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Apple Camp für kreative Kinder.

Apple Summer Camp 2015

Habt ihr Kinder? Brauchen die Kinder eine Beschäftigung während dem Sommer? Ein sinnvoller und gleichzeitig spannender Vorschlag wäre ein Apple Sommer Camp mit einem kostenlosen dreitägigen workshop, in dem Kinder im Alter von 8 – 12 ihre kreativen Vorstellungen zum Leben zu erwecken.  Sie werden lernen eigene Filmideen umzusetzen oder erstellen interaktive Bücher komplett mit eigenen Illustrationen und Soundeffekten. Und jeder Workshop endet mit dem Apple Sommer Camp Showcase, während dem die Kinder ihre fertigen Projekte ihren Eltern und Freunden präsentieren.

Apple Camp

Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder für eines der beiden Themen zu registrieren: Geschichten in Bewegung mit iMovie oder Interaktives Geschichten erzählen mit iBooks. Kinder kommen in drei Sitzungen über eine Woche, um ein fertiges Projekt zu erstellen. Die Anmeldung kann auf http://www.apple.com/chde/retail/learn/youth vorgenommen werden.

Registrierungen sind seit 29. Juni möglich und die workshops beginnen am 27. Juli während drei Wochen bis 14. August. Leider ist meine Tochter noch zu jung für die Workshops… Mal schauen wie es in ein paar Jahren aussieht…

iPhone, iPad, iPod touch und Kinder – Fluch oder Segen?

Bernerzeitung und das vermeintliche iPhone

Der ApfelBlog-Leser Kaspar hat mich auf einen interessanten Artikel in der Bernerzeitung hingewiesen: „Wenn das iPhone besser wirkt als Ritalin“ Im ging es dabei aber weniger um den Inhalt, als vielmehr um das abgebildete „ iPhone“. Auf dem Bild wird nämlich kein echtes Apple iPhone gezeigt, sondern eine billige Kopie aus China, welche nicht mal einen Touchscreen hat. Das ist auch der Grund weshalb der Junge oder das Mädchen da mit einem Stift herumstochern muss… Mal abgesehen von diesem peinlichen Ausrutscher des Journalisten Rasha Madkour, finde ich den Artikel gut und möchte darum das Thema gleich hier aufwerfen.

Kinder und iPhone/iPad/ iPod touch
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Kinder ab wenigen Monaten magnetisch angezogen werden von iPhone, iPad, iPod touch, Smartphone und Co. Ich hab das selber bei meiner iTochter erlebt. Sie wusste schneller mit dem iPad umzugehen als meine Frau und hat auch schon ihre liebsten Apps, wie Meine Tierkiste oder Kinectimals.

Der Artikel wirft nun aber die berechtigte Frage auf, was passiert wenn unsere Kinder zu viel Zeit mit den technischen Hilfsmitteln verbringen? Wir kennen es selber mit dem Internet. Man will mal eben kurz was nachschauen, schon sind einige Stunden verstrichen. Einfach so. Genau so geht es den Kindern. Ist man mal dran, kann man diese App noch ausprobieren und diese und das… Und schon hat man den Nachmittag alleine in einer Ecke mit dem Gerät verbracht. Ohne sozialen Kontakte zu anderen Menschen.

Im Artikel geht es auch darum, dass Eltern ganz bewusst die Kinder mit dem iPod touch oder iPhone „ruhig stellen“. Beispielsweise wenn man als ganze Familie in ein Restaurant geht, dann hat der junge Nachwuchs nach ein paar Bissen bereits fertig gegessen und langweilt sich. Also werden Pfeffer- und Salz-Streuer umgeworfen, Besteck auf den Boden geschmissen und noch vieles mehr. Für die Eltern wird es jetzt hektisch, denn man will sich ja nicht blamieren im Restaurant und zeigen, dass man die eigenen Kinder im Griff hat. So nebenbei muss man auch noch das eigene Essen dinieren bevor es kalt ist. Kein einfaches Unterfangen. Also gibt man dem Junior oder der Tochter den iPod touch und Ruhe ist. Das Kind ist beschäftigt. Die selbe Problematik ergibt sich auch mit TV und später Computer und Internet. Wie viel davon ist gesund, oder sollten die Kinder gar nichts mehr davon haben und nur draussen mit anderen Kinder spielen?

