Posts tagged "pc"

IBM muss IT-Support reduzieren, weil Mac-Benutzer weniger Hilfe brauchen.

Apple und IBM haben in den letzten Monaten mehrere Ankündigungen für eine enge Zusammenarbeit veröffentlicht. So arbeiten die beiden früher verfeindeten Unternehmen gemeinsam an Business-Lösungen und IBM hat angekündigt alle PC mit Mac auszuwechseln.

Eine grosse Herausforderung für ein so grosses Unternehmen. So hat Fletcher Previn, VP of Workplace-as-a-Service bei IBM damit gerechnet, dass nicht nur die Hardware teurer wird, sondern auch der Support wohl sehr oft gefordert wird, insbesondere wenn es um die Einführung der neuen Systeme geht. Doch Previn hat sich geirrt.

Every Mac that we buy is making and saving IBM money.

Innert kürzester Zeit sind die Support-Anfrage beinahe verschwunden. Während rund 40% aller Mitarbeiter mit Windows PC Hilfe brauchten sind es nun mit Mac nur noch 5% aller Benutzer. Das wiederum gibt dem Team die nötige Zeit pro Woche rund 1’900 Mac frisch auszurollen. Am Ende sollen 130’000 iOS und OS X Geräte bei IBM im Einsatz sein. Angeblich mit einem Support-Team von gerade einmal 24 Personen!

Nicht in den kühnsten Träumen hätte ich es gewagt an solches Einsparungspotential zu glauben! Hat jemand von euch Erfahrungen aus Europa, welche die Geschichte von IBM unterstreichen kann?

iOS Geräte überholen Windows PC.

iOS überholt Windows PCs

Apple verkauft von Jahr zu Jahr immer mehr iOS Geräte während der Windows-PC-Markt abnimmt. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis mehr iOS Geräte verkauft werden als Windows PC. Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen. Alleine im letzten Quartal hat Apple 57.9 Millionen iPhone und iPad verkauft. Ausgeschlossen sind hier noch die Zahlen der iPod touch.

Ein Trend den ich auch in meinem Umfeld beobachte. Gerade Menschen die nicht so oft den Computer brauchen nutzen am Ende lieber ein iPad. Weil es einfacher in der Bedienung und im Unterhalt ist. Übrigens, natürlich werden auch schon mehr Android Geräte als Windows PC verkauft, was ja offensichtlich ist da, weltweit gesehen, Google Marktführer ist.

Hackintosh im Jahre 2013 – praktisch ausprobiert [Gastartikel]

Gerät

OS X auf dem PC laufen zu lassen – dieser Wunsch existiert schon seit langer Zeit. Im Anfangsstadium (als Apple noch auf eigene Prozessoren setzte) gab es erste Emulatoren (an dieser Stelle sei das PearPC-Projekt genannt, welches einen PowerPC emulierte und so als einer der Ersten Emulatoren auch OS X laufen lassen konnte). Die Performance solcher Emulatoren hielt sich aber sehr stark in Grenzen und auch die Hardwareunterstützung war mehr schlecht als recht. Erst als Apple auf Intel-Prozessoren zu setzen begann, kam der Durchbruch. Dank der Intel-Unterstützung war keine Prozessor-Emulation mehr nötig und die vorhandene Hardware konnte direkt genutzt werden. In den Anfängen der Hackintosh-Szene war die Umsetzung aber nach wie vor problematisch. Ein Gros der PC-Hardware wurde von OS X erst mal gar nicht unterstützt. Zudem setzte Apple auch auf Techniken wie beispielsweise EFI-Bootloader und waren der PC-Branche damit um ein gutes Stück voraus. Je mehr Intel-basierende Geräte aber auf den Markt kamen, desto mehr aktuelle Hardware wurde von OS X unterstützt, da Apple immer mehr solche Hardware zu verbauen begann. Apple setzte nun auch bekannte Grafikchips von ATI/AMD bzw. nVidia. Einige findige Bastler fingen an, zusätzliche Tools zu schreiben, um ein EFI-BIOS zu emulieren, Treiber als Paket zu vertreiben oder nötige Anpassungen am System automatisch vorzunehmen.

