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Mein erster Eindruck vom iPhone 6.

iPhone 6

Seit ein paar Stunden hab ich nun das iPhone 6. Gerne möchte ich mit euch meine bisherigen Erfahrungen und Eindrücke teilen. Wenn ihr spezifische Fragen zum neuen Apple Smartphone habt, dann dürft ihr das gerne über die Kommentar-Funktion am Ende machen.

Mein iPhone 6 hat der Handy, bzw. iPhoneDoktor.ch aus Amerika importiert und mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Was mir aufgefallen ist, in der Verpackung war kein SIM-Karten Slot Tool zum öffnen des Schachts vorhanden. Es musste also die klassische Büroklammer herhalten. Es kann aber auch damit zusammenhängen, dass bereits eine T-Mobile Karte eingelegt war. Egal.

Frisch ausgepackt, lag es schon mal sehr gut in der Hand. Mir gefällt der Schritt zurück, wieder zu abgerundeten Kanten. Und ja, es ist gross. Meine Arbeitskollegen in der Agentur MySign durften gestern schon mal Handanlegen und nicht wenige vermuteten, dass es sich um das iPhone 6 Plus handle. Nein, das hier ist die „kleine“ Variante. Tatsächlich kann es nicht schaden, wenn man den Daumen vor der Erstverwendung schon mal etwas vordehnt. Denn die Ecken des 4,7-Zoll Bildschirm sind weit entfernt… Insgesamt macht es aber einen guten Eindruck und ist schön verarbeitet. Auch die Plastikstreifen an der Rückseite, durch welche die Funkverbindungen zu WLAN und Mobilnetzwerk strahlen, sind nicht so dominant wie ich es mir vorgestellt habe. Wahrscheinlich werde ich Monate brauchen, bis ich daran gewöhnt habe, dass der Power-Button nicht mehr oben, sondern seitlich oberhalb des SIM-Karten Schachts angelegt ist.

Die Kamera steht ja bekanntlich ein kleines bisschen ab vom dünnen Gehäuse. Das kenne ich bereits vom iPod touch, da hat Apple das auch schon angewendet. Überhaupt erinnert mich das neue iPhone stark an den iPod touch mit den abgerundeten Ecken und der Kamera.

Abgesehen davon habe ich nun sechs Reihen Icons auf dem Bildschirm, sofern ich nicht die Zoom-Funktion eingeschaltet habe, und alle Apps sind kompatibel mit dem etwas grösseren Bildschirm. Allerdings sind mir bereits einige Apps aufgefallen, welche unschön vergrössert werden und die App, bzw. der Inhalt, dann ziemlich verpixelt aussieht. Da werden die Entwickler wohl bald ein paar weitere Updates nachreichen. In der Bedienung ist das iPhone ziemlich schnell. Wer einen WLAN-Router mit dem Standard 802.11ac hat, dem wird auch der schnelle Zugriff in’s Internet auffallen.

In den nächsten Tagen werde ich vor allem die Kamera für Fotos und Videos ausprobieren. Wie gesagt, falls ihr spezifische Fragen habt, dann her damit. Das iPhone 6 Plus kann ich ab Freitag dann testen und werde natürlich auch gerne darüber berichten.

 

Basteln mit dem iPhone 4

Überall im Netz werden sogenannte Conversion Kits für das iPhone angeboten. Schnell wird auch versprochen, dass der Umbau kinderleicht ist und das eigentlich jeder selber machen kann. Das wollte ich genauer Wissen und hab mich auf ein Abenteuer eingelassen. Von einem E-Mail Kontakt hab ich mir ein Conversion Kit aus Hongkong senden lassen. Gut und gerne CHF 100.- hat mich der Traum in silber gekostet. Und ich hatte Glück wie sich herausstellte… Denn angeblich soll die Anwaltskanzlei Baker & McKenzie für den Mandanten Apple den Schweizer Zoll beauftragt haben, verstärkt und gezielt nach iPhone Ersatzteilen und Umbaukits zu suchen und diese Pakete zu beschlagnahmen. Man erhält dann statt dem Paket ein Schreiben von Baker & McKenzie und darf dann auswählen, ob man die Sache vor Gericht klären möchte oder ob man einwilligt, dass die Ersatzteile zerstört werden. Diese Conversion Kits werden nämlich mit dem Apple Logo hergestellt und natürlich ohne Bewilligung von Apple. Darum wird das in der Schweiz als Imitat klassiert und solche sind für die Einfuhr verboten.

Jetzt wollte ich mein eigene iPhone 4 nicht unbedingt meinen Amateur-Umbau-Händen überlassen. Darum habe ich über die sozialen Netzwerke ein beschädigtes iPhone 4 gesucht… und auch gefunden! Philip vom iPhone Reparaturservice iPhonedoktor.ch hat sich gemeldet und überlässt mir ein kaputtes iPhone 4. Neben einer beschädigten Front ist auch noch der Annährungsensor funktionsuntüchtig, wie auch der Power-Button tut keinen Wank mehr.

