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Google interessiert sich für Apple’s Programmiersprache Swift.

Wie es scheint, geht der Plan von auf mit der Öffnung von in die Open Source Gemeinschaft… Apple will erreichen, dass Swift DIE neue Programmiersprache wird. Zwar will man das Ende von C++ oder Objective-C nicht fördern, durch die steigende Verbreitung und dem einfachen Erlernen der Sprache wird es aber zu einer natürlichen Ablösung kommen.

Zum einen hat Apple die Programmiersprache am 3. Dezember 2015 unter die Apache-2.0-Lizenz gestellt, welche eine freie Nutzung von Swift, auch für kommerzielle Projekte, ermöglicht. Darüber hinaus hat Apple den Quellcode von Swift in einem -Repository freigegeben und bietet auch eine Portierung für Linux an. Und genau diese Portierung macht Swift für Google im Einsatz auf Android so interessant… Angeblich streitet sich wegen der in eingesetzten Sprache Java schon längere Zeit mir Oracle und ist offen für eine Veränderung. Auch Facebook experimentiert bereits mit Swift. Unternehmen wie IBM unterstützt Swift bereits in einem eigenen Framework.

Unter dem Strich könnten nicht nur Entwickler davon profitieren wenn man Apps für und Android in der selben Sprache schreiben könnte, sondern auch Google hätte auf einen Schlag einen grösseren Pool an potentiellen Drittentwickler für Android und den Google Play Store… Auch wir Endkunden würden also davon profitieren.

Einfach lernen iOS Apps zu entwickeln mit TinkerLearn

TinkerLearn

Viele von uns haben schon davon geträumt eine eigene iOS App zu schreiben und damit, im besten Fall, reich und berühmt zu werden. Doch irgendwann kommt der Moment, an dem man sich mit Xcode, Objective-C und anderen unerklärlichen Dingen auseinandersetzen muss. Damit der Einstieg einfacher wird, hilft TinkerLearn. Mit kleinen Beispielen und guter Führung über eine ausführliche ReadMe-Datei, bekommt man einen schnellen Einblick in die Materie. Das motivierende dabei ist, dass man sofort mit der Arbeit beginnt und nicht zuerst noch einen grossen Theorie-Teil durch machen muss.

Die erste Lektion ist kostenlos, danach kann man sich einzelne Learnings kaufen zum Preis von 2 bis 6 US-Dollar. Allerdings muss man der englischen Sprache mächtig sein… Kennt ihr noch weitere einfache Einstiege in die Welt der iOS App Entwicklung für Anfänger?

(via Cult of Mac)

iOS Apps ganz leicht erstellen

Patent: App Maker

Apple hat wieder einmal ein paar Patente eingereicht. Unter anderem das oben gezeigte Schmuckstück. Gemäss dem Patentantrag „Content Configuration for Device Platforms“ will Apple eine Software veröffentlichen, mit welcher es kinderleicht sein soll, eigene Apps zu erstellen. Ganz ohne Programmierkenntnissen. Und das macht auch Sinn…

Nicht Apple weiss es, auch wir wissen: Der Erfolg der mobilen Betriebssystemen ist an die Möglichkeiten und Vielzahl von Apps gebunden. Daher ist es wichtig, dass iOS ungebrochen viel Zulauf von neuen, innovativen und interessanten Apps bekommt. Der Flaschenhals ist aber das Erstellen einer App. Damit man eine App erstellen kann, braucht man Erfahrung und Kenntnissen in den Sprachen Objective-C und Cocoa. Eine Hürde welche nicht alle Menschen nehmen wollen. Bleibt also der Ausweg über Spezialisten. Diese sind aber meist nicht billig und meistens aus gut ausgebucht…

Darum macht eine solche WYSIWYG (What you see is what you get) Applikation für das erstellen einer App mit Drag & Drop durch aus Sinn! Es reiht sich ein in eine Vielzahl von Apple Programmen mit welchen komplizierte Dinge vereinfacht wurden und somit eine neue Zielgruppe von kreativen Menschen erreicht wurde:

  • iWeb – Einfach Websites erstellen, ohne Programmierkenntnissen.
  • GarageBand –  Einfach ein Musikstück erstellen, ohne Kenntnisse der Noten und wie man ein bestimmtes Instrument spielt.
  • iPhoto – Per Drag & Drop mal eben ein Fotobuch, ein Kalender, Einladungen und viele weitere Drucksachen erstellen.
  • iMovie – Ganz einfach einen Film schneiden und mit diversen Effekten versehen.
  • iBook Author – Einfach wie bei Keynote oder Pages ein multimediales iBook erstellen
  • iAd Producer –  Einfach Werbemittel für iOS erstellen.

