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James Corden wirbt für Apple Music.

Apple hat sich, wie wir seit der Keynote wissen, die Sendung Carpool Karaoke mit James Corden gekrallt. Nun soll James auch gleich für Apple Music werben. Der Komiker hat da ein paar Ideen welche er den Apple Music Verantwortlichen Eddy Cue, Jimmy Iovine und Bozoma Saint John vorstellen möchte.

Im Moment kann ich mich gar nicht satt sehen an all den tollen Videos welche Apple veröffentlicht. Von der Keynote in nur 107 Sekunden, über einen kurzen, künstlerischen iPhone Werbespot bis zu diesem Apple Music Werbespot. Das geht für mich nicht mehr unter die Kategorie Werbung, sondern Unterhaltung.

Apple Music und Beats 1.

Apple Music und Beats 1

Apple hat gestern Apple Music enthüllt, eine App welche die besten Möglichkeiten Musik zu geniessen kombiniert – alles an einem Ort: Apple Music ist ein Streaming-Dienst für Musik, ein weltweiter Live-Radiosender von Apple, der täglich 24 Stunden sendet und zugleich ein neuer Weg für Musikfans mit ihren Lieblingskünstlern in Verbindung zu treten. Apple Music kombiniert die grösste und abwechslungsreichste Musiksammlung des Planeten mit der Expertise von Musikfachleuten von Weltrang, die Wiedergabelisten für Nutzer von iPhone, iPad, iPod touch, Mac, PC, Apple TV und Android Phones zusammengestellt haben. Apple Music wird ab 30. Juni in über 100 Ländern verfügbar sein.

Eddy Cue, Senior Vice President Internet Software und Services von Apple, freut sich über die Neuerung:

Wir lieben Musik und der neue Dienst Apple Music gibt jedem Fan eine unglaubliche Erfahrung unmittelbar an die Hand. Sämtliche Möglichkeiten, wie Leute es lieben Musik zu geniessen, werden in einer App vereint – ein revolutionärer Streaming-Dienst, ein weltweites Live-Radio und ein spannender Weg für Fans mit Künstlern in Kontakt zu treten.

Auch  Jimmy Iovine hat endlich, was er sich schon lange wünscht:

Apple Music wird die Plattennadel für Fans und Künstler wirklich bewegen. Online-Musik hat sich zu einem komplizierten Durcheinander an Apps, Services und Webseiten entwickelt. Apple Music vereint die besten Features, um ein Erlebnis zu schaffen, das alle Musikliebhaber schätzen werden.

Apple Music

Apple Music ist stellt den vollständigen Apple Music-Katalog dem Nutzer auf seinen favorisierten Geräten zur Verfügung. Beginnend mit der Musik, die man bereits kennt, entweder aus dem iTunes Store oder von eingelesenen CDs, lebt die Musik eines Nutzers nun gemeinsam an einem Ort mit dem Apple Music-Katalog mit über 30 Millionen Songs. Man kann jeden Song, jedes Album oder jede Wiedergabeliste, die man auswählt, streamen – oder sogar noch besser, man kann das Apple Music überlassen.

Kuration ist die Seele jeder Wiedergabeliste, die in Apple Music erstellt wurde. Apple hat die talentiertesten Musikexperten von überall auf der Welt angestellt, mit dem Ziel die perfekten Wiedergabelisten auf Basis der Vorlieben eines Nutzers zu erstellen. Und je mehr man hört, desto besser werden die Kuratoren. Der Bereich „For You“ bei Apple Music bietet einen neuen Mix an Alben, Neuerscheinungen und Wiedergabelisten, die ausschliesslich für den jeweiligen Nutzer personalisiert wurden.

Zusätzlich zu Kuration durch Menschen verfolgt ebenfalls Siri das Ziel den Nutzer dahingehend zu unterstützen, grossartige Musik zu geniessen und mit Apple Music Spass zu haben. Beispielsweise kann man Siri fragen „Spiele mir die besten Songs des Jahres 1994 vor“, „Spiele den besten Song von FKA twigs ab“ oder „Was war der Nummer 1-Hit im Februar 2011?“.

Apple Music Radio: Beats 1

Beats 1, der bisher erste Live-Radiosender von Apple, der sich vollständig der Musik und Musikkultur widmet, wird live in über 100 Länder senden. Beats 1 ist eine 24-stündige Hörerfahrung unter der Federführung einflussreicher DJs wie Zane Lowe in Los Angeles, Ebro Darden in New York und Julie Adenuga in London. Hörer auf der ganzen Welt werden die selbe grossartige Programmgestaltung zum selben Zeitpunkt hören. In spannenden Sendungen auf Beats 1 werden exklusive Interviews, Gastmoderatoren und das Beste, was in der Welt der Musik geschieht, zu hören sein.

