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Support: Apple top, Samsung Flop.

Apple Support

 

Die Leser des Schweizer Computer-Magazins PCTipp haben ihre Erfahrungen in einer Umfragen mit über 1000 Beteiligten wiedergegeben.

Die Leser bekannten sich der Marke Samsung, mussten dann aber beim Support gestehen, dass dieser eher schlecht ist. Kein anderes Unternehmen hat in der Befragung so schlecht abgeschnitten wie Samsung. Apple hingegen kam durchschnittlich auf sehr gute 4,17 von fünf möglichen Punkten.

Bei keinem der abgefragten Werte (Abwicklungsdauer, Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Kompetenz und Kulanz) konnte Samsung wirklich punkten. Apple hingegen schwingt bei der Abwicklungsdauer, Freundlichkeit, Kompetenz und Kulanz oben aus.

Apple konnte die Konkurrenz weit hinter sich lassen. Meiner Meinung nach spielen hier insbesondere die Apple Store eine sehr grosse Rolle. Beim telefonischen Support kann man schon mal auf Granit beissen wenn es um Kulanz geht. Im Store hingegen kommt man der Kundschaft eher entgegen. Soweit jedenfalls meine Erfahrungen und die Erfahrungen der ApfelBlog-Leser.

Das iPhone 5 ist mit LTE in der Schweiz kompatibel

iPhone 5 LTE in der Schweiz

Die Sache mit LTE ist eine schwierige Geschichte. Ich selber bin im Bereich Mobilfunk kein Experte, sicher ist nur, es gibt unterschiedliche Funkfrequenzen und jedes Land hat unterschiedliche Frequenzbänder im Einsatz. Nach dem iPad LTE Debakel hat Apple sich für das iPhone 5 besser aufgestellt, jedoch kompliziert gelöst. Aktuell gibt es drei verschiedene iPhone 5 Modelle:

  • GSM Modell A1428 mit LTE (Frequenzband 4 und 17)
  • CDMA Modell A1429 mit LTE (Frequenzband 1, 3, 5, 13 und 25)
  • GSM Modell A1429 mit LTE (Frequenzband 1, 3 und 5)

Schaut man auf der LTE Informationsseite von Apple nach, so ist die Schweiz (noch) nirgends aufgeführt. Der PCTipp hat aber mit den Mobilfunkprovider Medienverantwortlichen von Swisscom und Orange gesprochen. Bei Swisscom bestätigt man, dass das LTE Netz mit der Frequenz 1800 MHz (Anm.: Frequenzband 3), funktioniert und damit auch kompatibel mit dem iPhone 5 ist. Carsten Roetz:

Unsere Pilotprojekte mit LTE laufen auf 1,8 GhZ.

Weiter verrät Carsten Roetz, dass im Dezember LTE bei Swisscom lanciert wird. Aber auch Orange bestätigt verhalten, dass man bereit ist für das iPhone 5. Therese Wenger:

Gemäss den Spezifikationen des iPhone 5 wird es möglich sein, bei uns damit LTE zu nutzen.

Es scheint aber so, also ob das noch nicht so richtig getestet wurde, daher wohl auch die verhaltenen Aussagen der Provider und von Apple. Kommt dazu, dass LTE in der Schweiz noch nicht so richtig angekommen ist und es wohl auch noch eine Weile dauern wird, bis es flächendeckend eingeführt wird.

Da in der Schweiz CDMA kein Thema ist, sondern GSM der gewählte Standard ist, kommt für uns Helvetier das iPhone 5 GSM A1429 in Frage. Eine Tatsache welche man unbedingt berücksichtigen sollte, wenn man in USA ein iPhone 5 für die Schweiz kaufen möchte… Wäre doch schade wenn man die passende Frequenz nicht hat.

Die gesagt, ich bin kein Experte, aber kann man nicht alle LTE Frequenzen in ein Mobiltelefon bauen, so dass man nur noch ein GSM mit den Frequenzen 1, 3, 4, 5, 7, 13, 17 und 25 hätte? Besonders für Reisende wäre es sicher gut, wenn das iPhone 5 nicht nur schnelles Internet im Heimatland hat, sondern auch während Geschäftsreisen und Ferien…

iPad – Grosse Show für Nichts?

Wäre dieser Blog-Beitrag eine Werbung so müsste ich mit folgenden Satz beginnen:

Die Apple Keynote ist eine Veranstaltung voller Missverständnisse…

In den letzten Stunden konnte ich mit verschiedensten Leuten über die letzte Apple Keynote sprechen und habe festgestellt, dass es immer wieder viele Missverständnisse gibt. Zudem möchte ich auch gleich noch ein paar Themen zur Keynote anreissen, welche für Diskussionen gesorgt haben.

