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Things vs. Remember the Milk

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In den letzten Tagen wurde das Task Management Tool Things in der Version 1.0 veröffentlicht. Passend dazu gibt es auch ein iPhone App mit welchem man die Aufgaben von der Desktop Variante auf das iPhone synchronisieren kann. Diese Synchronisation ging aber nur, wenn man vor dem Desktop-Rechner sitzt und das iPhone daneben hat, auch wenn beim Hersteller CulturedCode grossartig darüber gesprochen wird, dass der Datenabgleich kabellos erfolgen kann:

You can even sync wirelessly with the Desktop version of Things using Wi-Fi.

Was dagegen gar nicht funktioniert, dass man die Aufgaben von Unterwegs updaten kann. Dazu muss man zwingend im heimischen Netz sein. Mit der Zeit habe ich es auch vermisst, dass man Aufgaben mit Freunden oder Geschäftspartner abgleichen kann.

All diese Dinge haben mich dazu bewogen, nach langer Zeit wieder einmal bei Remember the Milk (RTM) rein zu schauen. Es handelt sich dabei um eine webbasierte Lösung um Aufgaben zu verwalten. Das Interface ist sehr einfach und schlicht gehalten und konzetriert sich auf die Funktionen, ähnlich wie wir es bei Google oder Doodle kennen. Dank der Tatsache, dass RTM webbasierend ist, kann ich meine Termine von jedem Endgerät mit Internetzugang und einem Browser anschauen und verwalten.

Passend zu RTM gibt es im iPhone App Store auch ein Programm, mit welchem ich meine Aufgaben ergänzen, erledigen oder verwalten kann, oder man greift auf die preisgekrönte iPhone Web Edition zu. Die Aufgaben sind so immer und überall auf dem aktuellen Stand. Einen kleinen Nachteil haben die Web Edition und das App, bei funktionieren nur mit einem Pro Account.

Auch sonst ist RTM sehr kompatibel mit anderen Lösungen wie Gmail, Google Calender, Twitter, Blackberry, Windows Mobile, Netvibes, Mac OS X Dashboard, und, und, und… Und wenn der Geschäftspartner ebenfalls RTM verwendet, dann können auch Aufgaben untereinander getauscht werden.

Wie sieht es preislich aus?
Die beiden Lösungen lassen sich leider nicht direkt vergleichen. Denn Things benötigt eine einmalige Lizenz von rund 50 Dollar, also etwa CHF 53.65 . Möchte man noch das passende iPhone App haben, muss man nochmal einmalige CHF 11.00 ausgeben.

Remember the Milk als webbasierte Lösung ist hingegen kostenlos. Erst wenn man das iPhone App, oder die Web Edition für das iPhone, oder den iPod touch verwenden möchte, dann ist ein Pro Account notwendig. So ein erweiterter Account kostet 25 Dollar, also CHF 26.80 im Jahr und muss danach wieder erneuert werden. Somit wird RTM ab dem dritten Jahr also teurer.

Fazit
Things ist eine sehr schöne Desktop-Lösung welche aber meiner Meinung nach, am besten für einen einzelnen Arbeitsplatz funktioniert. Die Synchronisation ist sehr mühsam und führt oft dazu, dass man unterwegs auf dem iPhone nicht die aktuellen Aufgaben hat. Auch MacMacken weiss da ein Liedchen über Things singen…

Für meine Bedürfnisse überwiegen die Vorteile von Remember the Milk. Auch wenn ich alle Jahre wieder einen kleinen Betrag abdrücken muss und auch wenn die Lösung webbasiert ist und so wohl angreifbarer wird als andere Lösungen.