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Hat das iPhone einen schlechten Empfang?

iPhone Family

Der ApfelBlog-Leser Fabian hat mich auf einen Blick-Artikel aufmerksam gemacht, in dem man über eine österreichische Studie berichtet, wonach mit dem iPhone 1,5 bis 2 Prozent aller Gespräche abbrechen. Beim Mitbewerber Samsung Galaxy S III sollen es hingegen nur 0,8 bis 1,1 Prozent gewesen sein, also rund die Hälfte. Fabian selber meint:

Habe selber ein iPhone 5 und finde das es keine Behauptung ist sondern leider wirklich die Wahrheit:)

Diese internen technischen Auswertung eines österreichischen Betreibers  kann ich leider nicht nachvollziehen. In meiner 5-jährigen iPhone Karriere, in der ich jedes iPhone-Modell in den Händen gehalten habe und jeweils mindestens 11 Monate in Betrieb hatte, musste ich keinen einzigen Telefonabbruch, bzw. Dropped Call, erleben!

Woran kann es also liegen? Vielleicht doch am Netz? Denn futurezone erwähnt im Artikel auch, dass der jeweilige Smartphone Hersteller sich mit dem Netzbetreiber austauschen muss für eine optimale Abstimmung:

Die Abstimmungen für die Smartphones muss der Hersteller vornehmen bzw. muss sie mit dem Netzwerkbetreibern machen. „Hier dürfte Apple etwas ungenauer sein als die Konkurrenten“, so der technische Verantwortliche des Betreibers zur futurezone.

Ruft man sich aber die Sache mit dem neuen 4G/LTE von Swisscom in Erinnerung, so dürfte es klar sein, mindestens für 4G scheint sich Apple in der Schweiz viel Zeit zu nehmen um eigene Tests zumachen. Denn erst nach diesen Tests darf Swisscom, so der Mobilfunkbetreiber selber, das iPhone 5 an’s schnelle 4G/LTE Netz.

Interessant ist aber, dass das Problem in erster Linie mit Telefonanrfen besteht. In Sachen Datenverkehr ist das iPhone absoluter Spitzenreiter.

Wie sind eure Erfahrungen? Hatte ich mit meinen Geräten immer nur Glück? Ist das Netzwerk von Swisscom so stark, dass ich darum keine Probleme hatte? Wie sind eure Erfahrungen mit Dropped Calls und dem iPhone?

Tipps und Tricks zu iOS 5

iOS 5

Das neue iOS 5 bringt nicht nur neue Funktionen mit sich, sondern auch Fragen und Probleme. Einige Probleme welche heute an mich getragen wurden werde ich gerne hier erläutern:

  • Kein Tethering mehr…
    Auch ich hatte plötzlich die Option „Persönlicher Hotspot“ nicht mehr in den Einstellungen. Wenn das der Fall ist, dann geh in den Einstellungen auf „Allgemein“ und „Netzwerk“. Wenn auch hier de Persönliche Hotspot fehlt, dann geh zurück auf „Zurücksetzen“ und wähle „Netzwerkeinstellungen“. Die Netzwerkeinstellungen werden neu gesetzt. Eventuell ist der „Persönliche Hotspot“ noch immer nicht direkt unter den Einstellungen, dann geh wieder auf „Allgemein“ und „Netzwerk“ und schalte den Hotspot ein. Danach ist wieder alles wie gehabt.
  • Kann ich die Mitteilungszentrale selber konfigurieren?
    Ja, bedingt. Unter „Einstellungen“ und Mitteilungen kann jede kompatible App eingestellt werden, wie sie bei Benachrichtigungen reagieren soll. Auch die Reihenfolge der App-Benachrichtigungen kann verwaltet werden.
  • Bei den Reminder kann ich keine ortsbasierten Erinnerungen einschalten
    Das ist ein Problem welches auftritt, wenn man einen Exchange-Account eingerichtet hat. Untern „Einstellungen“ und „Mail, Kontakte, Kalender“ muss dem eingerichteten Exchange Account die Synchronisation der Erinnerungen ausgeschaltet werden. Danach kann man bei den Erinnerungen auch ortsbasierte Reminder eintragen.

Vielleicht habt Ihr ähnliche Probleme und vielleicht sogar die Lösung dazu, dann würde ich mich freuen, wenn wir uns hier austauschen können, so das alle davon profitieren können.

Gastnetz einrichten mit der Time Capsule

Heute darf ich wieder einmal einen Gastbeitrag veröffentlichen. Geschrieben wurde der Beitrag vom ApfelBlog-Leser Martin Thomas. Er zeigt uns ein aktuelles Problem auf im zusammenspiel der Time Capsule, dem Mac OS X Snow Leopard Server und einem Gastnetzwerk.

