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iReview 17/2016

Wer hat’s gemerkt? Diese Woche war wieder mehr los hier im ApfelBlog.ch! Es gab auch einiges zu berichten. Die Woche hatte für nicht gerade rosig begonnen. Wie erwartet musste Apple zum ersten mal seit Jahren rückläufige Absätze und Gewinne verkünden. Aber Apple, wie auch die Analysten, sind zuversichtlich das es bald wieder besser wird. Neben dem 7 dürfte auch das iPhone Upgrade Programm für lockere Portemonnaie sorgen. Übrigens… Gemäss Phil Schiller sollte man nicht von „drei iPads“ sprechen, sondern von „drei Geräte“…

Dann hab ich mich noch geirrt… Ich dachte die Diktierfunktion seit erst seit kurzem in aufgeschaltet. War sie aber nicht. Somit auch kein Vorbote für Siri auf Apple TV in der Schweiz. Eigentlich schade. Dafür hat die Daten von vielen Tausend Wetterstationen gebündelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Nur noch heute: MacBook Pro Aktion

Heute noch könnt ihr von der tollen Aktion profitieren. Knapp 600 Franken günstiger bekommt ihr ein voll ausgestattetes Mac Book Pro mit einem 13-Zoll Retina Display. Aber nur noch heute!

Was sonst noch in dieser Woche erwähnenswert war, steht im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 17/2016. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Übrigens, noch mehr nützliche Artikel rund um Apple gibt es jeweils beim ApfelBlog.ch Twitter-Account: @apfeltweet. Und wer nichts verpassen möchte, der lädt sich die ApfelBlog.ch App für iOS und Android herunter.

Netatmo nutzt Daten für eine Realtime-Wetterkarte

Mittlerweile dürfte schon fast jeder mit einem Internetanschluss die Wetterstationen von kennen. Bei mir sind die beiden Innen- und das eine Aussenmodul bereits seit Jahren im Einsatz. Zuverlässig informieren sie mich über Geräuschpegel, Luftqualität und Temperatur im Haus. Das Aussenmodul informiert nicht nur über die Temperatur, sondern warnt mich bei tiefen Temperaturen vor Frostschäden bei den Pflanzen oder glatten Strassen.

Diese Geräte sammeln wertvolle Daten. Daten die man in einem grösseren Kontext verarbeiten kann. Sammelt man alle Daten der Wetterstationen, so kann man eine Relative- erstellen. Genau das hat Netatmo freizugänglich gemacht: https://www.netatmo.com/weathermap

Netatmo Weathermap

Auf der Karte werden die Temperaturen angezeigt und mit einem Klick auf den gewünschten Standort kann noch die Luftfeuchtigkeit, Luftdruck sowie der Verlauf der drei Werte nachgesehen werden. Auch die Niederschlagsmenge, Windstärke und Richtung kann, wo solche Messgeräte vorhanden sind, nachgeschlagen werden. Mich erstaunt die Menge an Netatmo Geräten welche in der Schweiz verteilt sind. Alleine in meiner Umgebung sind es mehrere Dutzende!

Für mich ist das echtes ! Geräte sammeln Daten und die Menschen tauschen die Daten quasi untereinander aus. Übrigens, wer seine Daten nicht zur Verfügung stellen möchte, kann die Übertragung ausschalten in der App unter Einstellungen.

Ich bin jetzt ein Klimaforscher – Netatmo Urban Weather Station

Die persönliche und anschauliche kleine Wetterstation von Netatmo hab ich bereits vorgestellt. Freundlicherweise wurde mir eine komplette Urban Weather Station zugeschickt um meine persönlichen Erfahrungen damit zu machen.

Die Aufmachung und Verpackung der Wetterstation ähnelt sehr den Apple Produkten. Einfache, hochwertige Verpackung und kein Platz verschwendet. Die Installation funktioniert furchtbar einfach und ist in weniger Minuten passiert. Die grosse Wetterstation braucht keine Batterien, kann über ein Stromkabel versorgt werden und wird im innern des Hauses platziert.

