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PayPal greift Apple frontal an.

Der Internet-Bezahl-Dienst PayPal fürchtet, dass Apple das eigene Geschäftsmodell gefährden könnte. Ganz nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung erwähnt man das berühmte Problem mit den geleakten Selfies von mehreren Promis. Und das sitzt:

We the People want our Money safer than our Selfie.

Kein Wunder bläst Paypal zum Angriff, schliesslich hat man mit dem neuen Produkt One Touch die Bezahlung im Internet vereinfachen wollen und muss nun erfahren, dass Apple das mit Apple Pay ebenfalls machen will. Bloss hat Apple natürlich ein paar Millionen Kunden vom Start weg, während PayPal auch heute nicht allen Internetbenutzer bekannt ist. Ich bin gespannt wie der Kampf weiter geht.

Paypal vs. Apple

 

Warum NFC nie in ein iPhone gebaut wird! Vielleicht.

VISA und NFC

Seit Jahren wartet man vergeblich darauf, dass Apple einen NFC-Chip in das iPhone einbaut. Und, wenn ich die Zeichen richtig deute, darauf können wir alle noch lange und vergeblich warten…

Die sogenannte Near Field Communication, kurz NFC, ermöglicht den Austausch von Informationen und Daten indem zwei NFC Chips nur nahe genug, auch ohne Berührung, zueinander geführt werden. So können beispielsweise Kredit Karten belastet werden, ohne das die Karte durch einen Schlitz gezogen werden muss.  Auch Autotüren lassen sich mit NFC und dem passenden Schlüssel einfach öffnen wenn der Fahrer in der Nähe der Türe ist. Aber NFC hat auch einige negativen Seiten. Zum einen ist NFC gegen Spionage nicht gerade die sicherste Lösung. Per Funk konnten Smartphones und andere NFC-Geräte ausgelesen werden. Der wirklich Nachteil ist, die Aufrüstung für NFC bedeutet einen grossen technischen Aufwand. Nicht nur die Smartphone-Hersteller müssen einen Chip verbauen, alle Shops dieser Welt müssen ihre Kassen aufrüsten. Und das, wo man selbst heute noch nicht mit allen Karten in jedem Laden bezahlen kann… Die Erwartungen der Analysten wurden weit untergraben.

Es gab Analysten, die behaupteten, dass bis 2011 rund 36 Mrd. US-Dollar der weltweiten Konsumausgaben als kontaktlose Zahlungstransaktionen mittels Handy durchgeführt werden. Mitte 2011 ist davon nichts zu sehen.

Bei den Smartphones glaubt man, dass bis 2014 die Hälfte aller Geräte mit NFC ausgerüstet sind. Allerdings findet im Moment ein Trend in die andere Richtung statt. Beispielsweise Google, welche mit Android und Google Wallet zu den ersten im Bereich Bezahlung per NFC gehört, haben sich ebenfalls dazu entschieden, auch eine Bezahlung per Mobile ohne NFC anzubieten. Das könnte auch der Startschuss sein, dass Google Wallet bald nicht mehr nur für Android verfügbar sein wird, sondern auch für iOS.

Ein weiterer Stich ins Herz von NFC vollzieht Paypal. David Marcus, Präsident von Paypal, meinte Ende 2013:

NFC will fail to gain mass adoption.

Er meint das NFC im Jahr 2013 langsam aber sicher sterben wird. Es lohnt sich eigentlich gar nicht mehr so richtig, dass kleinere und mittlere Läden auf NFC aufrüsten. Die grossen Retailer wie Coop und Migros wollen es in diesem Jahr noch tun… Aber wie Marcus so schön sagt:

Is tapping a phone on a terminal any easier than swiping a credit card? I don’t think so — it’s not solving a real consumer problem and its not providing additional value to encourage me (or anyone else for that matter) to change my behavior.

Wirklich spannend ist NFC in der Bezahlung eigentlich nicht. Paypal selber setzt mit der aktuellen Entwicklung Beacon lieber auf Bluetooth.

Apple hat mit Passbook eigentlich schon ziemlich bewusst an NFC vorbei entwickelt und einfachere Lösungen gesucht, welche nicht mit grossen Hardware-Aufrüstungen verbunden sind. Aber vielleicht wartet man einfach ab, bis NFC wirklich relevant wird in den Stores dieser Welt. Denn das passende Patent hat sich Apple vorsichtshalber schon mal gesichert.

Wie ist deine Meinung? Wird NFC in diesem, oder nächsten Jahr relevant? Oder ist NFC eine Totgeburt? Hat jemand von euch ein Smartphone mit NFC und wo kann man das für was einsetzen?

Sammelbestellung Agloves – Nächste Schritte

Agloves

Gerne möchte ich Euch über den aktuellen Stand der Dinge informieren. Am Samstag habe ich an alle Besteller eine E-Mail verschickt mit den Zahlungsinformationen. Nicht wenige haben die Gelegenheit schon wahr genommen und mir das Geld Bar in Hand gedrückt oder per Paypal und Banküberweisung zukommen lassen. Hier schon mal ein grosses Lob für die schnellen Bezahler.