Ein solches Programm hätte nicht nur Vorteile
Bei meinem Arbeitgeber erreichen uns wöchentlich Anfragen für Apps. Meist sogar explizit für iOS. Aber leider haben sich die Auftraggeber kaum Gedanken darüber gemacht, was der Sinn der App sein soll. Damit der Endkunde auch wirklich die App herunter lädt und verwendet, was ist der Mehrwert dafür?  Nicht wenige wollen nur die Website 1:1 in einer App abbilden. Aber warum? Dafür gibt es schon eine App: Safari! Warum soll sich der Kunde eine App herunterladen, wenn die selben Informationen im Web stehen?

Ein solch einfacher WYSIWYG-Editor hätte wohl zur Folge, dass viele konzeptlose Apps den Apple iOS App Store überfluten würden. Hinterher gäbe es das grosse gejaule, warum niemand die App konsumiert. Analysten werden dann wohl errechnen, dass das App-Modell ein Auslaufmodell sei und… Ach, lassen wir das.

Grundsätzliche finde ich den App WYSIWYG-Editor eine feine Sache und hoffentlich kommen mehrheitlich gute Apps in den Store mit interessanten Inhalten oder tollen Funktionen.

Fluch oder Segen – iPhone App Entwicklung mit Flash Professional CS5

iPhone App Development mit Flash CS5

Ich muss sagen, als ich gelesen habe, dass es nun möglich sein wird mit Flash Professional CS5 die Flash-Animationen als iPhone App zu exportieren kamen bei mir gemischte Gefühle hoch. Daher auch der Titel Fluch oder Segen.

Segen
Das man in Zukunft nicht unbedingt auf Objective-C angewiesen ist hat mehrere Vorteile. Zum einen ist nun die Schar von Entwickler noch grösser und wir dürfen noch mehr Apps für das iPhone erwarten. Gerade in der Entwicklung von Spielen könnte das interessant sein, weil OpenCL kein Zuckerschlecken ist. Es müsste dann auch relativ einfach sein bestehende Flash-Spiele gleich als iPhone App zu Portieren. Der geschriebene Code kann also mehrfach verwendet werden.

Fluch
Meine Befürchtung ist, dass im Bereich der iPhone App Entwicklung mit Flash CS5 die Qualität der iPhone Apps drastisch abnimmt. Es erinnert mich stark an den Markt des Webdesigns. Zu Anfang gab es Agenturen welche die Kunden betreut haben. Dank Adobe, Macromedia und Microsoft gab es dann aber so genannte WYSIWYG-Editoren (What you see is what you get) mit welchen man per Click und Drop eine Website zusammenschustern konnte. Der Code wurde automatisch geschrieben. Abgesehen von nicht optimierten Grafiken und einem hässlichen Code, litt insbesondere die Usability… Denn jetzt konnte wirklich jeder, beispielsweise der Neffe des Nachbars, eine Firmenwebsite dür ein paar Euro bauen. So ähnlich kommt es mir jetzt mit Flash CS5 vor. Ich befürchte das es bald eine Schwemme von App geben wird. Apps die grösser als 10MB sind, langsam weil der Code nicht optimiert ist und die Usability wird schlimm sein…

Aber vielleicht sehe ich das zu schwarz und die Qualitätskontrolle bei Apple filtert solche Verbrechen bereits vor der Veröffentlichung aus. Denn an dem iPhone Developer Day haben verschiedene Entwickler bestätigt, dass Apple unter anderem die App mit dem Marketing-Text vergleicht um zu prüfen das nicht das blaue vom Himmel versprochen wird. Auch die Usability wird untersucht. Verklickt man sich an der selben Stelle des öfteren, so wird die App abgewiesen.

iPhone SDK richtig deinstallieren und installieren

Ich bin jemand, der gerne Ordnung hat. Zugegeben, in meinem privaten Büro ist das nicht immer der Fall… Trotzdem, im Mac herrscht Ordnung. Daher möchte ich gerne die alten ’s komplett löschen, bevor die aktuelle Version installiere. Normalerweise kann man die jeweils neue Ausgabe des SDK einfach drüber , ich möchte aber eine neue, saubere Installation.

