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Mobile Payment in der Schweiz.

Kürzlich, auf dem halben Weg zur Arbeit, bemerkte ich, dass ich mein Portemonnaie vergessen habe. Das ist natürlich ärgerlich, denn damit blieben alle Möglichkeiten mir etwas für den Mittagslunch zu finanzieren daheim… Wobei… Das iPhone hatte ich bei mir. Zwar ist Apple Pay in der Schweiz noch nicht aktiv, aber es gibt verschiedene andere Anbieter mit Mobile Payment Möglichkeiten… Mal schauen ob ich mir das Mittagessen auch so kaufen kann…

Apple Pay

Apple Pay

Wie schon gesagt, die naheliegendste Möglichkeit ist das mobile Bezahlungssystem von Apple. Obwohl ich technisch ausgerüstet bin, ist Apple Pay in der Schweiz (immer) noch nicht aktiv. Zwar hat die Ankündigung von Apple damals viele neue Möglichkeiten in der Schweiz hervorgebracht, sollte Apple Pay aber tatsächlich aufgeschaltet werden, könnte es für die aktuellen Platzhirsche sehr hart werden…

Google Wallet

Hier zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. In der Schweiz noch nicht angekommen. Ehrlich gesagt weiss ich auch gar nicht ob das ganze auf iOS funktionieren würde über NFC… Die Hauptschwierigkeit ist aber auch eher, dass der Detailhandel noch nicht überall für NFC bereit ist.

Paymit

Über Paymit habe ich bereits berichtet und die App liegt auch in meinem Finance-App-Ordner. Sogar mit einem kleinen Guthaben und einer hinterlegten Kreditkarte. Leider ist Paymit aber (noch) nicht im Detailhandel angekommen und somit könnte ich das Geld einfach einem Arbeitskollegen über Paymit auszahlen, welcher mir etwas Essengeld vorschiesst.

TWINT

Die App TWINT ist da schon etwas weiter als Paymit. Diverse Verkaufsstandorte in der Schweiz sind mit einem TWINT-Leser ausgestattet, so zum Beispiel der Detailhändler Coop. Bei TWINT kann man über ein eigenes Postkonto oder per Einzahlung das Guthaben laden und dann brauchen. Leider war ich bisher noch kein TWINT-Kunde und mit fehlenden Portemonnaie hatte ich keine Möglichkeit mein Konto aufzuladen. Kreditkarte, die Angaben hätte ich sogar auswendig gewusst, werden bei TWINT leider nicht akzeptiert. Das ist zwar ein nettes alleinstellungsmerkmal, kann man aber in meinem Fall aber schmerzlich vermissen.

Migros

Eine der fortschrittlichsten Apps eines Schweizer Detailhändlers dürfte wohl die Migros App sein. Hier kann man seine Einkäufe planen, Quittungen einsehen, Einkaufslisten erstellen, Rabatt-Coupons sammeln und den Punktstand für die nächsten Vergünstigungen ablesen. Seit einiger zeit kann man auch sein Migrosbank-Konto oder eine Kreditkarte hinterlegen und damit die Einkäufe in der Migros bezahlen. Sogar ohne NFC, sondern über einen Secure-Code. Funktioniert also auch mit einem älteren Smartphone.

Was gibt es noch?

Neben kleinen Startups wie Muume, welche wegen fehlender Unterstützung von einem grossen Detailhändler, einer Bank oder Finanzdienstleister wohlwenig Chancen haben werden, gibt es auch Mobino oder wie bei der Migros weitere geschlossene Systeme von Manor oder Starbucks. Auch Paypal hat in der Schweiz beim Händler noch keinen Fuss gefasst.

