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Heute: Apple Music mit Beats 1.

Apple Music und Beats 1

Heute Abend ab 17 Uhr wird iOS 8.4 ausgeliefert und damit der Start für Apple Music mit iTunes Radio eingeläutet. Ian Rogers, Apple Music Senior Director, hat gleich selber einen Facebook Event über die iTunes Seite erstellen lassen und lädt alle Interessierten ein:

Tuesday morning we’ll be unveiling the next chapter. Please make a note to upgrade to iOS 8.4 at 8am PT Tuesday, June 30th and listen to the first Beats 1 broadcast at 9am PT.Here’s a Facebook invite to make it easy for you to say yes, you’ll be there, and invite all your friends. See you there.

Dank der Zeitverschiebung dürfen wir uns bis zum Abend gedulden und in der Zwischenzeit schon einmal ein Backup machen, oder uns ein bisschen vor informieren über Apple Music und Co.

Playlists von Spotify, Rdio und Co. in Apple Music importieren

Aktuell ist tatsächlich nur ein Workaround bekannt. Wenn man zuerst einen Beats Music Account erstellt, kann man über ein inoffizielles Import-Programm von Beats Music auf diverse Quellen wie Spotify, CSV/Excel und Co. zugreifen und die bestehenden Playlists importieren. Von Beats Music zu Apple Music ist es dann nur noch ein Katzensprung. Klingt etwas umständlich, aber im Moment der einzige Weg.

Apple Music auf Sonos

Die Gute Nachricht ist, Apple will bis Ende Jahr Apple Music kompatibel mit den Sonos-Geräten machen. Die schlechte Nachricht ist, dass es eben wirklich bis dahin dauern kann und gerade Beats Music Kunden bisher ohne Probleme mit Sonos-Geräten die Musik abspielen konnten.

Habt ihr noch Fragen zu Apple Music? Ich persönlich freu mich auf Beats 1, den Radio Kanal und bin gespannt wie gut die Musik ausgewählt sein wird… Werdet ihr das Update wegen Apple Music und iTunes Radio machen?

Wo bleibt iTunes Radio für die Schweiz?

iTunes Radio

Schon bald wöchentlich vergewissere ich mich in der Musik App von Apple auf dem iPhone, ob nicht doch eventuell bereits still und leise der iTunes Radio Stream aufgeschaltet wurde. Und immer wieder werde ich enttäuscht. Im Juni 2013 wurde der Streaming-Service vorgestellt, seither darf man nur mit einem US oder australischen iTunes-Konto auf das Apple Radio zugreifen.

Gerüchten zufolge wird der Streaming Service verbessert mit dem Wissen und der Technologie von Beats Music. Dabei wäre ich schon froh wenn ich endlich mal über iTunes Radio frische, unbekannte Musik entdecken könnte… Also Apple, los! Macht mal vorwärts mit iTunes Radio!

Vermisst ihr auch iTunes Radio oder weicht ihr einfach auf Spotify und Co. aus?

iTunes Radio verdrängt in Amerika Spotify auf Platz 4.

Audio Streaming

 

Noch immer warten wir hier in der Schweiz sehnsüchtig auf iTunes Radio. Hin und wieder lässt sich der Musik-Streaming Service von Apple für wenige Minuten blicken, verschwindet dann aber meistens wieder, ohne dass man Musik hätte abspielen können. Es sei denn, man hat ein US iTunes-Konto.

Unter den amerikanischen Musik-Fans ab 12 Jahren und älter hat Statista, bzw. Edison Research, eine Umfrage gemacht. Dabei wurde klar, dass iTunes Radio bereits nach kurzer Zeit auf Platz 3 rangiert und Spotify auf den vierten Platz der Musik-Streaming-Services verdrängt hat. Unangefochten bleibt Pandora mit einem riesigen Vorsprung (noch) auf Platz 1!

Ich für meinen Teil kann es kaum abwarten iTunes Radio im normalen Zugriff zu haben mit meinem Schweizer iTunes-Konto. Einmal mehr macht die Einfachheit und die nahtlose Verbindung zu iTunes und all meinen Endgeräten den Vorteil für mich aus.

iTunes Radio in der Schweiz. Irgendwie da, aber auch nicht.

iTunes Radio

Bildquelle: Renato Mitra & Breezi PlaceIt.

