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iPhone- und iPad-Verkäufe treiben Umsatz und Gewinn auf Rekordniveau.

Tim Cook Apple

Apple hat gestern die Ergebnisse des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2014, welches am 28. Dezember 2013 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 57,6 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar bzw. 14,50 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 54,5 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar bzw. 13,81 US-Dollar pro verwässerter Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 37,9 Prozent, verglichen mit 38,6 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 63 Prozent.

Apple Q1 2014

Das Unternehmen hat 51 Millionen iPhones verkauft, ein bisher unerreichter Rekord in einem Quartal, verglichen mit 47,8 Millionen im Vorjahresquartal. Zudem hat Apple im zurückliegenden Quartal 26 Millionen iPads verkauft, ebenfalls ein bisher unerreichter Rekord in einem Quartal, im Vergleich zu 22,9 Millionen im Vorjahresquartal. Das Unternehmen hat 4,8 Millionen Macs verkauft, verglichen mit 4,1 Millionen im Vorjahresquartal.

Apples Aufsichtsrat hat eine Bardividende von 3,05 US-Dollar pro Stammaktie bekannt gegeben. Die Dividende wird zum 13. Februar 2014 an jene Aktionäre ausbezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 10. Februar 2014 Stammaktien besitzen.

Tim Cook, CEO von Apple, darf sich freuen:

Wir sind sehr zufrieden mit unseren Rekordverkäufen bei iPhone und iPad, dem starken Ergebnis unserer Mac-Produkte und dem kontinuierlichen Wachstum bei iTunes, Software und Services. Wir lieben es die zufriedensten, treuesten und engagiertesten Kunden zu haben und wir werden weiterhin stark in unsere Zukunft investieren, um ihr Erlebnis mit unseren Produkten und Services noch besser zu machen.

Auch Peter Oppenheimer, CFO von Apple, darf sich positiv äussern:

Wir haben 22,7 Milliarden US-Dollar an operativem Cash-Flow im zurückliegenden Quartal erwirtschaftet und haben weitere 7,7 Milliarden US-Dollar aus Barmitteln durch Dividenden und Aktienrückkäufe an unsere Aktionäre im Dezember-Quartal zurückgezahlt, die die Zahlungen im Rahmen unseres Kapitalrückflussprogramms auf eine Summe von 43 Milliarden US-Dollar wachsen lassen.

Apple gibt folgende Orientierungshilfe für das zweite Quartal im Geschäftsjahr 2014

  • Umsatz zwischen 42 und 44 Milliarden US-Dollar
  • Bruttogewinnspanne zwischen 37 und 38 Prozent
  • Aufwendungen für das operative Geschäft zwischen 4,3 und 4,4 Milliarden US-Dollar
  • sonstige Erträge/(Aufwendungen) in Höhe von 200 Millionen US-Dollar
  • Steuersatz in Höhe von 26,2 Prozent

Den Live-Stream des Conference Calls zu den Quartalszahlen Q1/2014 vom 27. Januar 2014 gibt es unter www.apple.com/quicktime/qtv/earningsq114 für zwei Wochen zu hören.

Quelle: Pressemitteilung Apple Schweiz.

iPhone-Absatz wächst um 26%!

iPhone 5c - Designed Together

Apple hat heute die Ergebnisse des vierten Quartals im Geschäftsjahr 2013, welches am 28. September 2013 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 37,5 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 7,5 Milliarden US-Dollar bzw. 8,26 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 36 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 8,2 Milliarden US-Dollar bzw. 8,67 US-Dollar pro verwässerter Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 37 Prozent, verglichen mit 40 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 60 Prozent.

Tim Cook, CEO von Apple, freut sich über die Zahlen:

Wir sind stolz ein starkes Finish zum Ende eines unglaublichen Jahres mit einem Rekordumsatz in einem vierten Quartal vermelden zu können, das einen Absatz von fast 34 Millionen iPhones beinhaltet. Wir freuen uns auf das Weihnachtsgeschäft mit unseren neuen iPhone 5c und iPhone 5s, iOS 7, dem neuen iPad mini mit Retina Display und dem unglaublich dünnen und leichten iPad Air, neuen MacBook Pros, dem radikal neuen Mac Pro, OS X Mavericks und der nächsten Generation von iWork- und iLife-Apps für OS X und iOS.