Mit der Zeit wurden auch die handelsüblichen PC-Mainboards mit der EFI/UEFI-Technologie ausgestattet. Im Endeffekt führte dies dazu, dass das Zusammensetzen eines Hackintoshs immer einfacher und unproblematischer wurde. Meine ersten Erfahrungen vor ein paar Jahren und meine Erfahrungen jetzt, Anfang 2013, sind ein himmelweiter Unterschied.

Deshalb möchte ich euch hier nun erläutern, wie so ein Hackintosh aufgebaut und in Betrieb genommen wird, bzw. was man dabei alles beachten muss.

Hardware

Lianli Gehäuse

Der wohl wichtigste Teil an der ganzen Ich-bau-mir-nen-Hackintosh-Geschichte ist die Hardware. Man kann einen ausgemusterten PC mit vorhandenen Komponenten benutzen, klar… es kann sogar sein, dass die Hardware komplett unterstützt wird und OS X wunderbar läuft. Allerdings kann auch das Gegenteil der Fall sein. Besser und viel einfacher ist es also, die Komponenten für den Hackintoshs spezifisch auszuwählen. Wichtig für diesen Prozess sind in erster Linie Mainboard, Prozessor, Grafikkarte und WLAN-Adapter.

Um herauszufinden, was denn nun funktioniert, könnte man alle Apple-Spezifikationen raussuchen und damit arbeiten. Das ist aber extrem aufwändig. Deshalb setzt man heute auf die Internet-Community, welche schon jede Menge mögliche Konfigurationen getestet haben und somit genau wissen, welche Hardware wie gut funktioniert.

Eine gute Anlaufstelle ist das OSx86-Projekt. Im dortigen Wiki findet man auch umfangreiche Listen von unterstützten Hardware-Komponenten für die verschiedenen OS X Versionen.

Für meine Zwecke habe ich zuerst ein passendes Mainboard gesucht. Dabei werden vor allem Gigabyte-Mainboards empfohlen. Gigabyte setzt auf UEFI (kann aber auch im normalen BIOS-Modus gebootet werden) und unterstützt die Installation von OS X in der Regel Out of the Box. Meine Wahl fiel auf das Z77-DS3H (ca. 120 Franken), welches am wenigsten Probleme verursachen sollte. Ein Verklicker beim Einkauf führte aber dazu, dass ich erst das fast baugleiche Z77-D3H erhielt, welches nicht ganz korrekt arbeiten wollte. Der Soundchip war unpassend und der installierte Treiber führte zu einer Kernel-Panic. Mit dem DS3H ging’s dann einwandfrei.

Als Prozessor kam nur ein Intel-Prozessor mit der aktuellen Ivy-Bridge in Frage. Die Wahl fiel auf einen Intel i7 mit 3,5GHz und 8 MB Cache. Selbstverständlich funktionieren auch schwächere Prozessoren, z.B. ein i5 oder ein i3. Dazu kamen 4x 8 GB RAM von Corsair. Bei den RAM-Bausteinen ist die Wahl im übrigen komplett uneingeschränkt, da eigentlich alle gängigen RAM-Riegel unterstützt werden.

Damit ich auch Spiele wie „Herr der Ringe Online“ auf meinem Mac spielen kann, musste neben der Onboard-Grafikkarte (die zudem nicht komplett unterstützt wird und keine vernünftige Grafikbeschleunigung bietet) eine richtige Grafikkarte her. Nach einigem Einlesen (auch heise hat vor einiger Zeit einen Artikel zum Thema Hackintosh veröffentlicht) fiel meine Wahl auf eine nVidia GTX-660Ti. Mit der Einführung des neusten MacBook Pro mit Retina-Display wird die GTX-6xx-Reihe mit Kepler-Grafik nämlich direkt von OS X unterstützt. Davor war dies noch nicht so und deshalb findet man viele Infos über zu installierende Zusatztreiber und nicht funktionierende Konfigurationen.

Für die Verbindung zu meinem WLAN entschied ich mich für eine TP-LINK WLAN-Karte mit Atheros-Chipsatz, welcher von Apple ebenfalls eingesetzt wird und somit einwandfrei läuft.

