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iPhone X „Notch“: Ärgerlich oder Kult?

Bald ist es soweit und nicht nur ausgewählte Journalisten und Influencer dürfen das neue iPhone X in den Händen halten, sondern die breite Masse. Dann endlich haben wir auch Gewissheit über den allseits gehassten „Notch“, dem schwarzen Balken für die Sensoren und Front-Kamera. Wie ärgerlich ist dieses Element tatsächlich, oder wird es bald zum kultigen Erkennungsmerkmal vom iPhone X?

Notch als Stilelement

Wenn man die aktuellen Smartphones anschaut dann fällt auf, dass alle Hersteller versuchen das Display bis in die Ecken zu ziehen. Möglichst ohne Balken für Home-Button oder Kamera. Aber das geht (noch) nicht. Also versucht man es zu minimieren so gut es eben geht. Das Resultat ist, dass sich die Smartphones ähneln wie ein Ei dem Anderen.

Android Smartphones

Wer erkennt die unterschiedlichen Marken der Smartphone-Hersteller? Bildquelle: Digital Trends.

Bislang erkannte man das Apple Smartphone noch am runden Home-Button, aber der verschwindet mit dem iPhone X. Wie erkennt man also nun ein Apple Smartphone? Genau: Am Notch.

Ich kann es aber weder bestätigen noch dementieren, dass Apple sich den Notch als Design- oder Alleinstellungsmerkmal ausgedacht hat. Sicher ist, irgendwie musste das Problem mit dem randlosen Bildschirm und der aufwändigen Technik kombiniert werden: Form follows Function! Mit der Lösung, wie es beim iPhone X umgesetzt wurde hat man das gemacht, sich dabei aber auch gleich von den Mitbewerbern abgegrenzt. Wie damals, als sich Apple entschieden hat mit jedem iPod und iPhone weisse Kopfhörer auszuliefern. Bis dahin hatten alle Hersteller schwarze Kopfhörer. Mit den weissen Kopfhörer war sofort klar, diese Person hört Musik mit einem Apple Gerät!

iPhone vs. iPhone X

Nicht einfach eine Notlösung.

Ich glaube nicht, dass der Notch einfach nur eine Notlösung ist. Apple will, dass man die Aussparung ganz klar als solches erkennt und gibt den App-Entwicklern Vorgaben, Beispielsweise dürfen die beiden Ohren links und rechts von der Aussparung nicht schwarz eingefärbt werden. Denn damit würde der Notch quasi verschwinden. Die Ohren sollen sichtbar bleiben.

Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Entwickler ihre App teilweise anpassen müssen, Apple hilft hier aber mit verschiedenen Informationen wie hier bei WebKit.

Design für iPhone X

Ist der Notch schon Kult?

In verschiedenen Formen hab ich bereits Apps gesehen, mit denen man sich Hintergrundbilder erstellen kann, welche den Notch quasi nachbilden. Selbst für Android Smartphones gibt es solche Apps. Interessant ist auch, dass viele Journalisten und Nutzer, welche bereits selber in den Genuss eines iPhone X gekommen sind, den Notch gar nicht für störend empfunden haben. Also nur ein Sturm im Wasserglas? Oder ist der Notch doch schon Kult?

App Konzept iPhone X

Ich freue mich das iPhone X bald selber in den Händen zu halten und mein eigenes, echtes Urteil über das etwas spezielle Display beim neuen Apple Smartphone zu machen.

The Cult of Mac

cult-of-mac

Zu Weihnachten habe ich von meinem Bruder, seiner Freundin das Buch mit dem vielversprechenden Titel The Cult of Mac bekommen. Apple und die Mac Computer haben in der Gesellschaft einen Kultstatus und keiner weiss so recht warum das so ist. Sicher ist, ohne die treue Community wäre Apple ein Computer-Unternehmen wie jedes andere.

Diese Community und was sie leistet wird in dem Buch The Cult of Mac vorgestellt. Von speziellen Website über aussergewöhnliche Personen wird hier alles vorgestellt. Bisher hab ich das Buch nur überflogen, aber in den folgenden Wochen werde ich sicher die eine oder andere Erkenntnis aus dem Buch hier im ApfelBlog vorstellen.

iPhone Killer?

Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, dann soll der BlackBerry-Hersteller RIM im Jahr 2008 ein Smartphone mit Touchscreen auf den Markt bringen. Der Vorteil des Modell BlackBerry 9000 sollen die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten sein. Neben WiFi für lokale Netze und GPS für Kartendienste, soll der neue BlackBerry auch über UMTS/HSDPA-Funktionalität für mobiles Internet verfügen. Und das, gemäss verschiedenen Analysten und News-Quellen, sollen dann auch die Gründe sein, dass das BlackBerry 9000 den Übernamen iPhone Killer bekommt.

Das iPhone, wie wir es bisher kennen, verfügt gerade eben nicht über die Möglichkeit mittels GPS die Kartendienste exakt zu gebrauchen oder per UMTS ins Internet zu gehen. Aber das wiederum sind gerade die harte Faktoren für den Erfolg im europäischen Mobilfunk-Markt!

Wie aber hier im ApfelBlog ja schon in unzähligen Artikel berichtet wurde, soll demnächst das überarbeitete iPhone 2.0 mit UMTS auf den Markt kommen. Vielleicht sogar schon vor dem BlackBerry 9000, denn das neue RIM Model ist erst für das zweite Quartal 2008 geplant und das iPhone 2.0 könnte schon im März fertiggestellt sein.

Ist das BlackBerry noch ein iPhone Killer, wenn Apple die rückstehenden Punkte aufholen kann und noch vor der Konkurrenz die verbesserte Version auf den Markt bringen kann? Könnte dann der BlackBerry 9000 nicht vielmehr eine Totgeburt werden?

Es wird wohl schwierig sein einen Kult zu töten.
RIM kann sicher neue und verbesserte BlackBerry’s auf den Markt bringen. Vielleicht sogar mit ähnlichen oder besseren Funktionen und Touchscreen. Dennoch ist das iPhone bereits im Kultstatus und kann so schnell nicht besiegt werden. Zudem täte RIM gut daran, die bestehenden Kunden und Anhänger nicht zu vergraulen und deren Wünsche und Anforderungen in die neuen Modelle einfliessen zu lassen. Ich bin mir sicher, dass es für Nokia, RIM, Motorola und die unzähligen anderen Mobiltelefon-Hersteller eine Koexistenz neben dem iPhone geben kann. Denn auch das iPhone kann nicht jeden glücklich machen und auch andere Hersteller haben gute Ideen! Ich hoffe das in Zukunft nicht jedes neue Handy den Vergleich mit dem iPhone suchen muss.

Schreib nichts böses über Mac!

Wer kennt ihn nicht, den viel besagten Apple Kult. Böse Zungen behaupten auch es sei eine Apple Religion. Es gab ja schon Kommentare, dass ich auch dem Apple Kult erlegen sein, dabei ist mein höchstes Gut ein iPod, alles andere kommt ja erst noch! Aber zurück zum Kult, welcher übrigens keiner ist, wie hier bewiesen wird! Da hab ich doch bei imgriff.com gelesen, dass ein gewisser Rob May sich einen Mac gekauft hat und später seinen Erfahrungsbericht auf Businesspundit.com veröffentlicht hat. Nur mit einem kleinen Unterschied. Mister May fand, dass es ihm persönlich keinerlei Vorteile gebracht hat mit einem Mac, anstelle eines PC zu arbeiten. Er fand die Einarbeitungszeit zu zeitverschwenderisch.

Das hat dann die Apple-Fanatiker auf den Plan gerufen und sein Blog wurde mit bösen Kommentare und Mails überschwemmt. Dem armen Rob blieb schliesslich nur noch die Kapitulation:

Ok. Ok. I give up. Macs are wonderful. Anyone that doesn’t use them is an idiot. Bloggers should only post their opinions and experiences when they are pro-Mac. There is no such thing as anti-Mac because if you don’t like a Mac then the problem is with you, not with the Mac. Please please stop sending me email. I’ve changed the title of the post to be pro-mac.

Schade wenn es soweit kommt. Andererseits, wenn man sich in Mac-Foren umsieht gibt es auch da Probleme und enttäuschte Benutzer, jedoch werden diese Tatkräftig unterstützt die Probleme zu beheben. Es ist einfach wie bei allen Religionen und Glaubensbekenntnissen. Da gibt es in den Lagern von Apple wie aber auch Microsoft so genannte Extremisten und Fanatiker. Und immer Schaden sie dem Ruf der Religion…