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Apple’s iPhone-Geschäft hat mehr Umsatz als Amazon.

Apple's iPhone Business

Apple’s iPhone Business, Grafik by ATLAS

Die Zahlen von Apple sind auch im letzten Quartal sehr beeindruckend und wurden drüben bei Quartz etwas genauer angeschaut. Interessant ist, dass alleine das iPhone-Business von Apple so manches Fortune 100 Unternehmen im Gesamtumsatz ausstechen kann. So macht Apple alleine bei den iPhone mehr Umsatz als ganz Amazon! Und dabei tragen die Smartphones prozentual immer weniger zum Gesamtumsatz von Apple bei.

Stärker wurden hingegen bei Apple die Services und können nun auch schon selber bei Fortune 100 mitspielen. Die Macs und anderen Produkte (Apple Wach, Apple TV, etc.) relativ stabil bleiben. Einzig der Umsatz bei den iPads ist immer noch rückläufig.

Apple Umsatz nach Produkten

Apple Umsatz nach Produkten. Grafik by ATLAS

Ich bin sehr gespannt wie sich die Zahlen im aktuellen Quartal mit dem iPhone 8, Plus und iPhone X verändern. Auch bezüglich dem HomePod, welcher dann unter die Kategorie „Other Products“ fällt. Der HomePod an sich ist keine Innovation, die Art und Weise wie die Sounds abgespielt werden, bzw. sich an die Räumlichkeiten anpasst und die perfekt Integration in die Apple-Umwelt ist für mich aber ein „Go“ gegenüber anderen Hersteller und Produkten.

Die Luxusmarken-Strategie von Steve Jobs geht auf.

Seit dem vergangenen Freitag kann das iPhone X, das neue Smartphone-Flaggschiff aus dem Hause Apple, käuflich erworben werden. Vor den Apple Stores bildeten sich Warteschlangen wie zu guten alten Zeiten. Selbst für das teuerste iPhone aller Zeiten! Wie schafft Apple es immer wieder neue Verkaufsrekorde zu erzielen, wo doch die Konkurrenz in Sachen Technologie und Design teilweise besser aufgestellt ist als Apple?

Man muss Apple nicht mögen. Man kann es kritisieren oder gar Hassen. Jedoch muss man auch anerkennen, dass Apple etwas gut kann: Marketing und Positionierung. Denn Steve Jobs hat früh erkannt, dass Apple sich von den Mitbewerbern abheben muss. Das geht nicht mit Produkten, denn diese können rasch kopiert werden. Aber in das Luxusmarken-Segment kommt man nicht so schnell… Zu dieser Strategie gehören auch Wartezeiten! Neben Apple kennen wir das von Marken wie Tesla oder Hermès und das Prinzip ist immer das selbe: Sehr früh schon kündigt Apple Produkte an um die Stimmung anzuheizen. Mit Vorbestellungen und Reservationen wird es spannend vor dem Verkaufsstart. Und dann heisst es wieder warten… Alle die kurz gezögert haben bei den Vorbestellungen. Rund vier Wochen muss man aktuell warten. Dabei fällt auch gerne mal der Ausdruck „künstliche Verknappung“. Aktuell geht man davon aus, dass Apple in diesem Jahr nur 20 der geplanten 40 Millionen iPhone X verkaufen wird. Man spricht von Produktionsproblemen und Zubehör-Engpässen.

Die Nachfrage aber scheint ungebrochen zu sein. Eben wegen der Luxusmarken-Strategie welche Steve Jobs dem Konzern aus Cupertino hinterlassen hat:

Eine konsequent umgesetzte Luxusmarken-Strategie ermöglicht hohe Preise. Dazu kommt eine exzellent aufgestellte Wertschöpfungskette, die hohe Qualität und tiefe Kosten gleichzeitig liefert.

Auch wenn der Kommentar von Christiane Hanna Henkel in der NZZ nicht nur positiv über diese Strategie von Apple spricht, so ist halt viel wahres dran:

Ein iPhone ist somit zu einem Gebrauchsgegenstand mit hohem, in Teilen quasireligiösem Symbolwert geworden: Es steht für die Kaufkraft des Besitzers, für seine digitale Kompetenz und lässt ihn sich zugehörig fühlen zu der weltweiten «Apple-Elite»: zur schönen Welt des Apple-Scheins.

