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AirPower kommt Ende März 2018.

An der Keynote letzten September 2017 hat Apple ein eigenes, kabelloses Ladegerät für das iPhone, die Apple Watch und AirPods vorgestellt mit dem Namen AirPower. Gemäss Insider soll dieses kabellose Pad Ende März auf den Markt kommen.

Darüber berichtet hat die Digitimes unter Berufung von Quellen zu spezialisierten Zulieferer.

The sources said that without having to meet the Qi certification standards set by the Wireless Power Consortium (WPC) as required for wireless charging chips, GPP bridge rectifiers supplied to support AirPower do not involve too complicated technology but require slim packaging specs. Taiwan makers have started to deliver small-volume shipments since the second quarter of 2017, and their shipments are expected to rise drastically along with the imminent launch of AirPower devices.

Nicht weniger als 29 Watt soll AirPower an maximaler Lade-Kapazität bringen. Zum Vergleich, das BELKIN Boost UP Qi Wireless Charging Pad kommt mit kleinen 15 Watt, die meisten kabellosen Pads mit maximal 7,5 Watt. Allerdings, AirPower muss ja nicht nur das iPhone laden, sondern gleichzeitig auch noch die Apple Watch und die AirPods. Damit die AirPods aber geladen werden können, benötigen diese ein neues, Wireless-Charging-Gehäuse. Dieses ist noch nicht erhältlich und wird von Apple wohl zeitgleich ausgeliefert wie die AirPower Ladestationen.

Apple’s AirPower Wireless Charging Mat Reportedly Coming in March

Im März 2018 soll Apple AirPower, für kabelloses Laden, verfügbar sein.

 

Ist dir Wireless Charging wichtig? Hast du bereits eine Ladestation?

Der iPhone X Notch wird zum Trend.

Als das Design vom iPhone X bekannt wurde, hat das Internet über den Notch (die Bildschirm-Aussparung für Sensoren und TrueDepth-Kamera) am oberen Bildschirmrand gelacht. Oder man hat es einfach nur gehasst. Und zieht die Smartphone-Branche nach setzt ebenfalls auf vollflächige Bildschirme, inkl. dem Notch.

Zuerst haben alle drüber gelacht, nun scheint es der aktuelle Trend bei den Smartphone-Hersteller zu sein, zumindest wenn man das beeindruckende Line-Up hier unten anschaut. Neben uns Europäer eher unbekannten Marken sind auch grosse Namen wie Huawei, LG oder ASUS dabei.

Auch Android Gerät mit dem Notch

Der iPhone Notch wird auch bei Android Smartphones nach gebaut.

Meine Meinung damals war ja, dass die Aussparung, nebst der Notwendigkeit, durchaus auch ein intelligenter Marketing-Schachzug war und der Notch nun tatsächlich auf dem Weg zum Kult ist. Das Alleinstellungsmerkmal, bzw. die Wiedererkennung ist aber damit natürlich wiederum dahin…

Egal wie gross der Aufregen damals war, ich als Endbenutzer nehme den Notch fast nicht mehr wahr. Bin aber trotzdem froh um die gewonnene Fläche in den „Ohren“ für Informationen wie Zeit, Ladezustand, etc.

Wie ist es bei dir? Stört dich der Notch? War es ein Grund auf das iPhone X zu verzichten?

iPhone gewinnt Marktanteile in USA.

Wenn man den Untersuchungen von Counterpoint’s Market Pulse glauben darf, dann soll Apple im Endjahres-Quartal nicht weniger als 22 Millionen iPhones verkauft haben. Der Marktanteil stieg von 37 auf 44%. Das dürfte ein neuer Rekord für Apple sein. Auch wenn man, besonders aus Asien, hört, dass der hohe Preis vom iPhone X viele Käufer abschreckt, so scheint das nicht im heimischen Markt der Fall zu sein. Das zumindest meint Neil Shah, Research Director bei Counterpoint:

There has been a lot of chatter that the iPhone X has disappointed on a global level which is partly true not only for Q4 2017 but also moving into 2018 as a result of the higher price which ensured the demand remained softer than expected. But this has not been the case in the U.S. market and outlook looks positive for Apple in its home market for 2018. U.S. consumers on an average are probably on their third or fourth iPhone and are willing to pay for the Apple ecosystem which is much stronger and sticky in USA than for example in China.

iPhone just hit its highest ever share of the U.S. phone market

iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus sind Spitzenreiter im Smartphone-Hochpreis-Segment

Apple bedient mit dem iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus ein Segment an hochpreisigen Smartphones (über 800 Dollar) den es so bisher noch nicht gab. Dieses Segment gab es Ende 2016 noch gar nicht und nun macht das neue Marktsegment im letzten Quartal 2017 25 Prozent aller verkauften Smartphones in Amerika aus! Die Amerikaner vertrauen Apple, glauben an das Ecosystem und sind bereit den Preis dafür zu bezahlen. China scheint den Glauben an Apple noch nicht gefunden zu haben. Interessant ist aber, dass dieses Hochpreis-Segment auch in Indien stark angestiegen ist. Doch eher verwunderlich, wann man sich die Preise in Indien anschaut.