Wie bereits angekündigt, werden nur diejenigen Handschuhe verschickt, welche per Vorauskasse bezahlt sind. Ohne Geld, keine Handschuhe! Falls jemand das Mail nicht erhalten hat, hier noch mal die Möglichkeiten mir den Betrag zu bezahlen:

  • Zahlungen via E-Banking
    Zugunsten von: Mitra & Wälti Communications, CH-5000 Aarau
    Konto-Nr.: 0003-419843-51
    Bank: Credit Suisse, Aarau
    IBAN: CH8404835041984351000
    SWIFT/BIC: CRESCHZZ80A
  • Zahlungen via Paypal an folgende E-Mail: renato@mitra.ch
    Achtung! Leider verlangt Paypal nicht unerhebliche Gebühren. Wer kann soll bitte per E-Banking bezahlen. Wer dennoch lieber per Paypal bezahlen möchte, der muss dem errechneten Betrag noch 3,4% dazu schlagen plus CHF 0.55 pro Zahlung. Per Einstellungen kann man auch angeben, dass man als Zahler für die Kosten auf kommt.

Wie damals ausgerechnet, kostet ein Paar Agloves rund CHF 17.50 ohne Verpackung und Versand in der Schweiz. Diese Kosten sind aber erst ein paar Tage nach dem erhalt der Ware definitiv, ich möchte aber keine Zeit verlieren und daher gehe ich das Risiko der Selbstberechnung ein. Um das Risiko zu minimieren, möchte ich Euch darum bitten, den errechnet Betrag mit Eurer Grosszügigkeit aufzurunden. Ich will nichts mit der Sammelbestellung verdienen! Es geht mir bei der Aktion nur darum, dass alle Kosten für mich gedeckt sind. Sollte viele freiwillige Spenden eintreffen, im Moment hat es den Anschein, und noch ein paar Bazen übrig bleiben, so werde ich diese der Winterhilfe Schweiz im Namen der ApfelBlog.ch Leser spenden. Besten Dank jetzt schon für Eure Grosszügigkeit!

Einpack-Aktion
Am Montag ist das Paket mit den Handschuhen am Zoll in Basel eingetroffen. Leider ist der Support von FedEx nicht optimal telefonisch erreichbar, aber inzwischen sollte alles geklärt sein und ich rechne am Mittwoch oder Donnerstag mit der Lieferung. Somit steht der grossen Handschuh-Versand-Aktion nichts mehr im Weg! Ich würde gerne am Mittwoch, 15. Dezember ab 18:00 Uhr die grosse Einpack-Aktion starten. Wer Lust und Zeit hat, ist gerne willkommen beim helfen einpacken. Mein Arbeitgeber MySign hat freundlicherweise die Räumlichkeiten für die Aktion zur Verfügung gestellt. Über helfende Hände würde ich mich freuen!

Ansonsten gibt es am 22. Dezember 2010 noch eine Twitter-Weihnachtsfeier #TwiXmas, ebenfalls in der MySign. Da dürft Ihr gerne auch vorbei kommen und Eure Handschuhe abholen.

Wildert Apple im Bereich von PayPal?

apple-paypal

Ein ganz interessantes Gerücht wird gerade in der Wall Street Gossip weiter gegeben. Glaubt man einigen Anmerkungen, so soll Apple an einem Konkurrenzprodukt zu PayPal arbeiten.

Kenner werden jetzt sagen, das hat doch schon mal Google mit Checkout versucht und der Dienst hat sich nicht etabliert. Nach wie vor ist PayPal der Platzhirsch wenn es um die elektronische Bezahlung im Internet geht. Warum soll jetzt ausgerechnet Apple hier mit einer eigenen Lösung auftauchen? Auch wenn es auf den ersten Augenblick etwas komisch klingt, so würde dieses Business-Modell um so mehr Sinn machen. Apple hat mit dem iTunes Store und dem App Store zwei sehr erfolgreiche, verbreitete und beliebte elektronische Einkaufsmöglichkeiten.

Gerade auch im Zusammenhang mit dem iPhone könnte man die Bezahlung noch weiter spinnen. Hier ein Beispiel aus dem Internet Briefing Blog:

Apple wäre nicht Apple, hätte es nicht weiter gedacht als die Konkurrenz. Wieso nicht einen generellen Bezahl-App-Store zu machen. Das Restaurant erfasst das Menü im iPhone, gibt es sofort der Küche weiter, der Kunde bezahlt per Klick . Das geht natürlich auch, wenn der Kunde sogar direkt von seinem iPhone aus das Menü bestellt, ohne Umweg über den Kellner. Die Prozesse sind optimiert, warten entfällt 2x. Ein Mehrnutzen der einschlagen könnte.

Interessante Gedanken welche Reto Hartinger hat. Er würde hier auch ein Vorteil sehen, wenn Apple beispielsweise nur 1% des Betrags als Gebühr einstreicht. Denn bei PayPal bezahlt der Verkäufer bis zu 3,9% des transferierten Geldbetrags. Sorgt auch in diesem Fall das iPhone und der App Store für eine weitere grosse Geldquelle?

Und wie wird wohl der Dienst heissen? iCash? iPay?