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Lass dein iPhone liegen!

I forgot my phone

Ich mag die Ära der Smartphones. Ich mag die Möglichkeit fast überall 24 Stunden am Tag auf’s Internet zugreifen zu können. Ein echter Luxus. Leider kann man es aber auch übertreiben und ist schnell nur noch mit der digitalen Kommunikation beschäftigt und nicht mehr mit den Menschen nebenan! Dieses Video soll uns daran erinnern.

Um dagegen zu halten braucht es persönliche Regeln. Bei mir beispielsweise gibt es am Esstisch und im Schlafzimmer kein Internet, bzw. kein iPhone und kein iPad. Wenn ich mit Freunden und Familie weg bin, kommt e schon mal vor, dass ich das iPhone zücke. Versuche es aber möglichst zu vermeiden. Meine Frau hilft mir dabei.

Wie sieht es bei euch aus? Wo ist bei euch das Smartphone verboten und wo nervt es euch? Oder sehe ich das einfach zu eng?

iPhone, also bin ich!

Geschichte der Kommunikation - Bildquelle: Beobachter.ch

Das Schweizer Konsumenten-Magazin Beobachter hält uns iPhone-Benutzer einmal mehr den Spiegel vor Augen. Im Artikel Digitale Revolution: Die Welt in der Tasche schreiben die Herren Peter Johannes Meier und Balz Ruchti über einen möglichen iPhone-Alltag un die Tücken in einer Beziehung:

Seit ein paar Monaten lebt Loser in einer Dreierbeziehung: er, sie und das «Scheissding», wie Losers Freundin sein iPhone nennt. Für sie ist es Konkurrenz. Das iPhone kann alles, hat alles. Immer und überall. Und es ist in der Überzahl: Heerscharen einzelner Applikationen, kurz Apps, buhlen um Losers Aufmerksamkeit. 150’000 davon gibts allein im App Store von Apple. Über 3,5 Milliarden sind in den letzten 18 Monaten heruntergeladen worden. Loser hat knapp 100. Ein bunter Teppich von kleinen, viereckigen Symbolen, hinter denen sich digitale Hilfen für alle Lebensberei che verstecken – auch fürs Schlafzimmer…

Wie schon die SonntagsZeitung im Mai 2009, springt nun auch der Beobachter auf den Zug auf, pickt sich extreme iPhone Benutzer heraus und adaptiert das auf den fiktiven Herr Loser, seinen Umgang mit dem iPhone und seine Beziehung. Der Artikel liest sich köstlich und soll uns iPhone-Benutzer wohl zeigen, dass man mit dem iPhone viel kann, aber es gibt Zonen in denen das iPhone nichts zu suchen hat! Auch weil das iPhone viel kann, muss man noch lange nicht alles mit dem iPhone machen…

Zum Schluss gibt es aber noch eine schöne und interessante Infografik zu Thema Geschichte der Kommunikation – Von den Hieroglyphen bis zum Smartphone.

Mein Mac ist sehr kommunikativ und teilt gerne

Mein Mac, der teilt ganz gerne, aber nicht nur von Haus aus. Mit einer paar zusätzlichen Programmen könnt Ihr Eure Musik, Filme Bilder auch im Wohnzimmer und auf dem iPhone geniessen.

Das ganze iTunes für unterwegs – Simplify Media
Auch wenn man das iPhone mit 16GB Festplatte besitzt, so reicht das noch lange nicht um auf die komplette Musiksammlung zuzugreifen. Und egal wie toll man die Musik organisiert, es fehlt ganz bestimmt genau der Song, der keinen Platz mehr im iPhone gefunden hat.

Hier sorgt jetzt Simplify Media für die Lösung. Ein kleines Programm wird auf dem Mac installiert. Man erstellt einen Account auf den Simplify Media Server und installiert das (noch, denn die ersten 100’000 Downloads sind gratis) kostenlose Simplify Media iPhone App auf dem eigenen iPhone. Jetzt kann man mit dem iPhone auf die kompletten Inhalte auf dem eigenen Mac (oder PC) zugreifen und abspielen lassen! Zusätzlich darf man noch bis zu 30 Freunde einladen und mit denen die iTunes Inhalte teilen… Also an Musik fehlt es danach garantiert nicht mehr!

Natürlich hat die Lösung auch ein paar Nachteile. Zum einen sind die Ladezeiten ziemlich lange. Was auch immer Ihr Euch anhört oder ansieht, die Daten müssen auf Eurem iPhone zwischengespeichert werden, das braucht Platz! Und der grösste Negativpunkt: Mit Simplify Media habt Ihr die Antwort wie schnell man 1GB Datenverkehr in einem Monat erreichen kann!

iTunes im Wohnzimmer – Wii Transfer
Klar, wenn man stolzer Besitzer einer Apple TV Box ist, dann braucht man das hier bestimmt nicht mehr. Aber mit dem kleinen Programm Wii Transfer kann man Musik, Fotos und Filme zwischen dem Mac und der Spielkonsole Nintendo Wii teilen. So kann man also auch im Wohnzimmer auf die eigene iTunes Playlist, den liebsten Podcast oder auf die Bilder von iPhoto zugreifen.

Leider ist die Ladezeit nicht ganz ohne. Denn auch wenn man eine Playlist auswwählt, so wird jeweils Song für Song geladen was zur Folge hat, dass zwischen den abgespielten Lieder eine kleine Pause von mehreren Sekunden entsteht.