Auch Peter Oppenheimer, CFO von Apple, ist zufrieden:

Wir haben 9,9 Milliarden US-Dollar an operativem Cash-Flow im zurückliegenden Quartal erwirtschaftet und haben weitere 7,8 Milliarden US-Dollar aus Barmitteln durch Dividenden und Aktienrückkäufe an unsere Aktionäre im September-Quartal zurückgezahlt, die die Zahlungen im Rahmen unseres Kapitalrückflussprogramms auf eine Summe von 36 Milliarden US-Dollar wachsen lassen.

Mehr iPhones und iPad verlauft, Mac-Verkäufe sind rückläufig

Das Unternehmen hat 33,8 Millionen iPhones verkauft, ein Rekordwert für ein September-Quartal, verglichen mit 26,9 Millionen im Vorjahresquartal. Zudem hat Apple im zurückliegenden Quartal 14,1 Millionen iPads verkauft, im Vergleich zu 14 Millionen im Vorjahresquartal. Das Unternehmen hat 4,6 Millionen Macs verkauft, verglichen mit 4,9 Millionen im Vorjahresquartal.

Dividende für Aktionäre

Apples Aufsichtsrat hat eine Bardividende von 3,05 US-Dollar pro Stammaktie bekannt gegeben. Die Dividende wird zum 14. November 2013 an jene Aktionäre ausbezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 11. November 2013 Stammaktien besitzen.

Fazit

Das iPhone wird immer noch kräftig verkauft, entgegen den allgemeinen Meinungen. Auch das iPad wir grösseren Mengen abgesetzt als im gleichen Quartal zuvor. Lediglich die Mac Computer sind rückläufig. Vielleicht kanibalisiert sich Apple tatsächlich selber mit den mobilen Endgeräten?

Apple stellt einen Live-Stream des Conference Calls zu den Quartalszahlen Q4/2013 am 28. Oktober 2013 ab 22.00 Uhr unter www.apple.com/quicktime/qtv/earingsq413 zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung Apple Schweiz

Warum ist Mountain Lion nicht kostenlos?

Mountain Lion

Peter Oppenheimer, er Finanzchef von Apple, hat im Sommer 2011, während der Vorstellung der Quartalsergebnisse, angekündigt, dass es zu einem neuen Umgang mit Betriebssystemupdates kommt. Die Rede war davon, dass OS X Lion das letzte Betriebssystem sei, für das man als Benutzer noch bezahlen müsse. Was durchaus Sinn macht, wenn man einen Blick auf iOS wirft.

Dank den kostenlosen Updates ist sichergestellt, dass die Mehrheit der Benutzer in relativ kurzer Zeitspanne ein Update auf das aktuelle OS machen werden. Sofern die Hardware das zulässt. Das wäre ein wichtiger Schritt gegen die Softwarefragmentation und hilft auch den Entwicklern sich stets auf das aktuelle OS konzentrieren zu können, ohne noch „unnötige“ Abwärts-Kompatibilitäten sicherstellen zu müssen.

Oppenheimer müsste das erwähnen, weil das Auswirkungen auf interne Buchungen hat. Damit Apple die amerikanischen Bilanzierungsregularien einhalten kann, muss für jeden verkauften Mac 22 US-Dollar zurückgestellt, bzw. umgebucht werden, welche intern für die Entwicklung neuer Features investiert werden.

Klingt alles nach kostenlosen Updates. Aber das haben wir uns zu schön ausgemalt wie es scheint… Denn kurz darauf erwähnt Oppenheimer auch noch:

When we deliver Mac OS X Lion to customers, we are now including the right to receive future unspecified minor software upgrades and features, when and if the become available for both the Mac operating system and our suite of Mac OS iLife applications. We will continue to charge for standalone sales of our periodic major OS upgrades – such as Lion – as well as major upgrades of iLife.