SDK komplett deinstallieren
Einmal mehr rufen wir die mächtige Anwendung Terminal auf und geben folgenden Befehl ein:

sudo //Library/uninstall-devtools --mode=all

Um die Deinstallation zu starten, müsst Ihr noch das Admin-Passwort eingeben und danach wird das komplette SDK gelöscht. Das ganze kann einige Minuten dauern, also lasst der Sache ruhig Zeit.

terminal-deinstall-sdk

iPhone SDK installieren
Wenn das erledigt ist, dann könnt Ihr mit der Installation der aktuellen iPhone SDK Version beginnen. Dafür gibt eine Installationsroutine welche Ihr relativ einfach durch klicken könnt. In meinem Fall habe ich das komplette SDK installiert, also auch mit Paketen welche ich nicht zwingend für die reine iPhone Entwicklung benötigen würde. Man weiss ja nie was ich alles noch mit Xcode und Co. anstelle…

install-sdk

Danach kann es so richtig los gehen mit dem Programmieren für das iPhone. Für einen besseren Einstieg sind noch ein paar lesenswerte Ressourcen zum Thema Objective-C und :

Objective-C

  • Objective-C Tutorial

Cocoa

Programmieren für das iPhone

iphone-buch

Vereinzelt habe ich bereits über das Entwicklen für das iPhone berichtet. Das ging von einer Einführung bis zu Tutorials. Schon länger habe ich auch darüber berichtet, dass ich mir das Buch Einstieg in Objective-C und Cocoa: inkl. iPhone-Programmierung bestellt habe. Leider aber verzögert sich dessen Veröffentlichungstermin von mal zu mal… Der letzte Hinweis war, dass man sich im Buch gleich der Software 3.0 und dem neuen SDK widmen will. Grundsätzlich ist das lobenswert, bringt mir aber im Momant auch nichts.

Zum überbrücken der Wartezeit habe ich mir nun schon mal zwei weitere Bücher zugelegt und für schon mal kurz überfolgen. Es handelt es dabei um die Bücher Das iPhone-Entwicklerbuch: Rezepte für Anwendungsprogrammierung mit dem iPhone SDK und Programmieren fürs iPhone.

Letzteres kommt von Markus Stäuble, seines Zeichens CTO (Head of Technology) bei der Namics. Der Einstieg wird umfassend erklärt. Angefangen mit der richtigen Installation des SDK über das Programmieren, Testen, Debuggen bis zum vertreiben der fertigen App auf iTunes. Trotz dem detailierten Einstieg kann man aber schon beim zweiten Artikel eine ToDo App schreiben damit das ganze nicht ganz so trocken daher kommt.

Beim ersten iPhone-Entwicklerbuch hat Erica Sadun Hand angelegt. Das Buch ist weniger für Anfänger gedacht, sondern geht eigentlich schon in den ersten Seiten schnell Probleme an um diese zu bewältigen. Es gibt zwar eine kleine „Hello World“ App um die Leser bei der Stange zu halten, aber wie Objective-C funktioniert, auf das wird gänzlich verzichtet… Gerade der Zusammenhang zwischen Objective-C, Cocoa, dem SDK und iPhone erhoffe ich mir im ausstehenden Buch Einstieg in Objective-C und Cocoa: inkl. iPhone-Programmierung zu finden.

Trotzdem werde ich die Bücher mal durchgehen und Euch in den nächsten Wochen über Forschritte informieren und den einen oder anderen Tipp mitgeben. Ziemlich sicher werde ich dafür auch eine neue Kategorie einrichten, damit das ganzen iPhone App Development Artikel zusammen findbar sind.

Übrigens, wenn es da draussen schon fleissige App-Entwickler gibt, sie gerne Ihr Wissen mit uns teilen möchten, Gastblogger sind immer gerne willkommen.