„Proper names are poetry in the raw. Like all poetry they are untranslatable.“
Zitat von W. H. Auden

Eine Sache von 3 Minuten, dachte ich… naja, vielleicht 10, aber mehr würde mich nicht mehr von meinem Feierabend trennen – falsch gedacht, wie sich noch herausstellen wird. Erklärtes Ziel: Auf Geheiss hin bei einem aktuellen Apple WLAN Router, namentlich der Time Capsule, den ‚Gast- Netzwerkbetrieb‘ einschalten, so dass Gästen Internetzugang offeriert werden kann ohne dass für jene gleich alle hauseigenen Netzwerkressourcen ersichtlich sind.

Voller Elan und Tatendrang an der Örtlichkeit eingetroffen machte ich mich also ans Werk. Mithilfe des Airport Dienstprogramm aktivierte ich die gewünschte Gastnetz-Funktion.

Bildquelle: Martin Thomas

Bildquelle: Martin Thomas

Leider schienen jedoch, wie sich in einem ersten Funktionstest herausstellte, alle Geräte im Gastnetz massive Probleme bei der Auflösung mit Domain Namen zu haben. Ein Blick in die Systemeinstellungen eines solchen Clients ergab, dass die besagte Time Capsule dem Rechner über DHCP als ersten DNS-Server Eintrag die IP-Adresse 10.0.1.11 angibt, obschon jene Adresse gar nicht im Adressbereich des Gastnetzes liegen kann.

Bildquelle: Martin Thomas

Ach wie ärgerlich, grummelte ich gedanklich vor mich hin, und wollte das Problem schleunigst beheben, als ich feststellen musst, dass mir dies gar nicht so einfach wie erwartet möglich sein wird: Im primären Netz, also nicht im soeben neu erstellten Gastnetz, agiert ein Mac OS X Snow Leopard Server, welcher abhängig von seiner eigenen Konfiguration autonom Einstellungen an jener Time Capsule vornimmt um das reibungslose Funktionieren der Dienste, welche er zu Verfügung stellen muss (bspw. Open Directory), zu gewährleisten. So hinterlegte dieser dann auch seine interne IP als ersten DNS-Server-Eintrag bei der Time Capsule.

Bildquelle: Martin Thomas

Unglücklicherweise ist es meines Wissens nach nicht möglich, für das Gastnetz eigene DNS-Server-Einträge auf der Time Capsule zu hinterlegen und, wie es scheint, erkennt die Time Capsule auch nicht von sich aus, dass es sich bei dem DNS-Server-Eintrag 10.0.1.11 um eine interne IP-Adresse des primären Netzes handelt, welcher so auch nur jenes betreffen muss.

Da ich nicht gerade eine geeignete Lösung für jenes Problem auf Lager hatte, war ich schlussendlich gezwungen, dass Gastnetz wieder zu deaktivieren. Natürlich wäre es theoretisch möglich jedem Gast zu sagen, er könne das Gast-WLAN verwenden, müsse aber bei seinem Endgerät manuell korrekte DNS-Server-Informationen in den Netzwerkeinstellungen eintragen; dies hielt ich aber für absolut impraktikabel.

Wer von euch nutzt das Gast-WLAN-Feature der Apple Basisstationen? Kennt jemand von euch vielleicht sogar eine schlaue Lösung für das obige, oder ein vergleichbares Problem? Oder hat sich einer von euch vielleicht auch bereits mal über die eine oder andere ‚fehlende‘ Einstellung gewundert?

IP Webcam für Mac OS X – Ein Ding der Unmöglichkeit?

Seit einigen Wochen bin ich auf der Suche nach einer IP Webcam, welche ich ohne Verlust von Features via dem Betriebssystem Mac OS X bedienen kann. Sei es über eine spezielle Software oder über den Browser Safari. Nach einigen Anläufen musste ich jedoch die Aktion abbrechen weil es nach einer Suche der Unmöglichkeit ausschaut…

Die meisten Netzwerk-Webcams können nur via Internet Explorer mit Microsoft ActiveX gesteuert werden. Es gibt zwar die Software EvoCam, mit welcher man auf eine Vielzahl von Webcams via Mac OS X zugreifen kann, jedoch sind darin längst nicht alle Funktionen unterstützt.

Im Moment tendiere ich zur Webcam Trendnet TV-IP422W im Zusammenspiel mit EvoCam. Ganz glücklich bin ich nicht damit, denn es ist mir noch unklar, wie viele der Funktionen dann auch tatsächlich von EvoCam unterstützt sind… Im Notfall könnte ich für die erste Konfiguration immer noch Parallels und Windows anschmeissen, aber wirklich nur im äussersten Notfall!