Als Festplatte stellte ich mir eine Lösung mit SSD und normaler SATA-Festplatte vor. Hier ist die Auswahl grundsätzlich frei. Allenfalls sollte man aber auf SSD-Platten vom Herstellt OSZ verzichten, da diese als nicht sonderlich gut bewertet werden. Ich habe mich für eine Kingston HyperX 240GB entschieden. Daneben werkelt eine normale 2TB-SATA-Festplatte.

Weiterhin musste noch ein Brenner her. die Wahl fiel auf einen Sony Optiarc DVD-Brenner, welcher komplett unterstützt sind. Grundsätzlich läuft aber fast jedes optische Laufwerk unter OS X.

Zum Abrunden bestellte ich noch ein hübsches Alugehäuse der Marke Lian Li sowie das nötige Netzteil (wichtig für die GTX 660 sind zwei 6-Pin-Anschlüsse) mit genügend Power.
Als Letztes habe ich mich noch für einen Philips 27-Zoll Bildschirm entschieden, da mit dem Wegfallen des bestehenden iMacs auch der eingebaute Bildschirm nicht mehr nutzbar ist.

Zusammenbau
Für den Zusammenbau braucht man – wie üblich beim PC-Bau – ein ruhiges Händchen und ein bisschen technisches Grundverständnis. Wer noch nie einen PC selbst zusammengebaut hat, lässt das am Besten von einem versierten Bekannten erledigen lassen (bitte an ein nettes Dankeschön denken, da beim Zusammenbau doch ziemlich Zeitaufwand nötig ist) oder ein fertiges System vom Händler oder Hackintosh-Experten zusammenstellen lassen.

Beim Zusammenbau gibt es dann auch ein paar Kleinigkeiten zu beachten: so dürfen bei den Hackintoshs die 6GBs-SATA-Schnittstellen nicht benutzt werden. Diese laufen einfach nicht stabil oder überhaupt nicht. Die vorhanden 3GBs-SATA-Schnittstellen tuns auch und laufen einwandfrei.

Installation von OS X
Auch wenn das Aufsetzen eines Hackintoshs viel leichter geworden ist, so muss man dennoch Zusatztools verwenden. Im Optimalfall sind dies zurzeit genau zwei: UniBeast und MultiBeast. Ersteres ist dafür zuständig, dass OS X überhaupt installiert werden kann, Letzteres für die Bereinigung der Installation sowie die Installation von Treibern und benötigter Tweaks.

Die Tools gibt’s jeweils für die entsprechenden OS X-Versionen (in meinem Fall Mountain Lion). Beide Tools finden sich bei TonymacX86 (Registrierung notwendig) zum kostenlosen Download.

Für die Installation von OS X wird ein USB-Stick mit mindestens 8 GB Speicherplatz benötigt. Zudem wird an diesem Punkt – und nur an diesem – ein vorhandener Mac nötig. Wenn man keinen hat, dann mal eben einen Kollegen fragen.
Weiterhin benötigt man ein aus dem App-Store geladenes OS X Mountain Lion und obig genanntes UniBeast. Die Software läuft ohne Installation und erstellt einen bootbaren USB-Stick mit dem OS X Installer. Dieser Prozess dauert je nach System 15-20 Minuten.

Ausgerüstet mit dem Stick startet man nun den neuen Hackintosh. Bevor man aber loslegt muss im BIOS zwingend noch der AHCI-Modus für die SATA-Festplatten eingeschaltet werden. Im IDE-Modus funktioniert OS X gar nicht. Weiterhin muss der USB-Stick in einen USB2-Anschluss gesteckt werden. USB3-Anschlüsse (bei Gigabyte blau markiert) funktionieren zum Zeitpunkt der Installation nicht korrekt.

Die Installation startet man nun vom USB-Stick (via BIOS einstellen oder beim Bootvorgang auswählen). Im Festplatten-Dienstprogramm formatiert man die SSD-Platte mit einer Partition im HFS+ Journaled Format und setzt die Partitionstabelle auf GUID. Die Installation verläuft dann problemlos.

