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Die Keynote an der WWDC 2013

WWDC 2013

 

Keine Frage. Zu jeder WWDC eröffnet Apple das Developer-Treffen mit einer Keynote. So auch in diesem Jahr. Apple bestätigte eine Keynote am 10. Juni 2013, über den Inhalt und die Sprecher wird natürlich nichts bekannt gegeben. Erwartet werden aber sicher Einblicke in das neue iOS 7 und OS X für Mac. Hardware Updates sind eigentlich jeweils eher im Hintergrund. Vielleicht kleine Updates wie die neuen Intel Prozessoren in den MacBook Air Modellen.

Da Apple in diesem Jahr aber eher zurückhaltend mit Ankündigungen und Veränderungen im Hardware Bereich war, gibt es einen Funken Hoffnung, dass Apple uns mit einem neuen Produkt in einer neuen Kategorie überraschen könnte wie es Tim Cook schon mal angekündigt hat. Aber jetzt bloss nicht hysterisch werden… Wir werden sehen…

Hackintosh im Jahre 2013 – praktisch ausprobiert [Gastartikel]

Gerät

OS X auf dem PC laufen zu lassen – dieser Wunsch existiert schon seit langer Zeit. Im Anfangsstadium (als Apple noch auf eigene Prozessoren setzte) gab es erste Emulatoren (an dieser Stelle sei das PearPC-Projekt genannt, welches einen PowerPC emulierte und so als einer der Ersten Emulatoren auch OS X laufen lassen konnte). Die Performance solcher Emulatoren hielt sich aber sehr stark in Grenzen und auch die Hardwareunterstützung war mehr schlecht als recht. Erst als Apple auf Intel-Prozessoren zu setzen begann, kam der Durchbruch. Dank der Intel-Unterstützung war keine Prozessor-Emulation mehr nötig und die vorhandene Hardware konnte direkt genutzt werden. In den Anfängen der Hackintosh-Szene war die Umsetzung aber nach wie vor problematisch. Ein Gros der PC-Hardware wurde von OS X erst mal gar nicht unterstützt. Zudem setzte Apple auch auf Techniken wie beispielsweise EFI-Bootloader und waren der PC-Branche damit um ein gutes Stück voraus. Je mehr Intel-basierende Geräte aber auf den Markt kamen, desto mehr aktuelle Hardware wurde von OS X unterstützt, da Apple immer mehr solche Hardware zu verbauen begann. Apple setzte nun auch bekannte Grafikchips von ATI/AMD bzw. nVidia. Einige findige Bastler fingen an, zusätzliche Tools zu schreiben, um ein EFI-BIOS zu emulieren, Treiber als Paket zu vertreiben oder nötige Anpassungen am System automatisch vorzunehmen.

Mit der Zeit wurden auch die handelsüblichen PC-Mainboards mit der EFI/UEFI-Technologie ausgestattet. Im Endeffekt führte dies dazu, dass das Zusammensetzen eines Hackintoshs immer einfacher und unproblematischer wurde. Meine ersten Erfahrungen vor ein paar Jahren und meine Erfahrungen jetzt, Anfang 2013, sind ein himmelweiter Unterschied.

Deshalb möchte ich euch hier nun erläutern, wie so ein Hackintosh aufgebaut und in Betrieb genommen wird, bzw. was man dabei alles beachten muss.

Hardware

Lianli Gehäuse

Der wohl wichtigste Teil an der ganzen Ich-bau-mir-nen-Hackintosh-Geschichte ist die Hardware. Man kann einen ausgemusterten PC mit vorhandenen Komponenten benutzen, klar… es kann sogar sein, dass die Hardware komplett unterstützt wird und OS X wunderbar läuft. Allerdings kann auch das Gegenteil der Fall sein. Besser und viel einfacher ist es also, die Komponenten für den Hackintoshs spezifisch auszuwählen. Wichtig für diesen Prozess sind in erster Linie Mainboard, Prozessor, Grafikkarte und WLAN-Adapter.

Um herauszufinden, was denn nun funktioniert, könnte man alle Apple-Spezifikationen raussuchen und damit arbeiten. Das ist aber extrem aufwändig. Deshalb setzt man heute auf die Internet-Community, welche schon jede Menge mögliche Konfigurationen getestet haben und somit genau wissen, welche Hardware wie gut funktioniert.