Apple hat auch das Radio neu gestaltet und rückt Kuration durch Menschen in den Vordergrund. Apple Music Radio bietet dem Nutzer Sender, die von einigen der weltweit besten Radio DJs erstellt wurden. Die neuen Sender umfassen eine Bandbreite an Genres, von Indie Rock bis zu klassischer Musik und von Folk bis hin zu Funk – jeder Sender fachkundig zusammengestellt. Mit einer Mitgliedschaft kann man so viele Songs überspringen, wie man möchte, so dass man das Lied ändern kann, ohne dazu den Sender zu wechseln.

Apple Music Connect

Mit Connect in Apple Music steht Künstlern und Fans ab sofort eine neue Möglichkeit zur Verfügung direkt miteinander in Verbindung zu treten. Über Connect können Künstler Liedtexte, Backstage-Fotos und Videos teilen oder sogar ihren neuesten Song unmittelbar an Fans direkt von ihrem iPhone aus veröffentlichen. Fans können sämtliche Posts eines Künstlers kommentieren oder „liken“ und über Messages, Facebook, Twitter und E-Mail teilen. Und auf Kommentare kann der Künstler direkt dem Nutzer antworten. 

Preise und Verfügbarkeit

Ab 30. Juni sind Musikfans auf der ganzen Welt zu einer dreimonatigen, kostenlosen Mitgliedschaft eingeladen, danach wird eine monatliche Abonnementgebühr von 9,99 US-Dollar pro Monat fällig. Die Preise für die Schweiz sind noch nicht bekannt. Es wird ausserdem einen Family Plan geben, der den Dienst für nur 14,99 US-Dollar pro Monat bis zu sechs Familienmitgliedern zugänglich macht.

Apple Music oder Spotify?

Tatsächlich sind die beiden Dienste sehr nahe beieinander. Während Spotify noch keinen Family Plan anbieten kann und der Musikkatalog nicht ganz so umfassend sein dürfte wie bei Apple, so hat Apple im Moment keinen Web-Player, dafür aber bereits sehr viel Video Inhalte, an denen Spotify noch arbeitet. Apple hat aber mit dem neuen Streaming-Service sehr gute Karten, denn bereits Millionen von iTunes Kunden sind nur einen Klick vom neuen Musik-Service entfernt und die Kreditkarte ist auch schon hinterlegt.

Welchen Musik-Streaming-Dienst werdet ihr in Zukunft wählen?

Apple übernimmt Beats Music & Beats Electronics für 3 Milliarden US-Dollar.

Tim Cook, Eddy Cue, Dr. Dre und Jimmy Iovine

Was als Gerücht durch das Internet kursiert ist, ist nun Tatsache. Apple hat noch gestern Nacht bekannt gegeben, dass es der Übernahme des beliebten Abonnementservice für Musikstreaming, Beats Music und Beats Electronics, dem Hersteller der bekannten Beats Kopfhörer, Lautsprecher und Audio Software zugestimmt hat. Als Teil der Übernahme werden sich die Mitgründer von Beats, Jimmy Iovine und Dr. Dre, Apple anschliessen. Apple wird die beiden Unternehmen für insgesamt drei Milliarden US-Dollar übernehmen, die Summe setzt sich aus Verkaufspreis von ungefähr 2,6 Milliarden US-Dollar und ungefähr 400 Millionen US-Dollar, die nach und nach ausgezahlt werden, zusammen.

Tim Cook freut sich die Marke Apple im Bereich der Musik stärker zu positionieren:

[tweetable]Musik ist ein so wichtiger Teil im Leben von uns allen und hat einen besonderen Platz im Herzen von Apple.[/tweetable] Aus diesem Grund haben wir immer in Musik investiert und bringen nun diese aussergewöhnlichen Teams zusammen, um so weiterhin die weltweit innovativsten Musikprodukte und -Lösungen zu entwickeln.

Auch auf Twitter freut sich Tim Cook den Deal endlich bekannt geben zu dürfen:

Aber auch Jimmy Iovine freut sich, dass Apple und Beats nun endlich zueinander gefunden haben:

[tweetable]Tief in meinem Herzen habe ich schon immer gewusst, dass Beats zu Apple gehört.[/tweetable] Die Idee, als wir die Firma gestartet haben, wurde durch Apples unerreichte Kombination aus Kultur und Technologie inspiriert. Apples starkes Engagement gegenüber Musikfans, Künstlern, Songwritern und der Musikindustrie ist etwas Besonderes.