Der erste Start

Chimera Bootloader

Nach der Installation ist es noch nicht möglich, OS X direkt zu von der Festplatte zu starten, da der Bootloader fehlt. Der normale Apple-Bootloader funktioniert hier nämlich nicht. Man muss den Computer also wieder über den USB-Stick starten. Nun steht aber auch die installierte Mountain Lion Installation zum Starten zur Verfügung. Mac OS X sollte ohne Probleme booten und lässt sich nun fertig einrichten (Internet, Account, iCloud-Konfiguration, etc.). Nach dem Fertigstellen der Installation lässt sich nun MultiBeast herunterladen oder z.B. per USB-Stick auf die HD ziehen.

Nacharbeit mit MultiBeast

Multibeast

MultiBeast stellt verschiedene Treiber und Tweaks zur Verfügung. Hier die wichtigsten für meine Hardware-Konfiguration (bei anderer Konfiguration bitte Google befragen):

  • FakeSMC (sehr wichtig)
  • Realtek 887 Audiotreiber
  • Atheros-WLAN-Treiber
  • PS/2-Support
  • System-Definition als MacPro 3,1
  • GraphicsEnabler=0 Einstellung

Nach der Installation von MultiBeast lässt sich OS X nun direkt ohne Umwege starten. Wenn alles geklappt hat, sollte nun LAN, WLAN, Sound, Grafik… naja, eigentlich alles… wunderbar funktionieren.
Für die GTX660Ti sind zudem keine speziellen Treiber mehr nötig – OS X Mountain Lion bringt sie bereits mit.

 

Benchmarking
Um zu sehen, ob und wie gut der eigene Hackintosh nun ist, lässt man ihn am besten mit einem Benchmark-Tool gegen andere Konfigurationen antreten. Dazu dienen Tools wie Geekbench oder Cinebench. Geekbench bietet in diesem Zusammenhang auch Tabellen mit den Werten der kompletten Mac-Palette an, die einen guten Vergleichswert bieten.

Die Werte meines Hackintosh lassen sich sehen. Der Geekbenchwert liegt bei ca. 14830 Punkten und übertrumpft somit den schnellsten iMac (14325 Punkte), den es derzeit gibt um einige Prozent. Nur die aktuellsten MacPro-Modelle sind schneller.

Bei Cinebench zeigt der Hackintosh ebenfalls sehr gute Werte. Sowohl das CPU-Rendering als auch das Rendering mit der recht starken GPU bringen deutlich bessere Werte als jeder iMac.
Gerade die gute Grafikkarte, der schnelle Prozessor mit viel RAM und die SSD-Festplatte spielen hier ihre Stärken aus. anspruchsvolle Programme wie iTunes, FinalCut Pro oder GarageBand starten innerhalb weniger Sekunden. Beim RAM ist noch anzumerken, dass die verbauten 32 GB RAM nur bei sehr anspruchsvollen Programmen wie z.B. das eben erwähnte FinalCut Pro, eine wirkliche Leistungssteigerung bringen. Ansonsten sind 16 GB RAM ein optimaler Wert. Der fast jungfräuliche Hackintosh selbst, startet innerhalb von 10-20 Sekunden. Ein verflixt guter Wert, wie ich finde.

Weiterbasteln
Bei einem Hackintosh gibt es natürlich oft Dinge, die nicht ganz 100% korrekt funktionieren. Mit der obig genannten Konfiguration beschränkt sich dies aber auf ein Minimum und im Normalbetrieb wirkt sich dies überhaupt nicht aus. Mit ein paar weiteren Einstellungen kann man z.B. alle USB-Ports nutzen oder einen USB3-Treiber installieren. Ein separater Bluetooth-Stick und eine Webcam runden die vorhandene Hardware ab. Übertaktung des Prozessors ist natürlich genauso möglich wie das Installieren spezifischer Treiber, die noch mehr aus dem System herauskitzeln.

