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Warum es sich lohnt „Mein iPhone suchen“ einzuschalten.

40 Smartphones wurde während der Street Parade gestohlen

Bild der Kantonspolizei Zürich: Auf dem Bild ein Teil der aufgefundenen Smartphones, versteckt unter dem Autositz.

Während der Street Parade 2013 in Zürich am vergangenen Samstag wurden einige Diebstähle gemeldet. Unter anderem wurden mehrere Smartphones den Tanzenden entwendet. Einer der Bestohlenen hat umgehend die Zürcher Kantonspolizei darüber informiert und auch gleich mitgeteilt, dass das gestohlene iPhone über die iCloud, bzw. die Funktion „Mein iPhone suche“ geortet werden kann. Einmal mehr haben die Täter das Smartphone, aus welchen Gründen auch immer, nicht abgeschaltet. Mehrere Patroullien machten sich auf den Weg:

Rund eine halbe Stunde später wurde ein Fahrzeug mit drei Insassen auf der Autobahn A53 bei Dürnten angehalten. Bei der Kontrolle fanden die Polizisten über 40 Smartphones und Mobiltelefone, unter anderem das des Geschädigten. Die drei Fahrzeuginsassen wurden verhaftet.

Das ganze hat die Polizei gerne über die eigene Facebook Seite verbreitet und empfiehlt in den Kommentaren den iPhone Benutzer auch, den Ortungsdienst zu aktivieren. Zu finden ist die Funktion unter Einstellungen > iCloud > Mein iPhone suchen.

In dem kommenden iOS 7 wird es den Dieben noch schwerer gemacht. Denn ohne Geheimcode, kann kein iPhone mehr zurückgesetzt werden. Auch nicht wenn man zuerst versucht ein Downgrade auf iOS 6 zu machen. Klar, früher oder später kommt ein schlauer Hacker auf die Idee, wie man die neue Sicherheit umgehen kann. Das Katz-Maus-Spiel ist eröffnet. Aber bis dahin, schön den Geheimcode und Mein iPhone suchen auf dem eigenen iPhone einrichten. Ist ja nicht die erste Geschichte in der dank der Funktion ein Happy-End erfolgte.

Diebstahlschutz für Deinen Mac

Vor vielen Monden habe ich über das kleine, aber feine, Diebstahlschutz-Programm iAlertU berichtet. Mit einer ohrenbetäubenden Sirene, geblinke und ein paar Schnappschüssen des Täters, kann sich das MacBook oder MacBook Pro bis zum letzten gegen eine Entführung wehren. Wenn das aber nichts gewirkt hat, dann war es definitiv vorbei…

Ein etwas anderer Ansatz hat das Programm Undercover 2.0. Bei Undercover handelt es sich viel mehr um einen passiven Diebstahlschutz. Passiv darum, weil das Programm nicht so eine riesen Show abzieht wie iAlertU und so den Diebstahl verhindert, sondern erst dann aktiv wird, wenn das MacBook bereits gestohlen wurde. Sobald man den Diebstahl erkannt hat, kann man das via der Hersteller Website melden. Dann geht es so richtig los:

  1. Wird das MacBook ans Internet gestöpselt, so werden sofort alle Informationen wie interne und externe IP-Adresse und Router Adresse an das Software Unternehmen gesendet. In Zusammenarbeit mit den Internet-Provider und der Polizei, kann dann der Dieb schon mal lokalisiert werden.
  2. Das Programm schiesst automatisch Bildschirmfotos und versendet diese an den Undercover-Macher. So kann sich der Dieb auch verraten wenn er beispielsweise auf einer Website oder einem Brief seine Adresse einträgt.
  3. Die MacBooks haben ja alle eine eingebaute Kamera. Diese schiesst regelmässig Bilder. Früher oder später ist der Dieb oder die Umgebung gut erkennbar dabei. Natürlich werden auch die Bilder versendet.
  4. Sollte das MacBook für zwei Monate nicht ins Internet gehen, so täuscht das Programm einen Hardwarefehler vor und schaltet den Bildschirm ab. Wird das MacBook zur Reparatur an ein Netzwerk angeschlossen erscheint eine Diebstahl-Meldung auf dem Bildschirm und eine Sirene ertönt.

Der Schutz ist in meinen Augen gut angelegtes Geld. Eine Lizenz ist für gerade einmal 49 Dollar zu haben. Und sollte übrigens das MacBook nach dem Diebstahl trotzdem nicht mehr gefunden werden, so bezahlt der Hersteller die vollen Lizenzkosten zurück. Bloss das MacBook muss man abschreiben, aber dafür hat man ja eine Versicherung, oder?

Gesehen bei Dr. Web