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Kindersicherheit am Mac

Am Montagabend durfte ich an einer Podiumsdiskussion zum Thema Onlinesucht, insbesondere bei Jugendlichen, sein. Gefragt waren mein Wissen über Social Networks und meine Erfahrungen wie Jugendliche mit den neuen Medien umgehen. Neben mir war auch eine Bloggerin und Mutter von drei Teenager auf dem Podium, sowie ein ehemals betroffener Jugendlicher und ein Psychologe.

Nach diesen sehr interessanten Einsichten zu einem Thema, dass wohl jede Familie betrifft, stellte sich rasch die Frage, ab wann soll ein Jugendlicher ins Internet? Ab wann alleine? Ab wann braucht ein Teenager ein Smartphone oder ein Notebook, bzw. Computer? Nun, darauf gibt es keine feste Antworten. Sicher ist nur, verweigert man den Jugendlichen den Zugang zu gängigen Technologien, drängt man diese bewusst in eine Aussenseiterposition, was nicht unbedingt wünschenswert ist. Ein Notebook ab 14 Jahren ist nicht so verkehrt und Smartphones, oder Handys, ab 12 Jahren die Regel.

Damit das Internet aber nicht zu Sucht werden kann, braucht es Grenzen. Wie beim Umgang mit allen im Leben eines Kindes. Je eher ein Kind Grenzen erfährt, desto besser kann es später damit umgehen. Grenzen sind aber da um gebrochen zu werden, beispielsweise mit dem Notebook die ganze Nacht ein Online-Game spielen, während die Eltern schlafen. Und wie heisst es so schön. Vertrauen ist Gut, Kontrolle ist besser…

Mac OS X bringt hier einige technische Hilfsmittel welche man benutzen kann. Diese sind in meinen Augen aber eher begleitende Massnahmen und nehmen die Eltern nicht aus der Pflicht die Kinder, zumindest am Anfang, im Umgang mit dem Internet zu begleiten. Auch wenn man selber kaum Ahnung hat, sollten sich die Eltern vom Kind erklären lassen was es da macht und warum jetzt das Online-Game XY so spannend ist.

Benutzung des Mac zeitlich beschränken

In den Systemeinstellungen > Kindersicherung kann angeben zu welchen Zeiten ein Computer benutzt werden darf. Wenn man möchte kann man auch den Zugriff auf Programme beschränken und im Internet nur von Hand erfasste Website besuchen. Selbst bei E-Mail muss im Zweifelsfall der Versand eines Elternteil bestätigt werden.

Benutzung des Internet beschränken

Unter dem Programm AirPort auf dem Mac kann das WLAN auch sehr genau konfiguriert werden. Beispielsweise kann die MAC Adresse des iPad, iPod touch oder iPhone eingetragen werden und diesen nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Tagen den Zugriff ins Internet gewähren. Gerade beim iPhone macht das natürlich weniger Sinn dank 3G, LTE, etc. Bei den iPod, iPad oder Mac kann es aber wieder Sinn machen.

Wie gesagt, es sind technische Hilfsmittel, welche nur eingesetzt werden soll mit einem vorgängigen Gespräch oder als letzte Notbremse. Ich persönlich werde es, wenn die iTochter dann im entsprechenden Alter ist, ohne solche technischen Beschränkungen probieren. Ich glaube der Charakter eines Kindes wird wesentlich stärker wenn die Versuchung vor einem liegt, man aber gut darauf verzichten kann. Schon heute kann der iPod touch auch mal im Wohnzimmer liegen ohne das dieser Beachtung geschenkt kriegt oder zumindest nach zwei lieben Worten das elektronische Spielzeug freiwillig abgelegt wird, während man solche Geräte bei anderen Kinder weggeschlossen haben muss.

iTunes – Ein unterschätztes Programm!

Von vielen Seiten her höre ich öfters, wie sehr man doch iTunes hasst und es eine Sauerei ist, dass man zwingend die iPod und iPhone Modelle über iTunes mit Musik, Bilder und Podcasts befüllen muss. Nun, es mag etwas von Selbstkontrolle haben wenn man einzelne MP3 oder deren Ordner per Drag & Drop auf den iPod schieben kann, ich persönlich bevorzuge es dem Programm einen langfristigen Auftrag zu erteilen, welcher dann pünktlich mit meinen Filterkriterien ausgeführt wird…

Ich denke, iTunes wird eigentlich viel zu wenige geschätzt und vor allem ausgereizt. iTunes kann soviel für Euch automatisch erledigen… Man muss sich halt einfach mal 10 Minuten Zeit nehmen um sich damit auseinander zu setzen. Aber bevor jetzt alle hinter x-beliebigen Internet-Artikel verschwinden, habe ich Euch einen Buch-Vorschlag. Erst kürzlich habe ich mich über die Intelligenten Wiedergabelisten geäussert. Und das ist erst der Anfang. Das Buch iTunes, iPhone, iPod – Musik, Filme und mehr: für Windows & Mac führt Euch ein in verschiedene Geheimnisse rund um iTunes, iPod, iPhone und Apple TV.