Dual-Boot mit Windows
Ein paar Sätze will ich noch zum Thema Dual-Boot mit Windows verlieren – für all Jene, die wie ich zwischendurch doch noch auf Windows angewiesen sind. Auf einem Hackintosh funktioniert Apples Bootcamp nicht. Logisch, denn Bootcamp ist auf Apple-Hardware ausgelegt. Allerdings haben wir ja eine viel bessere Option: unser PC unterstützt ja Windows sowieso. Man kann mit recht wenig Aufwand eine Dual-Boot Installation erstellen, so dass beim Systemstart via Bootloader auch in ein Windows-System gebootet werden kann. In meinem Fall habe ich auf der SATA-Platte eine Partition für mein Windows 7 eingerichtet. Funktioniert einwandfrei.
Was allerdings nicht funktioniert, ist das Starten der Windows-Partition über Parallels Desktop oder VMWare Fusion. Beide Tools erkennen diese Partitionen zwar als Bootcamp-Partition, ein Start auf diesen Partitionen führte aber in meinem Fall zu einer kaputten Windows-Installation. Erstellt in diesem Fall lieber eine eigene virtuelle Maschine mit Windows.

Fazit
Für mich ist der Hackintosh eine grosse Bereicherung. Zwar war auch schon mein 2008er iMac gut ausgerüstet (3,06 GHz, 4GB RAM, etc.), aber inzwischen definitiv in die Jahre gekommen. Spätestens bei Aufgaben wie Videobearbeitung oder Bearbeiten grösserer Bilder mit Photoshop merkte man dem System die Last an. HD-Videos mit FinalCut Pro bearbeiten wurde zur Tortur, wenn nicht zu einer Unmöglichkeit.

Das neue System lässt im Gegenzug kaum Wünsche offen. Es ist schneller als jeder aktuelle iMac, läuft auch nach über 3 Monaten sehr schnell und stabil. Bislang gibt es auch unter OS X noch keinerlei Einschränkungen und jede Software funktioniert einwandfrei.

Mit passend ausgesuchter Hardware hält sich auch der Installationsaufwand (abgesehen vom Zusammenbau des PCs selbst) in sehr engen Grenzen. Im Optimalfall reicht ein einziger Installationsversuch mit den richtigen Handgriffen. Nach ca. 50-60 Minuten sollte das System einwandfrei laufen.

Wer den Weg weg von Apple-Hardware und ein wenig Bastelei nicht scheut und auch bei kommenden Updates auch mal noch etwas zuwarten kann (bis die nötigen Tools angepasst wurden) ist mit einem Hackintosh also leistungsmässig besser bedient als mit einem aktuellen iMac.
Aber auch Apple-Hardware hat ihre Vorteile. Wer ein Out of the Box 100% funktionierendes System wünscht, bei dem der Bildschirm gleich im Computer steckt, der ist mit einem iMac besser bedient als mit einem Hackintosh.

Wormhole Switch – Die perfekte Verbindung zwischen Mac und PC

Brack.ch hat mir ein aussergewöhnliches Kabel zur Verfügung gestellt. Mit dem USB-Kabel „Wormhole Switch“ werden die Barrieren zwischen Mac und PC total aufgehoben. Halt eben ein Wurmloch für den Desktop.

Ein Wurmlöcher verbinden zwei Punkte des Weltraums durch einen Tunnel. In Science-Fiction Filmen dienen Wurmlöcher um mit dem Raumschiffen hindurch zufliegen, um damit enorme Distanzen im Weltraum zurückzulegen. Auch der Wormhole Switch von j5create wird seinem Namen Wurmloch gerecht, denn durch das Kabel gelangen Daten und Eingabebefehle enorm schnell und Plattform übergreifend von einem Computer zum Nächsten.

Wormhole Switch – Datentransfer
Wormhole Switch - File Transfer

Wenn man von einem Computer auf den Anderen Daten transferieren will, dann macht man das für gewöhnlich über ein Netzwerk oder Dienste wie Dropbox oder iCloud. Im schlimmsten Fall über einen USB-Stick den man dann von einem Computer zum Nächsten tragen darf. Mit dem Wormhole Switch hat das ein Ende. Per Drag & Drop oder Copy & Paste (Zwischenablage) können Dateien, Ordner oder was auch immer das Herz begehrt von einem Rechner zum Nächsten übertragen werden. Egal ob Mac oder Windows-PC.

