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Multi-Touch Gesten

Multi-Touch Gesten

Wenn ihr kürzlich ein neues MacBook Air, MacBook Pro oder Trackpad erhalten oder gekauft habt, dann wisst ihr vielleicht noch gar nicht wie mächtig die Multi-Touch Eingaben sein können. Daher hier eine kleine Übersicht was man damit alles machen kann:

  • Mission Control ansehen
    Streich über das Trackpad, um aus der Vogelperspektive zu sehen, was auf deinem Mac läuft.
  • Zwischen Vollbildapps wechseln
    Streiche mit drei Fingern, um von einer Vollbildapp zur nächsten zu wechseln.
  • Mit zwei Fingern scrollen
    Streich mit zwei Fingern nach oben oder unten, um in Dokumenten, Websites und mehr zu scrollen.
  • Zum Zoomen tippen
    Doppeltipp mit zwei Fingern auf das Trackpad, um eine Webseite oder ein PDF größer zu sehen.
  • Zum Zoomen auf- und zuziehen
    Ziehe Daumen und Finger auf oder zu, um Fotos und Webseiten groß oder klein zu zoomen.
  • Zum Navigieren streichen
    Blättere wie in den Seiten eines Buchs durch Webseiten, Dokumente und mehr.
  • Launchpad öffnen
    Zieh deinen Daumen und drei Finger zusammen, um alle Apps auf deinem Mac zu sehen.
  • Bewegen mit drei Fingern
    Positioniere den Cursor oben im Fenster und streiche dann mit drei Fingern, um es zu bewegen.
  • Schreibtisch einblenden
    Zieh deinen Daumen und drei Finger auseinander, um deinen Schreibtisch zu sehen.
  • Nachschlagen
    Durch Tippen mit drei Fingern auf ein Wort rufst du Definitionen, Synonyme und mehr auf.
  • App Exposé
    Streiche mit drei Fingern nach unten, um all deine geöffneten Apps zu sehen.
  • Drehen
    Dreh Daumen und Zeigefinger im oder gegen den Uhrzeigersinn, um ein Bild zu drehen.
  • Zum Klicken tippen
    Zum Klicken oder Doppelklicken tippst du einmal oder zweimal mit dem Finger aufs Trackpad.
  • Mitteilungszentrale
    Streiche von rechts auf das Trackpad, um die Mitteilungszentrale aufzurufen.
  • Safari Tabs zeigen
    Zieh zwei Finger zusammen, um alle deine offenen Tabs zu sehen.

Alle Einstellungen zu Trackpad können im Apfel-Menü unter „Systemeinstellungen…“ und dann „Trackpad“ gemacht werden. Da können die Eingabemöglichkeiten angepasst oder deaktiviert werden. Das ganze wird hier drüben bei Apple übrigens noch mit anschaulichen Videos erklärt, ebenso natürlich in eurem OS X.

MacBook Air 11″ vs. iPad 3G

Macbook Air 11" vs. iPad

Vor rund zwei Wochen hat Apple das neue MacBook Air vorgestellt. Neu gibt es das dünnste MacBook in zwei Grössen-Varianten: Mit einem 11″ und einem 13″ Bildschirm. Die Grössenunterschiede haben Einfluss auf die Auflösung, Abmessungen, Speicherkapazität, Stromversorgung und natürlich den Preis. Wer sich die Unterschiede genauer anschauen möchte, kann das auf der Vergleichsseite von Apple tun.