Wird die iPhone X Produktion eingestellt?

Die Nachfrage nach dem iPhone X soll, gemäss Ming-Chi Kuo, Analyst bei KGI Securities, viel geringer ausfallen sein als erwartet. Kuo erwartet sogar, dass Apple bereits in diesem Sommer die Produktion einstellen wird. Das wäre ein sehr kurzer Lebenszyklus und verschafft dem iPhone X einen Seltenheitswert.

Man muss wissen, Ming-Chi Kuo ist kein unbeschriebenes Blatt. Tatsächlich hat er, als Ausnahme unter den vielen Analysten, eine beachtliche Erfolgsgeschichte in Sachen Vorhersagen für Apple vorzuweisen. Hauptgrund für die Annullierung des iPhone X soll das mangelnde Interesse in China sein. Das Display soll zu klein sein und der berühmte Notch von den chinesischen Benutzer als zu störend empfunden. Dazu kommt, dass das iPhone 8 Plus günstiger ist.

So bedient man das iPhone X.

So bedient man das iPhone X.

Gemäss dem Analysten hat Apple ein bescheidenes Wachstum von 5% im globalen Smartphone-Markt, gegen Ende 2018 soll es aber auf rund 10% ansteigen. Was Kuo als „bescheiden“ betitelt, ist beachtlich wenn man bedenkt, dass Marken wie Samsung in diesem Jahr eher Marktanteile verlieren

Es war meiner Meinung nach auch eher mutig in einem Jahr mit gleich drei Premium-iPhones auf den Markt zu gehen. Das wird sicher ziemlich sicher dieses Jahr wieder konsolidieren auf zwei Premium-Geräte und einem Nachfolger für das iPhone SE. Auch Kuo rechnet damit, dass das Design vom iPhone X überleben wird und es ein 5,8-Zoll iPhone X der zweiten Generation geben wird, wie auch eine grössere Version mit einem 6,5-Zoll Display. Der SE-Nachfolger soll gar ein 6,1-Zoll Display erhalten. Alles grösser und natürlich mit Face-ID aber ohne Notch.

 

Natürlich sind das alles bisher nur Gerüchte und Vermutungen. Dennoch hat der Bericht zu einem kleinen Absturz der Apple Aktien an der Börse gesorgt. Was sagt ihr? Ist das iPhone X tatsächlich ein Flop? Oder irrt sich Kuo?

 

iPhone X Verkaufszahlen: Top oder Flop?

In den letzten Wochen mehren sich die Berichte über schwächelnden Verkaufszahlen von Apples Smartphone-Flaggschiff iPhone X. Waren die Erwartungen utopisch? Hat Apple ein Absatz-Problem? Wie zuverlässig sind die Berichte überhaupt?

Grundsätzlich zeigte die Apple Aktie im vergangenen Jahr fast nur in eine Richtung: nach oben. In den letzten Wochen des alten Jahres stolperte die Aktie aber aufgrund mehrerer Berichte über Hinweise, dass die Nachfrage nach dem neuen iPhone X nicht den Erwartungen entspricht. Was natürlich be gewissen Anlegern für eine gewisse Unsicherheit sorgte.

Apple Aktie in 2017

Quelle: Yahoo! Finance, Apple Aktie in 2017

Die Wirtschaftszeitung «Economic Daily News» aus Taiwan meldete, dass die iPhone X-Verkaufsprognose für das kommende Quartal um erstaunliche 40% gekürzt werden müssten. Von 50 Millionen auf lediglich 30 Millionen Smartphones.

Zwei weitere asiatische Analysten haben laut der indischen Wirtschaftszeitung «The Economic Times» ihre Schätzungen für den Versand des iPhone X reduziert. Sie schlossen sich einem neuen Chor von Analysten an, die argumentiert haben, dass das iPhone X nicht über genügend innovative Technologie verfügt, um seinen hohen Preis zu rechtfertigen.