 

OLED-Einbrenneffekt beim iPhone X verhindern.

Während Google beim eigenen Google Pixel 2 XL mit Problemen bezüglich Einbrennen und blassen Farbe kämpft, sorgt Apple schon mal vor und gibt Pflege-Tipps, wie man lange Freude hat an dem iPhone X Super Retina OLED-Bildschirm.

Apple selber hat schon viel Erfahrung mit Problemen bei der eigenen Hardware gemacht. Wir erinnern uns an AntennaGate oder BendGate. Nach dem aktuellen Google DisplayGate geht Apple daher nun schon in die Kommunikationsoffensive und informiert über das Super-Retina OLED-Display im iPhone X. Insbesondere das Einbrennen von über längere Zeit angezeigten Standbilder bei hoher Helligkeit scheint ein allgemeines Problem bei OLED-Bildschirmen zu sein. Daher gehen die meisten Tipps auch dahin gehend:

  • Aktualisierungen rasch einspielenAktualisieren Sie Ihr iPhone X auf die neueste iOS-Version. Sobald ein Update verfügbar ist, erhalten Sie eine entsprechende Meldung. Unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Softwareupdate“ können Sie ebenfalls nachsehen, ob ein Update verfügbar ist.
  • Auto-Helligkeit einschalten – Mit Auto-Helligkeit passen Sie die Helligkeit Ihres Displays automatisch den bestehenden Umgebungslichtbedingungen an. Diese Einstellung ist standardmässig aktiviert. Überprüfen Sie diese Einstellung unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Bedienungshilfen“ > „Display-Anpassungen“.
  • Display nicht ungenutzt leuchten lassen – Stellen Sie Ihr iPhone X so ein, dass das Display ausgeschaltet wird, sobald es nicht in Gebrauch ist. Es empfiehlt sich, hier einen kürzeren Zeitraum einzustellen. Die Einstellung kann unter „Einstellungen“ > „Anzeige & Helligkeit“ > „Automatische Sperre“ angepasst werden.
  • Keine hellen Standbilder – Vermeiden Sie es, über längere Zeit Standbilder bei maximaler Helligkeit anzuzeigen. Falls Sie über eine App verfügen, die dafür sorgt, dass das Display auch dann eingeschaltet bleibt, wenn Sie Ihr iPhone X nicht aktiv nutzen, können Sie die Helligkeit über das Kontrollzentrum vorübergehend reduzieren.

Diese Tipps helfen nicht nur um Einbrenneffekte im OLED-Display zu verhindern, sondern helfen auch die Batterielaufzeit zu verlängern.

Das Ende von Apple naht. Schon wieder.

Wie oft schon wurde das nahe Ende von Apple von Experten heraufbeschworen? Passiert ist bisher nichts und auch die kürzlich vorgelegten Zahlen von Apple lassen auf kein baldiges Ende deuten. Dennoch gibt es (schon wieder) Experten welche bei Apple viele Probleme sehen. So auch der Experte Tobias Hüttche im Tagesanzeiger-Artikel „Apple verhält sich wie ein Bodybuilder„. Er rät Apple unbedingt den Service-Bereich aufzustocken, scheint sich aber nicht mit den bisherigen Quartalszahlen beschäftigt zu haben:

  • 2015 hat das iPhone über 62% zum Umsatz beigetragen, 2017 waren es nur noch 54%.
  • 2015 haben Dienste und Andere Produkte 15,8% zum Umsatz beigetragen, 2017 waren es bereits 22,3%.
  • Der schwächelnde chinesische Markt hat sich im aktuellen Quartal zurückgemeldet mit viel besseren Verkäufen.
  • Aktuell vermeldet Apple 210 Millionen bezahlte Abonnenten bei den Services (App Store, Apple Music, etc.)

Wer sich genauer mit den Geschäftszahlen von Apple beschäftigen möchte, dem empfehle ich die interaktive Umsetzung drüben bei Macprime. Passend dazu gibt es den lesenswerten Kommentar „Totgesagte leben länger„.

