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Autsch! OS X und iOS sind die unsichersten Betriebssysteme 2014.

Drüben bei GFI hat man Daten von der National Vulnerability Database ausgewertet und die Betriebssysteme und Applikationen mit den meisten Sicherheitslücken auszumachen. Was schon mal sehr bedenklich ist, die Gesamtzahl der Sicherheitslücken steigt von Jahr zu Jahr. Insbesondere von 2013 auf 2014 haben die sich Lecks schon fast verdoppelt! Im letzten Jahr wurde 7035 Sicherheitslücken dokumentiert. 4% sind der Hardware zuzuschreiben, 83% bei Applikationen und die restlichen 13% den Betriebssystemen. Genau hier gab es eine überraschende Auswertung.

Sicherheitslücken in Betriebssystemen

 

Die Betriebssysteme OS X und iOS von Apple führen die Liste an, dicht gefolgt von Linux! Relativ weit abgeschlagen erscheinen dann erst die verschiednen Windows Betriebssysteme. Galten bisher doch Mac OS X und Linux als sichere Betriebssystem, zeigt diese Auswertung ein anderes Bild. Die Meinung, dass Windows unsicherer sei, hat wohl auch mit der Verbreitung des Betriebssystem zu tun. Gerade weil Windows so verbreitet ist, konzentrieren sich die Hacker auf dieses System und lassen, vorerst, Mac OS X und Linux aus, bis auf wenige Ausnahmen. Spannend ist natürlich auch, dass bei Mac OS X alle Versionen zusammenaddiert wurden, aber bei Windows pro Version gelistet werden. Würde man die Windows Betriebssysteme, ohne Server, addieren, käme man auf 172 Sicherheitslücken…

Bei den Programmen sieht es schon etwas normaler aus. Mit grossem Abstand führt der Internet Explorer von Microsoft, gefolgt von Google Chrome, Firefox und Adobe Flash.

Sicherheitslücken in Applikationen

 

Ist Mac OS X nun also wirklich unsicherer als Windows? Bei Engadget hat man eine Erklärung für die Statistik:

Die Datenbank gibt nicht unbedingt den Sicherheitsstand wieder, sondern ein Problembewusstsein. Mit zunehmender Verbreitung der Apple-Betriebssysteme in öffentlichen Betrieben, im Bildungssektor und großen Unternehmen steigt zum Beispiel auch die Entdeckungswahrscheinlichkeit von Sicherheitslücken. Außerdem landen nicht alle entdeckten Sicherheitslücken in diesen Systemen, da viele Unternehmen eine Meldung scheuen oder andere Gründe eine Meldung verhindern. Kurz: Diese Statistik dürfte schwer verzerrt sein. Interessant ist sie natürlich trotzdem.

Vielleicht hilft es ja wenn Apple, wie geplant, in Zukunft die Öffentlichkeit in Beta-Programmen mittesten lässt…

Virenschutz nun auch für den Mac

Wir alle wissen, auch für den Mac gibt es mittlerweilen Viren und Trojaner. Ungeschützte Computer können für Cyberkriminelle die idealen Verteilerzentren sein, über die gefährliche Schadprogramme weiter auf andere Rechner (Mac, Linux, Windows) gelangen.

Kaspersky Anti-Virus for Mac

Wie bereits berichtet, hat nun der renommierte Hersteller Kaspersky Lab einen solchen Schutz für Mac in seinem Produkt-Portfolio:

Kaspersky Anti-Virus for Mac bietet zuverlässigen Schutz vor Viren, Würmern, Trojanern und anderen Internet-Gefahren. Auch der Zugriff verdächtiger Programme auf persönliche Daten, Fotos und Kontakte wird gesperrt. Die Benutzeroberfläche im vertrauten Mac-Stil macht Kaspersky Anti-Virus for Mac intuitiv bedienbar und sehr benutzerfreundlich.