Andere Analysten haben jedoch Zweifel an diesen rückläufigen Berichten geäussert. In der Woche vor Weihnachten hat die prominente Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley Apple zu ihrem Top-Pick für 2018 ernannt, basierend auf der steigenden Nachfrage nach dem iPhone X in China:

Additional data show that iPhone X adoption in China is on a faster pace than the iPhone 8 and 8 Plus … Despite faster penetration of iPhone X vs. iPhone 8/8 Plus, we believe there remains significant pent-up demand from the base of 2+ year old iPhone owners.

Jun Zhang von Rosenblatt Securities, dass die taiwanesischen Medienberichte fälschlicherweise auf das iPhone X verwiesen haben könnten und dass die Kürzungen tatsächlich mit den billigeren Modellen iPhone 8 und iPhone 8 Plus zusammenhingen.

Die jüngsten Berichte, in denen behauptet wird, dass Apple seine Verkaufsprognosen für das iPhone X kürzen wird, basieren auf Supply-Chain-Daten, also von Daten der Zulieferer-Firmen. Bekanntermassen sind diese eher unzuverlässig als Hilfreich als Prädiktor für iPhone-Verkäufe. Der Analyst Daniel Ives von GBH Insights hat für USA Today eine Zusammenstellung der best verkauften Tach-Produkte erstellt und kommt auf 223 Millionen verkaufte iPhones in 2017. Das wären dann 13 Millionen mehr als im Jahr zuvor.

Quelle: USA Today, GBH Insights – Top Selling Tech-Products in 2017

Am Ende wird nur Apple selber und die tatsächlichen Zahlen liefern können. Bis dahin sind alles nur Spekulationen. Aber um es mal auf den Punkt zu bringen: Annahmen, dass Apple 50 Millionen iPhone X alleine im ersten Quartal verkaufen würden sind, gelinde gesagt, utopisch! Bei einem Verkaufspreis von 1’000 USD, wären das Einnahmen von 50 Milliarden Dollar! Würde man die anderen iPhone-Modelle, Produkte und Services dazu nehmen, müsste man also mit einem Quartalsumsatz von über 100 Milliarden rechnen. Selbst die ehrgeizigen Analysten der Wall Street rechnen aber „nur“ mit 69 Milliarden US-Dollar, im allerbesten Fall mit 83 Milliarden Dollar.

Die Verkäufe werden möglicherweise nicht die Prognosen der ehrgeizigen Experten und Analysten erfüllen, aber die Nutzung des iPhone X steigt stetig an, das zeigt auch eine Auswertung vom Analytik-Unternehmen Mixpanel. Die Nutzungsstatistiken zeigen auf, dass die kombinierten Verkäufe der drei neuen Modelle (iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X) in etwa auf dem Niveau der Verkäufe von iPhone 7 und iPhone 7 Plus im vergangenen Jahr liegen.

iPhone Nutzung

Quelle: Mixpanel – iPhone Nutzung

 

Da ältere Modelle in diesem Jahr besser verkauft werden, unter anderem aufgrund der höheren Preise für die 2017er Modelle, die durchschnittlichen Verkaufspreise steigen und die Umsätze ausserhalb der iPhone-Produktlinie stark ansteigen, besteht das Potenzial für ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum bei Apple. Alles in allem dürfen wir wohl ein erfreuliches erstes Quartal bei Apple erwarten.

 

Apple veröffentlicht iOS 11.2 für schnelleres, drahtloses Aufladen.

Im Moment setze ich mich gerade mit dem iPhone X und der Apple Watch Series 3 Cellular für die kommende Multi-Device-Funktion auseinander. Dabei wollte ich sehen, ob vielleicht die neuen Provider-Einstellungen schon ausgeliefert werden. Zu meiner Überraschung war dann aber iOS 11.2 bereit für die Installation. Und da kommt einiges mit.

Neben den vielen Problem-Behebungen gibt es auch einige Neuerungen.

Neuerungen in iOS 11.2

  • Schnelleres drahtloses Aufladen bei iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X.
  • Drei neue Live-Hintergründe für das iPhone X.
  • Verbesserte Stabilisierung für die Videokamera.
  • Unterstützung für die automatische Wiedergabe der nächsten Folge derselben Podcast-Sendung in Podcasts.
  • Unterstützung für die Strecke von Abfahrtstrainings (Wintersport) als Datentyp in HealthKit.