Während „Anderen Produkten“ ( Apple Watch, Apple TV und weiteres) nur ganz leicht anstieg, konnten vor allem die Services richtig zulegen und machen nun zusammen knapp einen Viertel des Umsatzes aus. Auch an der Börse zeigt man sich aktuell eher erfreut. Wie ist deine Meinung dazu? Ist das Ende von Apple nah? Oder suchen die Experten und Medien nur Aufmerksamkeit?

So bedient man das iPhone X.

Seit gestern ist das iPhone X offiziell im Umlauf. Die Glücklichen Besitzer dürfen sich bereits mit den neuen Apple Smartphone auseinandersetzen, während andere noch warten müssen. Für Beide könnte aber der nachfolgende Guide interessant sein, denn ohne Home-Button hat sich in der Nutzung des iPhones einiges geändert. Das Video „iPhone X – A Guided Tour“ von Apple führt uns durch nützliche Informationen zu Face ID, Animoji, Portrait Lighting und die neuen Gesten:

Neue Gesten beim iPhone X

  • Home Screen – Vom unteren Bildschirmrand aus nach oben streichen.
  • Multitasking – Vom unteren Bildschirmrand aus nach oben streichen und den Finger einen Moment auf dem Bildschirm liegen lassen.
  • Widgets – Auf dem Home-Bildschirm oder dem Sperrbildschirm nach rechts streichen.
  • Suchen – Von der Bildschirmmitte aus nach unten streichen.
  • Kontrollzentrum – Von der rechten oberen Bildschirmecke aus nach unten streichen.
  • Mitteilungen – Vom oberen Bildschirmrand aus nach unten streichen.
  • Einhandmodus – Am unteren Bildschirmrand nach unten streichen. Der Einhandmodus muss zuvor aber noch unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Bedienungshilfen“ aktiviert werden.

 

Tastenkombinationen beim iPhone X

  • Screenshot – Lauter-Taste und Seitentaste miteinander drücken.
  • Display aktivieren oder verriegeln – Kurz die Seitentaste drücken.
  • Ausschalten – Seitentaste und einen der Lautstärke-Button gedrückt halten, dann den Slider bedienen.
  • Apple Pay – Doppelklick auf die Seitentaste
  • Siri aktivieren – Seitentaste gedrückt halten
  • Neustart erzwingen – Die Lauter-Taste drücken und sofort wieder los lassen. Die Leiser-Taste drücken und sofort wieder los lassen. Anschliessend die Seitentaste gedrückt halten, bis das Apple-Logo angezeigt wird.
  • Face ID rasch ausschalten – Auf dem Sperrbildschirm die Seitentaste kurz drücken, dann Lauter- oder Leiser-Taste drücken.
  • App Kauf mit Face ID bestätigen – Nach dem Klick auf „Laden“ die Seitentaste doppelklicken um Face ID Erkennung zu starten.
  • Notfall SOS aktivieren – Fünfmal rasch die Seitentaste betätigen. Deaktiviert auch Face ID.

 

Wie sind eure Erfahrungen mit den neuen Gesten?

So sieht das iPhone X von innen aus.

Drüben bei iFixit hat man das iPhone X bereits auseinander geschraubt. Die Innereien sind wie immer perfekt angeordnet und man hat auch einiges an Neuerungen, selbst gegenüber dem iPhone 8, ausgemacht.

  • Zum ersten mal wurden zwei Batterien verbaut
  • Es wurde das wohl kompakteste, doppelstöckige Logic Board erschaffen
  • Das iPhone X Logic Board nimmt nur 70% vom Platz ein gegenüber demjenigen vom iPhone 8, ist aber in der Gesamtfläche 135%.
  • Akkus ud Display können schnell und einfach ersetzt werden
  • Sehr problematisch werden Reparaturen am Glas auf der Rückseite

Insgesamt erhält das iPhone X einen Reparierbarkeits-Index 6 von 10. Die kompakte Bauweise fordert ihre Tribute.

Heute: iPhone X.

Heute ist es soweit. Das iPhone X landet in der Schweiz. Während Leute mit flinken Fingern und einer Portion Glück bereits vor einer Woche eine Reservation absetzen konnten und es heute zugeschickt bekommen, müssen alle anderen noch zwei bis drei oder gar vier bis fünf Wochen warten. Andere wiederum machen es wie die Apple-Fans von früher und kampieren seit Donnerstagmorgen um 7 Uhr vor dem Apple Store an der Bahnhofstrasse.