Eine gute Anlaufstelle ist das OSx86-Projekt. Im dortigen Wiki findet man auch umfangreiche Listen von unterstützten Hardware-Komponenten für die verschiedenen OS X Versionen.

Für meine Zwecke habe ich zuerst ein passendes Mainboard gesucht. Dabei werden vor allem Gigabyte-Mainboards empfohlen. Gigabyte setzt auf UEFI (kann aber auch im normalen BIOS-Modus gebootet werden) und unterstützt die Installation von OS X in der Regel Out of the Box. Meine Wahl fiel auf das Z77-DS3H (ca. 120 Franken), welches am wenigsten Probleme verursachen sollte. Ein Verklicker beim Einkauf führte aber dazu, dass ich erst das fast baugleiche Z77-D3H erhielt, welches nicht ganz korrekt arbeiten wollte. Der Soundchip war unpassend und der installierte Treiber führte zu einer Kernel-Panic. Mit dem DS3H ging’s dann einwandfrei.

Als Prozessor kam nur ein Intel-Prozessor mit der aktuellen Ivy-Bridge in Frage. Die Wahl fiel auf einen Intel i7 mit 3,5GHz und 8 MB Cache. Selbstverständlich funktionieren auch schwächere Prozessoren, z.B. ein i5 oder ein i3. Dazu kamen 4x 8 GB RAM von Corsair. Bei den RAM-Bausteinen ist die Wahl im übrigen komplett uneingeschränkt, da eigentlich alle gängigen RAM-Riegel unterstützt werden.

Damit ich auch Spiele wie „Herr der Ringe Online“ auf meinem Mac spielen kann, musste neben der Onboard-Grafikkarte (die zudem nicht komplett unterstützt wird und keine vernünftige Grafikbeschleunigung bietet) eine richtige Grafikkarte her. Nach einigem Einlesen (auch heise hat vor einiger Zeit einen Artikel zum Thema Hackintosh veröffentlicht) fiel meine Wahl auf eine nVidia GTX-660Ti. Mit der Einführung des neusten MacBook Pro mit Retina-Display wird die GTX-6xx-Reihe mit Kepler-Grafik nämlich direkt von OS X unterstützt. Davor war dies noch nicht so und deshalb findet man viele Infos über zu installierende Zusatztreiber und nicht funktionierende Konfigurationen.

Für die Verbindung zu meinem WLAN entschied ich mich für eine TP-LINK WLAN-Karte mit Atheros-Chipsatz, welcher von Apple ebenfalls eingesetzt wird und somit einwandfrei läuft.

Als Festplatte stellte ich mir eine Lösung mit SSD und normaler SATA-Festplatte vor. Hier ist die Auswahl grundsätzlich frei. Allenfalls sollte man aber auf SSD-Platten vom Herstellt OSZ verzichten, da diese als nicht sonderlich gut bewertet werden. Ich habe mich für eine Kingston HyperX 240GB entschieden. Daneben werkelt eine normale 2TB-SATA-Festplatte.

Weiterhin musste noch ein Brenner her. die Wahl fiel auf einen Sony Optiarc DVD-Brenner, welcher komplett unterstützt sind. Grundsätzlich läuft aber fast jedes optische Laufwerk unter OS X.

Zum Abrunden bestellte ich noch ein hübsches Alugehäuse der Marke Lian Li sowie das nötige Netzteil (wichtig für die GTX 660 sind zwei 6-Pin-Anschlüsse) mit genügend Power.
Als Letztes habe ich mich noch für einen Philips 27-Zoll Bildschirm entschieden, da mit dem Wegfallen des bestehenden iMacs auch der eingebaute Bildschirm nicht mehr nutzbar ist.

Zusammenbau
Für den Zusammenbau braucht man – wie üblich beim PC-Bau – ein ruhiges Händchen und ein bisschen technisches Grundverständnis. Wer noch nie einen PC selbst zusammengebaut hat, lässt das am Besten von einem versierten Bekannten erledigen lassen (bitte an ein nettes Dankeschön denken, da beim Zusammenbau doch ziemlich Zeitaufwand nötig ist) oder ein fertiges System vom Händler oder Hackintosh-Experten zusammenstellen lassen.