Was mich aber viel mehr interessiert ist der Vergleich mit dem iPad! Schliesslich war es ja angeblich das iPad, dass bei den anderen Computerhersteller dafür gesorgt hat, dass die Netbook Verkäufe zusammen gebrochen sind. Macht sich hier Apple nun selber Konkurrenz? Nicht wenige male hörte ich in Diskussionen die Aussage: „…jetzt brauche ich kein iPad mehr, ich kaufe mir das 11-Zoll  MacBook Air!“

Auch ich habe mir schon Gedanken gemacht, denn gerade zum bloggen habe ich bei dem iPad immer wieder ein paar Funktionen vermisst. Sei es eine übersichtliche FTP-Lösung, eine einfache Bildbearbeitung oder das hochladen von Bilder. Höchste Zeit also einmal die beiden unterschiedlichen Produkte zu vergleichen…

MacBook Air 11" vs. iPad 3G

 MacBook Air 11"iPad 3G
Display11,6" Hochglanz-Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung9,7" Multi-Touch-Widescreen-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und Hochglanzanzeige
Auflösung1366 x 768 Pixel1024 x 768 Pixeln
AbmessungenHöhe: 192 mm
Breite: 299,5 mm
Tiefe: 3 bis 17 mm
Höhe: 242,8 mm
Breite: 189,7 mm
Tiefe: 13,4 mm
Gewicht1,06 kg0,73 kg
Prozessor1,4 oder 1,6 GHz1 GHz
Arbeitsspeicher2 oder 4 GB256 MB
Speicher64 oder 128 GB Flash-Laufwerk16, 32 oder 64 GB Flash-Laufwerk
Batterie5 Stunden10 Stunden
ProgrammeAlle Mac OS X fähigen Programme. Mit Parallels aus alle Windows Programme.Nur Programme aus dem App Store
USBOffener USBBeschränkter (nur Fotos) USB-Zugang via kostenpflichtigem Adapter.
SD-KarteKein Slot vorhanden, nur beim 13" Modell.Via kostenpflichtigem Adpater
Weitere SchnittstellenCD/DVD nur via kostenpflichtigem Super-Drive Laufwerk.Keine
InternetWLAN. Ethernet via kostenpflichtigem Adapter. 3G via iPhone Tethering oder oder USB-Modem.WLAN und integriertes 3G.
MultitouchTrackpad mit Multi-TouchDer ganze Bildschirm ist Touchscreen.
TastaturVolle MacBook-Tastatur, jedoch ohne HintergrundbeleuchtungTastatur via Touchscreen. Umständlich bei Sonderzeichen.
Preis1199 bis 1709 CHF799 bis 1049 CHF

Klar, der Vergleich ist nicht ganz fair, denn spätestens nach dem erstellen der Tabelle wurde mir einmal mehr bewusst, das iPad ist in erster Linie „nur“ für die Konsumation gedacht. Das iPad ist perfekt um Mails zu checken, Webseiten zu besuchen, Musik abzuspielen, Spiele zu spielen und Fotos und Filme anzuschauen. Wenn es aber um’s produzieren von Inhalten geht, steht der Tablet-Computer aus dem Hause Apple im Abseits. Das einzige was noch einigermassen einfach produziert werden kann sind E-Mails, Text-Dokumente, Präsentationen und Kommentare in Blogs, Foren sozialen Netzwerken. Bereits beim hochladen von Bilder auf Facebook stösst man mit dem iPad an seine Grenzen.

Entsprechend werden vor allem Produzenten spätesten seit dem neuen MacBook Air in die Hände klatschen. Endlich ein kleiner Computer, beinahe ohne Einschränkungen, super dünn und sehr leistungsfähig! Nur schade hat das dünne Notebook keine beleuchtete Tastatur gekriegt.

Mein Fazit
Einmal mehr stellt sich die Frage, was will ich und welches Gerät erfüllt mir meine Kriterien! Gehöre ich eher zu den Konsumenten und surfe gerne durchs Web, oder bin ich Blogger, Fotograf oder Journalist und möchte mehr als nur lesen und anschauen? Je nach dem sagt einem das iPad oder das MacBook Air eher zu. Ich persönlich bin noch unentschlossen. Denn ich besitze ja bereits das MacBook Pro. Braucht es dann noch ein Air für kleine Reise bei denen man nicht schwer tragen möchte? Oder genügt das iPad dann? Ich hatte ja bereits das Problem, zwischen mehreren Macs immer wirklich alles synchron zu halten. Mit einem MacBook Pro und einem MacBook Air hätte ich das Problem wieder wie früher… Kommt dazu, dass das iPad wohl so oder so im Wohnzimmer bleibt um die Apple TV gemütlich zu bedienen.