Reviews gibt es bereits wie Sand am Meer, denn Apple hat ganz gezielt Journalisten, aber auch gut vernetzte Influencer bereits mit dem neusten Apple Smartphone ausgestattet. Macprime war so freundlich und hat eine Auswahl der ersten Reviews zusammengetragen. Eigentlich schon erstaunlich wie gross die Nachfrage ist für ein Smartphone „ohne Innovationen“ und was anscheinend viel zu teuer sei…

Da ich bei der Reservation nicht in den ersten Minuten mitmachen konnte, muss ich mich noch weitere vier Wochen gedulden bis die Lieferung eintrifft. Leider kann ich auch heute Morgen nicht so früh nach Zürich um allenfalls im Store an der Bahnhofstrasse in Zürich noch ein iPhone X zu ergattern. Mal schauen ob am Samstag noch was verfügbar ist. Ansonsten warte ich dann einfach mal ein paar Wochen.

Vielleicht könnt ihr eure Erfahrungen hier in den Kommentaren teilen? Wie ist eurer erster Eindruck? Wo sind noch Geräte verfügbar für Spontankäufe?

iPhone X „Notch“: Ärgerlich oder Kult?

Bald ist es soweit und nicht nur ausgewählte Journalisten und Influencer dürfen das neue iPhone X in den Händen halten, sondern die breite Masse. Dann endlich haben wir auch Gewissheit über den allseits gehassten „Notch“, dem schwarzen Balken für die Sensoren und Front-Kamera. Wie ärgerlich ist dieses Element tatsächlich, oder wird es bald zum kultigen Erkennungsmerkmal vom iPhone X?

Notch als Stilelement

Wenn man die aktuellen Smartphones anschaut dann fällt auf, dass alle Hersteller versuchen das Display bis in die Ecken zu ziehen. Möglichst ohne Balken für Home-Button oder Kamera. Aber das geht (noch) nicht. Also versucht man es zu minimieren so gut es eben geht. Das Resultat ist, dass sich die Smartphones ähneln wie ein Ei dem Anderen.

Android Smartphones

Wer erkennt die unterschiedlichen Marken der Smartphone-Hersteller? Bildquelle: Digital Trends.

Bislang erkannte man das Apple Smartphone noch am runden Home-Button, aber der verschwindet mit dem iPhone X. Wie erkennt man also nun ein Apple Smartphone? Genau: Am Notch.

Ich kann es aber weder bestätigen noch dementieren, dass Apple sich den Notch als Design- oder Alleinstellungsmerkmal ausgedacht hat. Sicher ist, irgendwie musste das Problem mit dem randlosen Bildschirm und der aufwändigen Technik kombiniert werden: Form follows Function! Mit der Lösung, wie es beim iPhone X umgesetzt wurde hat man das gemacht, sich dabei aber auch gleich von den Mitbewerbern abgegrenzt. Wie damals, als sich Apple entschieden hat mit jedem iPod und iPhone weisse Kopfhörer auszuliefern. Bis dahin hatten alle Hersteller schwarze Kopfhörer. Mit den weissen Kopfhörer war sofort klar, diese Person hört Musik mit einem Apple Gerät!

iPhone vs. iPhone X

Nicht einfach eine Notlösung.

Ich glaube nicht, dass der Notch einfach nur eine Notlösung ist. Apple will, dass man die Aussparung ganz klar als solches erkennt und gibt den App-Entwicklern Vorgaben, Beispielsweise dürfen die beiden Ohren links und rechts von der Aussparung nicht schwarz eingefärbt werden. Denn damit würde der Notch quasi verschwinden. Die Ohren sollen sichtbar bleiben.

Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Entwickler ihre App teilweise anpassen müssen, Apple hilft hier aber mit verschiedenen Informationen wie hier bei WebKit.

Design für iPhone X

Ist der Notch schon Kult?

In verschiedenen Formen hab ich bereits Apps gesehen, mit denen man sich Hintergrundbilder erstellen kann, welche den Notch quasi nachbilden. Selbst für Android Smartphones gibt es solche Apps. Interessant ist auch, dass viele Journalisten und Nutzer, welche bereits selber in den Genuss eines iPhone X gekommen sind, den Notch gar nicht für störend empfunden haben. Also nur ein Sturm im Wasserglas? Oder ist der Notch doch schon Kult?