Apple Pay Cash vorerst nur in USA

Die angepriesene Neuerung Apple Pay Cash zum senden, anfordern und empfangen von Geld über die Nachrichten-App ist leider vorerst nur in USA möglich. Auf diese Funktion müssen wir uns, wie so oft, noch etwas gedulden.

Aber alleine die kabellose Schnellladefunktion und die unzähligen Problem-Behebungen machen das Update auf iOS 11.2 interessant.

 

Apple’s iPhone-Geschäft hat mehr Umsatz als Amazon.

Apple's iPhone Business

Apple’s iPhone Business, Grafik by ATLAS

Die Zahlen von Apple sind auch im letzten Quartal sehr beeindruckend und wurden drüben bei Quartz etwas genauer angeschaut. Interessant ist, dass alleine das iPhone-Business von Apple so manches Fortune 100 Unternehmen im Gesamtumsatz ausstechen kann. So macht Apple alleine bei den iPhone mehr Umsatz als ganz Amazon! Und dabei tragen die Smartphones prozentual immer weniger zum Gesamtumsatz von Apple bei.

Stärker wurden hingegen bei Apple die Services und können nun auch schon selber bei Fortune 100 mitspielen. Die Macs und anderen Produkte (Apple Wach, Apple TV, etc.) relativ stabil bleiben. Einzig der Umsatz bei den iPads ist immer noch rückläufig.

Apple Umsatz nach Produkten

Apple Umsatz nach Produkten. Grafik by ATLAS

Ich bin sehr gespannt wie sich die Zahlen im aktuellen Quartal mit dem iPhone 8, Plus und iPhone X verändern. Auch bezüglich dem HomePod, welcher dann unter die Kategorie „Other Products“ fällt. Der HomePod an sich ist keine Innovation, die Art und Weise wie die Sounds abgespielt werden, bzw. sich an die Räumlichkeiten anpasst und die perfekt Integration in die Apple-Umwelt ist für mich aber ein „Go“ gegenüber anderen Hersteller und Produkten.

Die Luxusmarken-Strategie von Steve Jobs geht auf.

Seit dem vergangenen Freitag kann das iPhone X, das neue Smartphone-Flaggschiff aus dem Hause Apple, käuflich erworben werden. Vor den Apple Stores bildeten sich Warteschlangen wie zu guten alten Zeiten. Selbst für das teuerste iPhone aller Zeiten! Wie schafft Apple es immer wieder neue Verkaufsrekorde zu erzielen, wo doch die Konkurrenz in Sachen Technologie und Design teilweise besser aufgestellt ist als Apple?

Man muss Apple nicht mögen. Man kann es kritisieren oder gar Hassen. Jedoch muss man auch anerkennen, dass Apple etwas gut kann: Marketing und Positionierung. Denn Steve Jobs hat früh erkannt, dass Apple sich von den Mitbewerbern abheben muss. Das geht nicht mit Produkten, denn diese können rasch kopiert werden. Aber in das Luxusmarken-Segment kommt man nicht so schnell… Zu dieser Strategie gehören auch Wartezeiten! Neben Apple kennen wir das von Marken wie Tesla oder Hermès und das Prinzip ist immer das selbe: Sehr früh schon kündigt Apple Produkte an um die Stimmung anzuheizen. Mit Vorbestellungen und Reservationen wird es spannend vor dem Verkaufsstart. Und dann heisst es wieder warten… Alle die kurz gezögert haben bei den Vorbestellungen. Rund vier Wochen muss man aktuell warten. Dabei fällt auch gerne mal der Ausdruck „künstliche Verknappung“. Aktuell geht man davon aus, dass Apple in diesem Jahr nur 20 der geplanten 40 Millionen iPhone X verkaufen wird. Man spricht von Produktionsproblemen und Zubehör-Engpässen.

Die Nachfrage aber scheint ungebrochen zu sein. Eben wegen der Luxusmarken-Strategie welche Steve Jobs dem Konzern aus Cupertino hinterlassen hat:

Eine konsequent umgesetzte Luxusmarken-Strategie ermöglicht hohe Preise. Dazu kommt eine exzellent aufgestellte Wertschöpfungskette, die hohe Qualität und tiefe Kosten gleichzeitig liefert.

Auch wenn der Kommentar von Christiane Hanna Henkel in der NZZ nicht nur positiv über diese Strategie von Apple spricht, so ist halt viel wahres dran:

Ein iPhone ist somit zu einem Gebrauchsgegenstand mit hohem, in Teilen quasireligiösem Symbolwert geworden: Es steht für die Kaufkraft des Besitzers, für seine digitale Kompetenz und lässt ihn sich zugehörig fühlen zu der weltweiten «Apple-Elite»: zur schönen Welt des Apple-Scheins.