Grosse Show für ein bisschen iPad?
Nun, grundsätzlich ist eine Apple Keynote keine sehr grosse Show. Apple als Unternehmen will neue Produkte und Services vorstellen und schon seit den ersten Mac Computer geht das ganze in etwa gleich von statten. Apple lädt Journalisten ein. Und weil sich gerne alle möglichen Journalisten aus aller Welt einladen lassen wollen, muss Apple den Event ausserhalb der eigenen Gebäude abhalten. Zumindest so lange, bis der neuen Apple Campus in Form eines UFOs gebaut ist. Normale Menschen werden gar nicht eingeladen weil das sämtliche Kapazitäten übersteigen würde…

Im Vorfeld kommuniziert Apple wie immer NICHTS. Alles was in den Medien steht sind Gerüchte. Mal sind es echte Fotos, zu 90% aber nur Vermutungen, irgend jemand soll gesagt haben und so weiter… Weil die alten Medien und gelernten Journalisten längst nicht mehr alle Quellen prüfen und alles abdrucken was gelesen werden könnte (was beim Thema Apple immer der Fall ist) entstehen beim Endkunden Ideen, dass die Gerücht Ankündigungen von Apple sind. Dann kommt der grosse Tag und es ist doch „nur“ ein iPad mit einem einmaligen Bildschirm, mehr Rechenpower und LTE.

So gesehen machen die Medien und Endkunden eine grosse Show daraus. Nüchtern betrachtet hat Apple nur Journalisten zu einer Produkte-Vorstellungen eingeladen. Übrigens die Journalisten werden natürlich eingeladen, damit diese die Produkte nach der Keynote vor Ort testen können. Darum ist ein physischer Event nötig mit Visuals und anderen Annehmlichkeiten für die Gäste.

„The new iPad“? Echt jetzt?
Kein iPad 3, kein iPad HD, einfach nur ein neues iPad… Apple kehrt zurück zu den einmaligen Produktenamen. Wie bereits beim iMac, iPod und MacBook gibt es nun für das iPad keine Nummerierung mehr. Man spricht lediglich noch vom iPad. Oder in diesem dem neuen iPad. Wenn man es genauer beziffern möchte, dann reden wir vom iPad der dritten Generation. So kompliziert einfach ist das. Als Macinaner bin ich es mir gewöhnt vom MacBook Pro 15 Zoll Mitte 2010 zu reden… Bei den normalen Benutzer wird es wohl noch gewöhnungsbedürftig werden.

4G LTE ist ja schön und gut, aber nichts für die Schweiz, bzw. für Europa
Der PCTipp hat richtig erkannt, bzw. von Swisscom bestätigen lassen, dass der verbaute LTE Chip so gar nie in Europa funktionieren würde, weil LTE in Amerika grundsätzlich anders läuft als in Europa. Soweit so korrekt. LTE ist in der Schweiz noch ziemlich unbedeutend. Bis Mitte 2012 sollen verschiedene Pilotprojekte laufen und danach mit der flächendeckenden Aufrüstung begonnen werden, wobei natürlich zuerst stark frequentierte Orte berücksichtigt werden. Bis wir also wirklich von LTE profitieren können, wird es 2013. Und trotzdem kann sich der PCTipp aufregen:

Wieso aber wird das neue iPad dann auch auf der Schweizer Apple-Webseite als «Wi-Fi + 4G»-Variante verkauft, obwohl 4G (also LTE) gar nicht genutzt werden kann? Und wieso wird das neue Modell dennoch mit den Worten «ultraschnelle mobile Daten» beworben? Apple Schweiz wollte dazu nicht detailliert Stellung nehmen und verwies lediglich auf die offizielle Apple-Keynote, in der die Verfügbarkeit von LTE für die genannten Provider aus den USA und Kanada angekündigt wurde.

Apple Schweiz ist auch Apple und hat das selbe Produkt wie Apple sonst wo auf der Welt. Und es ist nun mal 4G drin in dem iPad. Im übrigen schreibt Apple zu 4G auf der Produkteseite:

Die 4G Abdeckung ist nicht in allen Regionen verfügbar und abhängig vom Anbieter. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich.

Wie heisst es im Internet jeweils so schön: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und warum soll das iPad nicht mit „ultraschnelle mobile Daten“ beworben werden? In der Schweiz ist das schnellste HSDP+ und das unterstützt das iPad auch. Es sucht sich selber das jeweils schnellste verfügbare Netz. Ganz einfach. Und ich bin mir sicher, bis April 2013 hat Apple ein iPad der vierten Generation mit einem LTE Chip, welcher sich auch in Europa gerne in die frischen LTE-Netze hängt.