App Konzept iPhone X

Ich freue mich das iPhone X bald selber in den Händen zu halten und mein eigenes, echtes Urteil über das etwas spezielle Display beim neuen Apple Smartphone zu machen.

Bestellst du dir ein iPhone X? [Updated]

Morgen um Punkt 9:00 Uhr geht es los mitten Vorbestellungen für das iPhone X. Vier Versionen stehen zur Verfügung: In den Farben Space Grau und Silber, sowie den Kapazitäten 64GB für CHF 1’199.- oder 256GB für 1’389.- Franken.

iPhone X in Silber und Spacegrau

iPhone X in Silber und Space Grau

Erste Umfragen zeigen, selbst der neu definierte Höchstpreis für das Jubiläums- iPhone wird die Käufer nicht abschrecken. Wer sich definitiv für ein iPhone X entschieden hat, muss seine Bestellung aber vor dem grossen Ansturm getätigt haben, wenn er es möglichst ohne lange Wartezeiten erhalten möchte. Es ist inzwischen ein offenes Geheimnis, dass man am schnellsten und sichersten das iPhone X über die Apple Store App bestellt. Noch mehr Zeit sparen, für eine rasche Bestellung, kann man in dem man sicherstellt, dass bereits die Apple-ID in der App eingerichtet, eine Versandadresse hinterlegt und Kreditkarte hinterlegt ist. Jede Sekunde zählt, sonst wird das Versanddatum schnell nach hinten rutschen.

Natürlich kann man das iPhone X auch beim Mobilfunk-Provider des Vertrauens bestellen. Die letzten Jahre haben aber gezeigt, dass die Provider nur sehr wenige Geräte erhalten und man dann gerne mal ein paar Monate warten muss.

Last Minute Tipp

Kurz bevor die Vorbestellung eröffnet wird noch ein kleiner Hinweis. Eine Umfrage von Cult of Mac hat ergeben, dass die allermeisten Interessierten das iPhone X in Space Grau und 256GB bestellen werden, gefolgt von 64GB in Space Grau. Alles in allem rund 70% aller Vorbestellungen. Erst dann kommen, sehr abgeschlagen, die Interessenten in Silber.

Die Verfügbarkeit von iPhone X Modellen in Silber dürfte also besser sein. Wem die weisse Rückseite besser gefällt, bzw. es keine Rolle spielt, der ist mit einem iPhone X in Silber schneller bedient. Bei beiden Modellen sieht die Front-Seite gleich aus.

Ich freue mich über deine Rückmeldung

Jetzt bin ich natürlich gespannt, wirst du dir ein iPhone X bestellen? Gerne bin ich auch über eure Rückmeldungen am Freitag nach 9 Uhr gespannt wie und ob es geklappt hat mit eurer Vorbestellung. Ich drücke euch allen schon mal die Daumen und freue mich auf euer Feedback.

iPhone 8 Plus – Mein Erfahrungsbericht nach drei Wochen.

Seit rund drei Wochen darf ich das iPhone 8 Plus im Alltag testen. Ich hab schon einiges zum neuen iPhone-Lineup berichtet, das hier sein aber meine ersten persönlichen Erfahrungen mit dem neuesten iPhone.

Neben der Vorstellung vom kommenden iPhone X (das X ist eine römische zehn und spricht man als Zahl aus) sah das iPhone 8 und iPhone 8 Plus etwas blass aus im alten, dreijährigen Design. So zumindest waren die ersten Reaktionen. Andererseits finden die iPhone-X-Kritiker im iPhone 8 eine ebenbürtige Alternative ohne Screen-Noch und Face ID.