So dann, schrauben wir drauf los. Apropo schrauben, damit das alles besser von statten geht, hat mir Philip auch gleich noch den passenden iPhone 4 Schraubenzieher zur Verfügung gestellt. Damit ich aber sicher nichts falsch mache, hab ich mir zusätzlich noch eine Anleitung bei iFixit.com heruntergeladen. Es lohnt sich wirklich jede einzelne Schraube zu dokumentieren, denn das iPhone beherbergt viele Schrauben! Viele ähnliche, aber dennoch unterschiedliche Schrauben. Und der Zusammenbau funktioniert wesentlich besser, wenn wieder jede Schraube da platziert wird, wo diese hingehört. Ich glaube, es ist mir nicht ganz immer gelungen…

iPhone 4 Conversion Kit

Nach nur zwei Schrauben und einem „klick“ war die Rückseite auch schon weg. Das ging schnell und einfach, aber erst jetzt kommt die grosse Arbeit. Denn um die Front vom Aluminium-Rahmen zu lösen, müssen praktisch alle Komponenten wie Antenne, Akku, und, und, und gelöst und entfernt werden. Nur so kommt man an die Schrauben um das Display mit der Front zu entfernen. Danach das ganze Spiel natürlich wieder rückwärts… Im besten Fall sollte keine Schraube übrig bleiben…

Nach ein paar Schweisstropfen und unendlichen Stunden Arbeit war es dann soweit. Das Test-iPhone erstrahlte in glänzendem Silber, bzw. wie ein Spiegel.

   

 

Schlechte Fotos wegen Umbaukits?
Eher nicht. Das Problem bei den meisten Umbauten waren die Leute selber, welche die Umbaukits eingebaut haben. Zum Schutz der Linsengläser in den Gehäusen, wurde auch auf der Innenseite eine kaum sichtbare Plastikfolie angebracht, welche vor der Montage abgelöst werden muss. Wird das nicht getan, so werden die Fotos, besonders wenn zusätzlich noch der Blitz verwendet wird, milchig.

Fazit
Ja, es war ein Abenteuer mit verschiedenen Fronten. Jetzt, nachdem ich ein iPhone in seine Einzelteile zerlegt habe muss ich sagen: Hände weg! Wer nicht gewillt ist akribisch jede einzelne Schraube zu dokumentieren und sich viel zeit für den Auseinander- und Zusammenbau zu investieren, der sollte das dringend einem Fachmann überlassen. Eine iPhone 4 Rückseite kann man schnell und einfach lösen und auswechseln. Wer aber die Front vom Rahmen lösen möchte, der muss das ganze iPhone 4 auseinandernehmen. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl und noch mehr Geduld!

Ich bedanke mich für den Support von Philip und möchte daher auch gerne etwas Werbung für seine Dienste machen:
Der iPhone Reparaturservice iPhonedoktor.ch ist neu mit 4 iPhone Reparatur Standorten in der Schweiz präsent: Zürich ZH, Küsnacht ZH, Altstätten SG, Bühler AR. Reparatur Termine für die verschiedenen Standorte können direkt online gebucht werden und die Reparatur wird dann Express in 15 – 40min ausgeführt. Eine Abwicklung per Post ist natürlich auch möglich.

iPhone Doktor baut ein weisses iPhone 4

Wenn das iPhone auf den Boden knallt, dann kann der Schaden nicht der Garantie untergeschoben werden. Ausser man hat Glück oder eine gute Story. Die Reparatur im Apple Store kann ganz schön dauern und kostspielig sein. Meistens geht die Reparatur schneller bei einem Spezialisten… So einer ist auch der iPhone Doktor in Zürich.

Sein erster iPhone 4 Kunde, noch vor dem Schweizer Verkaufsstart, brauchte einen neuen Bildschirm. Bei dieser Gelegenheit wurde auf Kundenwunsch gleich aus dem schwarzen iPhone 4 auf weiss umgerüstet.

Die ersten Erkenntnisse vom iPhone Doktor, welche vor allem die Hobby-Bastler da draussen interessieren dürften, waren:

  • Die Display Reparatur ist viel schwieriger als beim 3G(S)! Man muss das iPhone 4 von hinten öffnen und komplett zerlegen um an das Glas zu kommen. Und man kann nicht nur das Glas wechseln: Das LCD ist auf das Glas aufgeklebt. Es ist etwa gleich mühsam wie früher beim 2G.
  • Die Empfangsprobleme sind eher ein Märchen. Hier in der Schweiz ist der Empfang mit Sunrise, Swisscom, Orange wunderbar, egal wie man das Ding hält. Kein Gespräch wurde je unterbrochen.
  • Die Kamera mit LED Blitz ist echt super! Der iPhone Doktor hätte die beiliegende Fotos am liebsten auch mit einem iPhone 4 geschossen, dann wäre wohl die Qualität auch etwas besser…

Wer also jetzt schon unbedingt ein weisses iPhone haben möchte, der hat mit einer Umrüstung die Möglichkeit. Ganz mutige können sich für knapp 300 Dollar auch ein Do it Yourself White iPhone 4 Bausatz bestellen und los schrauben! Ansonsten heisst es bis spätestens Ende Jahr abwarten, denn Apple sagt nur noch, dass das weisse iPhone 4 dieses Jahr veröffentlicht wird.