Beim Zusammenbau gibt es dann auch ein paar Kleinigkeiten zu beachten: so dürfen bei den Hackintoshs die 6GBs-SATA-Schnittstellen nicht benutzt werden. Diese laufen einfach nicht stabil oder überhaupt nicht. Die vorhanden 3GBs-SATA-Schnittstellen tuns auch und laufen einwandfrei.

Installation von OS X
Auch wenn das Aufsetzen eines Hackintoshs viel leichter geworden ist, so muss man dennoch Zusatztools verwenden. Im Optimalfall sind dies zurzeit genau zwei: UniBeast und MultiBeast. Ersteres ist dafür zuständig, dass OS X überhaupt installiert werden kann, Letzteres für die Bereinigung der Installation sowie die Installation von Treibern und benötigter Tweaks.

Die Tools gibt’s jeweils für die entsprechenden OS X-Versionen (in meinem Fall Mountain Lion). Beide Tools finden sich bei TonymacX86 (Registrierung notwendig) zum kostenlosen Download.

Für die Installation von OS X wird ein USB-Stick mit mindestens 8 GB Speicherplatz benötigt. Zudem wird an diesem Punkt – und nur an diesem – ein vorhandener Mac nötig. Wenn man keinen hat, dann mal eben einen Kollegen fragen.
Weiterhin benötigt man ein aus dem App-Store geladenes OS X Mountain Lion und obig genanntes UniBeast. Die Software läuft ohne Installation und erstellt einen bootbaren USB-Stick mit dem OS X Installer. Dieser Prozess dauert je nach System 15-20 Minuten.

Ausgerüstet mit dem Stick startet man nun den neuen Hackintosh. Bevor man aber loslegt muss im BIOS zwingend noch der AHCI-Modus für die SATA-Festplatten eingeschaltet werden. Im IDE-Modus funktioniert OS X gar nicht. Weiterhin muss der USB-Stick in einen USB2-Anschluss gesteckt werden. USB3-Anschlüsse (bei Gigabyte blau markiert) funktionieren zum Zeitpunkt der Installation nicht korrekt.

Die Installation startet man nun vom USB-Stick (via BIOS einstellen oder beim Bootvorgang auswählen). Im Festplatten-Dienstprogramm formatiert man die SSD-Platte mit einer Partition im HFS+ Journaled Format und setzt die Partitionstabelle auf GUID. Die Installation verläuft dann problemlos.

Der erste Start

Chimera Bootloader

Nach der Installation ist es noch nicht möglich, OS X direkt zu von der Festplatte zu starten, da der Bootloader fehlt. Der normale Apple-Bootloader funktioniert hier nämlich nicht. Man muss den Computer also wieder über den USB-Stick starten. Nun steht aber auch die installierte Mountain Lion Installation zum Starten zur Verfügung. Mac OS X sollte ohne Probleme booten und lässt sich nun fertig einrichten (Internet, Account, iCloud-Konfiguration, etc.). Nach dem Fertigstellen der Installation lässt sich nun MultiBeast herunterladen oder z.B. per USB-Stick auf die HD ziehen.

Nacharbeit mit MultiBeast

Multibeast

MultiBeast stellt verschiedene Treiber und Tweaks zur Verfügung. Hier die wichtigsten für meine Hardware-Konfiguration (bei anderer Konfiguration bitte Google befragen):

  • FakeSMC (sehr wichtig)
  • Realtek 887 Audiotreiber
  • Atheros-WLAN-Treiber
  • PS/2-Support
  • System-Definition als MacPro 3,1
  • GraphicsEnabler=0 Einstellung

Nach der Installation von MultiBeast lässt sich OS X nun direkt ohne Umwege starten. Wenn alles geklappt hat, sollte nun LAN, WLAN, Sound, Grafik… naja, eigentlich alles… wunderbar funktionieren.
Für die GTX660Ti sind zudem keine speziellen Treiber mehr nötig – OS X Mountain Lion bringt sie bereits mit.

 

Benchmarking
Um zu sehen, ob und wie gut der eigene Hackintosh nun ist, lässt man ihn am besten mit einem Benchmark-Tool gegen andere Konfigurationen antreten. Dazu dienen Tools wie Geekbench oder Cinebench. Geekbench bietet in diesem Zusammenhang auch Tabellen mit den Werten der kompletten Mac-Palette an, die einen guten Vergleichswert bieten.