Das Design

Wie schon bekannt am Design hat sich nicht viel verändert. Das auffälligste Merkmal dürfte die Glas-Rückseite sein. Das iPhone bekommt damit eine etwas frischere Optik. Besonders schön finde ich die gläserne Rückseite beim weissen Modell. Die neue Rückseite hat auch den Vorteil, dass das iPhone wieder etwas griffiger wird und nicht mehr so rutschig wie mit der Oberfläche aus Aluminium. Der Nachteil bei der Glas-Rückseite ist allerdings, dass die schöne Oberfläche anfälliger auf Schäden ist. Zwar haben Kratzer (fast) keine Chance, wenn man das Smartphone aber fallen lässt, kann es zu Rissen kommen. Das haben erste Fall-Tests gezeigt. Das Auswechseln der Rückseite ist zwar möglich, kann aber mit 300 bis 400 Franken rasch in’s Geld gehen. Eine Versicherung lohnt sich, wenn man öfters mal das iPhone Fallen lässt. Auch mein iPhone 8 Plus ist in den drei Woche schon zwei, dreimal gefallen. Jeweils ca. 30 bis 40 Zentimeter auf harte Böden. Bisher ohne sichtbaren Schaden.

Die Inneren Werte zählen und überzeugen

Auch wenn das iPhone 8 Plus von aussen her vertraut, gewohnt oder sogar langweilig ausschaut, so verbirgt sich einiges unter der Haube. Über die konkurrenzlose Performance habe ich bereits berichtet. Noch immer bin ich erstaunt, dass das iPhone 8 Plus mehr Power hat als ein MacBook Pro. Auch in Sachen Video editieren lässt das iPhone 8 Plus alles andere weit hinter sich.

Die Rechenkraft benötigt man nicht nur für die Bild- und Video-Bearbeitung. iOS 11 bietet neue Möglichkeiten mit Augmented Reality an, auch da tut man gut daran ein Gerät mit Leistung zu haben. Sehr deutlich zeigt sich die Rechenleistung aber im Gaming-Bereich. Für iOS gibt es mittlerweile viele grafisch aufwändige Games welche mit dem iPhone 8 Plus sehr flüssig laufen.

Wireless- und Fast-Charging

Neben all den neuen Vorzügen gehört sicher auch das kabellose Laden und das schnelle laden dazu. Während man mit der Schnell-Ladefunktion das iPhone in 30 Minuten zu 50% Ladekapazität bringt, ist das kabellose Laden einfach nur bequem und im Moment auch noch langsam, dafür über den verbreiteten Qi-Standard. Für Fast-Charging braucht es aber das entsprechende Ladegerät. Mitgeliefert wird das schwächelnden 5-Watt Netzteil, etwas besser wird es mit dem 12-Watt Netzteil vom iPad. Echtes Fast-Charging gibt es aber nur mit dem USB-C Netzteil vom MacBook.

Bessere Bilder mit dem iPhone 8 Plus

Was sich bei jedem iPhone immer wieder verbessert ist die Kamera. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, so gibt es einiges was Apple verändert und verbessert hat. Von der Stabilisierung bis zur Software. Wie immer ist es einfach mit dem iPhone gute Bilder zu schiessen. Der Porträt-Modus wurde überarbeitet und kann nun noch besser Hinter- oder Vordergrund unterscheid. Das befähigt die Kamera-Software den Hintergrund auch komplett auszublenden und dem Protagonisten in ein Studio- oder Bühnenlicht zu stellen. Die Funktion ist noch Beta, leistet aber bereits gute Bilder.

Mit dem iPhone 8 Plus kann man länger

Trotz den technischen Verbesserungen und Erweiterungen konnte die Akku-Leistung verbessert werden. Auch während dem Urlaub mit vielen Bild- und Video-Aufnahmen, Internet-Nutzung und dem einen oder anderen Spiel brauchte ich das iPhone nicht zwingend jeden Abend aufzuladen.

ApfelBlog.ch iPhone 8 Plus

Mein Fazit

Das iPhone 8 Plus ist das wohl bisher beste Smartphone von Apple. Wahrscheinlich aber nur bis in wenigen Wochen… Das ist das Problem, bzw. die grosse Herausforderung vom iPhone 8 und iPhone 8 Plus. Alle Welt wartet auf das iPhone X! Die Rechenleistung ist zwar die selbe, aber das grössere Display, der kompaktere Formfaktor und Face ID reichen aus um das iPhone 8 Plus alt aussehen zu lassen. Wer sich davon aber nicht beeindrucken lässt, der bekommt mit einem iPhone 8 Plus ein sehr starkes iPhone, welches von der Leistung her wohl auch in drei Jahren noch mithalten kann.

Wie sind deine Erfahrungen? Oder hast du noch Fragen zum iPhone 8 Plus?