Das Buch zeigt Dir wie man schnell und einfach Musik und Filme ab CD und DVD digitalisieren kann, wie die Musik mit verschiedenen Abspielgeräten synchronisiert und abgespielt werden kann. Beispielsweise können Euch die persönlichen Wiedergabelisten viel Handarbeit abnehmen. Weiter werden auch Themen wie „iTunes LP/Extras“, „iTunes U“, „iTunes DJ“, „Genius“, Kindersicherung und Podcasts angesprochen und vorgestellt. Leider können wir Schweizer von den Themen Fernseh-Sendungen und Leihfilme nach wie vor keinen Nutzen ziehen!

Das Buch bietet auch exemplarische Beispiele, wie die Musik aus iTunes im ganzen haus verteilt werden kann und welche Rolle dabei die Apple TV, Airport Express oder das iPhone App Remote übernehmen kann. Plötzlich klingt die Musik vom Mac ohne Kabel aus der Stereoanlage im Wohnzimmer!

Wie bereits im Titel angesprochen ist in meinen Augen iTunes ein kostenloses Musik- (und Film-) Verwaltungstool, welches stark unterschätzt wird. Vielleicht gerade deshalb weil es kostenlos immer mitgeliefert wird. Andererseits verstehe ich den schalen Beigeschmack der Kritiker, dass iTunes zwingend für die iPod- und iPhone-Modelle zu Verwaltung und Synchronisation verwendet werden muss. Dennoch hat iTunes die Chance verdient, dass man sich etwas näher mit dem Programm auseinander setzt.

Und damit wir Euch diese Chance geben können verlost der Verlag Mandl & Schwarz zusammen mit dem ApfelBlog.ch drei Exemplare des eben vorgestellten Buches iTunes, iPhone, iPod – Musik, Filme und mehr: für Windows & Mac. Teilnehmen könnt Ihr mit einem Kommentar gleich hier unterhalb des Beitrags. Erzählt uns, warum Ihr gerne dieses Buch haben möchtet.

An der Verlosung teilnehmen können alle in Europa wohnhaften Personen. Die Preise werden direkt vom Verlag Mandl & Schwarz ausgeliefert. Die Ziehung der Gewinner findet per Zahlen-Zufallsgenerator am 17. Januar 2010 um 18:00 Uhr statt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und im ApfelBlog.ch veröffentlicht. Über die Auslosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung der Preise.

Mein Nachwuchs bekommt mal Apple Geräte

Aus der heutigen Sicht kann ich sagen, dass mein Nachwuchs mit Apple-Geräten ausgestattet wird. Warum? Weil Apple ein Mobiltelefon und ein Betriebssystem zur Verfügung stellt, mit welchem mir als (noch nicht) Elternteil eine gute Kontrollmöglichkeit gegeben wird.

Versteht mich nicht falsch, es geht nicht darum das man als Eltern die Jugendlichen von heute rund um die Uhr überwachen, oder gar Inhalte verbieten muss. Apple kann den Eltern aber wesentlich unter die Arme greifen und bietet daher einige nützlich Funktionen:

  • Sicher ins Internet
    Leopard kann Website, ähnlich wie bei einem Junk-Mail-Filter, zuerst prüfen ob eine entsprechende Website für Kinder geeignet ist. Ist dies nicht der Fall, blockiert Leopard diese Websites so, dass sie nicht angezeigt werden. Natürlich kann man den Filter anpassen und eine Liste von Seiten erstellen, welche besucht werden dürfen, oder eben nicht.
  • Nachtruhe und andere Zeitlimits
    Viele Kinder würden tagelang am Computer sitzen, wenn die Eltern es erlauben würden oder nicht merken. In Leopard können Blockzeiten definiert werden, wann die Kinder den mac benutzen dürfen und wie lange. Die Zeiten können für Wochentage und Wochenenden unterschiedlich festgelegt werden.
  • Big Brother
    Mit Leopard protokolliert der Mac alle Aktivitäten der Kinder und unterstützt die Eltern dabei zu verhindern, dass diese mit unerwünschten Personen kommunizieren. Das Protokoll listet die besuchten Websites auf, die Programme die verwendet wurden, und die Personen, mit denen die Kinder gechattet haben. Es ist wahrscheinlich nicht gerade die feine Art und ab einem gewissen Alter sicher nicht mehr angebracht. Trotzdem fallen Eltern so nicht aus allen Wolken wenn etwas passiert ist.
  • Sicherheit auch auf dem Handy
    So ähnliche Schutzmassnahmen gibt es übrigens auch für das iPhone. Auch hier können Eltern einen Filter einrichten um die Kinder vor „gruusigen“ Websites zu schützen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Eltern das iPhone vor den Kinder in die Finger bekommen um die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen und zu schützen!

Trotzdem gilt, nur klärende Gespräche und Aufklärung hilft den Jugendlichen sich wirklich im Internet zurecht zu finden und Gefahren zu erkennen. Zudem bin ich der tiefen Überzeugung, dass es weder die Aufgabe der Provider, noch der Schule sein darf den Kindern den richtigen Umgang mit den neuen Medien zu lernen. Das ist Arbeit für die Eltern! Und sollten die sich nicht mit dem Internet auskennen, so empfehle ich Abendkurse für Papi und Mami, oder gar die ganze Familie nimmt daran teil!