Ferngesteuerter Computer
Wormhole Switch - Keyboard und Mouse Sharing

Dank dem Kabel kann einer der beiden Computer über die Maus und Tastatur des anderen Computers gesteuert werden. Man definiert auf welcher Seite der zu bedienende Computer steht und kann dann mit dem Mauszeiger einfach über den Bildschirmrand des Master-Computer zum Bildschirm des Slave-Computers gleiten und dort, auch mit der Tastatur, weiter arbeiten. Egal ob PC und PC, Mac und Mac, PC und Mac oder Mac und PC, dank dem Wormhole Switch werden beide Computer zu einem System! Und das ganze funktioniert ohne weitere Installation. Einfach anstöpseln, Programm starten und los legen mit dem Wurmloch.

Übrigens: Wer ein Android-Tablet oder iPad besitzt, darf über den Wormhole-Switch die Computertastatur für Texteingaben verwenden. Hab ich aber so noch nicht ausprobiert…

Das Wormhole Switch Kabel ist bei Brack.ch ab Lager erhältlich und ist meiner Meinung nach jeden Rappen der CHF 61.- wert! Eine tolle Sache welche bei mir in nächster Zeit sicher noch im Einsatz bleibt!

Wie man eine Apple Tastatur an einem Windows PC zum laufen kriegt

Apple Wireless Keyboard

Ich kann mich noch gut erinnern, als Apple die neuen Aluminium Tastaturen vorgestellt hat, waren nicht wenige Windows-Benutzer eifersüchtig auf die flachen, schönen und gut bedienbaren Tastaturen. Nicht wenige haben damals auch einfach eine solche Tastatur gekauft um diese mit ihrem Windows-PC zu verwenden. Was natürlich nicht ganz einfach war, denn nicht alle Tasten befinden sich an der selben Stelle und man muss auch Sonderzeichen und Tastenkombinationen auswendig kennen, denn auch den Tasten-Aufdruck konnte man sich nicht verlassen.

Damit das nun ein bisschen einfacher geht, gibt es ein Windows-Programm, welches sich genau dieser Problematik annimmt. Dank diesem Programm kann man ein Apple Wireless Keyboard ohne weitere Probleme verwenden. Hier sind einige der bereits implementierten Features:

  • Funktionstasten
    • F3: Print Screen
    • F4: Task Manager
    • F7-F9: Media Control (iTunes und Co.)
    • F10-F12: System Volume Control
  • Eject toggles if function keys work as on Windows or as on Mac
  • Fn + function key triggers the Mac like shortcut
  • Fn + Backspace = Delete
  • Fn + Arrows
    • Up: Page Up
    • Down: Page Down
    • Left: Home
    • Right: End
  • Fn + Eject: Eject CD

Man plant aber auch schon weitere Features:

  • Configuration
  • Key swapping options (Cmd, Fn, Ctrl)

Ich für meinen Teil würde eher auf den PC verzichten und gleich einen echten Mac kaufen, aber das darf ja jeder so machen wie er will.

(via)

Alles Apple oder was?

Renato und Sascha bei Joiz.tv

Bildquelle: @chrisbeyeler

Gestern Abend war ich eingeladen beim Sender Joiz.tv in der Sendung Joizone Digital zum Thema „Alles Apple oder was?“. Einmal mehr wurde die Gretchenfrage „Mac oder PC?“ gestellt. Wobei ich natürlich der Mac war, Sascha der PC, wenn mir der Vergleich mit der legendären Apple-Werbeserie erlaubt sei… Wobei mit PC nicht unbedingt Windows gemeint sein soll. Was in der Sendung zuwenig hervor kam, Sascha ist nicht Windows Fan, sondern versucht einen Bogen um Apple zu machen. Dafür nutzt er Linux Ubuntu auf dem Computer und Android bei den mobilen Betriebssystemen auf Tablet und Smartphone…

Greenroom bei Joiz.tv

Greenroom bei Joiz.tv

Man glaubt ja gar nicht wie klein so ein Greenroom sein kann und wie riesig das im Endprodukt wirken kann. Insbesondere das Sofa wirkt in der Sendung riesig, ist dann in echt aber doch eher bescheiden. Aber bequem!

