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Tablet Batterien im Vergleich

Tablet Batterien im Vergleich

Mich hat es ja in der Vergangenheit immer wieder verblüfft wie dauerhaft die Batterie der verschiedenen iPads ist. Wenn überhaupt, dann muss ich etwa einmal, eher zweimal, in der Woche eines der iPad aufladen. Egal ob das neue iPad mit Retina Display oder das kleine iPad mini. Alle Apple Tablets sind sehr kraftvoll. Und anscheinend auch beständiger als die Mitbewerber… Gerade von einem Kindle hätte ich eigentlich mehr erwartet. Klar, der Kindle Paperwhite wird wohl einiges länger halten, kann aber wegen dem Schwarz-Weiss-Bildschirm und dem fehlenden Browser nicht in dieser Liga antreten.

Auch bei den kleinen Tablets überzeugt das iPad mit einem beachtlichen Vorsprung.

7-Zoll Tablet Batterien im Vergleich

Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass 2014 Apple ein Smartphone auf den Markt bringt, welches auch wieder länger als maximal einen Tag benutzt werden kann… Damit könnte sich Apple wieder einmal von der Masse abheben und neidische Blicke der Mitbewerber einheimsen. Mal schauen was uns die Zukunft bringt.

(via Which)

Steve Jobs Biographie im Schweizer iBook Store?

Steve Jobs Biographie

Schon etwas länger ist die Biographie von Steve Jobs, übrigens die erste welche von Apple und Steve Jobs anerkennt und unterstützt wird, angekündigt. Kein geringerer als Walter Isaacson ist dabei das Werk zu schreiben. Auf Amazon kann das 448 Seiten starke Buch bereits vorbestellt werden. ist aber mit dem fernen Datum 6. März 2012 versehen. Rund 20 US-Dollar soll das Buch kosten: Steve Jobs: A Biography. Auch auf Kindle soll die Biographie erscheinen.

Natürlich erscheint das Steve Jobs Buch auch im eigenen iBooks Store. Dieser iTunes-Laden für Bücher hat eigentlich grosses Potential, ähnlich wie bei der Musik, doch leider scheint es mit der Lizenzierung nur sehr langsam vorwärts zu gehen. Ob Apple mit der Arbeit überfordert ist, oder sich die Buch-Industrie mit Händen und Füssen gegen Apple wehrt ist mir leider nicht bekannt.

Ich würde mir aber nichts sehnlichster Wünschen, als das wenigstens Apple dafür sorgt, dass die Biographie vom Apple Gründer, Retter und Chef in allen Ländern im iBook Store erhältlich sein wird. Es hätte bereits einige Bücher gegeben welche ich im iBook Store eingekauft hätte. Vielleicht schafft es Apple ja noch bis Ende Jahr dem Schweizer iBook Store Leben einzuhauchen. Schon viel zu lange ist der elektronische Bücherladen eine Inhaltswüste…

iReview 37/2010

iReview

Es ist wieder Zeit für einen ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 37/2010. Ich wünsche Euch eine interessante Lektüre.

iPad in der Sonne…

Wenn es rein um’s lesen geht, dann ist wohl der Kindle von Amazon dem iPad voraus. Das Display ist definitiv für ein angenehmes Lesen gemacht worden. Meiner Meinung nach enden dann aber die Vorteile auch schon. Amazon nützt diesen Vorteil natürlich für einen Werbespot aus. Aber mal ehrlich, nehmt Ihr so teure, elektronische Spielzeuge mit an den Strand oder Pool? Dann dürft Ihr ja nie ins Wasser, sonst klaut euch jemand das Zeug…

Zeitungs-Abonnemente auf dem iPad?

Der ApfelBlog Leser Damian hat mich auf einen Artikel in der Weltwoche aufmerksam gemacht. Kurt W. Zimmermann schreibt im Beitrag „Der Pad der Hoffnung“ über die Medien, welche sich dank dem iPad wieder über bezahlte Inhalte erfreuen würden. Kritisch hinterfragt aber Zimmermann, ob die Konsumenten überhaupt bereit sind für ein Zeitungs-Abonnement Geld auszugeben, wenn man auf der Website der selben Zeitung sowieso alles kostenlos nachlesen kann.