Mein Fazit

In meinem Fall hat über die Diskussion auf Twitter sich TWINT mir erbarmt und ein kleines Guthaben von CHF 20.- überwiesen. Somit musste ich nicht verhungern und konnte TWINT ausprobieren im Coop Restaurant. Die Zahlung war ganz einfach, bloss die Einstellungen in der App sind sehr gut versteckt wenn man vom Sicherheitspan auf Touch ID umstellen möchte. Aber sonst gelungen. Hätte es mit TWINT nicht geklappt, hätte es mit der Migros App sehr gut funktioniert. Alles andere war entweder nicht kurzfristig verfügbar, oder aber der Handel war noch nicht bereit für die Mobile Payment Lösung! Übrigens, meine Arbeitskollegen helfen mir natürlich sonst auch gerne aus!

Warum NFC nie in ein iPhone gebaut wird! Vielleicht.

VISA und NFC

Seit Jahren wartet man vergeblich darauf, dass Apple einen NFC-Chip in das iPhone einbaut. Und, wenn ich die Zeichen richtig deute, darauf können wir alle noch lange und vergeblich warten…

Die sogenannte Near Field Communication, kurz NFC, ermöglicht den Austausch von Informationen und Daten indem zwei NFC Chips nur nahe genug, auch ohne Berührung, zueinander geführt werden. So können beispielsweise Kredit Karten belastet werden, ohne das die Karte durch einen Schlitz gezogen werden muss.  Auch Autotüren lassen sich mit NFC und dem passenden Schlüssel einfach öffnen wenn der Fahrer in der Nähe der Türe ist. Aber NFC hat auch einige negativen Seiten. Zum einen ist NFC gegen Spionage nicht gerade die sicherste Lösung. Per Funk konnten Smartphones und andere NFC-Geräte ausgelesen werden. Der wirklich Nachteil ist, die Aufrüstung für NFC bedeutet einen grossen technischen Aufwand. Nicht nur die Smartphone-Hersteller müssen einen Chip verbauen, alle Shops dieser Welt müssen ihre Kassen aufrüsten. Und das, wo man selbst heute noch nicht mit allen Karten in jedem Laden bezahlen kann… Die Erwartungen der Analysten wurden weit untergraben.

Es gab Analysten, die behaupteten, dass bis 2011 rund 36 Mrd. US-Dollar der weltweiten Konsumausgaben als kontaktlose Zahlungstransaktionen mittels Handy durchgeführt werden. Mitte 2011 ist davon nichts zu sehen.

Bei den Smartphones glaubt man, dass bis 2014 die Hälfte aller Geräte mit NFC ausgerüstet sind. Allerdings findet im Moment ein Trend in die andere Richtung statt. Beispielsweise Google, welche mit Android und Google Wallet zu den ersten im Bereich Bezahlung per NFC gehört, haben sich ebenfalls dazu entschieden, auch eine Bezahlung per Mobile ohne NFC anzubieten. Das könnte auch der Startschuss sein, dass Google Wallet bald nicht mehr nur für Android verfügbar sein wird, sondern auch für iOS.

Ein weiterer Stich ins Herz von NFC vollzieht Paypal. David Marcus, Präsident von Paypal, meinte Ende 2013:

NFC will fail to gain mass adoption.

Er meint das NFC im Jahr 2013 langsam aber sicher sterben wird. Es lohnt sich eigentlich gar nicht mehr so richtig, dass kleinere und mittlere Läden auf NFC aufrüsten. Die grossen Retailer wie Coop und Migros wollen es in diesem Jahr noch tun… Aber wie Marcus so schön sagt:

Is tapping a phone on a terminal any easier than swiping a credit card? I don’t think so — it’s not solving a real consumer problem and its not providing additional value to encourage me (or anyone else for that matter) to change my behavior.

Wirklich spannend ist NFC in der Bezahlung eigentlich nicht. Paypal selber setzt mit der aktuellen Entwicklung Beacon lieber auf Bluetooth.

Apple hat mit Passbook eigentlich schon ziemlich bewusst an NFC vorbei entwickelt und einfachere Lösungen gesucht, welche nicht mit grossen Hardware-Aufrüstungen verbunden sind. Aber vielleicht wartet man einfach ab, bis NFC wirklich relevant wird in den Stores dieser Welt. Denn das passende Patent hat sich Apple vorsichtshalber schon mal gesichert.