In ca. zwei Wochen erhalte ich ein 11″ MacBook Air zum testen, vielleicht zeigt es sich dann klarer ob das kleine Apple Notebook in meine Arbeitsabläufe passt oder doch eher störend ist…

Der neue iPod nano

iPod nano

Ich habe es ja bereits mitgeteilt. Vor einiger Zeit sind die neuen iPod Modelle bei mir eingetroffen, welche Apple Schweiz mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie versprochen veröffentliche ich in den nächsten Tagen mein persönliches Review zu den einzelnen MP3 Player.

Ich fange gleich mit dem aussergewöhnlichsten Modell an, dem iPod nano. Böse Zungen behaupten ja, dass die neuen iPod nano und iPod shuffle aus dem vorherigen iPod nano Modell entstanden sind. Aber lassen wir das mal ausser acht, gerne teile ich meine Eindrücke mit euch:

Ganz schön klein!
Beim letzten iPod shuffle Modell hat die Fachwelt ja schon gestaunt über die kleinen Dimensionen des MP3-Player. Der iPod nano ist auch ganz schön zusammen geschrumpft. Darunter mussten auch einige Features leiden. Der Bildschirm wurde kleiner, das Click-Wheel musste weichen und Video können nicht mehr abgespielt und schon gar keine Filme aufgezeichnet werden. Dafür wurde ein Multi-Touch Bildschirm verbaut. Mir ganz persönlich ist der kleine MP3-Player schon fast zu klein…

Ganz schön sportlich!
Das neue Modell hat einen Klick spendiert bekommen, wie wir das schon vom iPod shuffle kennen. Das hilft den leichten iPod an einem Kleidungsstück zu befestigen und so bei jeder Art von sportlichen Betätigung Musik bei uns zu haben. Denn der iPod nano kann mehr als nur Musik abspielen. Es wurde auch gleich ein Schrittzähler installiert und natürlich unterstützt der sportliche MP3-Player das komplette Nike + Programm.

Auch Radio unterwegs hören.
Der iPod nano hat auch in der kleinen Version einen Radio-Empfänger integriert. Neben dem Sender, zeigt der FM Tuner auch Interpret und Song an. Der Radio bietet zudem eine Live-Pause an. Jederzeit kann man auf Pause klicken, einen Telefonanruf tätigen und später die Radio-Sendung exakt da weiter anhören wo Ihr die Wiedergabe unterbrochen habt.

Welche Uhrzeit ist denn?
Ein interessantes Feature ist die Uhr. Die Dritthersteller sind auch schon auf den Zug aufgesprungen und bieten spezielle Armbänder an, an denen die iPod nano Uhr befestigt werden kann.

Viel Power!
Die Grösse des iPod nano darf nicht unterschätzt werden. Trotz den geringen Massen hat genug Strom Platz um ganze 24 Stunden Musik ohne Unterbrechung ab zu spielen.

Mein Fazit.
Ein bisschen erschrocken bin ich schon wie klein der neue iPod nano wurde. Ich finde es auch schade, dass der MP3-Player nun keine Videos mehr aufzeichnen kann. Aber hier konzentriert sich Apple wohl darauf, den iPod touch an die Leute zu bringen. Wie schon erwähnt, finde ich den iPod nano ein bisschen zu klein. Man kann das kleine Ding kaum in den Händen halten und dann noch den Multi-Touch Screen bedienen. Ich frage mich auch, wofür es überhaupt noch den iPod shuffle gibt und wo seine Daseinsberechtigung ist. Schliesslich ist der nano inzwischen so klein, dass er locker beim Sport mit kommen kann. Auch den Klipp hat der Kleine, die shuffle Funktion hat sowieso jeder iPod und er unterstützt sogar Nike +.