Während der Sendung verfliegt die Zeit wie im Flug. Gerade einmal zwei mal 14 Minuten hatten wir Zeit um das grosse Thema „Mac oder PC“ zu beleuchten. Wenn man dann noch einen Schwenker in die Zukunft macht, zu den mobilen Betriebssystemen, dann ist die Zeit definitiv zu kurz. Ich glaube der Talkmaster Chregi, PC-Fan Sascha und meine Wenigkeit hatten eine gute Zeit. Auch hinter den Kameras hatten wir gute und lustige Gespräche. Kurz vor dem dreh mussten wir über die Werbeeinblendung am Anfang des Talks mit dem Nokia Ovi-Store lachen…

Aber hier die Sendung für diejenigen welche es gestern verpasst haben. Für die Freunde aus dem hohen Norden die übliche Warnmeldung: Die Sendung ist in Schweizerdeutsch!

Interessant wurde es aber im After-Talk während der Tramfahrt Richtung Zürich Hauptbahnhof. Zum einen hat Chregi gebeichtet, dass er früher Windows-Benutzer war, bei Joiz dann aber auf Mac wechseln musste weil die ganze Redaktion mit dutzenden von iMac ausgestattet ist. Und das Beste, er möchte jetzt nicht mehr zurück wechseln!

Joiz.tv Redaktion und Backoffice

Joiz.tv Redaktion und Backoffice

Aber auch Sascha hat sich rasch mal zu einer positiven Aussage über Apple hinreissen lassen: „Mac-Computer sind für Leute welche auf Qualität setzen!“ Danke Sascha!

Das Fazit des gestrigen Abends: Man kann über die Frage „Mac oder PC“ lange hin und her diskutieren und sich Argumente aus dem Ärmel schütteln. Am Ende muss jeder Benutzer für sich selber entscheiden womit er sich wohl fühlt. Das ist die Hauptsache. Ich habe mich riesig über die Einladung von Joiz und Chregi gefreut und konnte endlich den sympathischen Blogger Sascha kennenlernen. Alles in allem ein super Abend. Gerne wieder!

ApfelBlogger Renato Mitra bei Joiz.tv

Alles Apple oder was?

Ich hatte ja bereits einige Medienauftritte. Insbesondere in diversen Radio-Sender über die ganze Schweiz verteilt. Natürlich gab es ein, zwei drei Beiträge bei VJii.tv und den MySignTALK. Jetzt kommt aber ein neues Level dazu: Am kommenden Mittwoch 7. Dezember 2011 darf ich zum TV-Sender Joiz.tv. Ich bin eingeladen in der Sendung Joizone Digital zum Thema „Alles Apple oder was?“.

Die Sendung wird um 19:00 Uhr live ausgestrahlt und dauert ca. 45 Minuten mit Werbeblock. Das ganze soll so eine Art Pro-Kontra-Sendung zu Apple werden und wird von Joiz.tv wie folgt beschrieben:

Chregi diskutiert mit dem Apple-Experten Renato Mitra: Hat die Firma ihren Höhepunkt erreicht? Geht sie sogar den Bach runter nach dem Tod von Ober-Macianer Steve Jobs?
Ausserdem lassen wir den PC-Anhänger Sascha Krähenbühl zu Wort kommen: Weshalb finden sie den Hype um die Apple-Produkte so übertrieben? Was ist besser an einem PC?

Per Facebook bin ich mit Sascha schon länger befreundet. Für ein persönliches Treffen hat es bisher nicht gereicht, darum freue ich mich um so mehr den Sascha endlich persönlich kennen zu lernen. Ich freue mich auf eine anregende Diskussion.

P.S.: Um 22:30 wird eine Wiederholung ausgestrahlt falls Ihr um 19:00 Uhr die Sendung verpasst habt.

Tipps und Tricks für Umsteiger

Ich bin ein Umsteiger.ch

Wer dem ApfelBlog.ch seit seiner Geburtsstunde im Jahr 2007 folgt, der weiss, dass es früher mehr Artikel gab zum Thema Umsteiger. Also Leute welche, wie ich damals, keine Lust mehr haben auf Windows und zum Mac umgestiegen sind. Weil ich damals persönlich betroffen und war und selber täglich viel dazu lernte, habe ich damals alles hier im ApfelBlog.ch veröffentlicht.