Mir persönlich ist bisher noch kein Virus in der Mac-Welt über den Weg gelaufen. Vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück. Denn die Tricks der Schreiberlinge von Trojaner, Viren und Würmer werden immer besser und nutzen auch Sicherheitslücken in Drittprogrammen wie Acrobat Reader oder Flash aus…

Dennoch hatten Anti-Viren Programme auf dem Mac bisher eher schlechte Karten. Beispielsweise sorgte das Programm Norton AntiVirus vom Mitbewerber Symantec selbst dazu, dass eine Sicherheitslücke auf dem Mac entstand. Das wird dann wohl auch der Grund sein, warum MacMacken nicht so positiv auf Anti-Viren Programme eingestimmt ist und immer wieder für Brain 1.0 plädiert, also für einen sorgfältigen Umgang mit dem Medium Internet…

Nichtsdestotrotz geben ich dem neuen Schutz eine Chance. Kaspersky Anti-Virus for Mac kann man 30 Tage kostenlos testen und kann hier bezogen werden: www.kaspersky.de/anti-virus-for-mac

Der kleine Ärger mit Parallels

Parallels ist ja eine feine Sache wenn man im Mac OS X mal eben ein anderes Betriebssystem wie Linux oder Windows laufen lassen muss. Im Hand umdrehen lässt sich ein virtueller Computer auf diese Art installieren. Im Moment nutze ich Parallels vor allem noch, weil ich mir noch keine Adobe Photoshop und Adobe Illustrator Lizenzen für Mac OS X leisten kann. Aber auch sonst kann man so nebenbei Windows 7 installieren um es zu testen, oder Google Chrom ausprobieren…

Doch heute hat mich beinahe der Schlag getroffen als ich Parallels gestartet habe und beim starten der Virtual Machine Windows XP folgende Meldung bekommen habe:

The specified bundle is invalid.
The bundle does not contain a valid Parallels virtual machine.

Wie jetzt? Warum das denn? Anfang Februar ging’s noch und jetzt nicht mehr? Zum Glück habe ich dann bei Parallels, dass „lediglich“ Die Datei config.pvs fehlt und darum diese Virtual Machine nicht mehr gestartet werden kann. Warum das so ist? Keine Ahnung. Das erfreulich an der Nachricht war aber, dass man das Problem sehr einfach beheben konnte. Einfach eine neue Virtual Machine erstellen und die Datei winxp.hdd als Source nehmen. Darin sind sämtliche Einstellungen und Installationen enthalten. Gesagt, getan und mein Windows schnurrt wieder…

Mein Fazit, auch unter Mac OS X sorgt Windows immer wieder für Aufregung!

iPod touch und Linux?

iPod und LinuxIn den letzten Tagen erreichen mich sehr viele E-Mails mit fragen zu allen möglichen Apple Produkten. Wo immer ich kann helfe ich gerne und beantworte die Mails nach meinem besten Wissen und Gewissen. Hin und wieder aber stelle ich die Anfragen auch bewusst hier als Beitrag im ApfelBlog dar, wenn ich mir sicher bin, dass die vielen Leser sicher noch weiter helfen können. Ich bin mir auch am überlegen ob ich vielleicht ein Forum in das Blog einbauen sollte…

Aber kommen wir zum Thema zurück. Folgende Anfrage hat mich per Mail erreicht:

„Ich hab da mal so ne Frage; ich bin wohl hier einer der wenigen der mit Linux arbeitet. Nun ist es so, dass mein alter iPod 4G  kaputt ist und ich damit liebäugle mir einen neuen zu besorgen, Touch oder Classic. Jetzt hab ich aber im Internet gelesen, dass neuerdings die iPod DB verschlüsselt ist und man deshalb die ganzen neuen iPod unter Linux nicht mehr verwenden kann.
Mir würde grundsätzlich der Touch besser gefallen trotz hohem Preis und wenig Speicher :(. Für diesen gibt es ja das sog. Jailbreak. Jetzt meine Frage: Gibt es ein Jailbreak, dass unter Linux funktioniert, sodass ich meinen iPod dann unter Linux als MP3-Player und Festplatte benutzen kann? Und gibt es evtl. eine Möglichkeit ebenfalls den Classic unter Linux zu erkennen? „

Leider hab ich überhaupt keine Ahnung von Linux, ausser das da irgendwie ein Pinguin vor kommt… Das hat mich aber nicht davon abgehalten mal schnell eine Recherche zu starten. Dabei sind mir folgende Stichworte immer wieder über den Weg gelaufen: Amarok und gtkpod. Ganz ohne Hackerei kann man leider die iPods nicht via Linux ab gleichen, aber hier gibt es ein paar gute Ansätze eine Lösung zu finden:

So, das wär’s von meiner Seite. Hat jemand von Euch eine Ahnung, Erfahrung oder eine Anleitung wie man einen iPod touch am einfachsten unter Linux zum laufen bringt? Ich würde mich über Hinweise freuen.