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Gerne verlose ich unter allen Kommentaren ein iPod nano 8GB Silver. Teilnehmen können alle Kommentare welche bis zum 26. Oktober 2010 18:00 hier eingereicht wurden. Mich interessiert eure Meinung zum iPod nano. Es nimmt jeweils nur ein Kommentar pro Person an der Verlosung teil. Der Gewinner wird per Los-Ziehung entschieden. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und im ApfelBlog.ch veröffentlicht. Über die Auslosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung der Preise.

Der neue iPod nano mit Multi-Touch

iPod nano mit Multi-Touch

Letzte Woche hat Apple die iPod Produkt-Palette aufgefrischt und wir wollen diese Woche etwas genauer hinschauen. Der iPod nano wurde neu mit einem Multi-Touch Bildschirm vorgestellt. Einfaches Tippen oder Streichen eines Fingers auf dem Display lässt den Anwender durch die Musiksammlung navigieren. Die jüngste iPod nano Generation misst nur noch die Hälfte der Grösse und des Gewichts im Vergleich zum Vorgängermodell.

Steve Jobs, CEO von Apple freut sich über den neuesten iPod nano:

Das ist die grösste Neuerfindung des iPod nano seit seinem Debut im Jahr 2005 und wir denken dass die Nutzer ihn lieben werden. Durch den Austausch des Clickwheels gegen Multi-Touch konnten wir den iPod nano auf ein atemberaubend kleines Design schrumpfen, welches ihn durch den integrierten Clip unmittelbar tragbar macht.

Durch den Verzicht auf Clickwheel konnte tatsächlich Platz eingespart werden, aber auch weil eine wesentliche Funktion des iPod nano der letzten Generation ersatzlos gestrichen wurde. Der letzte iPod nano war nämlich in der Lage Videos aufzuzeichnen und erst noch mit speziellen Effekten! Eigentlich schade wurde diese nette Funktion einfach gestrichen… Ebenfalls reduziert wurde die Farbpalette von 10 auf 7 verschiedene Farben.

Der iPod nano mit Apples Multi-Touch funktioniert so ähnlich wie der iPod touch oder das iPhone. Jedoch basiert die Software nicht auf dem mächtigen iOS. Im iPod nano kommt lediglich eine abgespeckte Version zum Einsatz. Zwar kann der Homescreen individualisiert werden, indem Icons einfach von anderen Screens auf den Homescreen gezogen werden. Jedoch können die Programme (vorerst) nicht erweitert werden.

iPod nano History

Und das bietet nun der jüngste iPod nano:

  • Neues Design mit Ansteck-Klip
  • Hochauflösendes LCD Display mit Multi-Touch
  • 24 Stunden Betriebszeit bei voller Akkuladung
  • VoiceOver
  • Shake-to-Shuffle-Funktion
  • Eingebautes FM-Radio mit Live-Pause
  • Integrierter Schrittzähler und unterstützt Nike+ iPod

Diese, spätestens nächste Woche ist der neue iPod nano erhältlich. Das 8GB-Modell wird zum Preis von CHF 189.- und das 16GB-Modell für CHF 229.- erhältlich sein. Beide Modelle gibt es in den Farben Silber, Graphit, Blau, Grün, Orange und Pink im Apple Store, ebenso der spezielle 8GB und 16GB iPod nano (PRODUCT) RED.

Übrigens, so weit daneben lag Marc Krenn mit seinem iPod nano Mockup gar nicht, oder?

Nexus One Vs. iPhone 3GS

Keine Angst, hier kommt nicht ein Versuch das Nexus One schlecht zu reden und das iPhone 3GS auf ein Podest zu heben. Und schon gar nicht will ich das Nexus One einen iPhone-Killer nennen! Die Zeiten eines iPhone-Killers sind schon lange vorbei. Das iPhone hat inzwischen Kult-Status erlangt und ist das Mass aller kommenden Smartphones. Ob man will oder nicht.

