden. Da kann ma sich viel Zeit sparen.

Übrigens, mit einem neueren Mac und Max OS X Yosemite, lädt man das iPhone 6 und Plus auch ganz schnell…

iReview 39/2014

 

iPhone 6

Lieber spät als nie… Der iReview der Woche 39/2014 kommt spät. Sehr spät. Aber aus guten Gründen, denn ich bin mit meiner Familie in den Ferien und teste das iPhone 6 und iPhone 6 Plus unter extremen Bedienungen… Aber dazu später mehr.

Die letzte Woche Stand im Zeichen der iPhone Einführung in der Schweiz. Zwar gab es nicht viele Asiaten in der Schweiz, die für ein iPhone angestanden sind für den Schwarzmarkt, dennoch werden wir wohl auch dazu beigetragen haben, dass das iPhone 6 und iPhone 6 Plus das bestverkaufte iPhone gehört. Die Frage war natürlich, welches iPhone 6 man möchte… Später gab es meine ersten Eindrücke zum iPhone 6 und eine Prognose zum #Bendgate, welche sich aber nicht so entwickelt hat.

Was sonst noch erwähnenswert war, steht hier im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 39/2014. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Mein erster Eindruck vom iPhone 6.

iPhone 6

Seit ein paar Stunden hab ich nun das iPhone 6. Gerne möchte ich mit euch meine bisherigen Erfahrungen und Eindrücke teilen. Wenn ihr spezifische Fragen zum neuen Apple Smartphone habt, dann dürft ihr das gerne über die Kommentar-Funktion am Ende machen.

Mein iPhone 6 hat der Handy, bzw. iPhoneDoktor.ch aus Amerika importiert und mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Was mir aufgefallen ist, in der Verpackung war kein SIM-Karten Slot Tool zum öffnen des Schachts vorhanden. Es musste also die klassische Büroklammer herhalten. Es kann aber auch damit zusammenhängen, dass bereits eine T-Mobile Karte eingelegt war. Egal.

Frisch ausgepackt, lag es schon mal sehr gut in der Hand. Mir gefällt der Schritt zurück, wieder zu abgerundeten Kanten. Und ja, es ist gross. Meine Arbeitskollegen in der Agentur MySign durften gestern schon mal Handanlegen und nicht wenige vermuteten, dass es sich um das iPhone 6 Plus handle. Nein, das hier ist die „kleine“ Variante. Tatsächlich kann es nicht schaden, wenn man den Daumen vor der Erstverwendung schon mal etwas vordehnt. Denn die Ecken des 4,7-Zoll Bildschirm sind weit entfernt… Insgesamt macht es aber einen guten Eindruck und ist schön verarbeitet. Auch die Plastikstreifen an der Rückseite, durch welche die Funkverbindungen zu WLAN und Mobilnetzwerk strahlen, sind nicht so dominant wie ich es mir vorgestellt habe. Wahrscheinlich werde ich Monate brauchen, bis ich daran gewöhnt habe, dass der Power-Button nicht mehr oben, sondern seitlich oberhalb des SIM-Karten Schachts angelegt ist.

Die Kamera steht ja bekanntlich ein kleines bisschen ab vom dünnen Gehäuse. Das kenne ich bereits vom iPod touch, da hat Apple das auch schon angewendet. Überhaupt erinnert mich das neue iPhone stark an den iPod touch mit den abgerundeten Ecken und der Kamera.

Abgesehen davon habe ich nun sechs Reihen Icons auf dem Bildschirm, sofern ich nicht die Zoom-Funktion eingeschaltet habe, und alle Apps sind kompatibel mit dem etwas grösseren Bildschirm. Allerdings sind mir bereits einige Apps aufgefallen, welche unschön vergrössert werden und die App, bzw. der Inhalt, dann ziemlich verpixelt aussieht. Da werden die Entwickler wohl bald ein paar weitere Updates nachreichen. In der Bedienung ist das iPhone ziemlich schnell. Wer einen WLAN-Router mit dem Standard 802.11ac hat, dem wird auch der schnelle Zugriff in’s Internet auffallen.

In den nächsten Tagen werde ich vor allem die Kamera für Fotos und Videos ausprobieren. Wie gesagt, falls ihr spezifische Fragen habt, dann her damit. Das iPhone 6 Plus kann ich ab Freitag dann testen und werde natürlich auch gerne darüber berichten.

 

iPhone 6 – Wer möchte es schon heute?

iPhone 6 Verpackung

Heute Nachmittag war ich für einen kurzen Besuch in Zürich. Genauer gesagt bei HandyDoktor.ch, welcher für iPhone Reparaturen bekannt ist. Warum? Weil es hier bereits das iPhone 6 gibt und mir ein Testgerät zur Verfügung gestellt wird. Wer keine Lust hat am Freitag vor dem Apple Store anzustehen, der kann sich ab heute eines der acht iPhone 6 Geräte zum Preis von CHF 1099.- holen. Also nur CHF 100 mehr als bei Apple… Folgende Geräte sind noch vorhanden:

  • 2 iPhone 6 in Silber, 128 GB
  • 2 iPhone 6 in Gold, 128 GB
  • 4 iPhone in Spacegrau, 128 GB

Abzuholen beim HandyDoktor.ch, Bahnhofstrasse 106 im 5. Stock in Zürich. Mein Testbericht folgt…