Somit will man bei Major Upgrade, beispielsweise auf Mountain Lion, eben doch noch ein paar Dollar haben und schieb lediglich dazwischen kostenlose Updates nach… Also bleibt eigentlich alles beim alten für uns Benutzer und lediglich in der Finanzverwaltung von Apple gab es Änderungen…? Es scheint so. Schade eigentlich.

Immerhin hat Microsoft den Vorteil auch erkannt und bietet das neue Windows 8 Update zum kleinen Preis an. Mit diesem kleinen Trick bringt man die Benutzer nämlich wesentlich schneller voran auf die nächste Version in kürzerer Zeit zu wechseln… Demnächst werden sie noch entdecken, dass man eigentlich nur eine Version vom OS braucht und nicht verschiedene mit unterschiedlichen Funktionen…

Apple Campus 2

Apple Campus 2

Letztes Jahr hat Apple angekündigt, dass man einen neuen Campus bauen will. Das Hauptgebäude ist ein riesiger Ring, welcher auch schnell als Raumschiff betitelt wurde. Steve Jobs persönlich hat den Bau bei der Stadtverwaltung vorgestellt und will damit nicht weniger als „das beste Bürogebäude der Welt“ erschaffen. Er ist überzeugt, dass Architektur-Studenten aus der ganzen Welt nach Cupertino reisen werden um sich den neuen Campus anzusehen. Und genau da liegt die Befürchtung der Anwohner. Dieses sehen dem Bau mit Skeptik entgegen, denn es bedeutet eine radikale Veränderung der Umgebung und man vermutet ein erhöhtes Verkehrsaufkommen.

Dem will nun Apple entgegen treten. Peter Oppenheimer, CFO von Apple, hat den Bewohnern von Cupertino eine Broschüre zugeschickt in denen man ungewohnt offen über den neuen Campus 2 berichtet. Aus der Broschüre ergeben sich auch für uns ein paar interessante Fakten:

  • Der Campus 2 wird kein Ersatz für den alten Campus, sondern erschafft Platz für 13’000 neue Arbeitsplätze, neben den 10’000 Bestehenden.
  • Auf dem Campus finden weder Produktionen, noch andere industrielle Arbeiten statt.
  • Es werden über 480’000 Quadratmeter Grünfläche geschaffen, welche die bestehende Asphaltwüste ersetzt.
  • Das Dach des Campus wird mit Solarpanels ausgestattet. Das freut Greenpeace ganz bestimmt.
  • Der Campus beherbergt kein Museum und keinen Apple-Shop. Der neue Campus soll auch nicht für Besucher geöffnet sein.
  • Lediglich das „World Class Auditorium“, ganz im Süden des Campus, soll für Neuvorstellungen und Events genutzt werden.
  • Sobald die Baugenehmigung vorhanden ist, beginnt Apple mit dem Bau. 2015 will Apple den Campus 2 beziehen.

Auch wenn keine Besucher zum Campus vorgelassen werden, so dürften die 13’000 neuen Arbeitsplätze eine ganze Menge Verkehrsaufkommen generieren. Die Amerikaner sind ja nicht gerade dafür bekannt, dass man mit dem Bus oder Zug zur Arbeit fährt…

Weitere eindrückliche Bilder des geplanten Campus gibt es hier, inklusive Plänen oder bei der Stadtverwaltung von Cupertino.

(via)

Apple im Allzeithoch mit hohen Umsätzen und Rekordverkäufen. Neue Produkte in der Pipeline!

Apple Finance

Gestern hat Apple die Ergebnisse des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2012, welches übrigens und am 31. Dezember 2011 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 46,33 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 13,06 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich dazu, im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 26,74 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 6 Milliarden US-Dollar erzielt.