Die Werte meines Hackintosh lassen sich sehen. Der Geekbenchwert liegt bei ca. 14830 Punkten und übertrumpft somit den schnellsten iMac (14325 Punkte), den es derzeit gibt um einige Prozent. Nur die aktuellsten MacPro-Modelle sind schneller.

Bei Cinebench zeigt der Hackintosh ebenfalls sehr gute Werte. Sowohl das CPU-Rendering als auch das Rendering mit der recht starken GPU bringen deutlich bessere Werte als jeder iMac.
Gerade die gute Grafikkarte, der schnelle Prozessor mit viel RAM und die SSD-Festplatte spielen hier ihre Stärken aus. anspruchsvolle Programme wie iTunes, FinalCut Pro oder GarageBand starten innerhalb weniger Sekunden. Beim RAM ist noch anzumerken, dass die verbauten 32 GB RAM nur bei sehr anspruchsvollen Programmen wie z.B. das eben erwähnte FinalCut Pro, eine wirkliche Leistungssteigerung bringen. Ansonsten sind 16 GB RAM ein optimaler Wert. Der fast jungfräuliche Hackintosh selbst, startet innerhalb von 10-20 Sekunden. Ein verflixt guter Wert, wie ich finde.

Weiterbasteln
Bei einem Hackintosh gibt es natürlich oft Dinge, die nicht ganz 100% korrekt funktionieren. Mit der obig genannten Konfiguration beschränkt sich dies aber auf ein Minimum und im Normalbetrieb wirkt sich dies überhaupt nicht aus. Mit ein paar weiteren Einstellungen kann man z.B. alle USB-Ports nutzen oder einen USB3-Treiber installieren. Ein separater Bluetooth-Stick und eine Webcam runden die vorhandene Hardware ab. Übertaktung des Prozessors ist natürlich genauso möglich wie das Installieren spezifischer Treiber, die noch mehr aus dem System herauskitzeln.

Dual-Boot mit Windows
Ein paar Sätze will ich noch zum Thema Dual-Boot mit Windows verlieren – für all Jene, die wie ich zwischendurch doch noch auf Windows angewiesen sind. Auf einem Hackintosh funktioniert Apples Bootcamp nicht. Logisch, denn Bootcamp ist auf Apple-Hardware ausgelegt. Allerdings haben wir ja eine viel bessere Option: unser PC unterstützt ja Windows sowieso. Man kann mit recht wenig Aufwand eine Dual-Boot Installation erstellen, so dass beim Systemstart via Bootloader auch in ein Windows-System gebootet werden kann. In meinem Fall habe ich auf der SATA-Platte eine Partition für mein Windows 7 eingerichtet. Funktioniert einwandfrei.
Was allerdings nicht funktioniert, ist das Starten der Windows-Partition über Parallels Desktop oder VMWare Fusion. Beide Tools erkennen diese Partitionen zwar als Bootcamp-Partition, ein Start auf diesen Partitionen führte aber in meinem Fall zu einer kaputten Windows-Installation. Erstellt in diesem Fall lieber eine eigene virtuelle Maschine mit Windows.

Fazit
Für mich ist der Hackintosh eine grosse Bereicherung. Zwar war auch schon mein 2008er iMac gut ausgerüstet (3,06 GHz, 4GB RAM, etc.), aber inzwischen definitiv in die Jahre gekommen. Spätestens bei Aufgaben wie Videobearbeitung oder Bearbeiten grösserer Bilder mit Photoshop merkte man dem System die Last an. HD-Videos mit FinalCut Pro bearbeiten wurde zur Tortur, wenn nicht zu einer Unmöglichkeit.

Das neue System lässt im Gegenzug kaum Wünsche offen. Es ist schneller als jeder aktuelle iMac, läuft auch nach über 3 Monaten sehr schnell und stabil. Bislang gibt es auch unter OS X noch keinerlei Einschränkungen und jede Software funktioniert einwandfrei.