Tatsächlich scheint Google aber seine Hausaufgaben gemacht zu haben! Der Startscreen bietet so ziemlich das, was von iPhone Benutzer schon lange gefordert wird. Nämlich, dass man gleich Dinge wie Wetter und die nächsten Termine gleich auf dem Homescreen hat. Auch der Bildschirm selber hat es in sich! Dieser ist nicht nur grösser, sondern bietet auch gleich ein viel höhere Auflösung! Leider unterstützt das Nexus One dafür keine Multi-Touch gesten. Ob die Funktion per Patent geschützt ist? Wie dem auch sei, dafür setzt der Display des Apple Mobiltelefon die Berührungen am besten um, wenn man dem folgenden Test glauben schenken darf.

Erstaunlicherweise konnte auch Google, bzw. der wirkliche Hersteller HTC, beim Nexus One auch nichts gegen das Batterie-Problem unternehmen! Die Sprechzeit beim Nexus mit 3G ist 2 Stunden höher, die Nutzungszeit von Internet mit 3G gleich, dafür die Standby-Zeit sogar rund 50 Stunden tiefer als beim iPhone 3GS! Dafür ist der Akku austauschbar und zur Not kann man ja gleich einen Zweiten kaufen und mit sich rum tragen…

BillShrink hat übrigens eine nette und übersichtliche Vergleichsgrafik erstellt:

Nexus One vs. iPhone 3GS

Die Kamera beim Nexus One bietet zwar mehr Megapixel, aber bisher hat Apple’s 3MP Kamera mit Autofokus noch manche hochpixelige Handy-Kamera getopt. Ob das hier auch der Fall ist kann ich nicht beurteilen… hat da jemand Erfahrungen?

Abgesehen von den Verkaufszahlen, muss Google jetzt aber auch noch im eigenen App Store noch zümpftig aufholen. Gerade verwöhnte iTunes App Store Einkäufer werden wohl das eine oder andere App bei Google vermissen… Wäre doch schade wenn man Neukunden so gleich wieder in die Arme der Mitbewerber schickt…

Das Nexus One Mobiltelefon von Google wird übrigens kostengünstiger hergestellt. Das Nexus One kostet in der Herstellung gerade einmal 174.15 US-Dollar während das das 8GB iPhone 3G 174.33 Dollar kostet, aber ohne die Möglichkeit eine Speicherkarte einzusetzen, oder den Akku auszutauschen…

Wie gesagt, Google hat seine Hausaufgaben gemacht und Versäumnisse von Apple im eigenen Smartphone verbessert. Von der Software bis zur Hardware. Allerdings war es das denn auch schon. Google hat, so scheint es, das gute von Apple übernommen und die gängigen Verbesserungswünsche aus der Community umgesetzt. Innovationen sucht man beim Nexus One vergebens… Wir dürfen also auf die Antwort von Apple im Juni/Juli 2010 gespannt sein!

It’s magic: Magic Mouse

Magic Mouse

Seit gut einer Woche arbeite ich nun mit der Magic Mouse. Es wird also höchste Zeit für einen Erfahrungsbericht. Ich habe mir extra etwas mehr Zeit gelassen als sonst weil ich eine Besonderheit auf längere Zeit austesten wollte… Aber fangen wir von vorne an.

Unbestritten ist die Magic Mouse einmal mehr ein Design-Wunder aus dem Hause Apple. Es wurde auch höchste Zeit die anfällige, Plastik Mighty Mouse zu ersetzen. Das neue Modell ist aus Aluminium und Glas. Alleine durch die verwendeten Materialen wird die Magic Mouse schwerer und in meinen Augen besser bedienbar als die leichte Mighty Mouse.

Die Maus wurde auch schnell vom iMac erkannt, doch musste noch etwas Zusatzsoftware geladen werden, bevor man mit der Multi-Touch Oberfläche scrollen und wischen kann. Dieser Umstand ist neu in meinen Erfahrungen mit Apple. Spätestens aber mit dem nächsten Snow Leopard ist dieser Work-Around behoben und die Magic Mouse Software ist in der Version 10.6.2 enthalten.

