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Weil es einfach ist…

Pioneer DDJ-T1 Traktor

Pioneer DDJ-T1 Traktor am MacBook Pro

 

Anfangs 2011 habe ich eine der ersten Pioneer DDJ-T1 Mix-Konsolen für Traktor gekauft um meine gelegentlichen Gelüste einen Mix ab zu mischen zu befriedigen. Früher habe ich das über mein MacBook Pro gemacht, welches ich inzwischen verkauft habe. Also wollte ich wissen, ob das mit der Konsole auch auf dem MacBook Air funktioniert. Rasch also die Seite bei Pioneer aufgerufen um mich nach den technischen Mindestanforderungen zu erkundigen und dabei ist mir einmal ein entscheidender Unterschied zwischen Microsoft und Apple aufgefallen.

 

 

Will man die zur Konsole gehörige Software auf einem Windows Computer laufen lassen, so gibt es einige Mindestanforderungen wie Windows 7 64-bit, oder Windows Vista mit Intel Prozessor, 2.2 Ghz Core 2 Duo und 4GB RAM. Für Mac Computer braucht es lediglich Mac OS X 10.5, 10.6 oder höher.

Und tatsächlich. Unter Volllast mit vier aktiven Decks und laufenden Loops wird die CPU kaum gefordert. Es ist immer wieder spannend wie einfach das Leben auf dem Mac ist und wie kompliziert es drüben bei Windows ist…

KUVO macht Shazam überflüssig!

Pioneer KUVO

Wie schon erwähnt, ist die Musik-Szene im Bereich elektronische Tanzmusik (EDM) händeringend am suchen von neuen Möglichkeiten dem Publikum die Musik schmackhafter zu machen die Songs einfach zu finden und vor allem zu kaufen.

Der DJ-Equipment-Ausstatter, der meisten Clubs weltweit, Pioneer hat eine spannende Idee in die Tat umgesetzt. Der Online-Service KUVO gibt über das Netz live gespielte DJ-Sets oder Radio-Playlisten bekannt, wenn vorbereitet und gewünscht mit persönlichen Nachrichten und Bilder des DJs oder Produzenten, wie das Video oben zeigt. Die Zuhörer am Radio oder im Club können über die zugehörige App sofort sehen wie der gespielte Song heisst, von wem er ist und natürlich ist man nur einen Klick vom Kauf entfernt. Mit KUVO wird Shazam überflüssig, zumindest in der EDM-Szene.

Während man bei Shazam beim Track sofort das iPhone aus dem Hosensack hervor kramen muss und darauf hofft, dass Shazam den Track einwandfrei erkennt, bzw. man genug Internet-Verbindung hat, kann man mit KUVO ganz entspannt weiter feiern und tanzen und erst am Tag darauf die Playlist im besuchten Club, bzw. vom gehörten DJ durchforsten und die Tracks vor hören, oder kaufen, welche man möchte von letzter Nacht.

Mit KUVO können kleine Labels plötzlich ganz einfach an die Endkonsumenten kommen, sofern man gute Tracks hat. Insbesondere für die Underground-Szene ist KUVO sehr spannend, weil gute Tracks an die Oberfläche kommen. Je mehr Leute die Tracks gut finden, desto prominenter die Platzierung in den Trending-Charts, unterteilt nach Club, Sound und DJ. KUVO bietet eine weiter, spannende Möglichkeit Musik, DJ, Labels und Clubs zu entdecken!

Egal was die Technik bringt, die Musik-Industrie sich ausdenkt oder so spezielle Cloud-Lösungen und Apps bringen, am Ende zählt immer die gute Musik. Ohne gute Musik, keine Verkäufe! Dennoch bin ich sehr gespannt wie schnell die Clubs und DJ auf den KUVO-Zug aufspringen.

djay 2 rockt!

djay 2 für iOS

Früher musste man sich, sofern man ein DJ werden wollte, teures Equipment kaufen. Ein zwei bis 4 Kanalmischer und zwei Plattenspieler, später CD-Player. Wer auf sich hatte, kaufte bei den Plattenspieler Technics, bei den DJ-Player Pioneer. Alles andere günstiger Quatsch! Da ging nicht unter 2’500.- Schweizer Franken. Heute ist das anders. Dank MP3, Computer, Software und gar Tablets, ist man mit wenig Geld dabei.

Ganz neu dabei ist die iOS App djay 2. Die erste App war ganz nett und als Zeitvertreib prima. Mit der zweiten Version wird das ganze schon ein bisschen Anspruchsvoller, wie man auch dem Video oben entnehmen kann. Die Funktionen wurden erweitert und Bestehendes wie Automix und Audio-Synchronisation wesentlich verbessert! Die App kann auch mit der iCloud und AirPlay umgehen.