Iovine ist seit Jahrzehnten Vorreiter, wenn es um Innovationen im Musikgeschäft geht, und er war ein hilfreicher Partner von Apple und iTunes seit mehr als zehn Jahren. Er hat mit einigen der erfolgreichsten Künstlern in der Geschichte des iTunes Stores zusammengearbeitet oder deren Musik produziert und dazu beigetragen, dass iTunes der weltweit führende Musikvertrieb geworden ist.

Eddy Cue, Senior Vice President of Internet Software and Services von Apple, freut sich wohl schon auf die Zusammenführen der Services:

[tweetable]Musik ist ein so wichtiger Teil in Apples DNA und wird es immer bleiben.[/tweetable] Durch das Hinzufügen von Beats wird unser Musik-Angebot noch besser, vom freien Streaming über iTunes Radio zu einem weltklasse Abonnementservice mit Beats und natürlich dem Kauf von Musik über den iTunes Store, den Kunden seit Jahren lieben.

In gerade einmal fünf Jahren nach dem Start ist das „b“ von Beats die bevorzugte Marke in der Welt der Musiks und des Sports geworden und ist der Marktführer im Kopfhörermarkt. Musiksuperstars wie Lady Gaga, Lil Wayne oder Nicki Minaj haben ihre eigenen inviduellen Kopfhörer und Lautsprecher von Beats designed. Modedesigner und Street Artists wie Alexander Wang, Futura oder Snarkitecture haben bei speziellen, in der Stückzahl limitierten, Produkten mitgewirkt, während bekannte Sportler wie LeBron James, Serena Williams oder Neymar Beats als wichtigen Teil ihres Trainings oder Wettkampftags nutzen. Beats sind schnell Teil der Popkultur Amerikas geworden und mit der Übernahme von Beats wird das Produktangebot in vielen weiteren Ländern über den Apple Online Store, die Apple Retail Stores und ausgewählte autorisierte Apple Händler verfügbar sein.

Mein Fazit

Damals, als das Gerücht aufkam, war ich schon der Meinung, dass es Apple in erster Linie um das Netzwerk und Beats Music ging. Denn Beats Music hat es geschafft als Abonnementservice für Musikstreaming, sich darauf zu fokussieren jedem Anwender ein personalisiertes Musikerlebnis durch eine einzigartige Mischung aus digitaler Innovation und Musikleidenschaft zur Verfügung zu stellen. Von einem eingespielten Team aus renommierten Musikexperten, mit über 300 Jahren an Erfahrung über alle Genres hinweg, programmiert, liefert Beats Music die passende Musik zu jeder Situation, jeder Zeit und jeder Vorliebe, individuell abgestimmt auf den jeweiligen Musikgeschmack. Das Ergebnis ist ein künstler-freundlicher digitaler Musikservice, der mehr als einfach nur Zugang zur Musik bietet, sondern darüber hinaus eine emotionale Bindung dazu aufbaut. Dazu eben das grosse Netzwerk an Menschen und Künstler aus der Musik-Szene welche Jimmy Iovine über Jahre aufgebaut hat. Aber auch Stars und Sportler welche sich gerne mit der Marke Beats identifizieren.

Auch jetzt bin ich noch davon überzeugt, dass es weniger um die Hardware geht. Ein Rebranding von Beats auf Apple wäre wohl auch ein zu grosser Kraftakt. Aber das technische Wissen, die Innovationen, die Verbindungen im Musikgeschäft und Akzeptanz des Streamingservice bei Künstler und Publikum sind wichtige Errungenschaften für Apple. Ein wichtiger Schritt für Apple um im Content-Markt wieder einen Schritt zu machen.

iReview 19/2014 – Ich im Tagi.

 

Renato Mitra im Tagesanzeiger

Diese Woche stand ganz im Zeichen von Beats by Dr. Dre. Den Gerüchten nach, soll Apple Interesse haben den Kopfhörer-Hersteller Beats aufzukaufen und Dre, wie auch Jimmy Iovine in das Unternehmen in Cupertino zu integrieren. Meine Meinung zu dem ganzen hab ich bereits hier im ApfelBlog.ch niedergeschrieben und auch dem Zürcher Tagesanzeiger durfte ich Rede und Antwort stehen. Eines dürfen wir aber nicht vergessen, es sind nur Gerüchte, auch wenn sich Dr. Dre im Web bereits als erster Rap-Milliardär betiteln lässt.

Erinnert ihr euch an die günstigen Aktionen hier im ApfelBlog.ch für das iPad mini und den Mac mini. Nun, Ende Monat soll die nächste Aktion kommen und ihr könnt noch Einfluss nehmen. Aktuell frage ich nach, welches Produkt ihr euch günstiger wünscht. Alles ist noch offen.

Was es diese Woche sonst so gab im Worldwide Web, was auch erwähnenswert wäre, steht hier im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 19/2014. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.