In der Kategorie Umsteiger findet man diese nützlichen Tipps auch heute noch und kann diese immer noch gleich oder ähnlich anwenden. Weil mich im Moment gerade wieder viele Mails und Nachrichten erreichen von gewillten Umsteiger welche vor gängig schon Tipps und Tricks für den geplanten Wechsel haben möchte, werde ich hier einige lesenswerte Artikel und Links zusammentragen.

Wenn man sich schon einmal entschieden hat, welche Mac man überhaupt kaufen möchte, dann stellt sich relativ schnell die Frage, wie bringe ich alle meine Daten vom PC auf den Mac. Nun, wenn man den Mac in einem Apple Store kauft, kann man gleich seinen alten PC bringen und die Leute hinter der Genius-bar tragen sorge, dass alle Daten wieder drüben auf dem neuen Mac verfügbar sind. Wer es lieber selber machen möchte, für den gibt es auch Kabel, welche beim übertragen helfen…

Die Sache mit den Tastaturkürzeln und Shortcuts
Die wohl häufigste Frage jeweils ist, mit welchen Shortcuts auf dem Mac kann ich dann dies und jenes erreichen wie damals beim PC? Natürlich gibt es auch beim Mac eine ganze reihe nützlicher Tastaturkombinationen welche einem den Umgang erleichtern. Hier hatte ich bereits einmal diverse Artikel in Sachen Shortcuts zusammengestellt. Natürlich wird auch nach der Screenshot-Funktion gefragt und es hilft ungemein zeit zu sparen wenn man so elegant durch die Programme wechseln kann. Oder man schaut einfach hier vorbei, definiert was man sucht und bekommt die entsprechende Antwort.

Wer sich noch Gedanken macht, welche Software man bei PC ablösen muss, weil es dafür keine Wechsellizenz auf den Mac gibt, der findet hier vielleicht eine Ersatz-Software. Es beruhigt auch zu wissen, wie man Programme richtig löscht und dafür sorgt, dass keine Programme und Daten-Leichen mehr auf dem Mac herum geistern…

Weitere nützliche Tipps habe auch hier schon mal veröffentlicht und wer noch einen Grund sucht um von PC auf den Mac umzusteigen, der sollte sich folgende 10 Gründe mal anschauen.

Noch weitere Fragen?
Welche Fragen beschäftigen Euch als frische Umsteiger? Wo drückt der Schuh? Her mit Euren Fragen, denn ich brauche frische Inspiration um die Probleme der Umsteiger kennen zu lernen. Für mich ist schon fast alles selbstverständlich was für die meisten Umsteiger jeweils grosse Fragezeichen sind. Ich helfe gerne. Ihr könnt Eure Fragen per Kommentarfunktion gleich hier unten stellen, per Facebook, Twitter oder Kontaktformular. ich freue mich über jede Zuschrift. Natürlich sind auch weitere Tipps und Tricks von meinen erfahrenen Lesern gefragt und erwünscht.

Übrigens…
Wer noch heute umsteigen will, heute gibt es im Apple Store und Apple Online Store diverse Mac-Computer, iOS-Geräte und Zubehör für rund 10% bis sogar 20% günstiger. Aber wirklich nur heute…

Mac vs. PC

Die Frage, welches Betriebssystem man denn nun für sich wählen sollte, endet nicht selten in einem Glaubenskrieg! Die beiden Firmen Microsoft und Apple schenken sich, im Kampf um die Gunst der Benutzer, auch nichts und starten immer wieder Werbeaktionen und das eigene Betriebssystem besser aussehen zu lassen als dasjenige der Konkurrenz.

Aber auch sonst scheint es Unterschiede zu geben, nämlich bei den Benutzer selber. Hunch hat eine Umfrage gestartet in welcher sich die Befragten zu einem der Betriebssysteme bekennen  mussten. Die Ergebnisse wurden in einer aufwändigen Infografik wieder gegeben. Von der Persönlichkeit über den Kleidungsstil bis zum Lieblingsessen wird hier alles gnadenlos aufgedeckt…