In der Schweiz wartet man sehnsüchtig auf iTunes Radio. Was bisher offiziell nur in USA und Australien vorhanden ist, muss hierzulande mit einem US-iTunes-Account freigeschaltet werden. In letzter Zeit mehren sich aber die Meldungen bei mir, dass Benutzer mit einem CH-iTunes-Account hin und wieder das iTunes Radio Icon in der Musik-App vorfinden. Zwar wird man freundlich willkommen geheissen, passieren tut aber nichts.

Besten Dank für die Screenshots Tobias.

Leider verschwindet das Icon jeweils auch so schnell wieder, wie es da war… Hattet ihr auch schon iTunes Radio für kurze Zeit in der Musik-App? Sind das die Anzeichen, dass wir in naher Zeit den Apple Musik-Dienst bald auch in der Schweiz nutzen dürfen?

iTunes Radio startet in Australien.

iTunes Radio

Bildquelle: Renato Mitra & Breezi PlaceIt.

Endlich startet Apple den iTunes Radio Dienst auch ausserhalb der USA. Und zwar in Australien. Down Under darf man nun kostenlos, dafür werbefinanziert, Musik hören und sich von iTunes Radio neue, aber auch ähnliche Musik vorschlagen lassen, von dem was man gerade hört und einem gefällt. Eine, wie ich finde, spannende Art neue Musik zu entdecken. Vielleicht hat Apple am Ende des Tages bei uns das Bedürfnis geweckt, den oder die Songs besitzen zu wollen und einen entsprechenden Kauf bei iTunes zu starten. Das wäre gleich doppelt spannend für die Künstler…

bis iTunes Radio aber in der Schweiz genutzt werden kann, wird noch eine ganze Weile ins Land ziehen. Denn wie schon erläutert, ist es in Europa gar nicht so einfach die Rechte für einen solche Musikdienst zu verhandeln. Zumindest wesentlich komplizierter als in USA oder eben Australien.

Wann kommt iTunes Radio für die Schweiz?

iTunes Radio

Bildquelle: Renato Mitra & Breezi PlaceIt.

Apple hat am 10 Juni 2013, an der Apple Worldwide Developers Conference (WWDC) den iTunes Radio Dienst vorgestellt, was dann am 18. September 2013 auch gestartet wurde, jedoch nur in Amerika. Die restliche Welt wartet seit her vergebens, zumindest der Teil, der keinen amerikanischen iTunes Store Account hat. Ich selber hab den Dienst auch schon ausprobiert und bin begeistert.

Eddy Cue, Senior Vice President Internet Software und Services von Apple, erklärt iTunes Radio so:

iTunes Radio ist eine wunderbare Art personalisierte Radiosender zu hören, die ausschliesslich für den jeweiligen Hörer kreiert wurden. Es ist die Musik, die man am meisten liebt, die man lieben wird und die man mit nur einem Klick einfach im iTunes Store kaufen kann.

Hört man einen Song, der einem gefällt, so kann man Siri sogar darum bitten, weitere solche Songs zu spielen. Eine tolle Art und Weise neue Songs und Künstler zu entdecken. Aber auch sonst gibt es funktional einiges was toll ist bei dem Musik-Dienst. Während wir kostenlos zuhören können, werden die Künstler aber trotzdem bezahlt. Durch die eingebetete Werbung. Wer iTunes Match Kunde ist, hat bereits bezahlt und darf iTunes Radio werbefrei nutzen.

Natürlich kommt dann wieder die Frage, ob die Künstler über Streaming eigentlich genug Geld verdienen? Wahrscheinlich nicht… Aber dennoch machen alle mit! Nicht nur die Konsumenten, sondern auch die Musik-Labels und die Künstler. Sie alle hätten die Macht es zu ändern, wenn denn alle mitmachen würden.

Wann denn nun?

Leider ist der Dienst ausserhalb von Amerika noch nicht gestartet. Einer der Gründe dürften die komplizierten Lizenzrechte der Musikindustrie sein. So muss quasi für jedes Land eine Vereinbarung getroffen werden. Ein nicht ganz einfacher Job. Ich wünschte mir, dass iTunes Radio bald auch in die Schweiz kommt. Ich mag es neue Musik zu entdecken. Und wenn es mir richtig gut gefällt, so bin ich gerne bereit den Songs auch im iTunes Music Store zu kaufen.

Wie ist es mit euch? Wartet ihr auf iTunes Radio, oder habt ihr euch schon mit Spotify abgefunden?

iTunes Radio versetzt Twitter #Music den Todesstoss.

iTunes Radio

Bildquelle: Renato Mitra & Breezi PlaceIt.

