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Snow Leopard: Details zur Installation

snow-leopardDie Spatzen pfeifen es von den Dächer! Das neue Mac OS X Betriebssystem Mac OS X 10.6 Snow Leopard steht in den Startlöcher. Angeblich soll sich das System im Gold-Status befinden und bereits auf dem Weg in die DVD-Presswerke sein. Somit steht einer baldigen Bestellung der kostengünstigen Betriebssoftware nicht mehr im Weg.

Wie AppleInsider weiss, wird die Installation eine wahre Freude sein. Wir wissen bereits, dass der Snow Leopard sehr haushälterisch mit dem Speicher auf unseren Festplatten umgeht und sich die Dauer einer Installation auch drastisch gekürzt hat. Doch es gibt noch weitere Punkte während der Installtion welche für Snow Leopard sprechen:

  • Optionale Installationen
    Quicktime 7 und Rosetta können bei Snow Leopard optional installiert werden. Rosetta ist dafür zuständig, dass PowerPC-Programmen auf den Intel-Macs ausgeführt werden können.
  • Mehr Sicherheit
    Die Optionen „Löschen und installieren“ sowie „Archivieren und installieren“ sind bei der Snow Leopard Installation verschwunden. Hintergrund dieser Aktion ist, dass man den Benutzer davor bewahren möchte, dass er aus versehen Leopard-Partitionen löscht. Doch es ist nicht verloren… „Archivieren und installieren“ ist neu das Standardverhalten bei der Installation und „Löschen und installieren“ kann via Festplattendienstprogramm ausgeführt werden.
  • Reinstallation behält neuere Systemkomponenten
    Angenommen nach einem Update auf Mac OS X 10.6.1 möchte man den Mac mit der OS-DVD erneut installieren, so werden neuere Systemkomponenten von Mac OS X10.6.1 beibehalten und nicht mit den alten Dateien überschrieben.
  • Nach einer Reinstallation gibt es keinen „Previous System“ Ordner mehr.
  • Sollte es während der Installation einen Stromunterbruch geben, so muss nicht die ganze Installtion neu gestartet werden, sondern es kann an dem Punkt weitergefahren werden, an dem der Unterbruch statt fand.
  • Beim Upgrade wird geprüft, ob sich auf dem Mac Programme befinden, welche sich mit dem neuen Mac OS X nicht vertragen. Diese werden dann deaktiviert und in den Ordner „Inkompatible Software“ verschoben.
  • Vor der Installation wird auch die Gesundheit der Festplatte geprüft. Liegt ein S.M.A.R.T. Fehler vor, kann das neue Mac OS X 10.6 Snow Leopard nicht installiert werden.
  • Die Installation findet vorwiegend auf der Festplatte statt und legt unmengen von temporären Dateien an. Nach der erfolgreichen Installation werden diese unnötigen Speicher-Beeger aber restlos entfernt.

Mac OS X 10.6 Snow Leopard ist ab September 2009 für 29 US-Dollar erhältlich. Eventuell kann das neue Betriebssystem per Ende August vorbestellt werden.

Ich bin gespannt wie gut dann das Upgrade von Leopard auf Snow Leopard läuft…

iTunes 8.2.0 für iPhone 3.0 veröffentlicht

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Heute ist Update-Dienstag! Wir gehen mit grossen Schritten auf die World Wide Developer Conference (WWDC) und die kommende iPhone Software 3.0 zu. Denn Apple bietet seit heute Nacht iTunes 8.2.0 an:

iTunes 8.2 unterstützt jetzt auch iPhones und iPod touches mit dem iPhone 3.0 Software-Update. iTunes 8.2 bietet außerdem optimierte Bedienungshilfen und Fehlerbehebungen

Im weiteren gab es auch ein Update für GarageBand und QuickTime. Dabei handelt es sich aber „nur“ um Fehlerbereinigungen und Verbesserungen.

Apple legt in Windows ein Überraschungsei

Gestern hat der PC-Tipp darüber berichtet, dass man sich mit iTunes ein ganzes Paket mit anderer Apple-Software auf den Windows-Rechner holt. Seit beginn von iTunes ist der Medienplayer QuickTime mit dabei. Eine Zeit lang war dann plötzlich auch die Windows-Version von Safari bei der Installation dabei.

Jetzt wird sogar ein Bestandteil vom Onlinedienst MobileMe und der Netzwerkdienst Bonjour installiert, sofern man das Bestätigungs-Häckchen nicht explizit entfernt welches bei der Installationsaufforderung erscheint.

Natürlich, wie bereits bei der Safari-Story, ärgert man sich im PC-Lager mächtig über die Dreistheit von Apple. Also, zum mitschreiben: Wenn man iTunes, zwingend notwendig für iPod und iPhone, auf Windows installiert, dann kann man folgende weitere Software bekommen: QuickTime, Safari, Bonjour und MobileMe.

Eigentlich ganz interessant wie Apple die PC-Benutzer infiltriert! Möchte mal wissen wieviele iPods und iPhones an Windows-Systeme angeschlossen werden. Kommt dazu, dass Apple jetzt wohl auch das QuickTime Format noch etwas fördern kann… Warum? Wollt Ihr Video auf dem iPod touch oder iPhone anschauen, dann geht das im Moment nur via YouTube oder wenn der Film im QuickTime Format vorliegt und entsprechend in eine Website eingebettet ist. Somit wird auch QuickTime auf dem PC wieder wichtiger!

Aber zurück zum Thema. Wenn ein Windows-Benutzer alle Vorteile des iPhone nutzen möchte, dann braucht er den Onlinedienst MobileMe, die entsprechende MobileMe-Installation auf dem Rechner, iTunes, QuickTime und Bonjour. Die Frage ist nun, soll Apple das ganze unkompliziert mit iTunes mitliefern, oder soll der Benutzer die ganzen Bestandteile selber zusammensuchen? Wie man sieht verträgt sich Einfachheit und Unabhängigkeit nicht so wirklich… Zum Glück hab ich einen Mac und muss mich nicht mit solchen Problemen herumschlagen!

Beinahe alle Videos auf dem Mac anschauen

Vielleicht seit Ihr ja selber schon über das kleine Problem gestolpert. Auf einem Mac kann man nicht so ohne weiteres beispielsweise Windows Media Dateien anschauen. Damit das klappt, braucht es noch den einen oder anderen Codec oder ein Plugin. CreativeTech hat sich dem Problem angenommen und eine Lösungen vorgestellt. Folgende Plugins werden dafür benötigt:

  • Perian – Wird auch das Schweizer Taschenmesser für QuickTime genannt. Das Open Source Plugin enthält eine Vielzahl von Codecs und ermöglicht es Deinem Mac beinahe jedes gängige Videoformat in QuickTime abzuspielen.
  • Filp4Mac WMV – Hiermit wird Microsoft’s Windows Media Dateien (WMV) abgespielt. WMV gehört zu den wenigen Formaten welche bei Persion Perian nicht unterstützt werden. Wer mag, kann noch einige Dollar locker machen um so noch einige Optionen für Exportieren und Konvertieren frei zu schalten.

So, damit sollten Euch bald keine Filme mehr im World Wide Web verwehrt sein.
Viel Spass beim Movie gucken!
(via CreativeTech)