Mit passend ausgesuchter Hardware hält sich auch der Installationsaufwand (abgesehen vom Zusammenbau des PCs selbst) in sehr engen Grenzen. Im Optimalfall reicht ein einziger Installationsversuch mit den richtigen Handgriffen. Nach ca. 50-60 Minuten sollte das System einwandfrei laufen.

Wer den Weg weg von Apple-Hardware und ein wenig Bastelei nicht scheut und auch bei kommenden Updates auch mal noch etwas zuwarten kann (bis die nötigen Tools angepasst wurden) ist mit einem Hackintosh also leistungsmässig besser bedient als mit einem aktuellen iMac.
Aber auch Apple-Hardware hat ihre Vorteile. Wer ein Out of the Box 100% funktionierendes System wünscht, bei dem der Bildschirm gleich im Computer steckt, der ist mit einem iMac besser bedient als mit einem Hackintosh.

Gesucht: Neuer Name für das nächste OS X!

Seit OS X hat Apple den einzelnen Betriebssystemen jeweils einen Namen einer Raubkatze verliehen. Von Kodiak über Cheetah, Puma, Jaguar, Panther, Tiger, Leopard, Snow Leopard, Lion bis zum Mountain Lion war alles dabei. Da fragt man sich schon, was kommt als nächstes…

Cult of Mac hat darum die Leser aufgerufen, ihre Vorschläge einzureichen und die Ausbeute kann sich sehen lassen. Hier einige der besten Beispiele:

OS X Puss in Boots

OS X Grumpy Cat

OS X Lynx

OS X Catwoman

OS X Nyan

OS X White Tiger

Welche Vorschläge fehlen noch? Ob lustig oder ernst gemeint, wie könnte das nächste Mac Betriebssystem heissen?

Die ToDo-Liste für Apple im neuen Jahr

ToDo-Liste für Apple

Drüben bei TUAW hab ich einen inspirierenden Artikel gelesen, was sich Michael Grothaus von Apple im neuen Jahr 2013 wünscht. Ich denke man kann ein Jahr nicht besser beginnen, als sich eine ToDo-Liste zu erstellen um in den nächsten 12 Monaten,oder früher wie auch später, etwas zu bewegen. Das will ich nun für Apple tun mit meinem persönlichen Wünschen:

iPad mini mit Retina Display
Die Anzeichen stehen nicht schlecht, dass im Sommer 2013 ein neues iPad und iPad mini auf den Markt kommen sollen. Es wäre sicher ein sehr enger Release-Zeitplan. Denn aktuell ist das iPad mini immer noch in Rückstand mit den Lieferungen. Zwei und mehr Wochen bis zur Auslieferung sind keine Besonderheit. Aber wie ich es schon immer gesagt habe, das iPad mini hat für mich die perfekte Grösse, bloss wenn man sich einmal an das Retina Display gewöhnt hat, dann schmerzen die Pixel beim iPad mini doch sehr… Ein iPad mini mit Retina Display wäre perfekt.

Besseres User Interface für Apple TV
Kurz nach dem Tod von Steve Jobs hat Apple ein neues User Interface (UI), bzw. grafische Oberfläche für die Apple TV Box ausgeliefert. Die meisten Leute waren geschockt. Irgendwie wollte es so gar nicht in das Design-Schema von Apple passen und hat sich vom iOS Konzept auch eher entfernt als angenähert… Was auch immer die Lösung von Steve Jobs bezüglich dem TV-Problem sein wird, es hat sicher Auswirkungen auf die kleine Apple TV Box. Auch in Sachen UI!

iOS 7 und OS X 10.9
Apropos Design-Unfall. In den letzten iOS-Versionen bekamen so ziemlich alle Apple Apps ein eigenständiges, an die Realität angepasstes Design. Die Kontakte in einem in Leder gebundenen Buch, die Notizen auf einem Block und so weiter… Jede App sieht und funktioniert anders. Ich denke hier wird Apple ansetzen müssen für die neuen Versionen und es wird Jony Ive sein, der das ganze Chaos aufräumen darf/muss/soll. Vielleicht auch gleich mit dem UI der Apple TV Box.

iWork und iLife für OS X und iOS
Die beiden Software-Sammlungen sind nun auch schon in die Jahre gekommen und dürften gerne überarbeitet werden. Es gibt bei allen Programmen die eine oder andere Funktion, welche noch fehlt und gerne nachgeliefert werden dürfte. Im Sinne eines einheitlichen Designs wird wohl auch hier Jony Hand anlegen müssen.