 

OLED-Einbrenneffekt beim iPhone X verhindern.

Während Google beim eigenen Google Pixel 2 XL mit Problemen bezüglich Einbrennen und blassen Farbe kämpft, sorgt Apple schon mal vor und gibt Pflege-Tipps, wie man lange Freude hat an dem iPhone X Super Retina OLED-Bildschirm.

Apple selber hat schon viel Erfahrung mit Problemen bei der eigenen Hardware gemacht. Wir erinnern uns an AntennaGate oder BendGate. Nach dem aktuellen Google DisplayGate geht Apple daher nun schon in die Kommunikationsoffensive und informiert über das Super-Retina OLED-Display im iPhone X. Insbesondere das Einbrennen von über längere Zeit angezeigten Standbilder bei hoher Helligkeit scheint ein allgemeines Problem bei OLED-Bildschirmen zu sein. Daher gehen die meisten Tipps auch dahin gehend:

  • Aktualisierungen rasch einspielenAktualisieren Sie Ihr iPhone X auf die neueste iOS-Version. Sobald ein Update verfügbar ist, erhalten Sie eine entsprechende Meldung. Unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Softwareupdate“ können Sie ebenfalls nachsehen, ob ein Update verfügbar ist.
  • Auto-Helligkeit einschalten – Mit Auto-Helligkeit passen Sie die Helligkeit Ihres Displays automatisch den bestehenden Umgebungslichtbedingungen an. Diese Einstellung ist standardmässig aktiviert. Überprüfen Sie diese Einstellung unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Bedienungshilfen“ > „Display-Anpassungen“.
  • Display nicht ungenutzt leuchten lassen – Stellen Sie Ihr iPhone X so ein, dass das Display ausgeschaltet wird, sobald es nicht in Gebrauch ist. Es empfiehlt sich, hier einen kürzeren Zeitraum einzustellen. Die Einstellung kann unter „Einstellungen“ > „Anzeige & Helligkeit“ > „Automatische Sperre“ angepasst werden.
  • Keine hellen Standbilder – Vermeiden Sie es, über längere Zeit Standbilder bei maximaler Helligkeit anzuzeigen. Falls Sie über eine App verfügen, die dafür sorgt, dass das Display auch dann eingeschaltet bleibt, wenn Sie Ihr iPhone X nicht aktiv nutzen, können Sie die Helligkeit über das Kontrollzentrum vorübergehend reduzieren.

Diese Tipps helfen nicht nur um Einbrenneffekte im OLED-Display zu verhindern, sondern helfen auch die Batterielaufzeit zu verlängern.

Das Ende von Apple naht. Schon wieder.

Wie oft schon wurde das nahe Ende von Apple von Experten heraufbeschworen? Passiert ist bisher nichts und auch die kürzlich vorgelegten Zahlen von Apple lassen auf kein baldiges Ende deuten. Dennoch gibt es (schon wieder) Experten welche bei Apple viele Probleme sehen. So auch der Experte Tobias Hüttche im Tagesanzeiger-Artikel „Apple verhält sich wie ein Bodybuilder„. Er rät Apple unbedingt den Service-Bereich aufzustocken, scheint sich aber nicht mit den bisherigen Quartalszahlen beschäftigt zu haben:

  • 2015 hat das iPhone über 62% zum Umsatz beigetragen, 2017 waren es nur noch 54%.
  • 2015 haben Dienste und Andere Produkte 15,8% zum Umsatz beigetragen, 2017 waren es bereits 22,3%.
  • Der schwächelnde chinesische Markt hat sich im aktuellen Quartal zurückgemeldet mit viel besseren Verkäufen.
  • Aktuell vermeldet Apple 210 Millionen bezahlte Abonnenten bei den Services (App Store, Apple Music, etc.)

Wer sich genauer mit den Geschäftszahlen von Apple beschäftigen möchte, dem empfehle ich die interaktive Umsetzung drüben bei Macprime. Passend dazu gibt es den lesenswerten Kommentar „Totgesagte leben länger„.

Während „Anderen Produkten“ ( Apple Watch, Apple TV und weiteres) nur ganz leicht anstieg, konnten vor allem die Services richtig zulegen und machen nun zusammen knapp einen Viertel des Umsatzes aus. Auch an der Börse zeigt man sich aktuell eher erfreut. Wie ist deine Meinung dazu? Ist das Ende von Apple nah? Oder suchen die Experten und Medien nur Aufmerksamkeit?