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Outlook für iOS ist vielleicht hübsch, aber gefährlich!

Outlook für iOS

Kürzlich wurde Outlook für iOS offiziell im App Store freigegeben. Ich persönlich hatte Outlook für iOS schon im November 2014 zur Verfügung, musste die Tests aber abbrechen, weil die Verbindung mit einem Exchange Server nicht funktioniert hatte. Nun hat sich für mich gezeigt, zum Glück hat es nicht funktioniert!

Wie man in einem Beitrag drüben bei iFun nachlesen kann, geht Microsoft mit Outlook für iOS einen fragwürdigen weg. Zuerst einmal muss man wissen, dass es Outlook für iOS schon früher gab unter dem Namen Accompli. Und Accompli sah schon damals aus wie Outlook heute. Microsoft hat sich die App eingekauft und ein bisschen Microsoft Branding drüber gelegt. Im Endeffekt ist es fast immer noch die damalige Accompli-App mit einer beunruhigenden Tatsache: Die Mails werden nicht direkt vom Exchange- oder Mailserver auf der App angezeigt. Alle Mails werden auf einem Drittserver zwischengespeichert. Angeblich für die Indexierung.

Ich will Microsoft keine Böswilligkeit unterstellen, aber unschön ist die Tatsache auf jeden Fall. Zudem, jeder Ort an die eigenen Mails nochmals abgelegt werden ist ein weiteres Sicherheitsrisiko. Die Drittserver könnten gehackt werden. Im Endeffekt bedeutet das, dass gerade Firmen mit einer einigermassen vernünftigen Sicherheitsbestimmung wohl die Outlook für iOS App verbieten müssen.

Habt ihr die Outlook für iOS App im Einsatz?

Microsoft wird wieder zum Softwarehaus.

Office for Mac

Nach dem Microsoft sein Glück im Hardware-Bereich versucht hat mit dem Surface Tablet und dem Smartphone-Einkauf bei Nokia, wendet man sich endlich mal wieder der Software zu. Wie  mir scheint hat Microsoft ein Auge auf Mac OS X und iOS geworfen…

  • Noch in diesem Jahr soll Microsoft Office for Mac erneuert werden.
  • Seit gestern gibt es Microsoft OneNote, der direkte Konkurrent zu Evernote, kostenlos für den Mac und auch als iOS App
  • Per 27. März 2014 sollen die Microsoft Office Programme den Weg auf die iOS-Geräte finden.

Schritte welche Microsoft in meinen Augen schon lange hätte machen sollen. Und darum stellt sich die Frage: Warum erst jetzt? Hat Microsoft zu sehr mit dem Gedanken einer erfolgreichen Hardware-Linie gespielt und dabei Mac OS X und iOS ganz bewusst nicht beliefert? Mit der Hoffnung, dass die Konsumenten dem iPad, dem iPhone und Mac wegen Microsoft Office den Rücken kehren und lieber mit Surface und Co. arbeiten? Gerade bei Firmenkunden hätte der Plan aufgehen können.

Oder war Microsoft einfach viel zu sehr damit beschäftigt die eigenen Programme fit zu machen für die Office 365 Cloud und für die anderen Plattformen, so dass man einfach viele Jahre für diesen grossen Schritt benötigte?

Es ist unumstritten. Microsoft Office hat die grösste Verbreitung im Bereich der Text- und Tabellen-Verarbeitungssoftware. Wer mehr als nur einen Brief schreiben muss, der stellt automatisch iWorks Pages weg und startet Microsoft Word. Auch in Sachen Tabellenkalkulation ist Excel wesentlich smarter als Numbers. Lediglich Powerpoint wird von Keynote ausgestochen. Auch Outlook kann in meinen Augen nicht wirklich Punkten, alleine schon wegen der miserablen Suchfunktion und Kontakterkennung.

Wie sieht es bei euch aus? Freut ihr euch auf Microsoft Office auf iOS und Mac?