Weniger Foxconn, mehr Apple
Apple hat es hier schon sehr gut gemacht und Ende 2012 mussten die amerikanischen Medien einmal mehr eingestehen, dass sich mit dem Druck von Apple auf Foxconn wieder einiges verbessert hat im Gegensatz zu früher. Ins Fäustchen lachen können immer noch die Mitbewerber wie Dell, Samsung, Microsoft, Nintendo und Co.! Denn die dürfen weiterhin unter miserablen Bedingungen die Smartphones und Computer herstellen lassen ohne das sich jemand darüber aufregt. Gerade jetzt sollte Apple weiter seinen Weg gehen, die chinesischen Zulieferer hart kontrollieren und wo immer es geht, Produktionen wieder zurück nach Amerika nehmen. Es wäre utopisch zu glauben, dass Apple jemals das iPhone in USA bauen lässt aber wo möglich, wie beim iMac oder Mac mini, sollte das gemacht werden. Hier darf Apple einmal mehr der internationalen IT-Branche zeigen wie es geht.

Welche wünsche hast Du an Apple für 2013? Was fehlt? Was kann besser gemacht werden?

Grosse Änderungen bei Apple

Scott Forstall

Apple hat gestern Nacht einige Veränderungen in der Organisation und der Besetzung der wichtigsten Stellen beim Apfelkonzern in Cupertino vermeldet. Es gibt zwei personelle Abgänge mit welchen man so sicher nicht gerechnet hat. Scott Forstall, ehemals verantwortlich für die Entwicklung von iOS, und der neue Retail Chef John Browett werden Apple verlassen. Browett war nur wenige Monate im Amt, hat aber mit Fehlentscheidungen nicht gegeizt. Beispielsweise wollte er Stellen streichen in den Stores um mehr Gewinn zu erwirtschaften. Das kam nirgends gut an und seine Entscheidung wurde schnell rückgängig gemacht. Bei Scott Forstall sucht man die Fehler bei Siri und der Karten App. Apple hat bisher noch nie so schlechte Produkte abgeliefert und dafür ist in letzter Instanz Forstall verantwortlich. Man sagt auch, dass Scott Forstall kein einfacher Mensch sei und er auch keinen Grund sah sich für das Karten-Fiasko zu entschuldigen… Natürlich gibt es zu den beiden Abgängen bei Apple keine offizielle Stellungsnahme.

Aber ich denke hier zeigt sich ein Merkmal von CEO Tim Cook: Probleme werden nicht lange schön geredet und Entscheidungen auf die lange bank geschoben. Wo Probleme entstehen, da werden sie auch schnell gelöst.

Was aber viel wichtiger sind die Veränderungen innerhalb der Organisation:

  • Jony Ive wird neben seiner Rolle als Leiter Industrial Design auch die Leitung für Human Interface (HI) über das ganze Unternehmen übernehmen. Damit sollte in Zukunft wieder alles wie aus einem Guss und zeitlos aussehen. Insbesondere die iOS Apps von Apple hat unterschiedliche Designs wenn man sich nur mal das Game Center, Kalender und Mail anschaut…
  • Eddy Cue bekommt neben iTunes Store, App Store, iBookstore und iCloud neu auch die Verantwortung für Siri und Maps. Damit sind alle Online-Services von Apple zusammengefasst bei einer Person.
  • Craig Federighi übernimmt die Leitung für iOS und OS X. Damit ist ein deutliches Zeichen gesetzt, dass die beiden Betriebssysteme mehr zusammen gehören und man wahrscheinlich noch nicht den Stand erreicht hat, welchen man angestrebt hat.
  • Bob Mansfield wird eine neue Gruppe mit dem Namen „Technologies“ übernehmen, welche alle bisherigen Apple Wireless Teams über das ganze Unternehmen in einer Organisation zusammenfasst. Man habe hier ambitionierte Ziele für die Zukunft.

Tim Cook ist zuversichtlich mit den Änderungen richtig aufgestellt zu sein für die Zukunft:

We are in one of the most prolific periods of innovation and new products in Apple’s history. The amazing products that we’ve introduced in September and October, iPhone 5, iOS 6, iPad mini, iPad, iMac, MacBook Pro, iPod touch, iPod nano and many of our applications, could only have been created at Apple and are the direct result of our relentless focus on tightly integrating world-class hardware, software and services.