Wer es gerne etwas griffiger hat, der kann sich auch noch ein Stück Hardware dazu kaufen. Und Vorhören, wie beim richtigen Mischpult, ist dank einem kleinen Kabel auch möglich! Aufstrebende Schlafzimmer-DJs können hier schon mal ein bisschen Fingerfertigkeit, Tatkgefühl und Harmonielehre lernen. Die Pioneer-Player können ruhig etwas später kommen, wenn die Karriere unausweichlich wird.

Diese Woche ist die App sogar für nur CHF 5.- zu haben, später wird die DJ-App das doppelte kosten. Gibt es für iPhone, iPad und Mac.

djay 2 - algoriddim

DJ werden dank Red Bull BPM

Red Bull BPM

Wie Ihr vielleicht über Facebook oder Twitter erfahren habt, bin ich dieses Jahr, einmal mehr, in Amsterdam an der Amsterdam Dance Event Konferenz. Eine Konferenz welche sich rund um die elektronische Tanzmusik dreht. Neben den Deals zwischen Produzenten, Labels und Vertrieben sind auch Themen wie Distribution, Marketing und DJ-, sowie Produzenten-Equipment ein grosses Thema.

Dieses Jahr hat mich Red Bull eingeladen zur Vorstellung einer neuen iPad und iPhone App: Red Bull BPM. Die App kann in unterschiedlichen Art und Weisen eingesetzt werden. Da Red Bull selber die App eher im Pro Bereich sieht und davon träumt, dass DJs in Zukunft nur noch mit den iPad und der Red Bull BPM App in Clubs für gute Musik sorgen, schauen wir uns die Pro-Lösung an. Dann sollte der DJ 2 iPad und auf beiden Apple Tablets die BPM App installiert haben. Diese werden an ein herkömmliches DJ-Mischpult angeschlossen. Jedes iPad steht für ein Deck. Wer mag kann das natürlich ausbauen auf vier iPad. Jedes App funktioniert dann wie ein professioneller DJ-CD-Player, wie beispielsweise die CDJ 2000 von Pioneer. Neben den normalen Funktionen wie Geschwindigkeiten anpassen, Cues setzen, Loops organisieren und speichern, können auch diverse Effekte eingesetzt werden.

Red Bull BPM iPad Deck

Wer aber nur ein iPad und kein Mischpult hat, der kann das alles auch in der App abhandeln. Denn die App beinhaltet neben zwei Decks natürlich auch ein Mischpult. Also ein komplettes DJ-Set. Man muss einfach von einer Ansicht zur nächsten ändern. Ist aber durchaus machbar und gerade für Einsteiger eine perfekte Möglichkeit sich die DJ-Fertigkeiten anzueignen. Widersteht aber der Möglichkeit die Geschwindigkeiten der Tracks automatisch anpassen zu lassen. Lernt zu hören welcher der Track wie angepasst werden muss, damit bei die selbe Geschwindigkeit für den Mix haben… Nur so als kleiner Tipp eines alten Hasen.

Red Bull BPM iPad

Der Output der Musik ist ein kleines Problem. Das iPad hat ja nur einen Ausgang, derjenige für den Kopfhörer. Nutzt man das iPad in doppelter Ausführung mit einem Mischpult, ist das kein Problem. Hat man aber nur ein iPad, benötigt man eigentlich zwei Ausgänge. Einmal für die Musik welche gerade für den Dancefloor ausgegeben wird und einmal eine Vorhör-Funktion für den DJ. Auch hier gibt es, mit einer weiteren App eine Lösung. Während über den Kopfhörerausgang die Musik zur Musikanlage gelangt, ist das iPad über ein WLAN mit dem iPhone verbunden. Der Kopfhörer des DJs ist an das iPhone angeschlossen und kann darüber die Vorhör-Funktion nutzen… All das ist aber gut beschrieben und bebildert bei Red Bull.

DJ-Apps gibt es bereits wie Sand am mehr, hier wurde aber ernsthaft versucht eine echt DJ-App zu programmieren und wurde sinnhafterweise sehr nahe an die Pro-Lösungen von Pioneer gebracht. Ich konnte mit dem Entwickler der App sprechen und er garantierte mit, dass die App zuverlässig läuft. Denn nichts wäre dümmer, als wenn die App sich während einem Set vor 1000 Leuten verabschiedet. Während meinen Live-Tests in Amsterdam brachte ich App aber nach wenigen Minuten zum abstürzen. Man muss aber fairerweise sagen, dass die App auf einem alten iPad lief. Auf einem neuen iPad 2 mit mehr Power, passiert das vielleicht nicht mehr…

Die App kann per sofort geladen werden für vergleichsweise kleine CHF 24.-. Meiner Meinung nach der perfekte Einstieg für angehende DJs welche sich noch kein professionelles Set von Pioneer leisten können. Eigentlich erstaunt es mich, dass Pioneer nicht auf die Idee gekommen ist…

Red Bull BPM Pro Player - Red Bull

iReview 21/2011

iReview

Ach, das tolle Wetter hat mich ins Freie gezogen und darum kommt der ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 21/2011 etwas später als sonst. Ich wünsche Euch eine interessante Lektüre.