Die kleine Station muss nach draussen, wobei der Platz sorgfältig ausgesucht werden muss. Der kleine Zylinder sollte nicht dem Regen ausgesetzt sein, ebenso wenig der direkten Sonneneinstrahlung. Es liegen diverse Befestigungsmaterialen bei mit welchen man die kleine Station montieren kann.

Die grosse Wetterstation drinnen hat es einfacher. Jedoch sollte der Zylinder nicht gerade neben dem Fernseher oder einem Lautsprecher platziert werden, ansonsten könnten die Messungen mit dem Sonometer (Lautstärke) verfälscht werden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Einrichten und Konfigurieren der eignen Wetterstation geht ganz einfach über das iPhone. Hier werden alle nötigen Updates geladen, und Konnektivitäten hergestellt. Und schon kann es los gehen mit den Messungen. Die Stationen rufen selber regelmässig die aktuellen Daten über die eingebauten Messinstrumente ab und stellen diese in der iPhone App schön, verständlich und übersichtlich dar. Wer nicht warten kann oder will, kann bei der innen platzierten, grossen Station oberhalb des Zylinders auf den Knopf drücken und so eine manuelle Messung auslösen.

Nun bin ich also informiert über Werte wie:

  • Innentemperaturen (0°C bis 50°C)
  • Aussentemperaturen (-40°C bis 65°C)
  • Luftfeuchtigkeit (0 bis 100%)
  • Luftdruck (260 bis 1260 mbar)
  • CO2-Gehalt (0 bis 5000 ppm)
  • Lautstärke (35 dB bis 120 dB)

Diese Daten werden alle über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet und gespeichert. In einfachen Linien-Diagrammen werden die Daten dann zur Verfügung gestellt. So kann ich selber gewisse Tendenzen erkenne und reagieren. Beispielsweise, dass ich die Luftfeuchtigkeit im Winter erhöhen muss, dass ich trotz Kälte draussen mehr die Zimmer lüften sollte weil der CO2-Gehalt zu hoch ist, etc. Übrigens kann die Wetterstation auch Push-Meldungen auf das iPhone oder iPad schicken wenn kritische Werte erreicht wurden.

All die gemessenen Daten fliessen übrigens anonymisiert an Netatmo zurück um damit das Klima in den Städten besser erforschen zu können:

Das Netatmo Stadtwetter-Programm zielt darauf ab, ausgehend von der Nutzergemeinde das größte je geschaffene Netzwerk für Wetter- und Luftqualitätsüberwachung, das Wissenschaftler und Bewohner städtischer Umgebungen mit zahlreichen Infos versorgt,ins Leben zu rufen…

Die Station gibt mir übrigens auch eine kleine Vorschau, welches Wetter mich in den nächsten zwei Tagen erwartet. Ob die Daten aus dem Netatmo Programm stammen, oder ob hier eine klassische Wettervorschau-Schnittstelle angezapft wird hab ich leider bisher nicht erfahren.

Meine neue Rolle als Hobby-Klimaforscher oder Wetterfrosch koste ich im Moment in vollen Zügen aus. Es macht Spass zu beobachten welche Auswirkungen welche Handlungen auf das Raumklima haben. Ebenso spannend ist es das Wetter draussen in Echtzeit zu verfolgen. Und eben nicht das Wetter auf einem Fernsehturm in Zürich, sondern am eignen Wohnort.

Weitere Apps dürften demnächst folgen

Richtig spannend finde ich aber, dass Netatmo keine Berührungsängste mit Drittentwickler hat. Im Gegenteil. Developer werden tatkräftig unterstützt, dass weitere Apps für die Urban Weather Station entwickelt werden.

Der kleine Spass hat aber auch seinen Preis. Beim Hersteller gibt es die Urban Weather Station für knapp 170 Euro, bei IngenoData oder DataQuest für jeweils CHF 209.-.