Leider ist es bei der Magic Mouse immer noch so, dass der rechte Mausklick standardmässig nicht aktiviert ist. Hier muss man selber schnell in den Systemeinstellungen vorbei schauen und den Rechtsklick wieder aktivieren. Übrigens auch, wenn man vorher schon eine Maus mit rechtem Mausklick aktiviert hatte. Eigentlich schade, denn selbst in der Mac-Szene hat sich der rechte Mausklick eingebürgert.

Danach geht es flott mit der Magic Mouse über den grossen iMac Desktop… Intuitiv wendet man die Scroll- und Wisch-Funktionen richtig an. Unsereins kennt es ja bestens vom iPhone. Etwas irritiert war ich zu beginn, dass man für einen Klick tatsächlich richtig drücken muss um einen „mechanische“ Funktion auszulösen. Hier habe ich ehrlich gesagt erwartet, dass das auch mit der Multi-Touch Oberfläche erledigt wird. Aber wahrscheinlich würden wir uns dann zu oft verklicken…

Sehr skeptisch war ich ab der flachen Form der Maus. Ich hab mir schon vorgestellt wir sehr mein Handgelenkt nach eine Tag, oder nach einer Woche Magic Mouse schmerzen muss. Dem war aber nicht so… Ich habe keinerlei Beschwerden und muss mich auch nicht verrenken um die flache Maus zu bedienen. Im Gegenteil, wenn man die Touch-Funktionen anwenden möchte, ohne Verrenkungen, dann muss die Maus so flach sein! In diesem Punkt muss man sagen, die Regel „Design follows Function“ wurde von Apple eingehalten, ganz im Gegensatz wie das einige angezweifelt haben. Übrigens kann man auch ganz beruhigt die Finger auf der Multi-Touch Fläche ruhen lassen, ohne gleich eine Touch-Geste auszuführen.

Grundsätzlich bin ich mit der Magic Mouse aber sehr zufrieden und arbeite bereits damit, als hätte es vorher nichts anderes gegeben. Weil aber gerade die spezielle Form in vielen Medien in der Kritik steht, rate ich zu einem kleinen Test beim Apple-Händler eures Vertrauens. Ich persönlich komme prima mit der Maus klar und wünschte mir sogar noch ein paar Touch-Funktionen mehr als bisher zugelassen sind…

Neue iMacs mit 21,5″ und 27″ Displays, neues MacBook und Magic Mouse!

Die Spatzen haben es von den Dächer gepfiffen, dass heute eine ganze Reihe von Produkten überarbeitet wird. Und tatsächlich wurden gleich die iMac, MacBook und Magic Mouse veröffentlicht.

iMac

Neue iMac Familie
Apple hat heute eine komplett neue iMac-Familie mit atemberaubenden 21,5″ und 27″ Breitbild-Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung und 16:9 Bildformat in neuem Design – mit Glas von einer Ecke zur anderen – sowie einem nahtlosen Aluminium-Gehäuse vorgestellt. Das Display des neuen 21,5″ iMac hat eine hohe Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Der 27″ iMac besitzt ein wunderschönes 2560 x 1440 Pixel-Display, welches 60 Prozent mehr Pixel als das frühere 24“ Display bietet. Beginnend bei CHF 1’449.-  ist es die schnellste iMac-Serie aller Zeiten und bietet mit Intel Core 2 Duo Prozessoren ab 3,06 GHz sowie Core i5 und i7 Quad-Core Prozessoren das Doppelte an Leistung.