Mit iOS 7 kam iTunes Radio. Zumindest für die Menschen, die einen iTunes Store Account für USA, Kanada oder Grossbritannien besitzen. Der Rest der Welt muss, wie immer, noch ein bisschen (vielleicht auch mehr) Geduld aufbringen. Wer iTunes Radio aber schon mal nutzen konnte ist mehrheitlich begeistert. Einen ähnlichen Weg gehen ja bereits andere Dienste wie Pandora oder Twitter #Music. Insbesondere Twitter #Music hat sich bis heute kaum etabliert und wird immer weniger genutzt. Es ist also naheliegend, dass iTunes Radio mit einer Öffnung in mehreren Ländern dem Twitter #Music Dienst den Todesstoss versetzen wird.

Auch bei Pandora fürchtet man sich vor iTunes Radio. Zuvor hat man noch grosse Töne gespuckt und bewusst den Dienst günstiger für die Nutzer gemacht. Doch das alles hat nichts gebracht. [tweetable]In nur zwei Wochen nach dem Markt-Start  sind 15% der Pandora-Benutzer rüber zu iTunes Radio.[/tweetable] Pandora hat Apple völlig unterschätzt und sieht das eigene Businessmodell zu recht gefährdet.

Auch Spotify muss sich ein wenig fürchten. Wer nämlich Spotify in erster Linie nutzt, um neue, frische Musik kennenzulernen, beispielsweise auf der Basis eines Künstlers den man mag, der ist bei iTunes Radio besser bedient. Kommt dazu, findet man den neu gewonnen Song gut, ist der Einkauf bei iTunes so nah wie nirgendwo. Insbesondere die Verführung der Konsumenten zum Kauf eines Songs sollte die Musikindustrie erfreuen, wenn da kann der Künstler, oder Rechteinhaber, wesentlich mehr verdienen als beim Stream.

Streaming tötet das Musik-Business. Schon wieder.

Amsterdam Dance Event Conference

Seit vielen Jahren reise ich immer im Oktober nach Amsterdam an die Amsterdam Dance Event. Eine Konferenz rund um elektronische Tanzmusik (EDM). Es geht um Artisten, Produzenten, Labels, Musikvertrieb, Event Manager und, und, und… Hier werden Bekanntschaften geknüpft, Geschäfte gemacht und sich über aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der Szene ausgetauscht. Auf eine sehr unverkrampfte Art und Weise.

Natürlich bin ich aktuell auch in diesem Jahr wieder vor Ort. Das erste grosse Thema was mich hier, und die Branche, beschäftigt sind die aktuellen Entwicklungen im Bereich Musik-Streaming. Tatsächlich ist die Musik-Branche, nicht nur EDM jedoch insbesondere, wieder im Umbruch. Im Umbruch, weil die Technik sich im Moment rasant weiterentwickelt und dem Endkonsumenten neue Möglichkeiten bietet an Musik zu kommen. Zuerst immer illegal, später dann legal. Nach den MP3 und der Musik-Piraterie über Napster und Apple’s iTunes, was aufgeblasene Alben überflüssig machte killt Musik-Streaming das Business.

Man kann sich vorstellen, dass wenn der Endkonsument maximal CHF 13.- bezahlt um auf den gesamten Musikkatalog zu zugreifen, die Labels und die Artisten natürlich davon nicht mehr leben können. Spotify selber sagt von sich, dass man 70% aller Einnahmen an die Rechteinhaber ausschüttet. Je grösser die Spotify-Gemeinschaft ist, desto grösser ist der Ertrag den man dann auszahlen kann. [tweetable]Will ein Künstler bei Spotify 1’160 USD verdienen, so muss sein Song über 4 Millionen mal angehört werden.[/tweetable]

Digital Royalties

Wie geht es hier weiter? Können Musiker nur noch überleben, wenn man einen Zweitjob hat? Oder nur die grossen, welche mit Touren und Konzerten noch richtig Geld verdienen können? Oder muss das Umsystem der Künstler bestehend aus Manager, Musiklabel, Vertrieb und Services aussterben? Wehrt sich die Industrie und boykottiert die Streaming-Services?

Die Frage ist auch, wie verhalten wir Konsumenten uns? Gemäss Spotify will die Jugend gar keine Musik mehr besitzen wie es die ältere Generation vielleicht noch will. Dagegen spricht der Trend, dass vermehrt, auch bei Jugendlichen, der Musikstream aufgezeichnet wird, dass man die Musik unabhängig von Abo und Internet-Zugriff, hören kann.