Alleine im letzten Quartal hat Apple 37,04 Millionen iPhones verkauft, das entspricht 128 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal! Ebenfalls wurden 15,43 Millionen iPads verkauft, 111 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Weiter wurden 5,2 Millionen Macs verkauft (ein Plus von 26 Prozent) und 15,4 Millionen iPods verkauft, das sind 21 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Der neue CEO von Apple, Tim Cook, hat also allen Grund sich zu freuen:

Wir freuen uns riesig über unsere herausragenden Ergebnisse und die Rekordverkäufe bei iPhones, iPads und Macs. Apples Momentum ist unglaublich stark und wir haben einige fantastische neue Produkte in der Pipeline.

Auch Peter Oppenheimer, der Finanzchef bei Apple kann gut lachen:

Wir sind äusserst erfreut über unseren aus dem operativen Geschäft hinzugewonnenen Barmittelbestand von 17,5 Milliarden US-Dollar im Dezemberquartal. Vorausschauend auf das zweite Fiskalquartal 2012, welches sich über eine Zeitspanne von 13 Wochen erstrecken wird, erwarten wir einen Umsatz von 32,5 Milliarden bzw. 8,50 US-Dollar pro verwässerter Aktie.

Die Zuversicht teile ich gerne mit Oppenheimer, denn die iPhone 4S Verkäufe in China dürften ganz gut einschenken. Dazu hat es Tim Cook ja bereits angekündigt, dass „fantastische neue Produkte in der Pipeline“ warten… 2012 dürfte also durchaus ein Apple-Jahr werden! Übrigens soll Apple wieder DER Smartphone Verkäufer sein. Der Mitbewerber Samsung konnte wieder überholt werden. Und das, obwohl Samsung eine viel breitere Palette an Smartphones anbietet…

Heute Abend hat Tim Cook übrigens seiner weltweiten Belegschaft die Apple Quartalszahlen noch etwas genauer Präsentiert und wie man einem internen Mail entnehmen kann, bekommen die Mitarbeiter noch ein bisschen andere Informationen:

Thanks to everyone’s hard work, we’re off to a great start in 2012. last week in new york we launched a groundbreaking initiative for education with ibooks textbooks, and today we reported the strongest quarter in apple’s history. please join me tomorrow morning at 10 a.m. in town hall. we’ll review our record-setting results and discuss some exciting new things going on at apple. the meeting will be broadcast live to many sites in cupertino and other apple locations. please check appleweb for details.

Insbesondere der Ausschnitt „…and discuss some exciting new things going on at Apple…“ lässt uns natürlich aufhorchen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Apple an dem Meeting über neue Produkte oder Services reden wird, ohne mindestens nach dem Meeting die Medien zu informieren. Denn Apple, bzw. deren Angestellten, sind längst nicht mehr so verschwiegen wie früher. Also entweder werden da nur interne Veränderungen angesprochen, oder wir werden heute Nacht noch erfahren was es so tolles zu bereden gab.

iPhone 4 und iPod Verkäufe eingebrochen

Apple Results Q4 2011

Apple hat gestern die aktuellen Quartalszahlen veröffentlicht. Während die Analysten enttäuscht sind, weil man mehr erwartet hatte, freut sich Apple über den andauernden Erfolg. Beispielsweise Tim Cook, der neue CEO von Apple:

Wir sind begeistert über das sehr starke Finish eines herausragenden Geschäftsjahres 2011, mit einem jährlichen Umsatz von 108 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 26 Milliarden US-Dollar. Die Resonanz der Kunden auf das iPhone 4S ist fantastisch, wir gehen mit starken Schwung in das Weihnachtsgeschäft und sind wirklich enthusiastisch in Bezug auf unsere zukünftige Produkte.