Eine eigene iPhone App entwickeln

iphone-app-entwickeln

In letzter Zeit werde ich öfters gefragt, wie man denn eigentlich ein eigenes iPhone Programm entwickelt. Ich will mal hier schnell einen Theorie-Block aufstellen wie das so ungefähr von statten geht, aus der Sicht eines Anfängers:

  1. Einen Mac kaufen!
    Richtig gelesen. Zum entwickeln braucht man einen Mac mit Intel-Prozessor. Aber keine Angst, es muss keine Power-Kiste sein. Es genügt auch ein altes MacBook oder sogar ein Mac mini.
  2. Das SDK (Software Developer Kit) herunterladen
    Apple bietet kostenlos eine Entwicklungsumgebung um iPhone Programme zu entwickeln. Bekommen tut man das auf der Developer Seite mit allem was man benötigt: Xcode, iPhone Simulator (für Tests), Performance Analysers, Interface Builder und natürlich viele Tutorials und Dokumentationen. Aber Achtung, das ist alles auf englisch!
  3. Objective C lernen
    Die Programmiersprache Objective C ist objektorientiert und eine Ableitung von C, bzw. C++. Das ganze soll relativ schnell erlernbar sein. Unter anderem bietet auch Apple dazu Tutorials an. Ansonsten gibt es zu dem Thema eine menge englische Bücher und ein paar in deutsch.
  4. Starte einfach!
    Es ist eigentlich immer so wenn es um Programmierung geht. Lass Dich nicht von der vielen Theorie ablenken, sondern sei mutig und probier einfach etwas aus. Es gibt da draussen (SDK, Apple Developer site, etc.) so viele Tutorials. Mach einfach Schritt für Schritt was da geschrieben steht. Wenn es dann geklappt hat, dann spiele mit den Codezeilen und lerne was geht und was nicht…
  5. Anmelden für das iPhone Developer Programm
    Wenn Du der Meinung bist, dass Du ein Programm entwickelt und geschrieben hast an dem weitere Personen interessiert sein könnten, dann musst Du Dich ins iPhone Developer Programm einschreiben. Nur so kannst Du später Dein App an Apple einschicken damit es (eventuell) später in den App Store aufgenommen wird. Auch bekommst Du erst nach der Anmeldung ein Zertifikat mit welchem Du dann Dein Programm auf ein echtes iPhone schieben kannst.
  6. Reservier Dir ein paar Wochen für die Entwicklung
    Auch wenn Du Dich noch so schnell in Objective C eingearbeitet hast, glaube nicht das in wenigen Stunden oder Tagen ein Programm erstellt wird. Es gibt immer noch etwas zu verbessern, korrigieren und optimieren. Verliere aber nicht Deine Geduld und arbeite mit einem greifbaren Ziel vor Augen weiter…
  7. Sende Dein App an Apple
    Jetzt muss das Programm gezippt werden, mit einer Beschreibung, Screenshots, einem kleinen und einem grossen Icon hoch geladen werden. Wenn alles in Ordnung war, dann benötigt Apple im Schnitt eine Woche für die Freigabe in den App Store. Sollte das Programm noch einen Fehler haben, wird das rapportiert und Ihr bekommt die Chance das Programm zu verbessern und nochmal einzusenden. Und das so oft Ihr wollt…
  8. Mach Marketing!
    Ganz wichtig! Ist das App erst einmal im App Store, dann war es das noch nicht! Jetzt müsst ihr die Werbetrommel rühren, erzählt es Freunden, erstellt eine Website mit weiteren Informationen, stellt einen Film auf YouTube, sammelt Freunde auf Facebook und lasst es alle iPhone Websites und Blogs wissen was Ihr erstellt habt!

Ich persönlich habe mich bisher bis zum Schritt zwei vorgearbeitet und auch schon etwas auf die Beine gestellt. Das App ist aber noch sehr rudimentär und vor allem langsam! Daher habe ich mich entschlossen doch lieber ein anständiges Buch zu kaufen, welches mich in den ersten Schritten begleitet. ich habe mich für das Buch Einstieg in Objective-C und Cocoa: inkl. iPhone-Programmierung entschieden. Leider erscheint das Buch erst im April, daher muss ich wohl noch etwas zuwarten…

Update
Wie bereits in den Kommentaren entdeckt, gibt es eine Vorlage zu dem Artikel. Mein Artikel hat aber keinen Anspruch auf eine Übersetzung, sondern eher einer Eigeninterpretation. Das Original gibt es hier.
Wegen dem Gedanken an die Eigeninterpretation habe ich zunächst nicht für nötig gehalten den Ausgangsartikel zu verlinken. Das war ein Fehler und nicht wirklich nett von mir… Sorry, kommt nicht mehr vor!