Eine gesunde Mischung macht es aus
Ich bin der Meinung, dass Kinder auch in jungen Jahren mit den technischen Hilfsmitteln in Kontakt kommen und ihre Erfahrungen damit sammeln dürfen. Ich hatte bereits in der Unterstufe einen C64 und in der Oberstufe immer einen der schnellsten Personal Computers. Auch Videospiele hab ich von Atari über NES, Super NES bis Playstation alles gehabt und auch gespielt. Alles mit Mass. Es hat mir nicht geschadet. Im Gegenteil, es hat mir geholfen. Ich bin in meinen späteren Jahren völlig unverkrampft an neue technische Geräte heran gegangen…

Wie mit allem aber, muss die Nutzungsdauer klar definiert sein. Als Ehemann einer Pädagogin kann ich aber sagen, lasst es nicht zur Gewohnheit werden, die Kinder mit elektronischen Geräten ruhig zu stellen. Kinder sind nicht dumm und wissen das mit der Zeit auszunutzen! Sie merken wenn das Verhalten den Eltern unangenehm wird und so können die Kinder quasi definieren wann sie den iPod touch haben möchten. Man muss sich nur schwierig verhalten… Jeder Erziehungsberechtigte, bzw. das Elternpaar muss definieren was sie für richtig halten.

Habt Ihr schon Erfahrungen gemacht mit Kindern und den iOS-Geräten? Befürwortet Ihr den frühen Kontakt von iPod touch, iPhone und iPad mit den Kindern? Oder sollten die Kinder nur draussen im Wald spielen? Ohne technischen Hilfsmittel und Spielkonsolen? Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

Mein Nachwuchs bekommt mal Apple Geräte

Aus der heutigen Sicht kann ich sagen, dass mein Nachwuchs mit Apple-Geräten ausgestattet wird. Warum? Weil Apple ein Mobiltelefon und ein Betriebssystem zur Verfügung stellt, mit welchem mir als (noch nicht) Elternteil eine gute Kontrollmöglichkeit gegeben wird.

Versteht mich nicht falsch, es geht nicht darum das man als Eltern die Jugendlichen von heute rund um die Uhr überwachen, oder gar Inhalte verbieten muss. Apple kann den Eltern aber wesentlich unter die Arme greifen und bietet daher einige nützlich Funktionen:

  • Sicher ins Internet
    Leopard kann Website, ähnlich wie bei einem Junk-Mail-Filter, zuerst prüfen ob eine entsprechende Website für Kinder geeignet ist. Ist dies nicht der Fall, blockiert Leopard diese Websites so, dass sie nicht angezeigt werden. Natürlich kann man den Filter anpassen und eine Liste von Seiten erstellen, welche besucht werden dürfen, oder eben nicht.
  • Nachtruhe und andere Zeitlimits
    Viele Kinder würden tagelang am Computer sitzen, wenn die Eltern es erlauben würden oder nicht merken. In Leopard können Blockzeiten definiert werden, wann die Kinder den mac benutzen dürfen und wie lange. Die Zeiten können für Wochentage und Wochenenden unterschiedlich festgelegt werden.
  • Big Brother
    Mit Leopard protokolliert der Mac alle Aktivitäten der Kinder und unterstützt die Eltern dabei zu verhindern, dass diese mit unerwünschten Personen kommunizieren. Das Protokoll listet die besuchten Websites auf, die Programme die verwendet wurden, und die Personen, mit denen die Kinder gechattet haben. Es ist wahrscheinlich nicht gerade die feine Art und ab einem gewissen Alter sicher nicht mehr angebracht. Trotzdem fallen Eltern so nicht aus allen Wolken wenn etwas passiert ist.
  • Sicherheit auch auf dem Handy
    So ähnliche Schutzmassnahmen gibt es übrigens auch für das iPhone. Auch hier können Eltern einen Filter einrichten um die Kinder vor „gruusigen“ Websites zu schützen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Eltern das iPhone vor den Kinder in die Finger bekommen um die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen und zu schützen!

Trotzdem gilt, nur klärende Gespräche und Aufklärung hilft den Jugendlichen sich wirklich im Internet zurecht zu finden und Gefahren zu erkennen. Zudem bin ich der tiefen Überzeugung, dass es weder die Aufgabe der Provider, noch der Schule sein darf den Kindern den richtigen Umgang mit den neuen Medien zu lernen. Das ist Arbeit für die Eltern! Und sollten die sich nicht mit dem Internet auskennen, so empfehle ich Abendkurse für Papi und Mami, oder gar die ganze Familie nimmt daran teil!