Outlook for Mac und der Microsoft Exchange Server

Vor einigen Wochen hat Microsoft die Office Palette für den Mac in der Version 2011 veröffentlicht. Microsoft Schweiz war so nett und hat mir ein Software-Paket Microsoft Office Mac Home Business 2011 zum testen zur Verfügung gestellt. Freudig habe ich die Software installiert, inklusive Outlook. Grund dafür ist, dass in meinem Job in der Agentur mit einem Windows PC arbeiten darf/muss/soll. Da dachte ich, perfekt! Alle geschäftlichen Dinge welche ich vom heimischen Mac erledigen will, kann ich dann über Office for Mac machen, denn angeblich sind die Programme ja derart kompatibel, dass man überhaupt nichts mehr merkt bezüglich Formatierungen. Und da unsere Mails mit einem Microsoft Exchange 2007 verwaltet werden, kann ich mich wunderbar mit Outlook for Mac 2011 einhängen… Dachte ich…

Denn kaum habe ich das Konto in Outlook eröffnet mit den benötigen Informationen hat sich auch schon ein kleines dunkles Fenster unten links gezeigt.

Klickt man drauf, bekommt man etwas mehr Informationen:

So, Microsoft Outlook von Office for Mac 2011 ist tatsächlich nicht in der Lage auf den Microsoft Exchange 2007 Server zuzugreifen. Warum, dass weiss Outlook auch nicht so genau, denn der Fehler sagt bloss „Fehlercode: -18597“. Sucht man nach dem Fehler bei Google, bekommt man mehr Fragen als Antworten. Interessant finde ich bei der Sache ja auch, dass das iPhone und das iPad mit den exakt gleichen Einstellungen auf den Exchange Server zugreifen kann und alle Informationen richtig wieder gibt. Mit anderen Worten, Apple schafft es auf den Microsoft Exchange Server zuzugreifen, Microsoft schafft es nicht zwei Produkte aus dem gleichen Haus miteinander kommunizieren zu lassen… Ok, vielleicht ist es auch nur eine fehlende Einstellung beim Exchange Server, aber dann erwarte ich eigentlich eine etwas aussagekräftigere Fehlermeldung als Fehlercode: -18597. Oder zumindest eine anständige Antwort und Lösung im Office for Mac Forum…

Falls ein Microsoft-Spezialist da draussen und ist und mir bei dem Problem weiterhelfen kann, dann lasse ich mir gerne helfen! Ich bin über jeden Input froh. Besten Dank.

iPhone hält Einzug in die Schweizer Bankenwelt

Eben hat mich eine interessante Insider-Information erreicht. Wie es scheint zieht das iPhone bei der Schweizer Bank Basellandschaftliche Kantonalbank ein und verdrängt die Mitbewerber Palm und Blackberry! Folgende Mitteilung wurde an die Mitarbeiter versandt:

Die BLKB will ihren Mitarbeitenden eine moderne Arbeitsplatzinfrastruktur bieten. Dazu gehört unter anderem eine zeitgemässe Möglichkeit, gewisse Geschäftsdaten aus Outlook mit einem PDA abzugleichen. Die Lösung basiert auf Apple iPhone als mobiles Endgerät und einer serverseitig zentralen Synchronisationssoftware.

Zeitplan für die Einführung 2010
Die Realisierung dauert bis Mitte Mai. Anfang Juni startet der produktive Betrieb für die gesamte BLKB.

Ablösung Palm und BlackBerry
Ab 1. Juli 2010 werden die alten Infrastrukturen (Hard- und Software) schrittweise abgebaut resp. deinstalliert. In der Folge wird ein Datenabgleich mit der BLKB mit Palm/BlackBerry nicht mehr möglich sein.

Zugelassene iPhone Modelle
Um mit der BLKB Daten synchronisieren zu können, wird ein Apple iPhone 3GS (ab iPhone OS 3.1.3) benötigt. Das Vorgängermodell iPhone 3G kann aus technischen Gründen leider nicht zugelassen werden.

Das nenne ich mal fortschrittlich! Die angestaubte Bankenwelt hat nun also das iPhone entdeckt und fördert es gleich so sehr, wie es kaum in einem anderen Grossunternehmen bereits getan wurde! Wer ich jetzt gleich bei der BLKB bewerben will, der sollte beachten, dass es im Moment leider nicht so viele offene Stellen gibt.