Ich bin gespannt wie es weiter geht. Apple versucht ja mit iTunes Radio die Brücke zu schlagen. iTunes Radio streamt die Musik mit interessanten Playlists um die Endkonsumenten auf neue, frische und unbekannte Musik aufmerksam zu machen. Gefällt die Musik, ist man nur ein Klick vom Kauf entfernt. Zumindest wesentlich näher als bei Spotify und Co.

Apropos Spotify. [tweetable]Hier an der #ADE13 geht das Gerücht um, dass Spotify bald auch Musikvideos streamen wird.[/tweetable] Spotify selber will dazu nichts sagen.

Wie dem auch sei, am Ende wird wohl die Technik und Endkonsumenten gewinnen. Die Musik-Branche muss sich, wie auch immer, anpassen. Es lohnt sich sicher die Auen und Ohren weit offen zu halten und nicht wie beim Internet den Trends völlig zu verschlafen.

Heute: iOS 7

Hintergrundbild für iOS 7

Heute erscheint iOS 7. Das neue mobile Betriebssystem in einem völlig neuen Design. iOS 7 hat aber nicht nur eine frische Benutzeroberfläche, sondern kommt auch mit über 200 neuen Funktionen. Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass die meisten neuen Funktionen unter der Haube  gemacht wurden und vom Endbenutzer nicht oder nur indirekt bemerkt werden.

Der immer gut gelaunte Craig Federighi, Senior Vice President Software Engineering von Apple, darf sich freuen:

iOS 7 wurde mit einer komplett neuen Benutzeroberfläche und über 200 neuen Funktionen völlig  neu gestaltet. Es ist als ob man ein brandneues Gerät erhält, das aber den Nutzern auf Anhieb vertraut sein wird. Nächsten Monat werden wir unser 700 Millionstes iOS-Gerät ausliefern und wir sind gespannt, was unsere Hunderttausende iOS-Entwickler machen werden, um ihren Apps tolle neue Funktionen hinzuzufügen.

Apple’s iOS 7 wurde in erster Linie auch auf das neue iPhone 5S mit der erweiterten 64-Bit-Technologie ausgerichtet. Alle integrierten Apps wurden für 64-Bit neu entwickelt, funktionieren aber ohne Probleme auch mit den bestehenden 32-Bit-Systemen. Natürlich wurde iOS 7 auch dahingehend erweitert, dass die neuen iPhone 5S Technologien wie Touch ID-Sensor oder die neue iSight Kamera, mit den Funktionen wie die automatische Bildstabilisierung, Burst Mode und Slo-Mo-Video mit 120 fps, unterstützt werden.

Folgende auffallenden Änderungen bringt iOS 7 mit sich:

  • Control Center, bietet mit einem Wisch schnellen Zugriff auf die wichtigsten Kontrollelemente, die man benötigt, an einem zentralen Ort.
  • Nachrichtenzentrale ist nun auch im Sperrbildschirm zugänglich und gibt einen schnellen Überblick über alle Nachrichten und die neue Today-Funktion. Today zeigt auf einen Blick den Tag mit einer Zusammenfassung der wichtigen Details wie Wetter, Verkehr, Termine und Veranstaltungen.
  • Multitasking wurde weiterentwickelt, sodass man eine visuellere und intuitivere Art und Weise hat zwischen Apps zu wechseln. iOS 7 berücksichtigt, welche Apps man am meisten nutzt und hält den Inhalt im Hintergrund automatisch aktuell.
  • AirDrop kennt man eventuell bereits vom Mac und bietet eine völlig neue Art und Weise um schnell und einfach Inhalte mit Menschen in der Nähe zu teilen.
  • Kamera-App wurde überarbeitet und bietet neu Filter, sodass man Echtzeit-Fotoeffekte und eine Kamera-Option für quadratische Aufnahmen hinzufügen und schnell und einfach zwischen den vier Kameraoptionen – Video, Foto, Quadrat und Panorama – mit nur einem Wisch wechseln kann.
  • Vollbild-Browser mit der überarbeiteten Nutzeroberfläche von Safari. Das neue intelligente Suchfeld verhilft zu einer einfacheren Suche und es gibt eine neue Ansicht für Lesezeichen und Safari-Tabs.
  • Siri hat wahlweise eine männlichen oder weiblichen Stimme, eine integrierten Twitter-Suchfunktion, einen integrierten Wikipedia und Bing Web-Suche innerhalb der App.
  • iTunes Radio, einen kostenlosen Internetradio-Dienst, der über 200 Sender und einen unglaublichen Musikkatalog aus dem iTunes Store bietet und mit Funktionen kombiniert, die ausschliesslich iTunes zur Verfügung stellen kann. Allerdings vorerst nur für Kunden aus Amerika.