Aber auch Peter Oppenheimer, der Finanzchef von Apple, freut sich:

Wir sind äusserst erfreut über unseren erzielten Umsatz und Gewinn in diesem Rekord-Septemberquartal und dem weiteren Zuwachs an Barmittelbestand von 5,4 Milliarden US-Dollar in diesem Quartal. Vorausschauend auf das erste Fiskalquartal 2012, welches eher 14 als 13 Wochen dauern wird, erwarten wir einen Umsatz von 37 Milliarden bzw. 9,30 US-Dollar pro verwässerter Aktie.

Ich möchte jetzt aber nicht auf die einzelnen Zahlen eingehen wie viele Geräte im Vergleich zum Vorjahresquartal verkauften wurden, etc. Viel spannender finde ich die oben eingebettete Grafik von ARS. Darin werden die verkauften Produkte der letzten Jahre angezeigt mit interessanten Erkenntnissen:

Nur neue iPod werden gekauft
Die wohl auffälligste Kurve ist die Rote der iPods. Nach jeder neuen iPod-Produktvorstellung schiessen die Verkaufszahlen nach oben. Insgesamt gesehen sind die Verkäufe der iPods aber am Abnehmen. Schliesslich haben die meisten von uns die Musik ja eh schon auf dem iPhone oder einem Smartphone. Warum also noch einen zusätzlichen Musikplayer mit sich schleppen? Das könnte auch ein weiteres Indiz sein, dass Apple tatsächlich demnächst die iPod-Familie von ein paar Produkten erleichtert.

Mac-Computer mit guten Absätzen
Die Mac Computer verkaufen sich je länger je besser. Zum einen wird hier insbesondere das MacBook Air eingeschenkt haben, zum anderen ist es Apple sicher gelungen mit Ihren iPod und iPhone neue Konsumenten anzuziehen. Mir ging es da gleich. Ich war derart positiv überrascht von den damaligen iPods, dass ich Apple und dem mac eine neue Chance gegeben habe…

iPhone 4 Verkäufe eingebrochen vor dem iPhone 4S
Alles andere hätte mich erstaunt. Immer im Quartal vor dem neuen iPhone, stürzen die Verkäufe regelrecht ein. In den nächsten zwei Quartalen wird man aber die 20 Millionen- Grenze der verkauften iPhones sicher sprengen! Ähnlich verhält es sich mit den verkauften iPads. Kurz vor dem iPad 2 sind die Verkäufe des Vorgängers eingebrochen.

Alles in allem kann Apple wohl zufrieden sein. Aber einmal mehr überraschen mich die Analysten. Wenn die Jungs nicht irgendwelche Fantasie-Produkte erfinden und Gerüchte darüber verbreiten, dann setzen Sie Umsatzerwartungen hoch in den Himmel und lassen deren Aktien dann tief fallen wenn die ausgedachten Zahlen nicht erreicht werden…

1’000’000 Downloads von Mac OS X Lion am ersten Tag!

Mac OS X Lion

Der König der Tiere verbreitet sich als Betriebssystem schneller als erwartet! Apple hat heute bekanntgegeben, dass innerhalb eines Tages mehr als eine Millionen Anwender Mac OS X Lion gekauft und heruntergeladen haben. Damit gehört Lion zu den am schnellsten verkauften Betriebssystemen von Apple. Ganz überraschend ist es nicht, denn es ist das erste OS von Apple, welches ausschliesslich über das Internet, bzw. den Mac App Store verkauft wird. Erst Mitte/Ende August soll Lion auch auf USB-Sticks erhältlich sein, jedoch zum zweifachen Preis.

Kein Wunder freut sich Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple, wie ein Schneekönig:

Lion hat einen grossartigen Start hingelegt, die Anwenderberichte und Reaktionen aus dem Markt sind fantastisch. Lion ist ein grosser Schritt nach vorne, es ist nicht nur vollgepackt mit innovativen Eigenschaften, sondern es ist auch unglaublich einfach für Anwender ihren Mac auf das beste Betriebssystem, das wir jemals entwickelt haben, zu aktualisieren.