Wie sind Eure Erfahrungen in Sachen IP-Webcam und Mac OS X? Habt Ihr Webcams im Einsatz? Wenn ja, welche und wie seit Ihr zufrieden? Wie greift Ihr auf die Steuerung zu? Herzlichen Dank jetzt schon, wenn Ihr Eure Meinung mit uns teilt.

Standort-Erkennung: Einstellungen beim MacBook ändern

Via Twitter wurde ich auf ein interessantes Programm hingewiesen. Das Stück Software mit dem Namen NetworkLocation verwaltet die Einstellung in Eurem MacBook je nach Standort…

Stellt folgende Szenarien vor: Ihr geht mit Euer MacBook irgendwo hin klappt es auf. Das MacBook erkennt das Netzwerk und nimmt folgende Einstellungen vor:

  • Büro
    Der Standard-Drucker wird auf den Firmen-Drucker gewechselt, das Hintergrundbild wird auf etwas seriöses geändert, die Lautstärke der Lautsprecher wird heruntergefahren, Mails werden jede Minute gecheckt und ein Firmen-Server wird verbunden.
  • Zuhause
    Das Hintergrundbild wird auf was rockiges geändert, der Standarddrucker gewechselt, der Status von iChat geändert, meine Lieblings-Playlist wird in iTunes abgespielt und GarageBand wird gestartet mit meinem aktuellen Projekt.
  • Starbucks
    Die Beleuchtung des Bildschirms wird heller gestellt weil es immer so dunkel ist, der Screensaver wird mit einem Passwort geschützt, KeyChain wird geschützt, Bluetooth wird abgeschaltet und der iChat Status ändert sich.

Die Möglichkeiten der Änderungen in den Einstellungen sind gross. Hier eine Liste was Ihr mit NetworkLocation alles ändern könnt:

  • Change the Default Printer
  • Change the Desktop Picture
  • Change the Display Brightness
  • Change the Screensaver Settings
  • Change the System Location
  • Change the Timezone
  • Change the Volume
  • Connect to Server
  • Control Airport Power
  • Control Bluetooth Power
  • Control Spaces
  • Lock the Keychain
  • Pause Execution of Actions
  • Change the Mail Checking Frequency (Apple Mail)
  • Change the SMTP Servers (Apple Mail)
  • Change your iChat status
  • Close an Application
  • Open URL
  • Open an Application or Run Script…
  • Play an iTunes Playlist
  • Run Command in Terminal
  • Synchronize via iSync

Die Standort und deren Einstellungen kann man natürlich nach belieben selber zusammen setzen. Der aktuelle Standort kann entweder automatisch geortet werden, oder aber man setzt den Standort von Hand. Übrigens, dank der Möglichkeit einen Befehl via Terminal auszuführen, sind die Möglichkeiten von Aktionen unbeschränkt!

iTunes 9: Neue Funktionen und (Fake-)Screenshots

iTunes 9

Schon länger wird über eine neue Ausgabe von iTunes spekuliert. Ins Gespräch gebracht hat das ganze die Website BoyGeniusReport.com. Doch was soll iTunes 9 alles können?

  • Blu-Ray
    Das neue iTunes soll in der Lage sein Blu-Ray Discs abzuspielen. Ein anderes Gerücht besagt ja auch schon, dass bald neue iMacs kommen mit den entsprechenden Laufwerken.
  • iPhone App Verwaltung
    Eine besser Verwaltung der unzähligen iPhone Apps soll kommen. Gerade bei den App-Sammler eine sicher herzlich willkommene Neuerung. Nach ein paar Dutzend Apps, verliert man schon mal die Übersicht.
  • Social Media
    iTunes 9 soll kommunikativer werden. So sollen Schnittstellen zu sozialen netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. in iTunes 9 integriert sein.

Jetzt soll es, in einem chinesischen Forum, also auch schon Screenshots von iTunes 9 geben welche genau diese Neuerungen bestätigen. Tobias Bischoff war so nett die Screenshots in seinem Blog zu veröffentlichen. Doch wer etwas genauer hinschaut, erkennt die vermeintlichen Screenshots als Montage!

Dieser Ansicht ist auch Jason D. O’Grady von ZDNet. Er hat einige Punkte aufgezählt, welche klar gegen die Echtheit der Screenshots zählen wie fehlende Schatten, zu dicke Schriften, Schriften in falscher Grösse, und so weiter… Der Gipfel ist aber die Playlist „Social“ welche man mit so ziemlich jeder iTunes Version erstellen kann…

AirPort Extreme liefert einfach das bessere Signal

Airport Extreme

Im Forum hab ich schon darüber berichtet, dass ich in letzter Zeit erhebliche Probleme hatte den iPod touch mittels WLAN ins Internet zu bringen. Interessanterweise war es aber nur im eigenen Heim und Netzwerk ein Problem.