Verfügbarkeit und Kosten

Das neue iOS 7 ist heute ab 19:00 Uhr als kostenloses Software Update für iPhone 4 und neuer, iPad 2 und neuer, iPad mini und iPod touch (5. Generation) erhältlich. Es ist gut möglich, dass der Download der Software nicht zu jederzeit gleich gut funktioniert, weil der Ansturm auf die Apple-Server gross sein wird. Eventuell braucht ihr etwas Geduld.

iOS 7 Kompatibilität

Mein Fazit

Ich habe iOS 7 seit mehreren Monaten im Einsatz und konnte alle Beta-Versionen testen. Mit der aktuellen GM-Version, also der endgültigen Fassung, bin ich sehr zufrieden. Während ich bei früheren Versionen Akku-Probleme hatte, ist jetzt das pure Gegenteil der Fall. Die Akku-Leistung ist sensationell gut! Der Umstieg vom iOS 6  auf iOS 7 Design ist quasi nahtlos verlaufen. Tests mit diversen Personen aus meinem Umfeld haben auch gezeigt, dass man sich schnell zurechtfindet, denn die Art und Weise wie iOS 7 funktioniert und welche Aktionen und Reaktionen man erwartet ist gleich geblieben wie beim alten iOS. Ich bin zuversichtlich, dass der Wechsel ohne grössere Schmerzen machbar ist.

Aber natürlich bin ich auf euer Feedback gespannt. Ladet ihr iOS 7 sofort? Zufrieden mit dem neuen Betriebssystem? Ich freue mich über eure Rückmeldungen.

iTunes Radio – So viel bezahlt Apple den Labels.

iTunes Radio

 

Vor dem Start von iTunes Radio, auch bekannt als iRadio, hat man sich gefragt, wie teuer der Dienst für die Kunden sein wird und viel die Lables und Künstler tatsächlich an dem Musik-Dienst verdienen werden. Inzwischen wissen wir, iTunes Radio ist für die Endkonsumenten kostenlos, bzw. werbefinanziert. Für iTunes Match Kunden ist iTunes Radio nicht nur kostenlos, sondern auch werbefrei! Doch wie sieht es für die Künstler aus?

The Wall Street Journal hat nun die Zahlen auf dem Tisch für einen Vertrag zwischen Apple und einem Independent Musik Label. Im ersten Jahr bezahlt Apple 0.13 Cents für jeden gespielten Song, plus 15% der Werbeeinnahmen proportional aufgeteilt nach Anzahl Songs die gespielt wurden. Im zweiten Jahr sind es dann 0.14 Cents pro Song und 19% der Werbeeinnahmen. Man kann davon ausgehen, dass die vier Major-Labels Sony Music, EMI, Warner Music und Universal Music einen anderen Deal haben.

Damit wären kleine Labels bei Apple wesentlich besser bedient als bei Pandora oder Spotify. Bei Pandora erhalten die Künstler 0.12 Cents pro gespielten Song, bei Spotify haben diverse europäische Künstler gemeldet, dass man nur 0.002 bis 0.003 Euro pro gespieltes Lied erhält. So oder so, für Apple ist iTunes Radio ein interessanter Weg dem potentiellen Publikum gute, passende Musik vorzuführen mit der Absicht, dass das Publikum dann die guten Songs einkauft. Natürlich im iTunes Music Store. Somit verdient Apple, wie aber auch das Label, bzw. der Künstler, doppelt. Vom Abspielen und vom möglichen Einkauf. Es gilt noch abzuwarten, ob ein unabhängiger Künstler mit 0.14 Cent plus Werbeeinnahmen auf einen höheren Betrag kommt als 0.2 Cent…

Bei diesen Zahlen muss man sich allerdings schon fragen, sind wir, die Endkonsumenten, zu geizig für gute Musik? Warum kaufen wir Musik nicht mehr zu den Preisen wie früher? Haben sich die Major-Labels zu lange bereichert und damit das Vertrauen in den Musik-Markt zerstört? Wo hörst Du deine Musik und kaufst du noch, oder streamst du nur?