Die Gruppe, Services, Aufgaben und Verantwortlichkeiten scheinen mir so gut organisiert zu sein. Ich bin gespannt welche Früchte diese neue Aufstellung tragen wird.

(via PR-Mitteilung Apple Schweiz)

iOS und OS X Entwicklerkonferenz Macoun 2012

Macoun

Am 27. und 28. Oktober 2012 findet in Frankfurt am Main zum fünften Mal die OS X und iOS Entwicklerkonferenz Macoun statt. Mit über 18 Sessions wird sich zwei Tage lang alles rund um das Programmieren von Macs, iPhones und iPads drehen. Geboten werden praxisnahe Beiträge zu Objective-C, Cocoa, den Developer-Tools sowie interessante Projektvorträge. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für professionelle Softwareentwicklung auf den Plattformen von Apple interessieren. In diesem Jahr werden wieder bis zu 450 Teilnehmer aus Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz, den Niederlanden, Luxemburg und England erwartet.

Mein Arbeitskollege Marcus wird dieses Jahr wohl auch wieder mit von der Partie sein und vielleicht rockt der Schweizer Andy Abgottspon noch einmal. Denn letztes Jahr hat er alle Teilnehmer und die Organisatoren, mit seiner Gestensteuerung beeindruckt.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 94,00 EUR für beide Tage und 67,00 EUR für einen Tag. Interessierte können sich ab sofort bis einschliesslich Montag den 22.10.2012 anmelden. Wer das Programm im Überblick halten möchte, der lädt sich zur Sicherheit schon mal die App für den Macoun Anlass runter.

Die Macoun wird im Haus der Jugend am Deutschherrnufer in Frankfurt am Main veranstaltet. Die Vorträge beginnen an beiden Tagen um 11.00 Uhr und laufen bis etwa 18.00 Uhr.

Die Vorträge von 2011 sind als Video-Podcast und über YouTube verfügbar. Zusätzliches Material steht auf der Homepage im Archiv bereit.

Mountain Lion Update auf 10.8.1 wartet im Mac App Store

Mountain Lion 10.8.1

Im Mac App Store wartet ein Update auf euch. Das erste Update für OS X Mountain Lion auf die Version 10.8.1. Heute ist auch durchgesickert, dass Apple und ausgewählte Entwickler bereits an dem nächsten update tüfteln, der Version 10.8.2. Folgendes kann Apple zum aktuellen Update sagen:

Das 10.8.1 Update wird allen Benutzern von OS X Mountain Lion empfohlen. Es behebt allgemeine Systemprobleme und verbessert die Stabilität und Kompatibilität Ihres Mac. Zu den Verbesserungen gehören:

  • Der Migrationassistent wird nicht mehr unerwartet beendet.
  • Die Kompatibilität beim Verbinden mit einem Microsoft Exchange-Server in Mail wurde verbessert.
  • Audiosignale werden jetzt korrekt über einen Thunderbolt-Monitor wiedergegeben.
  • iMessages werden jetzt korrekt versendet.
  • Der Verbindungsaufbau zu SMB-Servern mit langen Namen erfolgt jetzt korrekt.
  • Die Eingabe von Pinyin-Zeichen wurde verbessert.

Das Update kommt relativ schmal daher. Daher ist der Download schnell abgeschlossen. Viel Spass beim Update!

OS X Mountain Lion: 3 Millionen Downloads in 4 Tagen

Mountain Lion

Apple hat heute bekannt gegeben, dass OS X Mountain Lion mehr als drei Millionen Mal innerhalb der ersten vier Tage heruntergeladen worden ist – der erfolgreichste Start eines OS X in der Geschichte von Apple. So was begeistert Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple, natürlich:

Nur ein Jahr nach der unglaublich erfolgreichen Einführung von Lion haben unsere Kunden Mountain Lion über drei Millionen Mal in gerade einmal vier Tagen heruntergeladen und es somit zu unserem erfolgreichsten Marktstart überhaupt gemacht.