Wie ist deine Meinung? Wird NFC in diesem, oder nächsten Jahr relevant? Oder ist NFC eine Totgeburt? Hat jemand von euch ein Smartphone mit NFC und wo kann man das für was einsetzen?

iPad 3G 16GB 15% günstiger am Mittwoch

Der selbsternannte führende Onlineshop für Heimelektronik Microspot.ch, mit mittlerweile mehr als 26 Jahren Erfahrung, führt täglich eine Happy Hour durch. Während einer bestimmten Zeit gibt es einen ausgesuchten Artikel zu einem Schnäppchenpreis. Am kommenden Mittwoch 17. November 2010 kommt ein iPad 3G 16 GB in den Genuss!

Wer am Mittwoch 17. November 2010 zwischen 14:00 und 15:00 Uhr ein iPad Apple iPad WiFi + 3G 16GB bestellt, bekommt es zum Preis von CHF 679.-. Das gleich Modell kostet bei Apple direkt CHF 799.-. Microspot liefert das iPad ohne weiteren Lieferkosten. Es kann jedoch nur 1 Stück pro Bestellung und Kunde gekauft werden und das Angebot ist gültig solange Vorrat.

Zuviele Hoffnungen würde ich mir nicht machen. Eine Stunde ist kurz und bei einem Ansturm kann der Server schon mal in die Knie gehen und eine Bestellung unmöglich machen. Das ganze hatten wir ja bereits bei Melectronics erlebt. Dennoch drücke ich Euch natürlich die Daumen, dass es klappt mit der Bestellung!

Danke für den Hinweis Gregor

iPad 16GB Wifi 32% günstiger!

iPad 32% günstiger bei Melectronics

Migros, das grösste Detailhandelsunternehmen in der Schweiz, hat für Melectronics, die Sparte der elektronischen Geräte, einen neuen Online Shop auf die Beine gestellt. zur Feier des Tages gibt es vergünstigte Produlte. Unter anderem das iPad 16 GB Wifi für CHF 444.- anstatt CHF 649.-. Satte 32% Prozent günstiger also!

Wer schon immer ein iPad zum ausprobieren wollte, wird hier quasi beschenkt, denn CHF 444.- ist nun wirklich kein Preis mehr…

Danke für den Hinweis Markus

Update, 6.10.2010 21:50
Die Gerüchte haben sich bestätigt und Melectronics verschickt Stornierungen. Es war klar das die Nachfrage wesentlich grösser sein wird als Geräte vorhanden sind. Aber das man dafür zuerst eine Bestellung aufgeben muss, mit Profil und Kreditkarten-Details um dann zu erfahren, dass es doch keine iPads mehr hat, das ist schon traurig.  Für einen neuen Webshop würde ich sagen, sehr schlechter Service! Im Online Shop der elektronischen Migros Abteilung kann man anscheinend mehr Geräte bestellen, als die Herrschaften an Lager haben… Jeder kleine Open Source Shop hat inzwischen schon Eingabemöglichkeiten von Lagerbeständen und auch nur so viele Geräte können dann tatsächlich verkauft werden. Leider nicht bei Melectronics. Ein sehr ärgerlicher Umstand.

Am Mittwoch Abend habe ich auch per Kontaktformular versucht mit den Leuten hinter dem Online Shop in Verbindung zu treten. Leider ohne Erfolg… Auch rund 30 Stunden später möchte bei Migros niemand zu der Aktion Stellung nehmen. Schade, dabei wird die Kundenfreundlichkeit von Migros im Internet so hoch gelobt

Update, 7.10.2010 23:08
Die Migros hat zwar meine Anfrage per Kontaktformular noch nicht beantwortet, dafür hier im Blog einen Kommentar hinterlassen. Kurz gesagt, man wurde überrumpelt weil man die Apple-Community unterschätzt hat. Kunden bei denen die Bestellung storniert werden musste bekommen noch eine Überraschung. Wenigstens etwas und vielleicht wird der Shop ja demnächst verbessert, so dass keine Überbuchungen mehr gemacht werden können.