MacBook 2009

Neues MacBook
Auch das beliebte MacBook wurde erneuert. Der kleine portable Mac gibt es ab sofort im neuen robusten Polycarbonat Unibody Gehäuse. Das MacBook besitzt ein brillantes Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung, ein Multi-Touch Trackpad aus Glas und die innovative, eingebaute Batterie für bis zu sieben Stunden Laufzeit mit einem einzigen Ladezyklus. Im neuen MacBook finden sich sowohl Technologien als auch Design der MacBook Pro-Linie wieder und machen es zum idealen Consumer-Notebook für Studenten oder Mac-Einsteiger – zu einem Preis von CHF 1’249.-! Angetrieben wird das MacBook von einem 2,26 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor, 2GB RAM, eine 250 GB Festplatte und einen leistungsstarken integrierten NVIDIA GeForce 9400M-Grafikprozessor.

Magic Mouse

Magic Mouse – die erste Multi-Touch Maus der Welt
Apple hat heute die neue kabellose Magic Mouse vorgestellt. Es ist die erste Maus weltweit, die die revolutionäre Multi-Touch Technologie von Apple einsetzt. Die Multi-Touch Technologie, die bereits wegweisend bei iPhone, iPod touch und Mac-Notebook-Trackpads Verwendung fand, ermöglicht es den Kunden mittels intuitiver Fingerbewegungen zu navigieren. Anstelle mechanischer Tasten, Scrollräder oder Scrollbälle besteht die gesamte Oberseite der Magic Mouse aus einer nahtlosen Multi-Touch Oberfläche. Die Magic Mouse ist standardmässig bei jedem neuen iMac dabei und ist als Mac Zubehör für nur CHF 99.- erhältlich.

Die Magic Mouse besitzt ein nahtloses, berührungsempfindliches Gehäuse, das sie zu einer Einzel- oder Mehrtasten-Maus mit hochentwickelter Unterstützung von Gesten macht. Durch intuitive Fingerbewegungen können die Nutzer sehr einfach durch lange Dokumente scrollen, über grosse Bilder schwenken oder mittels ‚Streichen‘ sich rückwärts und vorwärts durch eine Sammlung von Fotos oder Webseiten bewegen. Die Magic Mouse ist gleichermassen für Links- und Rechtshänder geeignet und die Befehle zur Mehrtasten- und Fingerbewegungs-Steuerung können sehr einfach in den Systemeinstellungen konfiguriert werden.

Das Abtasten der Oberfläche durch den Lasersensor der Magic Mouse bietet, im Vergleich zu herkömmlichen optischen Sensoren, ein deutlich geschmeidigeres und gleichmässiges Arbeiten auf mehr Oberflächen. Durch die Unterstützung von Bluetooth ermöglicht die Magic Mouse kabelloses Arbeiten und einen aufgeräumten Schreibtisch mit einer sicheren Verbindung bei einer Reichweite von bis zu zehn Metern. Um die Batterielaufzeit zu verbessern besitzt die Magic Mouse ein fortschrittliches Power Management System, das mit Mac OS X zusammenarbeitet, um bei Inaktivität automatisch in den Niedrig-Strom-Modus zu schalten. Die kabellose Magic Mouse wird von zwei AA-Batterien mit Strom versorgt, die im Lieferumfang enthalten sind.

Und noch mehr…

Neben diesen Produkten wurde noch drei weitere einer Erneuerung unterzogen. Der Mac mini ist neu etwas günstiger mit mehr Power. Die Time Capsule und AirPort Extreme wurde auch überarbeitet und verteilen das WLAN nun noch stärker und noch weiter… Auch die Apple Remote Fernbedienung wurde einem Redesign unterzogen

Fazit
Einmal mehr konnte Apple punkten und überraschen! Die neuen iMac sind nicht nur etwas für’s Auge, sondern bieten auch echte Power! Zudem ist Kluft zwischen den beiden Displaygrössen grösser geworden was in meinen Augen durch aus Sinn macht!

Überrascht hat vor allem die neue Magic Mouse! Es war zwar durch die Patente bereits bekannt, dass Apple irgendwann mit so was ähnlichem kommt, aber die Umsetzung ist einmal mehr eine Augenweide. Wie sich die Maus in der Praxis wird sich zeigen… Auf jeden Fall ist die Maus eine Apple-Neuerung, welche sich jeder leisten kann.