Da ich bei Swisscom mit BluewinTV und allen Schikanen bin, hab ich mein WLAN mit dem mitgelieferten Netopia Router eingerichtet. Es waren einige Einstellungen nötig um das Netz vor unerlaubten Zugriffen und Blicken zu schützen, aber es funktionierte. Alle Gadgets fanden sich im WLAN auch ziemlich schnell zurecht, bloss eben der iPod touch nicht. Im fünf Sekunden Takt hat sich der iTouch angemeldet und abgemeldet. Kein Wunder also, dass so nie eine echte Verbindung ins Internet statt finden konnte.

Jetzt hatte ich aber das Glück, dass ein Arbeitskollege sich die Time Capsule gekauft hat, und so eine fast neue AirPort Extreme zuviel hatte. Ich hab ihm diese dann abgekauft und installiert. Mit ganz wenigen Klicks war das neue WLAN Netz betriebsbereit und gesichert. Ich versteh einfach nicht, warum das bei anderen WLAN-Router so kompliziert ist! Unglaublich.

Tja, und nun ratet mal… Der iPod touch ist happy und ist wieder mit dem Internet verbunden. Auch die anderen Gadgets freuen sich über einen schnelleren Zugriff ins Internet und einem besseren Signal!

Erfahrungsbericht eines Switchers

In der Frankfurter Allgemeinen schreibt ein Redakteur im Artikel Der Leopard hat Hunger auf Windows seine Erfahrungen als Switcher nieder. Er beschreibt wie er in kleinen Schritten vom iPod über iTunes zu Airport Extrem und schlussendlich zum iMac gekommen ist. Mir ist der Artikel sehr sympatisch da ich vieles genau gleich erlebt habe!

Beispielsweise liebe ich diesen Abschnitt, denn das ist genau der Grund weshalb ich nun ein Mac-Benutzer bin:

„Denn noch immer konvertieren viele Nutzer frustriert vom PC zu Macintosh, weil sie den Kampf mit den Tücken des Systems endlich leid sind. Kühle Köpfe halten dagegen, dass Microsofts Betriebssystem schließlich auf Computern ganz verschiedener Hersteller laufen müsse. Da sei eine so reibungslose Abstimmung wie bei den teureren Macs also gar nicht möglich. Das sind schöne und richtige Argumente, sie helfen aber keinem PC-Nutzer, der am Freitagabend schnell mal eine neue Windows-Vollversion auf das Notebook aufspielt und das restliche Wochenende mit der Suche nach fehlenden Treibern und anderer Feinarbeit verbringt.“

Und solche Erlebnisse bestätigen dann den Switcher, dass er eben doch richtig gehandelt hat:

„Aber tatsächlich ist die Maschine nach einer guten Stunde voll betriebsbereit samt frisch aufgespielter Office-Suite, Software für die Bildbearbeitung, Firefox-Browser und dem Mail-Programm Thunderbird. Zu diesem bilderbuchschnellen Start in das Mac-Universum trägt allerdings auch bei, dass die Netzwerk-Umgebung mit Apple-Hardware samt zentralem Drucker und Festplatten bereits eingerichtet ist. „

Ein sehr schöner Bericht. Leute die es bisher nicht gewagt haben von Windows auf Mac umzusteigen könnten mit diesem Artikel eine Entscheidungshilfe gefunden haben. Lesenswert ist er aber auch für bereits erfahrene Umsteiger und Mac-Benutzer.
(via MacTechNews)

BusySync: Multi-User iCal Kalender

BusySync - iCal Server

Apple hat es mit dem neuen Leopard Server endlich auf die Reihe gebracht, dass verschiedene iCal Kalender in einem Netzwerk aufeinander zugreifen können. Nun aber gerade bei privaten heimnetzwerken oder kleinen Betrieben lohnt sich vielleicht nicht immer ein Leopard Server einzurichten. Dann ist’s schon wieder aus mit dem Zugriff auf den iCal Kalender des Partners…

Doch jetzt gibt es eine Lösung auf welche ich dank CreativeTechs gekommen bin. Mit BusySync können verschiedene Benutzer in einem Netzwerk nun auf den Kalender der anderen Mitarbeiter, Partner oder Familienmitglieder zugreifen. BusySync kann ganz einfach angewendet werden. Zuerst einmal muss BusySync auf jedem Mac Computer einzeln installiert werden. Die Lizenzen dazu werden pro Arbeitsplatz mit 19.95 Dollar verrechnet. Nach einigen wenigen Konfigurations-Handgriffen kann jeder seinen Kalender im Netzwerk zugänglich machen oder den Kalender eines Anderen abonnieren.

Eine schöne Lösung für kleine Gruppen welche sich keine Server-Lösung leisten wollen oder können.