OS X Mountain Lion hat sich auch bei den ApfelBlog.ch Besuchern schnell installiert. bereits nach zwei Tagen hatten es bereits über die Hälfte aller Besucher mit einem Mac Computer bei sich installiert.

(via Apple Pressemitteilung)

Warum ist Mountain Lion nicht kostenlos?

Mountain Lion

Peter Oppenheimer, er Finanzchef von Apple, hat im Sommer 2011, während der Vorstellung der Quartalsergebnisse, angekündigt, dass es zu einem neuen Umgang mit Betriebssystemupdates kommt. Die Rede war davon, dass OS X Lion das letzte Betriebssystem sei, für das man als Benutzer noch bezahlen müsse. Was durchaus Sinn macht, wenn man einen Blick auf iOS wirft.

Dank den kostenlosen Updates ist sichergestellt, dass die Mehrheit der Benutzer in relativ kurzer Zeitspanne ein Update auf das aktuelle OS machen werden. Sofern die Hardware das zulässt. Das wäre ein wichtiger Schritt gegen die Softwarefragmentation und hilft auch den Entwicklern sich stets auf das aktuelle OS konzentrieren zu können, ohne noch „unnötige“ Abwärts-Kompatibilitäten sicherstellen zu müssen.

Oppenheimer müsste das erwähnen, weil das Auswirkungen auf interne Buchungen hat. Damit Apple die amerikanischen Bilanzierungsregularien einhalten kann, muss für jeden verkauften Mac 22 US-Dollar zurückgestellt, bzw. umgebucht werden, welche intern für die Entwicklung neuer Features investiert werden.

Klingt alles nach kostenlosen Updates. Aber das haben wir uns zu schön ausgemalt wie es scheint… Denn kurz darauf erwähnt Oppenheimer auch noch:

When we deliver Mac OS X Lion to customers, we are now including the right to receive future unspecified minor software upgrades and features, when and if the become available for both the Mac operating system and our suite of Mac OS iLife applications. We will continue to charge for standalone sales of our periodic major OS upgrades – such as Lion – as well as major upgrades of iLife.

Somit will man bei Major Upgrade, beispielsweise auf Mountain Lion, eben doch noch ein paar Dollar haben und schieb lediglich dazwischen kostenlose Updates nach… Also bleibt eigentlich alles beim alten für uns Benutzer und lediglich in der Finanzverwaltung von Apple gab es Änderungen…? Es scheint so. Schade eigentlich.

Immerhin hat Microsoft den Vorteil auch erkannt und bietet das neue Windows 8 Update zum kleinen Preis an. Mit diesem kleinen Trick bringt man die Benutzer nämlich wesentlich schneller voran auf die nächste Version in kürzerer Zeit zu wechseln… Demnächst werden sie noch entdecken, dass man eigentlich nur eine Version vom OS braucht und nicht verschiedene mit unterschiedlichen Funktionen…

Nicht alle Macs freuen sich auf Mountain Lion

Mountain Lion

Das neue OS X Mountain Lion hat nicht nur über 100 Neuerungen, sondern hat auch Ansprüche an die Hardware. Damit die Ansprüche alle erfordert werden, ist es unumgänglich, dass gewisse ältere Modelle nicht mehr von dem kostenlosen Update zum Berglöwen profitieren können. Folgende Modelle gehören in den erlauchten Kreis der Mountain Lion Macs:

  • iMac (Mitte 2007 oder neuer)
  • MacBook Aluminum Ausgabe: (13 Zoll 2008 oder neuer)
  • MacBook Plastic Ausgabe: (Anfang 2009 oder neuer)
  • Macbook Pro (2009, oder Ende 2007 wenn Du eine 17 Zoll Version hast oder neuer)
  • MacBook Air (2008 oder neuer)
  • Mac Mini (Anfang 2009 oder neuer)
  • Mac Pro (Anfang 2008 oder neuer)
  • Xserve (Anfang 2009 oder neuer)

Wenn ihr nicht sicher seid, welches Mac-Modell ihr benutzt, dann klickt einfach oben Links auf den Apfel, wählt „Über diesen Mac“ und „Weitere Informationen…“. Ihr bekommt dann diese Ansicht und könnt sehen was für ein Modell ihr habt und ob OS X Mountain Lion noch unterstützt wird.

Mac Info