Darf ich sonstige „Missverständnisse“ aufklären? =)

8 Gründe gegen einen Mac

Das Schweizer Computer-Magazin PCtipp.ch, bzw. Harry McCracken (ehem. Chefredaktor bei PC-World), weiss acht Gründe, warum man keinen Mac kaufen soll. Im Gegenteil, McCracken findet ein Windows-PC ist die bessere Wahl.

Natürlich hab ich die Liste genau unter die Lupe genommen. Auf die Kernaussagen bezogen, so werden bei den meisten Punkten genau die Gründe aufgelistet, warum ich eben weg von PC auf den Mac bin:

  1. Vielseitigkeit
    McCracken: Das Angebot an Windows-PCs, -Notebooks sowie -Netbooks ist unüberschaubar...
    Mitra: Apple hat tatsächlich „nur“ neuen verschiedene Mac-Modelle mit unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten. Brauche ich mehr? Nein… Im Gegenteil. In kurzer Zeit habe ich einen Überblick und kann je nach Anforderung entscheiden.
  2. Preis
    McCracken: Wer einen Mac kauft, zahlt einen Image-Aufschlag…
    Mitra: Ein Mac ist in der Anschaffung teurer. Ich persönlich finde Apple Geräte aber insgesamt besser verarbeitet und stabiler.
  3. Leistungsumfang
    McCracken: Einen Windows-PC können Sie nach Belieben um Software (insbesondere aus der riesigen Freeware- und Shareware-Szene) und weitere Hardware (von unzähligen Hardware- und Peripheriegeräte-Herstellern) ergänzen...
    Mitra: Die Apple Computer können zu einem grossen Teil nicht beliebig erweitert werden. Für meine Bedürfnisse haben die Macs aber mehr als genug Power, Grafikleistung, etc. Mir persönlich spielt es also keine so grosse Rolle ob ein Mac erweiterbar ist oder nicht.
  4. Software-Auswahl
    McCracken: Wie bereits unter «Leistungsumfang» erwähnt, können Windows-Anwender aus einer unüberschaubaren Fülle von Programmen auswählen...
    Mitra: Für den Mac gibt es insgesamt weniger Programme, dafür qualitativ bessere! Das jedenfalls behaupte ich jetzt mal so. Man darf auch nicht vergessen, dass jedes Windows Programm dank Boot Camp, Parallels und Co. auch auf dem Mac läuft. Wer hat nun also mehr Programme?
  5. Software- und Treiber-Updates
    McCracken: Neue Software und Treiber erscheinen in erster Linie für Windows, weil das der grösste Markt ist. Mac-OS-Anwender müssen sich oft länger gedulden, bis ein Programm auch für sie bereitsteht…
    Mitra: Treiber? Was ist das denn? Bisher hat JEDES externe Gerät bei meinen Mac sofort funktioniert OHNE Treiber download!
  6. Individualität
    McCracken: Nur wer sich seinen Rechner komplett selbst zusammenstellen kann, bekommt seinen eigenen individuellen PC…
    Mitra: Der Mac Pro kann natürlich auch nach eigenen Wünschen bestückt werden. Tatsächlich haben aber die PC-Gamer sicher die kreativeren Tower-PC auf dem Tisch.
  7. Spass & Multimedia
    McCracken: Die meisten Spiele erscheinen nun einmal für Windows, die Daddler unter Mac OS schauen meist in die Röhre… Bildbearbeitung sowie Videoschnitt gehen auf dem PC ebenso leicht von der Hand…
    Mitra: Die Spiele Auswahl für Mac Computer ist tatsächlich bescheiden. Meine Game-Sparte „Strategie“ wird aber sehr gut abgedeckt. Daher habe ich nichts zu melden! In Sachen Bild- und Videobearbeitung liefert Apple gratis oder zu einem kleinen Preis bereits sehr gute Software, während man bei Windows teure oder kaum brauchbare Software dazu kaufen muss.
  8. Interneteinsatz
    McCracken: Hin und wieder stösst man auf Seiten, die im Firefox und in Safari nicht so wirklich perfekt angezeigt werden… Da ist es hilfreich, wenn für alle Fälle doch noch der Internet Explorer zur Verfügung steht. Und den gibt es unter Windows.
    Mitra: In den letzten drei jahren ist mir keine Website mehr begegnet, welche ich nur mit dem IE öffnen konnte.

Das ganze ist meine persönlich Ansicht… Übrigens, der PCtipp kennt auch fünf Gründe gegen Linux!

Danke stubi für den Hinweis zum PCtipp Artikel.