Was jedoch bisher kaum kommuniziert wurde ist die Aussage von Peter Oppenheimer, dass das die quasi letzte bezahlte OS-Version ist. Alle zukünftigen Updates werden von Apple kostenlos zur Verfügung gestellt. Künftig neue Funktionen und kleinere Updates für das Mac OS X-Betriebssystem und die Programm-Sammlung iLife wird kostenlos sein. Damit will man sicherstellen, dass die Benutzer möglichst rasch neue Entwicklungen bei sich einführen. Denn wenn es kostenlos ist, wird es auch geladen!

Das erste Update für Mac OS X Lion wird iCloud sein. Damit speichert und synchronisiert Ihr Eure Daten drahtlos über das Internet. Fotos, Kontakte, Kalenderdaten, E-Mails aber auch bei iTunes gekaufte Inhalte wie Apps, E-Books und Musik können dann über all Eure Apple Geräte mit OS X Lion und iOS 5 abgerufen werden.

 

Apple mit Rekordverkäufe bei Mac, iPhone und iPad

Apple hat gestern die Ergebnisse für das vierte Quartal im Geschäftsjahr 2010, das am 25. September 2010 endete, bekannt gegeben und konnte dabei erfreuliches mitteilen. Im vergangenen Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 20,34 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 4,31 Milliarden US-Dollar bzw. 4,64 US-Dollar pro Aktie. Damit hat Apple einen neuen Rekord für das Unternehmen aufgestellt und darüber freut sich Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple, natürlich:

Wir sind über die Leistung und Stärke unserer Geschäftsentwicklung begeistert; wir haben knapp 5,7 Milliarden Dollar an zusätzlichen Barmitteln in diesem Quartal erwirtschaftet. Vorausschauend auf das erste Geschäftsquartal 2011 erwarten wir einen Umsatz von 23 Milliarden bzw. 4,80 US-Dollar pro verwässerter Aktie.

In Verkaufszahlen bedeutet das folgendes:

  • 3’890’000 Macintosh-Computer (+27%)
  • 14’100’000 iPhones (+91&)
  • 9.050.000 iPods (-11%)
  • 4.190.000 iPads verkauft

Für den Umsatz-, Gewinn- und Verkaufsrekord freut sich natürlich auch Steve Jobs:

Wir sind überwältigt, dass wir über 20 Milliarden US-Dollar Umsatz und mehr als 4 Milliarden US-Dollar Gewinn nach Steuern bekanntgeben können – beides sind bisher unerreichte Rekorde für Apple. iPhone-Verkäufe sind mit 14,1 Millionen um 91 Prozent zum Vorjahr gewachsen und übertreffen die 12,1 Millionen Geräte, die RIM im letzten Quartal verkauft hat. Und wir haben noch einige Überraschungen für das laufende Kalenderjahr parat…

Legendär dürfte wohl der Angriff von Steve Jobs gegen Google werden. Anscheinend soll Google bisher noch keine Zahlen genannt haben, wie viele Android Geräte in Wirklichkeit aktiviert wurden… Aber wenn auch: Steve, geniesse Deine Zahlen und Erfolge und lass Google eben Google sein…

Kein 7″ iPad!
Ebenfalls eine deutliche Absage gab es gegen die Gerüchte, dass Apple eventuell ein kleines 7″ iPad veröffentlichen würde. Steve Jobs nannte es zu klein und definierte es als Totgeburt.

Wer den Conference Call zu den Quartalszahlen Q4/2010 noch mal in einem Stream zuhören möchte, der kann das hier tun: www.apple.com/quicktime/qtv/earningsq410. Eine Wiederholung dieses Webcasts ist für eine Dauer von circa zwei Wochen verfügbar.

Ehrlich gesagt, mich persönlich interessiert es weniger wie viel Umsatz Apple gemacht hat und ob das nun ein Verkaufsrekord ist oder nicht. Ich freue mich auf den kommenden Mittwoch und neue Produkte! Die zahlen oben sind interessant für Finanz-Jongleure und Investoren. Mich interessieren interessante Produkte welche Spass in der Bedienung machen und mir das Leben vereinfachen…