Es ist natürlich kein ausschliessliches iPad Problem, denn bemerkt hat es Herr Zimmermann anhand seines Kindle. Dennoch ist es eine berechtigte Frage. Die Medien müssten den mutigen Schritt machen, im Web die Artikel nur noch anzuteasern. Doch wer macht den ersten Schritt? Es wird kaum eine Zeitung diesen Schritt einfach so tun, denn dann wandern wohl viele Online-Leser ab zu einer anderen Zeitung. Und dann gibt es noch die Gratis-Blätter wie 20Minunten… Wie will man gegen die ankommen?

Funktioniert es vielleicht gar nicht, die Zeitungen als Abonnement für digitale Lesegeräte zu verkaufen? Schaffen das eventuell doch nur Magazine? Magazine haben es nämlich geschafft eine gute Balance zwischen bezahlten Offline-Inhalten und kostenlosen Online-Inhalten zu erhalten.

Kurt W. Zimmermann glaubt, dass Apple ein Jahreabonnement von CHF 368 (soviel kostet das aktuelle digitale Abo der Neue Zürcher Zeitung) nicht akzeptieren wird. Nun, es gibt App die teurer sind und trotzdem geduldet werden. Zudem braucht niemand mehr ein Jahresabo zu lösen denn mit dem In-App-Purchase Modell können einzelne Ausgaben gekauft werden, oder Wochen oder Monatsabo angeboten werden. Was vielleicht auch besser ist für den Kunden. Man sollte hier definitiv die eingetretenen Pfade verlassen und neue Modelle kreieren.

Herr Zimmermann mag auch immer wieder darauf hinweisen, dass Apple ja dann noch satte 30% des Verkaufserlöses für sich behält. Auch hier streitet man sich immer wieder, ob das zuviel ist. Fakt ist, dass darin die kosten für die Plattform beinhaltet ist und auch das Inkasso darf nicht vergessen werden. Kreditkarten-Transaktionen sind ja auch nie gratis. Ganz verborgen bleibt aber die Tatsache, dass Amazon von seinen E-Book Anbieter mehr als 30% einfordert. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass Amazon 50% für sich beansprucht! Übrigens, auch ein Buchhändler hat eine Marge von 55%!

Ich bin der Meinung, dass Zeitungen sich langsam aber sicher neu erfinden müssen. Auch der Markt um Bücher wird neu definiert. Braucht es noch Buchverlage, wenn Jedermann sein eigener Verleger bei Amazon und Apple sein kann? Braucht es Musikkonzerne welche Musik vertreiben, wenn jedes kleine Label das auf eigene Faust via Download-Plattformen tun kann? Willkommen in der Publikations-Revolution!

Der iPad ist (k)ein geschlossenes System!

Der Journalist Peter Svensson hat im Tagesanzeiger den Artikel „Der iPad könnte grosse Probleme bereiten“ veröffentlicht und darin angeprangert, dass der iPad ein geschlossenes System sei. Sein Artikel wird am selben Tag auch im Manager Magazin abgedruckt. So gut der Mann auch seine Texte verkaufen kann, so wenig studiert derjenige über seine Nasenspitze hinaus! Mit etwas mehr Willen hätte er die Fakten richtig abklären und sich mit dem App Store Prinzip vertraut machen können.

In seinem Artikel sagt Svensson:

Das iPad ist ein geschlossenes System. Mit dem E-Book-Format von Kindle kann es zunächst nichts anfangen. Aber auch die digitalen Bücher in dem von Apple genutzten EPUB-Format bleiben erst mal aussen vor, weil der iPad-Hersteller einen anderen Kopierschutz verwenden will.

Unbestritten entspricht es der Tatsache, dass der iBookstore weder das EPUB-Format, noch das Amazon Kindle Format unterstützt. Hier hätte aber auch niemand etwas anderes erwartet. Immerhin hat Svensson entdeckt, dass eigentlich auch der Amazon Kindle ein geschlossenes System ist.

Meiner Meinung nach ist das Apple iPad aber überhaupt kein geschlossenes System! Mit dem App Store nämlich ist es möglich Apps wie das kostenlose Kindle for iPhone auf die Endgeräte wie iPhone, iPod touch oder eben iPad zu laden und dort die volle Auswahl von Amazon E-Books zu konsumieren! Amazone hat das ganze so klever gebaut, dass man deren E-Books per Kindle, per Website oder iPhone kaufen und die Bücher dann auf allen Endgeräten lesen kann! Wer also schon Amazon E-Books besitzt, kann diese auch auf dem iPad lesen!

Entsprechend steht es auch Sony frei, für Ihr Format eine App zu bauen und vielleicht entwickelt bald auch ein schlauer iPhone-Entwickler eine E-Book App für das hoch gelobte EPUB-Format? Die Chancen sind da! Und jetzt soll mal einer behaupten, dass iPad sein ein geschlossenes System! Ich behaupte, von allen E-Book-Reader ist das iPad die offenste Variante!

Die Aussage von Herr Svensson bleibt nur noch korrekt, wenn sich Apple mit iBookstore dazu entschliessen würde, andere Einkaufsmöglichkeiten im App Store nicht mehr zuzulassen. Ich persönlich hoffe das nicht. Schliesslich kann der iPod auch normale MP3-Formate abspielen und man ist nicht gezwungen nur Musik aus dem iTunes-Store abzuspielen.

Notiz: Einmal mehr beweist es für mich, dass die „alten Medien“ und die ausgebildeten Journalisten auch nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben und dank dem Web 2.0 und Blogs solche falschen und schlecht recherchierten Artikel berichtigt werden können.

iPhone Wochenrückblick 51/09

Video auch für iPhone 2G und 3G
Bekanntermassen hat nur das iPhone 3GS die Fähigkeit, neben Fotos auch Videofilme aufzuzeichnen. Die App iVideoCamera schafft hier Abhilfe, jedoch in relativ schlechter Qualität. Die Filme werden mit gerade einmal 3 Bilder pro Sekunde aufgezeichnet, sind limitiert auf 1 Minute und haben eine Auflösung von nur 160×213 Pixel.

iPhone Apps für den Krieg!
Es gibt für alles eine App! Diesen Spruch hat sich der US-Konzern Raytheon zu sehr zu Herzen genommen und entwickelt Apps für das iPhone, welche später für den Einsatz beim Militär gedacht sind. Mehr dazu gibt es hier.

Auch die Japaner mögen das iPhone
Kürzlich habe ich darüber berichtet, dass die Schweizer verrückt nach dem iPhone sind. Aber ich die Japaner sind nicht schlecht. Innert einem Jahr gingen in dem asiatischen Land rund 3 Millionen iPhone über den Ladentisch. Die höchste iPhone-Dichte hat aber bisher immer noch die Schweiz!

Disney Comics auf dem iPhone
Vielleicht verschwindet bald das klassische Taschenbuch von Disney? Der Zeichentrick-Konzern hat eine App in der Pipeline um die Comics auf das iPhone zu bringen. Verwundern würde es mich nicht, denn Disney und Apple werden durch den grossen Nenner Steve Jobs zusammengehalten…

Wie kann ich mein iPhone reparieren?
Die Website iFixit nimmt alle Apple Produkte spätestens einen Tag nach deren erscheinen bis zum letzten Schräubchen auseinander. Dadurch entstehen interessante Einblicke. Nun veröffentlicht iFixit ein paar Repair Manuals kostenlos auf deren Website für Mac Computer, iPods und alle iPhone Generationen. Fröhliches basteln! (via)

App der Woche – Kindle for iPhone
Seit dieser Woche gibt es nun offiziell ein Kindle von Amazon für das iPhone als App. Das Programm funktioniert wie der grosse Bruder Kindle.